Muttertags-Krach in Straubing

In Straubing trauten Anwohner rund um einen Supermarkt am Muttertag ihren Ohren nicht. Zum „Generation Braaap Meet 2k16“ trafen sich überwiegend Leichtkrafträder, um mal richtig die Sau rauszulassen. Wie das schon 2015 ablief, lässt sich hier nachvollziehen – und hätte die Verantwortlichen bei der Stadt Straubing warnen können.

Das über Facebook angekündigte Biker-Treffen sorgte für mächtig Ärger, wie das Straubinger Wochenblatt berichtet. Die Veranstaltung war von der Stadt genehmigt – und kilometerweit zu hören. Anwohner beklagten den weiträumigen Lärmpegel: „Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr.“ Der Kreisverband Straubing-Bogen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) kritisierte die „Muttertags-Krach-Veranstaltung“ scharf. Johann Meindorfer vom VCD fordert laut Wochenblatt ein „sofortiges Einschreiten gegen diese gesundheitsschädigende Verlärmung, die auch auf öffentlichen Straßen stattfinet.“

(Kleine Anmerkung der Redaktion: Lieber VCD, diese Verlärmung findet nicht nur in Straubing statt, sondern an den Hotspots auf öffentlichen Straßen jedes Wochenende und jeden Abend bei schönem Wetter. Ihr hattet als „vernünftiger Verkehrsclub“ nur noch nicht Zeit oder Muße, Euch des Themas anzunehmen.)

Nun: Man muss annehmen, dass die Mehrzahl dieser Krachmacher mit ihren Fahrzeugen mit der gleichen Lärmkulisse auf öffentlichen Straßen unterwegs sind. Warum sonst wird peinlich genau darauf geachtet, dass die Nummernschilder und Gesichter abgedeckt werden? Die Polizei ist jedenfalls nicht eingeschritten, weil die Sause ja genehmigt war. Auf Rasenmähen am Muttertag stehen Ordnungsgelder bis zu 10.000 Euro…

Veröffentlicht in Allgemein, Hotspots, Medienberichte, Polizei
24 Kommentare zu “Muttertags-Krach in Straubing
  1. Marcus sagt:

    Einmal im Jahr so ne Veranstaltung,- ich will nicht wissen wie viele Konzerte einmal im Jahr stattfinden oder wie viele Fußballspiele pro Woche und Jahr,- alles zu laut.

  2. Hans Bender sagt:

    Rundbrief an die Anlieger von Alburg – Geiselhöringer Str. – 100te von Anfragen/Anzeigen gingen bei Polizei/Stadt/VCD ein. Kommentar der
    Verwaltung alles bestens – Lärmprobleme hatte der Veranstalter keine gemeldet – die Aufregung der Anlieger verständlich – aber nichts zu machen

    An die Anwohner Alburg, Stadträte (Fraktionen), PI-SR, STA-R

    9.5.16
    Stadtratsitzung heute
    Motorradveranstaltung 7./8.5.16 auf dem ehemaligen REAL-Gelände, Straubing, Otto-Dandl-Ring

