Ärger am Sachsenring – über die Freizeitfahrer, nicht über die Rennen

 

Der Sachsenring: Die Belästigung durch Freizeitfahrer mit Serienmaschinen ist mittlerweile höher als die durch Rennen. Quelle: Google Earth

In Hohenstein-Ernstthal am Sachsenring soll jetzt ein Treffen der Lärmgegner am Sachsenring mit Vertretern der Betrieber der Anlage stattfinden. Damit ist wieder Bewegung in die Debatte um die Lärmbeeinträchtigungen am Sachsenring gekommen, wie die „Freie Presse“ berichtet. Zuletzt hatte die zuständige Behörde für den Betrieb des Verkehrssicherheitszentrums (VSZ) ein Gespräch mit der Bürgerinitiative abgelehnt.

„Viele Bürger fühlen sich wegen des Lärms nicht mehr wohl in ihrer Stadt. Da können wir nicht zusehen“, sagte CDU Fraktionschef Trinks der Zeitung. Pikantes Detail: Die Anwohner stören sich weniger am Motorrad-Grand-Prix oder an den Veranstaltungen des ADAC, sondern hauptsächlich an den freien Rennen im sogenannten Fahrsicherheitszentrum. Eine Betroffene sagte der Zeitung: „Dieses Jahr habe ich tagsüber kein einziges Mal die Balkontür aufmachen können, so laut war es.“ Fakt ist, dass viele „typgeprüfte“ Motorräder mittlerweile höchst belästigende Lautstärken absondern und Rennmotorrädern in nichts nachstehen. Unter dem Deckmäntelchen der Verkehrssicherheit wird hier gelärmt und gerast. Und natürlich nicht nur hier…

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28 Kommentare zu “Ärger am Sachsenring – über die Freizeitfahrer, nicht über die Rennen
  1. Mike Bernstein sagt:

    Sorry aber Bürger die neben einer Rennstrecke wohnen und sich über den Lärm Beschweren? Was für Egoisten. Die unzähligen Bürger an den Landstraßen usw können dagegen nichts dafür dass es immer lauter wird!

    • Der Redakteur sagt:

      Auch die Bürger die am Sachsenring wohnen können nichts dafür, dass die Serien-Motorräder immer lauter werden (das ist der Tenor des Artikels). Es gibt ein Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit gegen Lärm. Ein Recht, Menschen mit Auspuffen zu belästigen, gibt es nicht. Gegen reflexhaftes Schubladendenken empfehle ich das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahnemann.

      • Mike Bernstein sagt:

        Sie verstehen den Artikel nicht richtig. Es stimmt das Motorräder immer lauter werden aber die Bewohner reden sicher nicht mit dem Betreiber der Anlage wegen den Zulassungsbestimmungen für Motorräder reden sondern dass es vor ihrer Türe / Balkon leiser wird. Und genau hier ist das egoistische…. Anstatt sich dafür einzusetzen damit Motorräder allgemein leiser werden damit alle Bürger im Land etwas davon haben, nein hauptsache sie haben es leiser. Damit sind sie kaum besser als die egoistischen Lärmer auf dem Motorrad die die eigenen Interessen über die der anderen stellen. Also ersparen sie mir bitte ihre belehrenden Buchtipps!

        • Der Redakteur sagt:

          Dann ersparen Sie mir doch bitte Ihre Logik, nach der Menschen, die von Freizeitlärm belästigt werden, Egoisten sind. Das erschließt sich mir schlicht nicht.

    • Bernd sagt:

      Warum bauen die auch mitten Im Ort eine Rennstrecke?!
      Denen sollte doch vorher klar gewesen sein, dass Rennmaschienen Lärm machen und das zur kostendeckenden Nutzung mehr als 1 Tag im Jahr dort das Teil jemand nutzen muss.
      Der Sachsenring ist ja keine Strassenrennstrecke mehr, die einmal pro Jahr abgesperrt wird und ansosnten normale Autos dort rumfahren.
      Warum haben sie dann noch eine Verlängerung des Motorrad Grand Prix erwirkt, dann sollen sie das Teil doch dicht machen und in der Versenkung verschwinden.

      Kreischende Elektroblitze will doch kein Mensch sehen.

      • Der Redakteur sagt:

        Deutschland ist es zu eng besiedelt für Sportfahrer auf Serienmaschinen – ob nun auf der Straße oder auf der Rennstrecke. Meck-Pomm böte sich an, irgendwo JWD.

