Wenn die Lärm-Terroristen kommen …

Der STERN nimmt sich zum Saisonbeginn des Themas am: „In manchen Regionen sind die Leute bedient, wenn gutes Wetter ist. Die ersten Motorradfahrer röhren durchs Land. Und damit bricht der Konflikt wieder auf: Anwohner und Touristen kontra Motorradfahrer. Die einen wollen ihre Ruhe, die anderen genießen den Sound ihrer Maschine. Aber mit diesem Sound ist das wie mit der Musik: Ist sie zu laut, gibt’s Ärger.“

Und jetzt spricht einer aus, was man so sehen kann: Lärm terrorisiert, Lärmen ist eine Form von Terrorismus. Belästigung, Beeinträchtigung, Wochenende um Wochenende, Sonnentag um Sonnentag. Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen, dass 20 von ihnen, die im Kreis herum oder hoch und runter fahren einer ganzen Ortschaft den Tag vermiesen können. Die Motorradgemeinde im Internet staunt ob dieses Vergleichs – und fordert mehr Toleranz. Immer das selbe Spiel: Toleranz denen, die terrorisieren? Hier gibt’s mehr zu lesen.

der STERN berichtet

Veröffentlicht in Hotspots, Medienberichte
29 Kommentare zu “Wenn die Lärm-Terroristen kommen …
  1. Mathias sagt:

    Wenn die Lärm-Terroristen kommen

    ….. Toleranz denen, die terrorisieren? Hier gibt’s mehr zu lesen.

    Verlinkung auf den „Stern“ funktioniert leider nicht.

  2. Klaus sagt:

    Wow mit dieser Aktion haben sie sich nun bei mir alle Sympathiepunkte verspielt. Sie setzen uns mit Terroristen auf ein Level? In welcher Welt leben sie? Der Stern macht es nicht besser. Ich hatte etwas Verständnis für sie und die Anwohner aber wenn ich sehe mit welchen Vergleichen und Verhauptungen ich als Motorradfahrer beleidigt und als kriminell dargestellt werde, kann ich nur den Kopf schütteln.

    • Keimrich sagt:

      Sympathie wäre gar nicht nötig – eher etwas Empathie mit den Mitmenschen ;-)

    • Anwohner sagt:

      Das Ergebnis ist für die betroffenen Opfer genau das: Terror.

      • Andreas sagt:

        ich glaube kaum das es „Terror“ ist, werfen wir ein Blick auf die Definition

        Laut Resolution 1566 des UN-Sicherheitsrates sind „terroristische Handlungen solche, die mit Tötungs- oder schwerer Körperverletzungsabsicht oder zur Geiselnahme und mit dem Zweck begangen werden, einen Zustand des Schreckens hervorzurufen, eine Bevölkerung einzuschüchtern oder etwa eine Regierung zu nötigen und dabei von den relevanten Terrorismusabkommen erfasst werden“[1].

        Ich sage mal das ist ganz weit von dem entfernt was wirklich passiert. Ist halt typisches Bild Zeitungsniveau Begriffe für alles mögliche zu verwenden damit es sich dramatischer anhört. Und bevor sie sagen „Lärm ist auch eine Körperverletzung“, tja wenn das wirklich so wäre, hätten viele Motorradfahrer bereits Bewährungsstrafen hinter sich.

        Das richtige Wort hierfür ist „Lärmbelästigung“ und mit Sicherheit eine ziemlich nervige. Bleiben sie daher bei den richtigen Begriffen, denn Leute die Motorradfahrer mit Gebäudesprengenden-Terroristen auf eine Stufe setzen, werden so ernstgenommen wie die aus der Fussgängerzone mit den „Das Ende ist nah“ Schildern.

        • Keimrich sagt:

          (Mutwilliger) Lärm stellt eine Form von Körperverletzung dar. Die restliche Definition finde ich ebenfalls nicht ganz so unpassend. Das Problem ist, dass die aktuelle Rechtslage kein Rechtsmittel gegen diese Form des Terrors bietet. Es geht übrigens nicht gegen alle Motorradfahrer, sondern gegen rund ein Drittel.

