Horror-Sonntag in Hückeswagen

RP-Online berichtet von einem Tag in Zeiten von Corona.

43 Kommentare zu “Horror-Sonntag in Hückeswagen
  1. Stephan Weiser sagt:

    Langsame verflacht das Niveau hier! Was soll denn dieser blöde Bericht fordern? Das Verbot aller Motorräder?
    Ich bin hier, weil ich gegen verboten laute Motorräder aktiv bin und gegen die blöden Auspuffklappen, welche der Gesetzgeber immer noch zulässt!
    Aber der Bericht aus der RP ist einfach nur allgemeines Geheule
    gegen alle Fahrzeuge (außer die eigenen natürlich)

  2. MokkaTeo sagt:

    Die Straßen von Hückeswagen (insbes. Bever und Umgebung) gehören wie die von Wermelskirchen, Altenberg etc. zu den meist befahrenen Straßen in NRW. Wer hier wohnt oder den Artikel genau gelesen hat, kann ihn auch verstehen oder bestätigen.

    Auch wenn die Überschrift sehr reisserisch daherkommt, würde ich ihn jetzt nicht als allgemeines Geheule bezeichnen.
    Eine allgemeine Verteufelung aller Fahrzeuge kann ich auch nicht rauslesen.

    Es war tatsächlich ein nicht abreißender Strom von Autos, insbes. Cabrios, Motorrädern und Sportwagen.

    Weil der Bergische Kreis- zumindest an diesem Wochenende- keinerlei Verkehrskontrollen durchgeführt hat und dies angeblich zu Zeiten der Pandemie auch nicht vorhat, waren im Bergischen extrem viele Fahrzeuge unterwegs.

    Und dies, da schon bekannt war, daß keine Kontrollen stattfinden, natürlich auch nicht immer mit Fahrern, die sich an die Verkehrs- und Lärmschutzverordnungen hielten.

    Daß eine nicht enden wollende Karawane auch nervt, kann man wohl nachvollziehen. Selbst wenn alle legal unterwegs gewesen wären. Da macht’s halt die Menge.

    Das Unverständnis richtete sich auch an die Aufforderung des Ministerpräsidenten NRW’s, möglichst zuhause zu bleiben oder im näheren Umfeld rauszugehen (rauszufahren), der nicht nachgekommen wurde.

    Der größte Teil der, ich sage einmal Kolonne, kam von auswärts. Insbesondere das Ruhrgebiet sammelt sich hier gerne.
    Das ist jetzt auch nichts Besonderes- das haben wir hier jedes Wochenende. Doch nicht in diesem Umfang.

  3. MokkaTeo sagt:

    Ähnliche Artikel wurden auch in den anderen Städten des Bergischen in der RP veröffentlicht.

  4. Füchsin sagt:

    Wenn es wenigstens ein Sonntagsfahrverbot geben würde.
    Es ist doch nicht zu fassen. Rasen mähen ist Sonntags verboten, einen Ast absägen, laute Musik. Nicht einmal eine Flasche darf man in den Glascontainer werfen, weil das störender Lärm wäre.
    Aber mit den Höllenmaschinen anderen Menschen das Leben zur Hölle machen, das ist erlaubt.
    Ich hoffe, dass der Gesetzgeber diesem äußerst sadistischen Egoismus endlich Einhalt gebietet.

    An wärmeren Sonntagen bin ich abends völlig fertig mit den Nerven vom Lärm. Ich habe auch Strichlisten gemacht. Bei mir fahren 97% zu laut und zu schnell. Wenn sie an der abbiegenden Straße noch etwas warten müssen, heulen einige auch gerne noch einmal extra laut mit dem Motor auf im Stand.

    • Riversong sagt:

      Sie haben also anhand ihrer Strichliste abgelesen, das 97%, nicht 95% oder 98%, nein, genau 97% der Fahrer „zu laut und schnell“ waren? Wie haben Sie das denn bitte festgestellt? Wie gemessen, wie die Instrumente geeicht? Welche Werte haben Sie als Referenz genommen? War es vielleicht so, dass diese 97% einfach die waren, von denen Sie persönlich genervt waren?

      • Rainer Rau sagt:

        Haben Sie nach diesem Beitrag wirklich noch den Wunsch, ernst genommen zu werden? Im Vertrauen: Es gibt keinen Nikolaus, das war immer der Onkel Karl. Aber solange Sie hier Haare spalten, fräsen sie nicht an den Nerven der Lärmgestressten. Also weiter so, das stecken wir locker weg. Und seien Sie froh, dass Ihnen niemand „die Instrumente zeigt“.

      • Frank sagt:

        Wie gemessen, wie die Instrumente geeicht? Welche Werte haben Sie als Referenz genommen?

