EU-Parlamentarier beginnen zu begreifen

EU Parlamentarier aller Fraktionen stellen sich gegen Motorrad- und Sportwagenlärm – Ausriss aus der TAZ Online

Die TAZ bleibt am Ball und fragt im Europaparlament nach, wo die Initiativen zum Thema Motorradlärm und mutwillige Verlärmung im Straßenverkehr bleiben. Und offensichtlich keimt da leichte Einsicht, vor allem nach einer Empfehlung des Umweltbundes­amts an die EU, die Geräuschprüfung bei der Typzulassung von Motorrädern und Pkw zu verschärfen. Grund ist laut TAZ, „dass BMW und andere Konzerne Fahrzeuge absichtlich so bauen, dass sie lauter sind, als nötig wäre.“ Die mutwillige Verlärmung durch Chaoten, durch Zubehörhersteller und mittlerweile auch durch die Fahrzeugindustrie zeitigt laut Tageszeitung Folgen: „Die Lärmgrenzwerte müssen auch für Geschwindigkeiten über 80 Kilometer pro Stunde und für alle Motordrehzahlen gemessen werden“, sagt etwa Peter Liese, der umweltpolitische Sprecher der EVP. Ähnliche äußerten sich Jo Leinen für die Sozialdemokraten und Rebecca Harms für die Grünen. Lesenswert der Kommentar des Lesers Miller: „Man soll doch bitte auch nach „Abgasklappensoftware“ suchen, die eine Prüfstandserkennung beeinhaltet. Ich weiss aus sicherer Quelle, das so etwas verwendet wird…. Einer oder ein paar wenige haben ihren Spass, Hunderte oder gar Tausende leiden drunter – bei jeder Vorbeifahrt… Im Übrigen gilt Gleiches für sogenannte Sportautos: Auspuffanlagen mit Coladosencharakter klingen einfach so was von billig, proletenprotzig und armselig, dass ich mich nur über den Soundgeschmack dieser Schnösel wundern und ärgern kann.“

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