          • Miraculix sagt:

            Der Begriff „Terror“ ist – auch umgangssprachlich verwendet – seit dem 11.09.2001 nicht angemessen. Ungeachtet dessen ist das, was Motorradfahrer (eine Minderheit) an individuellen Rechten für sich beansprucht, gegenüber dem Anspruch der Mehrheit ebenso unangemessen. Fakt ist, dass der Anspruch der Mehrheit durchaus rechtlich geregelt ist. Leider, das ist das eigentliche Problem, kümmern sich die politisch Verantwortlichen nicht um das Wohl der Mehrheit und die Durchsetzung geltender Rechte.

            Ich wohne in Hessen. Dort ist der Feldberg ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel: Abgesehen von dem ein oder anderen Sportfahrzeug, das die Grenzwerte überschreitet, sind es fast ausnahmslos Motorradfahrer, die bei schönem Wetter den Feldberg hoch- und runter rasen. Das ein oder andere Kreuz am Wegesrand erinnert höchstens die Wanderer an die Gefahr. Polizeikontrollen, Lärmmessungen, aus dem Verkehr ziehen, usw., findet nicht statt. Wahrscheinlich ist das auch gar nicht gewollt, weil sonst eine Minderheit Rechte für sich öffentlich einfordern würde, die ihr gar nicht zusteht.

            Neben dem „Feldberg-Problem“ gibt es auch auf der A66 in der Nacht regelmäßig Motoradrennen. Gerade an Wochenenden kann man die Motorräder regelmäßig hören. Und selbst bei uns, in einer 30km Einbahnstraße gibt es einen Harley-Fahrer, der aufdreht, damit es mal so richtig knattert und kracht.

            Keine Ahnung in was für einer Gesellschaft wir mittlerweile leben: Sind wir mittlerweile nur noch Egomane, die sich gegenseitig auf den Nerv gehen und bei denen das Glücksgefühl steigt, wenn sich Andere belästigt und/oder geschädigt fühlen? Das Gefühl von Macht beim Sound der Maschine schient sich zu potenzieren, wenn die Machtlosigkeit der Geschädigten und Belästigten dazu kommt.

            Wenn es hier ernsthafte Vorschläge gibt, wie man Lärmbelästigung nachweisbar messen und mit Anzeige die Rechte durchsetzen kann, würde ich doch sehr um Mitteilung bitten. Ich möchte eine Bürgerinitiative „Feldberg“ starten, um endlich diese Maschinen und ihre Fahrer aus dem Weg zu ziehen.

    • Ernesto sagt:

      Es ist eben ein Unterschied, ob man Motorrad fährt und von Sound redet oder ob man gezwungen ist, mit dem Lärm zu leben. Die beste Erklärung dafür, weshalb die Kisten so laut sind, gibt es beim Schweizer Fernsehen hier: http://bit.ly/UVmeVe
      Dank Auspuffklappen bringt das fabrikneue Krad die Lärmnorm exakt da, wo sie geprüft wird. Schon fünf Kilometer schneller ist das Gerät dann doppelt so laut. Das ist Rechtsbeugung und mutwillige Belästigung.

    • Elmo sagt:

      So einer wie Du heuchelt nur Verständnis für die Anwohner!!

  3. Ulf B sagt:

    Schlimm wie auf dieser Web Seite gegen Motorradfahrer Front gemacht wird. Warum heißt die Seite Motorradlärm.de und nicht Verkehrslärm.de? Weil die Betreiber der Seite offensichtlich kein Motorrad fahren aber PKW und man gegen den eigenen fahrbaren Untersatz schlecht meckern kann. Anfang Januar 2015 waren in Deutschland 44,4 Millionen PKW aber nur 4,15 Millionen Krafträder zugelassen. Auf jedes Motorrad kommen also gut 10 PKW. Auch bei den PKW Besitzern gibt es schwarze Schafe die mit manipuliertem Auspuff unterwegs sind und die Gänge ausdrehen. Aber nein, man beschränkt sich hier nur auf Motorradfahrer weil es bequemer ist auf Minderheiten einzuprügeln.

    Hier auf motorradlärm.de wird behauptet, dass 30% der Motorräder zu laut sind. Wie man zu der Prozentzahl kommt wird leider verschwiegen. Da wurde wohl munter geschätzt. Und damit die Prozentzahl so hoch ausfällt werden alle Motorrder die mit einer Zubehörauspuffanlage mit E-Prüfzeichen (und somit absolut legal!!)unterwegs sind direkt mit dazu gezählt. Nach dem Motto wenn die Statistik nicht stimmt wird sie eben passend gemacht.