  2. Anonym sagt:

    Die Frage, ob es sein muss, dass straßenzugelassene Motorräder und Sportwägen, so laut sind, steht zunächst auf einem anderen Blatt Papier und ist, wenn überhaupt, eine bundesweite Frage. Ich halte es jedoch für ziemlich vermessen, bewusst neben einer Rennstrecke zu wohnen, die schon sehr lange existiert, und sich dann irgendwann über den Lärm zu beschweren. Technisch gesehen sind neuere Fahrzeuge vielleicht tatsächlich lauter, meiner Erfahrung nach sind diese Unterschiede jedoch so gering, dass sie kaum zu hören und nur durch Messgeräte nachweisbar sind. Und jetzt bitte keine Ausnahmefälle pauschalisieren!

    • Der Redakteur sagt:

      Lieber Anonym.

      „Die Frage, ob es sein muss, dass straßenzugelassene Motorräder und Sportwägen, so laut sind, steht zunächst auf einem anderen Blatt Papier und ist, wenn überhaupt, eine bundesweite Frage.“

      Nein: das ist das Problem.

      „Ich halte es jedoch für ziemlich vermessen, bewusst neben einer Rennstrecke zu wohnen, die schon sehr lange existiert, und sich dann irgendwann über den Lärm zu beschweren.“

      Wenn man sich beschwert, weil es immer lauter wird, warum ist das nicht legitim? Die Voraussetzungen haben sich geändert.

      „Technisch gesehen sind neuere Fahrzeuge vielleicht tatsächlich lauter, meiner Erfahrung nach sind diese Unterschiede jedoch so gering, dass sie kaum zu hören und nur durch Messgeräte nachweisbar sind.“

      Sie haben also das absolute Gehör? Nein: keine Erfahrung. In den 90er Jahren lag das Fahrzeugschein-Delta zwischen Standgeräusch und Fahrgeräusch in der Regel bei oft nur 2 dB(A). Heute sind es bei den meisten „Sportmotorrädern“ dank Auspuffklappen und anderer Hilfsmittel oft 10 oder 20 db(A), wobei 10 dB(A) mehr eine Verdoppelung des Lärms darstellen. Das hören dann selbst Sie.

      „Und jetzt bitte keine Ausnahmefälle pauschalisieren!“

      Das macht nur die Polizei. Die erklärt die Regel zur Ausnahme. Wenn sie dort wohnen würden, wüssten Sie, dass die Ausnahe längst die Regel ist.
      Wie beim Abgas, beim Verbrauch, etc – eben auch beim Lärm…

  3. Knut Ammers sagt:

    Es ist leider wirklich mittlerweile so, dass bei den Motorverrückten Deutschen das Lärmen zum guten Ton gehört. Was sich bei uns im Wohngebiet mittlerweile abspielt, ist wirklich unerträglich. Einen Familienvater mit Audi und Vierfachauspuff hört man schon vom Ortseingang kommen – und das sind 1500 Meter Luftlinie. Darauf angesprochen meint der Herr, ich soll ihn doch bitte in Ruhe lassen und beim TÜV vorstellig werden. Bei den Motorrädern ist es nicht anders – und es wird immer schlimmer, weil niemand etwas tut!

  4. JO sagt:

    Hallo Redaktion,
    ich finde Ihre Darstellung des Problems sehr einseitig und feindselig gegenüber Motorradfahrern. Hierdurch machen Sie sich angreifbar und auch für Motorradfahrer, die für Ihre Argumente prinzipiell zugänglich, sind zum Feindbild. Nicht sehr clever!

    Beispiel: Ihre pauschale Aussage, dass Motorräder immer lauter werden, sollten Sie bitte belegen. Ist es nicht vielmehr so, dass Oldtimer deutlich lauter sind als ein aktuelles Modell mit Euro 4? Oder wollen Sie, dass sich die Motorradfahrer Ihre Euro 4 Maschinen gegen originalgetreue 70er-Jahre Mopeds tauschen und übers Land knattern?

    Viele Motorradfahrer sind sich der Lärmproblematik bewusst. Ich persönlich fahre sehr bewusst, im höchstmöglichen Gang durch Ortschaften etc. Auch diese – selbstverständliche – Rücksichtnahme muss man Guttieren. Wenn Sie alle Motorräder und Fahrer pauschal in die böse Ecke stellen und sich auch mit „Wutbürgern“ sympathisieren, bringt Ihre Initiative nichts.