    Ich habe heute die Stellungnahme der Stadt zu diesem Vorfall gehört. Mein Vertrauen in die Verwaltung/Polizei schwindet immer mehr. Eine Lärmorgie wird hier heruntergespielt in typischer Politikermanier (nichts hören – sehen – machen).
    Die Tatsachen sind – können von vielen Anwohnern bestätigt werden.
    Lärmschutz – Ruhestörung
    § 117 OWiG – Ordnungswidrig handelt, wer ohne berechtigten Anlass oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu schädigen. Dabei handelt es sich um verhaltensbedingten Lärm, zum Beispiel Geschrei, Maschinenlärm, Fahrzeuge, Musik aller Art usw. § 117 OWiG ist gegenüber anderen Vorschriftensubsidiär.
    Die Verwendung von Geräten und Maschinen, die naturgemäß Lärm verursachen, ist in der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung explizit geregelt. § 7 Abs. 1 32.BImSchV besagt, dass derartige Geräte in Wohn- und Erholungsgebieten werktags in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr eingesetzt werden dürfen; an Sonn- und Feiertagen überhaupt nicht.
    Die Teilnehmer haben ihre Schalldämpfer manipuliert und so einen infernalischen vermeidbaren Lärm verursacht, der gegen alle Rechte verstößt. Hier wurde willkürlich in sadistischer Manie die angrenzende Bevölkerung terrorisiert ohne Eingriff der Staatsgewalt. Bei jedem Rasenmäher der Sonntags betrieben wird, erfolgt sofortiger Zugriff wenn Beschwerden kommen. Hier wurden 100te Beschwerden/Anzeigen nicht verfolgt.
    Die Einsatzzentrale hat wegen fehlender Einsatzkräfte nur überprüft wegen der vielen Anzeigen und auch nur ob alles eingezäunt ist und kein Bier ausgeschenkt wird.
    Keine Ordner haben die Biker auf der Zufahrtstraße – Otto-von-Dandl-Ring – auf verkehrsgerechtes Verhalten angewiesen (Vollgas-Schlangenlinie-Gegen die Einbahnregelung fahren). Auf allen Zufahrstraßen – B 8, Geiselhöringer-Regensburger-Alburger-Haupstr. haben sich die Anwohner aufgeregt über den infernalischen Lärm durch manipulierte Schalldämpfer.
    Weiter wurden die umliegenden Büsche als Toilette benutzt. Eine Erregung öffentlichen Ärgernisses.
    Ein Schlag ins Gesicht der Alburger. So eine Radauveranstaltung kann naturlich nicht in Ittling (Sand) oder am Hagen stattfinden. Ferner habe ich unsere Promi-Biker vermißt – IM Hermann, Landrat Laumer, dann hätten wir eine Hundertschaft Polizisten dabei gehabt und alles wäre gesittet abgelaufen aber Rücksichtnahme auf Anlieger das brauchts nicht (Wahlen sind noch hin – aber der Denkzettel kommt).

    • Daniel sagt:

      Immer wieder schön wir hier mit Paragraphen umhergeworfen wird und Leuten Gesetzesbruch vorgeworfen wird. Man sollte mal genau recherchieren bevor man anderen Leuten kriminelle Handlungen unterstellt(Genehmigung nach § 11 Landesimmissionsschutzgesetz Berlin (LImschG)). Damit hat die Stadt bestätigt, dass der Lärm zumutbar ist und für den Zeitraum vertretbar. Sonst gäbe es keine Genehmigung. Die angesprochenen Manipulationen werden von keiner einzigen öffentlichen Stelle erwähnt. Weder Polizei noch sonstige Behörden haben derartige verstöße festgestellt. Hypothetische Annahmen sind natürlich besser für die eigene Meinung wenn die Realität nicht mitmacht.
      Darüberhinaus ist ein Veranstalter nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zuständig. Das liegt zum Glück noch in der Hand der Polizei Verstöße zu ahnden.

  3. Volkert sagt:

    genehmigt!
    Also, alles gut.
    Die,die zu laut oder zu schnell sind, sanktionieren.
    Muß man keinen Aufriss drum machen.

  4. Frank sagt:

    Hallo Herr Bender,
    ich teile Ihre Meinung zur Sache!

    Wir haben hier im Ruhrgebiet das „Harley-Davidson-Meeting-Ruhrpott“. Zu diesem Termin kommen in jedem Jahr ca. 1.500 Harleys in unsere Stadt. Den ganzen Tag über ein ohrenbetäubendes Getöse auf allen Hauptstrassen. Da bekomme ich regelmäßig von den Verantwortlichen der Stadt zu hören: „Das ist doch nur einmal im Jahr.“ Dass dort Verkaufsstände von fast allen Zubehörauspuffherstellern ein hervorragendes Geschäft machen und Ihre Brülltüten hundertfach an die lokalen Poser und Raser verkaufen, die damit dann täglich bei uns vorbeidonnern, das interessiert diese Leute nicht. Hauptsache der Tourismus wird angeblich angekurbelt. „Anwohner? Egal, selbst schuld, wenn die seit Jahrzehnten an einer Strasse leben!“

    Und welche Einstellung viele Harley-Fahrer zum Lärm haben, kann man schön an dem Kommentar des Harley-Besitzers in diesem Fernsehbeitrag sehen – Aussage:“Nicht eine Maschine ist hier legal“:

    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Auspuff-Manipulation-an-Motorraedern,panoramadrei1800.html

  5. Hans Bender sagt:

    Daniel – Dauerlärm von über 80 dba belasten das Gehirn. Die Veranstaltung war in Bayern nicht in Berlin.
    Die Polizei hat keine Schalldämpfer überprüft.
    Folgende Manipulationen hätten von der Polizei festgestellt werden können:
    Zubehörauspuffe mit sogenannter EU-ABE und teilweise auch ohne. Diese Auspuff-Manipulation ist bei 30 % geschätzt der anwesenden Motorräder (leicht feststellbar wenn der Auspuff nicht die Marke des Motorrads hat)eingebaut. Sie sind zu laut und damit eigentlich verboten – der Nachweis muß über Gutachten geführt werden (wegen EU-Zulassung).
    Weitere Problemstifter sind die Auspuffklappen. Es gibt manuelle, die der Fahrer per Schalter umlegen kann, um richtig Lärm zu machen oder auch automatische Klappen, die den Prüfzyklus erkennen und so die Zulassung umgehen.
    Zur weiteren Manipulation gehört die Demontage des hinteren Teils des Auspuffs bzw. des sogenannten DB-eaters (Dezibel-Killer)

    • Daniel sagt:

      Habe auf die schnelle die Veranstaltungsregeln von Berlin genommen. Kann mir nicht vorstellen das es in Bayern mit Genehmigungen so anders gehandhabt wird.

      Warum ist eine Zubehörauspuffanlage mit EU-ABE eine Manipulation?

      Teilweise haben die heutigen Motorräder ab Werk schon eine Zubehöranlage siehe BMW HP4 oder KTM 1290 SUPER DUKE GT). Kann sich jeder so ab Werk bestellen. Braucht dann nicht mal mehr ne E-Nummer.
      Die Zubehöranlagen mit E-Nummer wurden nach der gesetzlichen Standards zugelassen und erfüllen somit alle Gesetze und stellen keine Manipulation dar. Leute die diese Anlagen manipulieren gehören natürlich bestraft.

      Sie werfen wilde Beschuldigungen in den Raum und unterstellen unschuldigen Leuten irgendwelche absurden Ding, nur weil sie ihrem Weltbild nicht entsprechen. In dem Video ist zusehen, dass die meisten mit 125 cm^3 Motorrädern unterwegs waren. Die haben gar nicht das nötige Kleingeld für Auspuffanlagen mit Klappensteuerung, etc. Außerdem dient bei den meisten Motorräder die Klappensteuerung der Leistungssteigerung.

      Der Nachweis muss auch nicht über ein Gutachten geführt werden. Man kann Vorort eine einfache Standmessung durchführen. Ist der Auspuff zu laut wird dieser in der Regel eingezogen und sichergestellt für spätere Beweiszwecke.

      • Hans Bender sagt:

        Daniel – Lärm über 80 dBa ist gesundheitsschädlich. Wir wohnen an einer Einfallstr. wo sich keiner an die 50 kmh hält und dann so eine Radau-Veranstaltung, genau gegenüber.
        Noch mal für alle Motorrad – Lärmgeschädigten:
        Zubehörauspuffe mit EU-ABE: Der Großteil kommt aus EU-Länder (Preis) wo die Kontrolle nicht greift, die sind alle zu laut trotz ABE – das ist nur nachweisbar mit Gutachten oder natürlich Lärmmessung. Wenn sie zu laut sind, dann erlischt die Zulassung.
        Die Auspuffklappen sind ein Problem, gemessen wird bei niederer Geschwindigkeit und Drehzahl, da erfüllen die die Lärmnorm, sobald aufgedreht und die Klappe aufgeht entsteht infernalischer Lärm (wie bei dieser Veranstaltung dauernd vorgekommen), das ist wiederum nicht zulässig. Hier greifen verschiedene §.
        § 49 Geräuschentwicklung und Schalldämpferanlage
        (1) Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger müssen so beschaffen sein, dass die Geräuschentwicklung das nach dem jeweiligen Stand der Technik unvermeidbare Maß nicht übersteigt.
        § 117 OWiG – Ordnungswidrig handelt, wer ohne berechtigten Anlass oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu schädigen. Dabei handelt es sich um verhaltensbedingten Lärm, zum Beispiel Geschrei, Maschinenlärm, Fahrzeuge, Musik aller Art usw. § 117 OWiG ist gegenüber anderen Vorschriftensubsidiär.
        Die Verwendung von Geräten und Maschinen, die naturgemäß Lärm verursachen, ist in der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung explizit geregelt. § 7 Abs. 1 32.BImSchV besagt, dass derartige Geräte in Wohn- und Erholungsgebieten werktags in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr eingesetzt werden dürfen; an Sonn- und Feiertagen überhaupt nicht.
        Ich rate allen Motorrad-Radaufahrern treibt es nicht auf die Spitze, die Mühlen der Justiz mahlen zwar langsam aber dann trifft es aufeinmal jeden der das System ausnutzt.