    Es ist schon ein starkes Stück wenn Motorradfahrer als Terroristen bezeichnet werden. Wer so Hass gegen Motorradfahrer predigt ebnet den Weg für feige Ölanschläge die bereits mehrere Verletzte und einen Toten gefordert haben.

    • Keimrich sagt:

      Ganz einfach: Stellen Sie sich mal 300 Meter weg von so einer Rennstrecke. Dann hören Sie keinen Pkw mehr, vielleicht noch den einen oder anderen Lkw. Aber belästigend – und zwar bewusst belästigend – sind nur noch besagte 30 % der Biker unterwegs. Kilometerweit hörber. Dass die von Ihnen zitierten E-Prüfzeichen nicht mal die Kerbe wert sind, in die Sie gehauen werden, wissen Biker, die so eine Tröte kaufen besser als die Anwohner. Und bezüglich des Hasses: Rücksichtslosigkeit kann den tatsächlich produzieren. Wir versuchen uns hier jedoch mit den Mitteln der Information zu wehren und zu formieren. Und klar (und unnötig zu wiederholen): Mordanschläge verurteilen wir. Nicht ohne darauf zu verweisen, wie viele Tote und Verletzte die lärmende Raserei jedes Jahr ohnehin fordert.

      • Ulf B sagt:

        Lieber Keimlich,

        ich wohne seit 18 Jahren(!) in unmittelbarer Nähe von einer von Bayerns beliebtesten Motorradstrecken, schöne Landschaft mit vielen Kurven, Bergstrecke. Als begeisterter Radsportler mit jährlich deutlich mehr als 10.000 km auf dem Rennrad bin ich laufend auf Strecken unterwegs die von vielen Motorradfahren befahren werden. Da mein Wohnort in einem bekannten Feriengebiet liegt sind die Motorräder auch nicht nur nach Feierabend und an Wochenenden und Feiertagen unterwegs sondern auch unter der Woche, von Mitte Mrz bis Ende Oktober. Also bitte nicht behaupten ich wüßte nicht wovon ich spreche! Ich bleibe dabei, die unbelehrbaren Motorradfahrer die mit manipuliertem Auspuff unterwegs sind sind nur eine Minderheit und weit weniger als die hier immer wieder propagierten 30%. Wie man zu der Aussage kommt es seien 30% die zu laut unterwegs sind wurde auch nicht beantwortet. Die pauschale Aussage Auspuffanlagen mit E-Prüfzeichen seien generell zu laut ist ohnehin nicht haltbar.
        Um eins klar zu stellen, auch mich stören Krawallmacher. Nur bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und aus einer kleinen Minderheit auf alle Motorradfahrer schleißen, pardon es sind laut Ihrer Ansicht ja „nur“ 30%.
        Wer Hersteller von Zubehörauspuffanlagen als Mafia bezeichnet und Motorradfahrer als Terroristen tut sich und seinem Anliegen mit diesen groben Beleidigungen garantiert keinen Gefallen.

        • Keimrich sagt:

          Lieber Ulf B., ein auf das Thema spezialisierter Polizeibeamter wertet seit mehr als 10 Jahren jeden Auspufftest in „Motorrad“ aus. Das Ergebnis ist bezüglich der Zubehörauspuffe mit E-Zeichen ernüchternd: Mehr als 90 Prozent sind zu laut – und zwar um ein Vielfaches. Und werden gerade deshalb gekauft.

        • Keimrich sagt:

          Der Verband der Motorradindustrie ACEM (The Motorcycle Industry in Europe) hat um das Jahr 2.000 eine Statistik veröffentlicht, in der die 30 % genannt werden. Seither herrscht Funkstille – was nicht heißt, dass es leiser geworden ist. Übrigens gehen die Zuständigen im Umweltbundesamt vom gleichen Anteil aus. Studie liegt vor.