    • Reto sagt:

      Nach 10 Jahren Kampf und entsprechend viel Krampf von der Motorradlobby fällt es schwer, hier an den Goodwill der Biker zu appellieren, die ja immer und bei allem in Recht sind. Zum Thema Oldtimer (selten, werden anders bewegt): Wir haben „70er und 80er Jahre Mopeds“ wie eine Honda CB 750 RC01 mit modernen verglichen: Fahrgeräusch 82 dB(A), Standgeräusch 82 dB(A). Wenn bei Ihrem modernen Fahrzeug die Spreizung ähnlich niedrig sein sollte, gehe ich Busse. Aber den modernen Fahrzeugschein oberhalb von 400 ccm mit besserem Standgeräuch müssen Sie mir erstmal zeigen. Und jetztmal Wutbürger an „Basstler“, der ganz „bewusst“ innerorts leise fährt: Was passiert am Ortsausgang und wie wichtig ist das, was passiert, für Ihr Ego?

      • JO sagt:

        Hallo Reto,

        ich hab ganz offensichtlich Ihren Dialogwillen überschätzt. Passt so. Immer Druff. Dann mal wieder in den Graben Soldat, und kräftig gegen den gut bekannten Feind geschossen.

        Zur Ehrenrettung der CB750 müssen Sie aber noch dazu schreiben, dass die mauen 82 dB damals ohne Vollgas gemessen wurden – da ist ja jeder Fön lauter…
        Ich reihe mich dann mal in die gegnerische Linie ein: zieh am Ortsausgang voll auf, nehm den dB-Killer raus, schalte die Klappe auf Durchzug und zitiere „der Lärm ist mir noch zu leise!“…

        • Reto sagt:

          Bingo. In der Tat suchen wir den Dialog schon lange nicht mehr. Da kann man nämlich lange suchen.
          Ich stehe nicht so auf Aufforderungen, mal endlich toleranter zu sein. Belästigte suchen Dialog mit Belästigern???
          Mit Begriffen wie „Ehrenrettung“ zeigen Sie, welch Geistes Kind Sie unter dem Deckmäntelchen der Dialogbereitschaft sind.
          ihre “Ehrenrettung“ CB 750: Ihre Info ist vom Motorradstammtisch bzw. aus der Luft gegriffen. Messung von Standgeräusch damals wie heute 3/4 der Nenndrehzahl.
          Nur damals ohne Manipulationen wie Auspuffklappe.
          Ja – und ziehen Sie den Hahn ruhig genau so auf wie bisher. Sie erweisen dem Motorradfahren über kurz (vermutlich über lang) einen Bärendienst. Aber Sie können sagen: Ich war mit dabei, die ganzen Streckensperrungen zu erwirken. Verraten Sie uns doch abschließend, welchen Typ Ohrschmeichler Sie da bewegen, wenn Sie spazierenfahren?

          • Bernd sagt:

            Ist wohl typisch deutsch, in Italien kommen Rentner auf einen zu wenn man mal anhält und erzählen mit glänzenden Augen von den Motorrad Tagen ihrer Jugend. Da kommen Kinder lächleln angerannt um die Motorräder zu bestaunen. Da trifft sich Jung und Alt abends aufm Dorfplatz und es wird laut erzählt.
            In Deutschland sehen Eltern einen Scheinwerfer von weitem und halten sofort ihren Rotzgören die Ohren zu aber ansonsten rennen die schreiend durchn Supermarkt und rennen Senioren übern Haufen und stehen nicht mal im Bus auf oder nehmen ihren Rucksack vom Nachbarsitz, wenn ein älterer Mensch mit Gehstock im Gang stehen muss.
            In Deutscheland schliessen sich alle ein, klappen um 14Uhr die Bürgersteige hoch, wollen ihre Ruhe und regen sich über jeden Kleinscheiss auf. Da wird penibel aufgeschrieben wann die NAchbartöle bellt und wann und wie oft der Hahn aufm Misthaufen kräht um sich dann jahrelang seine Zeit vor Gericht zu vertreiben.
            Das zieht ein Stadtmensch aufs Land und beschwert sich anschliessend über die Kühe mit den Kuhglocken, die friedlich auf der Wiese vorm Haus weiden und das schon immer getan haben.
            In irgendwelchen Altstädtenen werden Millionen Fördergelder versenkt um die verlassenen maroden Holzhütten zu retten und kommen dann mal am Wochenende 3 Touristen um die mit ihren Steuergeldern sanierten Häuser anzusehen, wird schon wieder rumgeschrien.
            Es gibt nur noch einen Haufen von Egoisten, nur noch Ich Ich Ich zuerst..

            Irgendwann werden alle Ökofreaks von den lautlosne Elektroautos übern Haufen gefahren, wenn sie verträumt auf die Hauptstrasse laufen. Die haben ja schon beschlossen, das die Höllendinger auch Krach machen müssen.

            Dann baut doch eure mit steuergeldern gebaute Rennstrecke um für Radrennen und Marathonläufern aber mit riesen Schildern „Anfeuern verboten“.