  6. Reto sagt:

    Wenn einer mit einem lauten Motorrad Menschen bewusst und unablässig belästigt, dann ist er für mich nicht unschuldig…
    Was die EU-ABE Zubehörauspuffe angeht: Sie erfüllen eben nicht alle Normen, wie die Tests von Motorrad regelmäßig beweisen. Allein die Tatsache, dass man diesen Leuten mit ihren Krachmaschinen derzeit nicht am Zeug flicken kann, macht sie noch nicht zu Unschuldsengeln…

  7. KTMknechter sagt:

    Alter das treffen war geil, alle karren ÜBEL laut.
    Hatte auch extra den db killer rausgebaut damit es ordentlich knallt und ballert. Ihr seid alles nen haufen alte Rentner die zu wenig zu tun haben sucht euch nen Hobby, grüße der KTMknechter

  8. Frank sagt:

    Och, dass ich in Rente bin, wusste ich noch nicht. Danke für den Hinweis! Muss Montag direkt los und nachfragen. Dann habe ich demnächst ja Zeit, mich dieses Themas hier richtig anzunehmen!

  9. KTMknechter sagt:

    Die Karre muss knattern,
    aus dem Auspuff kommt qualm.
    Die Trommelfelle bluten,
    und wir fühlen uns daheim.

    • Jan sagt:

      Wenn jeder für sich eine Ausnahme reklamiert, wird die Ausnahme zur Regel.
      Lärm aus purer Lust ist in einer Massengesellschaft, die so sehr auf Rücksicht angewiesen ist, um funktionieren zu können, ein absolutes Unding.
      Das hat mit Freiheit nicht’s zu tun. Das ist einfach nur brutaleste Arroganz.

  10. Tommy sagt:

    Jetzt wird sogar schon auf die 16 und 17 jährigen mit ihren 125ern angelegt, denen man den Spaß am gemeinsamen Fahren nehmen will…

    Aber wie immer habe ich das Gefühl, dass sich hier die Leute versammeln, die in ihrer Jugend nie eine Kreidler oder eine Hercules hatten, so wie die angesagten Jugendlichen und die deswegen seitdem eine Abneigung gegenüber Zweiradbesitzern hegen. Mit 16 bzw. 17 Jahren waren die Lärmgegner anscheinend allesamt während ihrer gesamten Freizeit in der Kirche oder beim Schachspielen.

    …und was, wenn man doch ein lautes Moped hatte? Hat man das vergessen, dass man auch mal jung war und seinen Spaß haben wollte? Natürlich kann man das alles leugnen.

    Das wäre dann in etwa die selbe Heuchlerei, die hier jedes Mal aufkommt, wenn Kennzeichen vorne am Motorrad gefordert werden. Die Forderungen kommen dann wahrscheinlich vorzugsweise von Leuten, die sich als Autofahrer als die benachteiligten Opfer sehen, aber selber mit ihren Blitzbescheiden zum Anwalt rennen um alle möglichen Schlupflöcher auszunutzen.

    Wenn das Generation Braap hier schon einen extra Artikel bekommt, bin ich gespannt wann der Artikel über das BigBikeMeet in Nördlingen kommt, bei dem ich letztes Wochenende auch anwesend war. Denn da weiß ich aus sicherer Quelle dass es da genügend Beschwerden gab… Zugegebenermaßen zum Teil auch berechtigt, weil irgendwelche Vollhonks ihre Endtöpfe abmontiert haben und dann vom Veranstaltungsgelände in die Innenstadt gefahren sind, worüber man auf dem Treffen selber auch nicht wirklich erfreut war.