  4. Ulf B sagt:

    Lieber Herr/Frau Keimrich,

    da Sie gerade die Auspuff Tests der Zeitschrift Motorrad ansprechen habe ich mal im Internet recherchiert und den neuesten Test aus Heft 25 von Ende 2014 ausgewertet.
    Hier zum Nachlesen:
    http://www.motorradonline.de/auspuff/zehn-schalldaempfer-fuer-die-kawasaki-z-800-im-vergleichstest/625780

    Es wurden neun Zubehöranlagen getestet, drei Anlagen lagen bei der Fahrgeräuschmessung unter dem zulässigen Wert von 80 db. Sechs Anlagen lagen darüber. Das sind keine 90% die zu laut sind sondern 66,6%. So weit so schlecht. Zugegeben 66% ist viel. Doch wenn man sich dann die Werte der zu lauten Anlagen anschaut dann sieht man, dass der Grenzwert nur ganz gering überschritten wurde. Bei drei Anlagen um 1 db und bei weiteren drei um 2 db.
    Zitat aus dem Test: „Die Ausschläge über den Grenzwert von 80 dB(A) hinaus sind noch vergleichsweise moderat und können getrost unter dem Punkt Messtoleranz verbucht werden. Zumal sich für die Ordnungsmacht beim Überprüfen des Standgeräusches am Fahrbahnrand keinerlei Anhaltspunkte für eine Nachmessung des Fahrgeräusches ergeben würden – bis auf eine Ausnahme.“

    Eine Zunahme um 10 db ist eine Verdopplung der Lautstärke. Die zu lauten Anlagen lagen aber wie gesagt nur um 1 bzw. um 2 db über dem zulässigen Wert. Die von Ihnen getroffene Aussage Zitat:“Mehr als 90 Prozent sind zu laut – und zwar um ein Vielfaches. Und werden gerade deshalb gekauft.“ ist daher absolut überzogen. Um doppelt so laut wie zulässig zu sein hätte der Wert also um 10 db überschritten werden müssen. Von einem Vielfachen wollen wir mal gar nicht reden.

    Ich bin durch Zufall im Internet auf diese Seite gestoßen und habe sie Interesse gelesen. Ich denke mein Standpunkt ist ausreichend klar geworden. Die Notwendigkeit gegen Verkehrslärm vorzugehen stelle ich überhaupt nicht in Frage. Wie gesagt, Verkehrslärm. Die Sache nur an Motorradfahren aufzuhängen greift aus meiner Sicht zu kurz.

    • Keimrich sagt:

      Schön dass Sie diesen Link zitieren. Da steht auch: „Auch bei Mittelklasse-Model­len wie der Kawasaki Z 800 gehört eine Klappensteuerung im Auspufftrakt mittlerweile zum guten Ton. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ohne diesen Kunstgriff lassen sich die gesetzlich relevanten Fahrgeräusche, die per EU-Verordnung auf maximal 80 db(A) beschränkt sind, kaum noch einhalten. Der Trick dabei: Über einen Stellmotor und Seilzüge wird am Schalldämpfer­einlass eine Klappe je nach Gasgriffstellung geöffnet oder geschlossen. Wichtig ist, dass die Fahrgeräusche im Messbereich eingehalten werden.“
      Haben Sie verstanden: Im Messbereich wird der Kiste der Kragen zugedreht, außerhalb des Messbereichs lärmt die Kiste um ein Vielfaches lauter. Die Kombi macht’s hier: 60 % der Auspuffe sind bereits innerhalb des Messzyklus zu laut, der Rest kennt außerhalb des Messbereichs wegen der Klappen keine Gnade mit den Anwohnern. Was wollen Sie uns damit sagen? Dass wir uns damit zufrieden geben sollen, dass ein Messbereich eingehalten wird? Wie Auspuffklappen wirken können Sie sich hier angucken:
      http://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/toefflaerm?id=c416e3d9-185c-4619-86ba-f610e1ed7ea4
      Auspuff, Auspuffklappen + Motorsteuerung: Unterm Strich führt das dazu, dass ein Vielfaches des Lärms herauskommt

    • Kawasacki sagt:

      Also ich wohne einen Kilometer Luftlinie von der B39 entfernt und höre sonntags keinen anderen Lärm als den von Motorrädern.

      Was könnte für mich sonst noch interessant sein?

    • Anwohner sagt:

      „Zulässig“, Zuständig, „gesetzlich erlaubt“, „rechtmäßig“ „Messwert“ – lauter spitzfindiges Zeug! Wir betroffene Anwohner leiden unter dem Lärm, den Sie mit Absicht und ohne Grund verursachen.
      Wenn das alles „legal“ sein soll, dann braucht man eben andere Maßnahmen wie Streckensprerrungen, damit wir Opfer einfach „wohnen“ können.
      Wenn Sie gegen Verkehrslärm angehen möchten, können Sie ja mal bei den „lauten“ und nicht bei den eher „leisen“ Verkehrsteilnehmern anfangen, nämlich bei sich selbst.