          • Reto sagt:

            Ja, das ist typisch Deutsch: Die Fahrzeugindustrie bescheisst uns in Sachen Abgas, Lärm und Verbrauch. Und ohne Amerika wäre bis heute nichts passiert. Es braucht auch Jahrzehnte, bis Raserei und Rennen fahren mit Todesfolge auf öffentlichen Straßen als das bestraft wird, was es werden kann, nämlich Mord. Und auch noch typisch Deutsch ist, dass jeder sich vornhemlich über die dicken Endrohre definiert und Freiheit darüber, dass man andere Menschen wann immer man will belästigen darf (alles Tim Wiese hier, wenn auch alles nur geleast). Last but not least: typisch deutsch ist, dass man von Egoisten als Egoist beschimpft wird und dass einem Belästiger auffordern, doch mal tolerant zu sein. Meine Bitte: Verschwinden Sie doch bitte von hier – ab nach Italien. Obwohl. Dafür mag ich Italien zu sehr ;-)

        • P. Randolph sagt:

          Im Winter im Internet Dialogwille bekunden und im Sommer dann aufs Gas drücken…

    • P. Randolph sagt:

      In Baden-Württemberg hat die Landesregierung aktuelle Serienmodelle in Freiburg auf einem Flughafen untersucht, von „leiser geworden“ kann seither keine Rede mehr sein. Mich nervt der dauernde Krach beim Leben an einer Motorradstrecke und ich pauschalisiere nicht. Aber leider sind es mittlerweile nicht nur die Knatterharleys und die Rennsportbrüder, die Lärm über Gebühr machen, sondern auch die BMW Tourenmotorräder, die es alles nur noch mit Auspuffklappen gibt. Da frage ich Sie was dann noch übrich bleibt? Viel ist es nicht!

      • Reto sagt:

        Das war in Lahr und nicht in Freiburg. rest korrekt.

      • Bernd sagt:

        Dann beschwert euch doch bei den Politikern, die meinen man kann den Lärm nur bei exakt 50km/h messen.
        Die Geräusche sind nur in einem bestimmten Bereich vorgegeben wie der Verbrauch aufm Prüfstand. Was im echten Leben passiert interessiert die Bürokraten nicht!
        https://www.motorradonline.de/recht-verkehr-branche/euro-4-und-auspuffklappen.810348.html

        Wie auch bei allen anderen Gesetzen und Vorschriften machen sie es so sinnlos kompliziert, das es keiner versteht warum.
        Die Auspüffe werden nur immer häßlicher und größer und dank Elektronik sind sie nur im geforderten Bereich leise.

        Die „Lärmgegner“ heizen das nur noch an immer leiser in einem bestimmten Bereich damit sich die Hersteller legale Tricks einfallen lasen müssen um die Kundschaft glücklich zu machen, weil es einige mit Racinanlagen OHNE Genehmigung übertreiben.
        Die Lärmgegner pauschalisieren dann alle!

        Kann doch nicht so schwer sein ein Mokrofon ans Bike zu kleben und zu sagen in allen Bereichen darf der Auspuff nicht lauter als z.B. 130db sein ;-).

        • Reto sagt:

          Legal sind diese Tricks nur, solange sie für legal erklärt werden.
          Und es ist mir weitaus zu billig, das auf „die Bürokraten“ zu schieben.
          Es geht hier um gesundheitsschädigende Manipulationen der Fahrzeugindustrie – auf Verlangen von Menschen, die sich über ihren lauten Auspuff definieren.
          Das macht die Sache so eklig (wie Herrn Wiese).

    • Henrike W. sagt:

      Sie schreiben:
      „Ich finde Ihre Darstellung des Problems sehr einseitig“
      Gibt’s da noch eine andere Seite, die man beleuchten sollte?
      Ich meine mal abgesehen davon dass Sie ihren Spass haben wollen und wir das unter allen Umständen akkustisch mit bekommen sollen?

  5. Bernd sagt:

    @Reto: Es bescheissen alle, nur die Deutschen vernichten sich deshalb selbst!
    Hat wirklich irgendjemand geglaubt, das ein 3 Tonnen SUV mit 3l/100km auskommt? Hat jahrelang keiner gemerkt, das mit dem Add-Blue Verbrauch bei den Stinkedieseln, der weit unter dem der LKWs liegt, keine vernünftige Abgasreinigung möglich ist?!
    Die Ammis wollten nur den deutschen Schaden ansonsten hätte es keinen interessiert. America First, jahrelang wurde die deutsche Wirtschaft ausspioniert. Harley Davidson hatte auch beschissen und nur 15 Millionen statt 16 Millarden gezahlt!
    Das macht es nicht besser zeigt aber die Absicht, die dahinter steckt.
    In Frankreich und Italien zerlegen sie ihre Autoindustire nicht so wie in Deutschland obwohl die auch beschissen haben!