    • Reto sagt:

      Zitat Tommy: „Jetzt wird sogar schon auf die 16 und 17 jährigen mit ihren 125ern angelegt, denen man den Spaß am gemeinsamen Fahren nehmen will“…
      Ich beispielsweise würde gerne mit meiner .38 Special gerne mal in der Fußgängerzone rumballern. Aber mir altem Trottel gönnt keiner den Spaß. Das sind all die Leute, die als Kinder nie eine Pulverblättchenpistole hatten und sich jetzt gegen mich verschwören. Im nächsten Leben werde ich Philosoph. Dann drehe und wende ich meine Argumente, bis der Anwalt kommt und mich raushaut. Und ja: natürlich bin ich Rechtschutzversichert. Das gehört sich, wenn man selbst auf das Recht pfeift!

      • Tommy sagt:

        Na dann ist ja alles supi. ;) Dann muss ich ja auch nicht erwähnen, dass die Kennzeichen und Gesichter nicht verpixelt sind, weil man vor einem Shitstorm auf motorradlerm.de Angst hat, sondern weil es die Zustimmung jedes einzelnen erfordert, wenn man die Kennzeichen veröffentlichen will.

        Und da dieses Video vom Kameramann auf YouTube hochgeladen wurde, müssen die Kennzeichen und die Gesichter unkenntlich gemacht werden, weil er sicherlich nicht jeden Teilnehmer fragen konnte, ob er mit der Veröffentlichung einverstanden ist. Aus dem selben Grund werden bei TV-Berichten auch Kennzeichen verpixelt, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist. Und das sogar bei PKWs. Warum macht man sowas? Sind die etwa auch alle illegal und zu laut unterwegs?

        Soviel mal zum Thema „drehen und wenden“. ;)

  11. Frank sagt:

    Zitat Tommy:

    „Aber wie immer habe ich das Gefühl, dass sich hier die Leute versammeln, die in ihrer Jugend nie eine Kreidler oder eine Hercules hatten, so wie die angesagten Jugendlichen und die deswegen seitdem eine Abneigung gegenüber Zweiradbesitzern hegen. Mit 16 bzw. 17 Jahren waren die Lärmgegner anscheinend allesamt während ihrer gesamten Freizeit in der Kirche oder beim Schachspielen.“

    Hier kann man es wieder einmal sehen: Wo echte Argumente fehlen, wird eifrig polemisiert. Wollen wir uns mal auf Ihr Niveau herab begeben? Das würde dann etwa so klingen:

    „Aber wie immer habe ich das Gefühl, dass Lärmer und Raser diejenigen Leute sind, für die sich bereits mit 16 und 17 trotz tollem Motorrad niemand interessierte. Vor allem nicht die angesagten Mädels. Statt dessen trafen sie sich bei Selbsthilfegruppen speziell für Buben mit sehr kleinem … .Und das müssen sie heute mit übergroßem Lärm kompensieren, damit überhaupt einmal etwas in ihrem Leben riesengroß ist.“

    Oooohhhhhhh, jetzt habe ich richtig Mitleid bekommen…

    • Reto sagt:

      Zum Glück musste ich in meiner Jugend nicht mit solchen Hilfsmotoren rumfahren – ich hatte eine Malaguti Ronco, fuhr deshalb Oberklasse (und fahre dergleichen bis heute). Kam übrigens auch bei den Mädels besser an als Fuchsschwanz. Klar, dass sich die Herkules- und Kreidler-Spacken heute mit ihren Proll-Rennern an mir rächen wollen. Ist aber das gleiche Volk wie damals.

  12. Betel Javer sagt:

    Wenn jemand die Kommentare von euch hier liest verliert er jeglichen Respekt vor beiden Seiten die hier meinen zu diskutieren.

    • Reto sagt:

      Sie sollten mal die lesen, die wir nicht veröffentlichen. Und das ist die Mehrzahl.
      Es ght dabei letztlich auch darum, wie man in den Wald hineinruft.

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