  5. Ulf B. sagt:

    @Keimrich

    Na da haben Sie den Artikel aber nicht ganz gelesen. Von den getesteten Auspuffanlagen hat nur eine einzige Anlage eine Klappensteuerung!!! Nochmals, nur eine von neun übernimmt die Klappensteuerung die die Kawasaki serienmäßig hat, bei den anderen acht Anlagen wird die Klappensteuerungen stillgelegt!

    Zitat: „Nur Akrapovic weiterhin mit integrierter Klappensteuerung
    Interessant ist, dass nur ein Anbieter weiterhin die Klappensteuerung der Kawasaki in seine Anlage inte­griert. Am Eingang des Akrapovic-Schalldämpfers befindet sich wie beim Original eine Klappenmechanik, in die einfach bereits vorhandene Seilzüge eingehängt werden. Bei ­allen anderen Systemen muss diese Mechanik stillgelegt werden.“

    Wenn Sie so gegen die Klappensteuerung wettern dürften Sie sich ja über acht der getesten Anlagen freuen denn die haben sie nach Montage nicht mehr.

    • Keimrich sagt:

      Stimmt. Die Frage ist nur, wer die Klappensteuerung stilllegt.
      Haben Sie den Film gesehen, was Klappensteuerung bedeutet?

  6. Volker sagt:

    Mit Interesse nehme ich zur Kenntnis, daß das Thema “ Motorradlärm“ auch in der Stadtverwaltung Sundern angekommen ist! BRAVO!

    Schon im Jahre 2007 wiese ich in einem Leserbrief ( Dorfinfo – Sundern) auf diese Problematik hin. Hier der Link

    http://ig-motorradlaerm.de/Daten/Dorfinfo.de_Dat_unb.pdf

    Ich freue mich sehr, daß nun, zig Jahre später , auch die Stadtverwaltung in Sundern „“versucht““ eine Lösung zu finden, um den Motorradlärm ( das ist Körperverletzung!)gerade am und um den Sorpesee einzudämmen. Vielleicht gehen noch ein paar Jahre ins Land; aber – der Stein ist ins ROLLEN gebracht; Hurra Hurra! Der Stein; er rollt; langsam aber irgendwann, im Jahre xy , wird eine Lösung ,auch in Sundern , gefunden worden sein. Ich hätte das Problem in 2 Stunden gelöst: Straßen ab Samstag bis Sonntag dicht für Motorradfahrer! Pommesbudenbesitzer die Umsatzeinbußen befürchten; Tipp von mir: ab ins Ruhrgebiet; Bochum, Essen oder Duisburg!Im Sauerland wollen wir doch gerne die “ Einheimische Küche“ wie sauerländer Sauerbraten usw. verkosten und keine Pommes mit … – und gute Reise. Und an die Motorradfahrer meine zweite Empfehlung: Hals und Beinbruch auf dem Nürburgring oder auf der A40 , zwischen Dortmund und Bochum , und tschüss! Die Ruhe und Erholung am Sorpesse; im „““Luftkurort“““:))) Langscheid wäre wieder hergestellt!

  7. Oskar sagt:

    Ruhe und Erholung am Sorpesee könnte auch für Motorradfahrer eine Alternatvive zum “ Rasen“ sein.
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    1. Warum kommen Motorradfahrer an die Sorpe?
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    Antwort: Sie möchten die Schönheit des Sorpesees und die herrliche Landschaft dort genießen; vielleicht auch ein wenig wandern oder den ganzen See erkunden bzw. umrunden; zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad, da dies nicht mit dem Motorrad möglich ist.

    2.Lösungsvorschlag:
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    Vorausgesetzt, daß die Motorradfahrer nicht nur wegen des “ Rasens“ an die Sorpe kommen, so könnte die Stadtverwaltung in Sundern z.B. einen großen Parkplatz ,weit vor der Staumauer des Sees, für die Motorradfahrer zur Verfügung stellen. Losgelöst vom Motorrad, könnten somit auch die Motorradfahrer dann für einen Nachmittag oder gar für ein Wochenende ein Fahrrad, Elektrofahrrad usw. mieten ,um so den ganzen Sorpesee zu genießen. Sie sind doch zur Sorpe gekommen, bzw. gefahren, um die dortige “ Natur zu genießen “ oder etwa nicht?