    Ich bin kein Egoist, ich habe nichts gegen die Leute, die Sonntags lieber am Gartenzauhn mit der Mistgabel stehen und lieber Motorräder zählen als sich eine sinnvollere Beschäftigung zu suchen. Kaufen sich das billigste und kleinste Stück Land direkt an der Hauptstrasse und regen sich dann über den Verkehr auf ;-)

    Ich fahre dast nur noch Italien oder Frankreich mit dem Mopped, da macht es noch Spass, die Leute begrüßen einen freundlich und freuen sich wenn mal jemand vorbei kommt.
    In Deutschland sind doch alle Strassen kaputt, nur noch Baustellen oder Streckensperrungen und Zwangsgeschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn man schon die 100km/h nicht kontrolliert schraubt man 60km/h nur für Motorräder dran damit sich das Abkassieren dann auch lohnt ;-) oder es kommen die tollen Temposchwellen wie am Kiffhäuser.

    Fahrt doch mal nach Rumänien in die Wallachei, wollt ihr das es bei euch auch bald wieder so aussieht, wenn keiner mehr zu euch kommen darf/soll?

    • Reto sagt:

      Es geht nicht um die Motive, sondern um Betrug und um die Fahrzeuglobby, die unsere Gesundheit/Wohlstand gefährdet: Bei Verbrauch, Abgas, Lärm. Alles andere ist Ihre „freie Fahrt für freie Bürger“ Weltsicht, die mich nicht stört, solange Sie niemanden Belästigen oder gefährden. Scheint aber offensichtlich nicht zu gehen ohne. Und dann auch noch um Beifall von Kindern und Alten betteln.

    • Gesine Wacker sagt:

      „Bescheissen tun doch alle…“
      Vielleicht Ihresgleichen. Ichversuche mich an die Regeln zu halten.
      Darauf basiert ja bekanntlich das Gemeinwesen.
      Ach so. Das interessiert Sie ja nur wenn es um Sie selbst geht.

  6. Andi sagt:

    Es geht hier um die Gesundheit vieler Menschen. Es kann nicht sein das die Motorrad Industrie Gesundheitsschädliche Fahrzeuge auf den Markt bringt und nicht dafür belangt wird. Lärm löst Herzinfarkte und Schlaganfälle aus und für was damit ein paar Motorradfahrer sich geil fühlen dürfen. Baut lieber in die Helme Lautsprecher ein, dann können die von mir aus mit 150 DB aufs Ohr sich fortbewegen. Das krazt dann keinen ist ja dann ihre eigene Gesundheit.

  7. Stephan sagt:

    Es sind nicht einzelne Geisteskranke, die wie irre am Gashahm drehen. Es ist diese irrsinnige Klappentechnik,die viele Motorräder so laut macht, dass das Geräusch auf dem Niveau eines Formel-1 Boliden aus den 90ern endet.
    Die Rennstreckenbetreiber sind mittlerweile klüger als der Gesetzgeber. Motorrad zu laut: Weg damit, egal bei welcher Drehzahl und welchem Tempo.
    Es kann doch nicht wahr sein, dass die S 1000 RR von BMW die Zulassung für den Straßenverkehr hat, die Rennstreckenbetreiber in Assen, Sachsenring, ADR und Nürburgring diesem Motorrad aber schon lange die rote Karte zeigen.

    Und: Wann gibt es endlich ein Zubehör-anbieter, welcher Auspuffanlage anbietet, die deutlich leiser als das Original-Teil sind?
    Ich habe selber so ein Modell mit Klappe (würde ich nie wieder kaufen!) und ich habe auch schon einen Zusatzteil, welches die Lautstärke wenigstens etwas reduziert aber noch leiser wäre mir lieber.
    Reden sie doch mal mit den Herstellern von solchem Zubehör. Wenn sie denen 100 Bestellungen garantieren, muss da doch etwas möglich sein. Ich würde sofort 800 Euro bezahlen für einen deutlich leisteten Auspuffanlage für meine R 1200 GS LC und ich bin überzeugt, dass viele meiner Kameraden das genauso sehen. Es nützen keine Apelle an Vernunft und Fahrstil. Die Auspuffklappen müssen verboten werden und die Lärmwerte über ALLE Drehzahl- und Geschwindigkeits-bereiche gelten und eingehalten werden!!!

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