Bayern erprobt Rüttelstreifen

Der Münchener Merkur berichtet über den Hotspot in Kochel am See, den Kesselberg und das Sudelfeld. Beides Unfallschwerpunkte und beides durch Lärmer entwertete Naturregionen. Die in Nordrhein-Westfalen erprobten Rüttelstreifen sollen nach 30 Unfällen im vergangenen Jahr jetzt für Ruhe und Ordnung sorgen. Lesen Sie hier.

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9 Kommentare zu “Bayern erprobt Rüttelstreifen
  1. gsxr-freak sagt:

    Eine Sauerei diese Rüttelstreifen! Dadurch werden wir Motorradfahrer nur noch mehr gefährdet, vor allem Anfänger…
    Außerdem steigt die Lärmbelästigung um ein vielfaches an, da man am Ende der Streifen zum maximalen Beschleunigen gezwungen wird, um schnell genug für die nächste Kurve zu sein.
    Meiner Meinung nach eine der größten Steuergelderverschwendungen überhaupt, die im schlimmsten Falle nur noch mehr Unfallopfer mit sich zieht!

    • CBR1100XX sagt:

      Wenn sich der erste Fahranfänger im Auto durch die Rüttelstreifen erschreckt und das Lenkrad verreißt, dann wird man schon einsehen, dass man durch solche Maßnahmen nicht nur uns Motorradfahrer beeinträchtigt.

  2. Manuel sagt:

    Diese Rüttelstreifen stellen eine hohe Gefahr für Motorradfahrer aber auch Autofahrer dar. Gerade bei Fahrzeugen mit ABS verlängert sich der Bremsweg erheblich, da dies total überfordert wird!
    Im Weserbergland wurde diese am Köterberg auch wieder entfehrnt, hab mich dort das erste mal total erschrocken. Diese wurden vor den Kurven eingelassen, ein Bremsen war kaum möglich und das ABS nur am regeln.
    Gab hierzu mal ein schöner Versuch von einem Automagazin welchen ich jedoch gerade nicht finden kann.

  3. Rainer Wahnsinn sagt:

    Zu schön, das wehleidige Gejammer hier im Kommentarbereich. Es vergeht kein Sommertag, an dem man im Garten vor den Irren mit ihren leergeräumten Auspuffrohren verschont bleibt. Dass davon Leute krank werden, dass sie ihre Fenster nicht mehr öffnen, dass sie ihren Garten nicht mehr nutzen — alles nur Kollateralschaden bei der Ausübung des Rechts auf „freie Entfaltung“ einiger beloppter Fahrer. Dreht sich, wie hier, der Spieß mal um, heulen sie wie die kleinen Kinder und unterstreichen die Bedeutung der eigenen Gesundheit. Ich lach mich schlapp :-))) Bitte, weiter so.

  4. genervter Anwohner sagt:

    Sehr richtig! Wehleidiges Gejammer! Es ist ein Skandal, was diese Leute sich herausnehmen. Vor allem kann ich die Endlosschleife mit dem angeblichen Wirtschaftsfaktor nicht mehr hören. Wer ersetzt den betroffenen Anwohnern eigentlich den Wertverlust ihrer Häuser? Etwa diejenigen, die sich mit dem Krawall die Taschen vollmachen (wahrscheinlich auch noch an der Steuer vorbei)? Wohl kaum! Gewinne privatisieren und die Verluste sozialisieren – dieses Prinzp funktioniert auch hier blendend! Die Rechnung geht also wohl nicht so ganz auf. Rechnet man noch die gesundheiltlichen Folgen für die Lärmopfer mit, bei denen es manchmal das gesamte Wochenende über so laut ist, wie auf einem Flughafen (inzwischen braucht man ja wohl nicht mehr darüber diskutieren, dass Dauerlärm krank machtt), die ja überhaupt nicht zu beziffern sind, ist die Bilanz wohl krass negativ. Es ist zum Kotzen und die Politik muß hier endlich was tun. Vor Ort werden die Betroffen doch überall von den Behörden alleine gelassen.

  5. Ein weiterer Fahrer sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich verstehe die Menschen die betroffen sind und kann auch verstehen das dies oft eine Zumutung ist. Allerdings muss ich auch sagen was hier auf dieser Seite gefordert wird ist teilweise mehr als Schwachsinn. Und das ein Zubehör Auspuff nur für die Lautstärke ist ist auch nicht richtig, er dient auch zur Optimierung des Motorrades, zB. das beheben von Konstantfahrruckeln usw.
    Natürlich gibt es genügend Idioten deren Kisten nicht laut genug sein können. Da ich selber in einer „Einflugschneise“ lebe kann ich da nur zustimmen. Dies kann nur mit Saftigen Geldstrafen abgestellt werden, aber bei den Kontrollen sollte man schon fair bleiben und nicht wegen 2mm2 einer Spiegelfläche ansetzen.
    Aber da könnte man weitermachen machen wir eine Seite gegen Fahrradfahrer auf dem Fahrstreifen die nebeneinander Fahren, eine gegen Ausreiten und hinterlassenem Kot.
    Ich denke man sollte einfach auf dem Boden bleiben und nicht aus ner Mücke nen Elefanten machen.

    Linke Hand zum Gruße

    • Reto sagt:

      Beheben von „Konstantfahrruckeln?“
      Gebe das Kompliment von „teilweise mehr als Schwachsinn“ ungefiltert zurück.
      Der Rest ist typischer Ausdruck von Egoismus und Rücksichtslosigkeit.

  6. dieter bartholme sagt:

    wir haben hier bei uns die problematik, daß jeden tag bei gutem wetter das gleiche chaos stattfindet.inzwischen werden wir auch zunehmend von vermeintlichen pkw-rennfahrern und auch bei regenwetter von einem driftklientel regelmäßig belästigt. wünsche der motorrad- und auspuffmafia inclusive den verkappten
    rennfahrern (motorrad und pkw),daß sie hier wohnen müßten. ihre
    argumente wären sofort nichtig. jeden tag mit diesen“kranken“ leben zu müssen ist ein sehr grosses problem und wünsche ich keinem. solchen egoisten sollte man den führerschein entziehen. bei diesen „freunden“steht nur das eigene interesse und ihr fun im vordergrund.
    wegen einiger idioten leiden hunderte von anliegern unter raserei und lärmbelästigung und werden krank.es gibt keinerlei argumente, die diese belästigungen rechtfertigen. alle anderen kommentare sind schwachsinn und nicht zum wohle der belästigten allgemeinheit,sondern schlechte ausreden einer zielgruppe von egoisten und rücksichtslosen. es gibt genügend normale motorrad und autofahrer.

  7. Böser Motorradfahrer sagt:

    Kauft euch doch bitte mal die Ausgabe August 2014 der Zeitschrift „Fighters“, da steht auf den Seiten 70 und 71 eine Meinung zu euch und eurer Initiative die ich voll unterstütze… :)

    Und wir sind mehr Unterstützer als ihr… ;)

    Wem das nicht passt, dem sei der Artikel 5 unseres Grundgesetzes ans Herz gelegt. Es gibt zum glück genug Gesetze die selbsternannte Gutmenschen daran erinnern das sie nicht das Maß aller Dinge sind. ;)

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