    3. Durchreisende/fahrende Motorradfahrer
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    3. All jene Motorradfahrer, die nur auf der Durchreise wären, müßten dann enstprechende Umgehungsstraßen, die nicht direkt an der Sorpe/am Sorpesee entlangführen, in Anspruch nehmen. Sie wollen ja nur “ Durchreisen“ und haben keine Zeit für die Ruhe und Erholung am Sorpesee.

    4. FAZIT
    ********

    1. Der Luftkurort Langscheid würde seiner namentlichen Bedeutung “ LUFT KUR ORT gerecht.
    2. Eine Aufwertung des gesamten Sorpesses, in Bezug auf Ruhe, Erholung und Natur , würde zwangsläufig erfolgen.
    3. Die Nachhaltigkeit in Bezug auf Emissionen würde drastisch verringert
    4.Mehr Touristen aus den Nachbarländern ,wie z.B. aus den NL u.a. wären wieder motiviert, einen dreiwöschigen Urlaub am Sorpesee zu verbringen.

    Denken wir doch mal darüber nach, wie wir die Raser für den Sorpesee begeistern können, ohne das sie uns immer zeigen müssen, was für tolle und laute Mopeds sie fahren. Jungs, das wissen wir ja und bei Jugendlichen kann man das ja auch noch verstehen aber bei erwachsenen Männern und auch Frauen?

    Also, genießt die Sorpe doch mal aus einem anderen Blickwinkel!

    Es lohnt sich immer; wäre gut für Euch und gut für Jene, die wirklich nur Ruhe und Erholung am Sorpesee suchen.

  8. cbr600rr sagt:

    Hallo, ich bin auch mal wieder dabei!!
    Ich freue mich auch diese Saison wieder schöne, überzogene, populistische Artikel wie diesen lesen zu dürfen.

    Ich denke die Bezeichnung „Lärm-Terroristen“ schießt wohl etwas über das Ziel hinaus, aber das ist den wehrten Lesern dieser Homepage ja nur Recht.

    Ich wünsche Ihnen alle eine schöne Motorradsaison. Mögen die Herren in Brüssel auch weiterhin mit wichtigeren Themen beschäftigt sein, als mit dem Motorradlärm!

  9. Anwohner sagt:

    Danke für die guten Wünsche zur Motorradsaison.
    Auch heute wieder bei schönem Wetter donnernde Motorräder alle paar Sekunden an unserem Haus – in beiden Richtungen.
    Entschuldigung dass ich mich terrorisiert fühle von den Herrschaften bei deren freier Entfaltung. (oder ist das Ihnen zu „aggressiv?)
    Wir entfalten uns mal wieder nicht so frei, sondern müssen anstatt den eigenen Garten zu nutzen die Flucht ergreifen.
    Wie an jedem „schönen“ Wochenende.

    • CBR1100XX sagt:

      Da kauft man ein günstiges Grundstück mit Haus an einer Straße und dann erlauben sich doch tatsächlich die bösen Motorradfahrer, auf dieser Straße an Ihrem Grundstück vorbeizufahren. Na sowas… Hätte man doch besser die Straße direkt mitkaufen sollen.

      Kaum zu glauben, dass man doch tatsächlich mit Straßenlärm rechnen muss, wenn man an einer Straße wohnt. Was war denn beim Grundstückskauf wichtiger? Ein Paar Tausend Euro zu sparen oder eine Ruhe zu haben? Ich würde mal sagen ersteres, also war die Ruhe ja damals scheinbar noch nicht so wichtig wie jetzt auf einmal.

      …und was war denn wohl eher da? Das Haus oder die Straße? Und nur zur Erinnerung: Falls das Argument fällt, dass es die Lärmprobleme erst seit wenigen Jahren gibt, wie kommt es dann, dass die zulässigen Grenzwerte für den Geräuschpegel von Motorrädern in den letzten Jahren immer weiter gesenkt wurden?

      • Keimrich sagt:

        Motorräder sind nur auf dem Zulassungs-Papier leiser geworden. Darum und um die Manipulationen dreht sich diese Seite. Obendrein haben wir genug Mitglieder, die seit 20 Jahren an derselben Straße wohnen und einhellig berichten, dass es jedes Jahr schlimmer wird. Nur mal so nachgefragt: Wissen Sie eigentlich, was ein Troll ist?

