Feldberginitiative in Schmitten fordert mehr Ruhe für Luftkurorte

Die Taunus Zeitung berichtet aus dem Odenwald: Die Feldberginitiative aus Schmitten (Hessen) will es nicht länger hinnehmen, dass Bewohner, Fahrradfahrer und Ruhe suchende Besucher zunehmend belästigt werden. Josef Broich von der Initiative sprach von infernalischem Motorradlärm. Die rücksichtslose Fahrweise auf Fahrzeuge mit umgebauten Auspuffsystemen verursache einen Lärmpegel, der dem eines startenden Düsenjägers entspreche. Deswegen mieden „normale Ausflügler“ am Wochenende den Feldberg. Broich: „Es kommen nur noch mutige Touristen und kaum noch Familien.“ Auch die Immobilien und Grundstückspreise in der Großgemeinde gingen entgegen dem Trend im Rhein-Main-Gebiet nach unten. Daher forderte er drastischere Maßnahmen, damit der Feldberg „nicht zur rechtsfreien Zone wird“. Seit 2009 beschäftigt sich der von Landrat Ulrich Krebs (CDU) etablierte runde Tisch zur Verkehrs- und Lärmproblematik am Großen Feldberg mit diesem Thema. Steffen Stohrer von der Initiative wies auf Erfahrungen aus anderen Regionen hin. Im Odenwald seien Lärmpausen ein probates Mittel, um die Interessen der großen Mehrheit der Ruhe und Erholung suchenden Anwohner und Besucher gegen eine kleine Minderheit von lärmenden Motorradfahrern zu schützen. Für Schmitten als Luftkurort wie auch für Erholungsorte generell gebe es laut Straßenverkehrsordnung ausdrücklich die Möglichkeit von Streckensperrungen.

Die Feldberginitiative in Schmittem macht Druck – und will künftig gegebenefalls auch Streckensperrungen fordern.

Die Feldberginitiative in Schmitten macht Druck – und will künftig gegebenefalls auch Streckensperrungen fordern. Ausriss aus der Taunus Zeitung.

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