      • Elmo sagt:

        Der ist lustig! Direkt vom Motorradstammtisch! Dann meint ihr also schon das ihr der Grund seit, weshalb andere günstig an Grundstücke kommen. Meint Ihr das ist eine gute Tat? Mit Euren Scheeisskisten dafür zu sorgen, dass die Grubdsücksreise sinken und dann meinen, andere Leute ziehen bewusst dorthin??
        Diese Scheisshausparolen sind unerträglich!!! Ich hab nichts dagegen dass Ihr euch das Hirn einrennt! Aber lasst uns in/unsere Ruhe!

  10. Andreas sagt:

    Ich hab ein Haus mit großem Garten. Das Grundstück liegt aber leider an einer Hauptverkehrsstraße und seitlich führt die A3 vorbei. Insbesondere an Sonn- und Feiertagen ist die Lärmbelästigung immens. Meinen Garten kann ich zur Erholung nicht mehr nutzen. Neben der ohnehin schon hohen Dauerlärmbelastung kommt es zu kurzen, erschreckend lauten Lärmspitzen. Jeder Spacko mit nem Bike oder nem Sportauspuff an einer Karre dreht nämlich auch noch absichtlich am Gashahn, wenn er unter der Autobahnbrücke durchfährt.
    Abseits ihrgendwelcher Begriffsdefinitionen, die in diesem Zusammenhang bedeutungslos sind: ja, der Artikel hat recht – (viele) Motorradfahrer SIND Terroristen!

  11. Volker sagt:

    Heute las ich diesen Artikel:
    Touren und Tipps rundum das Thema „Motorrad“

    Sundern am Sorpesee heißt alle Motorradfahrer herzlich Willkommen!

    „Wer bei uns eine Motorradtour unternimmt, der wird gefangen genommen von anspruchsvollen, kurvigen Straßen bergan und bergab, der genießt entspannte Runden entlang des Sorpesees und kehrt ein bei Gastgebern, die diese Leidenschaft teilen.“

    ff….. SO ein absoluter Schwachsinn kann nur in Bauernregionen entstehen!

    Der Schwachsinn oder der Bauernwahnsinn ( Gier nach Kohle; egal von wem und wodurch! ) kennt in Sundern keine Grenzen mehr.
    Entweder sind Sundern und der Sorpesee ein Erholungsgebiet und Langscheid ein “ LUFTKURORT “ oder ein billiger Abklatsch des Nürburgringes?
    Lieber Bürgermeister von Sundern,
    Demokratie hin und Demokratie her; ich wies schon vor Jahren auf diese Problematik der Lärmbelästigung hin; nichts geschah! Hier wird zu lange diskutiert, abgewogen und abgewogen;… Mensch Meier; sind sie der Häuptling oder nicht? Dann hätte ich an Ihrer Stelle mal eine Entscheidung getroffen: Schluß aus und tschüß Motorradfahrer; von Freitag 19,00 Uhr bis Montag 11.00 Uhr fährt keine Motorrad mehr an der Seestraße zwischen Amecke und Langscheid u.a. anders wo her! Basta. Pommes und Dönerbuden? Sie schreien nach Umsatzeinbußen? Macht nichts! Klamotten packen und ab ins Ruhrgebiet; dort ist die Currywurst sowie auch das ganze Dönergedöhne zu Hause; und zwischen Dortmund und Bochum kann man wunderbar das Motorrad ausfahren; richtig schnell und laut; echt geil!
    Also, wo war oder ist das Problem? Hier im Sauerland möchten wir unsere Holländischen Freunde mal wieder sehen; Langzeiturlauber und keine Eintagsfliegen auf Ihren Busis Dusis! Entscheidungsschwache Beamte können nicht entscheiden, dürfen nicht und müssen 30 Jahre abwägen, bevor sie eine Lösung gefunden haben.
    Ich werde meine Sachen an der Sorpe packen; verkaufe meinen Wohnwagen und verlagere meine Erholungsdomizil in den Norden Deutschlands; auf einer Insel wie Baltrum oder Spiekeroog! Dort hört man nur die Meeresbrandung und die Möwen; endlich RUHE!

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