        Eine Frage, die bereits Gerichte geklärt haben – ziemlich überraschend, vor allem für viele Polizeibeamte, die immer erklären: „Da kann man nichts machen.“

        „Die Feststellung, ob die Geräuschentwicklung eines Kraftfahrzeuges das technisch unvermeidbare Maß überstiegen hat, unterliegt keinen festen Beweisregeln, die die freie Beweiswürdigung des Tatrichters im konkreten Fall einengen. Eine Feststellung des Maßes der Geräuschentwicklung durch ein Geräuschmeßgerät ist nicht erforderlich.“ (BGH, Beschluss vom 30. Juni 1977 – 4 StR 689/76)

        Hier nur ein Beispiel, wie auf Grundlage dieses Urteils bereits erfolgreich gegen rücksichtslose, notorische Lärmer vorgegangen wird:

        https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-mannheim-den-posern-ist-der-spass-vergangen-_arid,446918.html

  5. Maike sagt:

    Ich kann’s bestätigen. Ich wohne in der Nähe im Ennepe-Ruhr-Kreis. Genau das gleiche Bild! Am Ostersamstag brüllend lauter Krach – zu Spitzenzeiten im Sekundentakt. Und abends bis tief in die Nacht hinein kamen die Krachposer mit ihren tiefergelegten Golfs und alten BMWs. Die Nähe zu den sozialen Brennpunkten im Ruhrgebiet lässt grüßen!

    • Rainer Rau sagt:

      Auch an die Füchsin: Ich habe wieder angefangen, an Zuständige und Verantwortliche zu schreiben. In den Briefen zitiere ich die pöbelhaften Kommentare (vielleicht sollte man damit mal ein Buch veröffentlichen) der menschenverachtenden gesellschaftsunverträglichen Randgruppe hier im Forum. Nicht aufgeben, irgendwann bleibt etwas hängen. Lange war ich gegen Fahrverbote oder Streckensperrungen, weil es auch den verschwindend geringen Anteil der Anständigen träfe – für die täte es mir wirklich Leid.
      Aber ich sehe mittlerweile darin eine Möglichkeit, den politisch gewollten legalen Müll von den Straßen fernzuhalten. Es gibt ja auch legale Waffen, die man in der Öffentlichkeit nicht benutzen darf.
      Nützt jede Möglichkeit, auf diese asozialen, aber vermeidbaren Zustände hinzuweisen. Irgenwann muss es Wirkung zeigen, andere Vorgänge haben es bewiesen.

      • Der Redakteur sagt:

        @Rainer: Das einzige was die Gegenseite an den Verhandlungstisch zwingt, sind Streckensperrungen. Alles andere ist denen nicht mal ein müdes Arschrunzeln wert!

      • Rossi sagt:

        Ja, das ist schon komisch. Ich stamme aus einer Familie, in der früher alle Motorrad fuhren. Ich selbst fuhr nie, aber ich habe Motorräder und Motorradfahrer an sich immer gemocht; die hatten einen Bonus bei mir.

        Und dann ist das plötzlich gekippt, ich weiß auch nicht mehr genau wann, vielleicht so vor 10, 15 Jahren. Irgendwann war es mal eine Wanderung oder bei Freunden im Schwarzwald draußen sitzen, das (um mit den schönen Worten eines Motorradfahrers) ‚zerfräst‘ wurde. Dann, „Lange war ich gegen Fahrverbote oder Streckensperrungen, weil es auch […] Anständige[n] träfe – für die täte es mir wirklich Leid“. Ja.

        Inzwischen tut es mir nicht mehr leid. Ich schere die grad mit über den selben Kamm; habe noch nie erlebt, daß einer von denen was tut, wenn ihr Hobby nicht mehr gut läuft, weil die Arschlöcher es überall versalzen haben. Ich bin momentan nicht viel zu Besuch da oben, aber das per Telefon reicht mir schon, wenn die Angerufenen ‚mal kurz rein müssen‘, damit man was versteht.

        Eines aber tut mir leid: Die klammheimliche Freude ganz hinten, für die ich mich schäme, wenn mir wie gestern ein Freund erzählt, daß es ‚wieder einen kräftig g’wickelt hat‘. Ein vielleicht schwerverletzter Mensch, und wir denken beide ’na, einer weniger‘. Wir haben uns beide geschämt und die Klappe gehalten, aber es war nicht lange still, die nächste Fräse war gleich da.

        Da baut sich Haß auf. Das ist nicht gut. Ich erinnere mich noch an das Bäuerchen mit der Mistgabel auf der Straße, das ein großer Youtube-Hit mit den entsprechenden Kommentaren drunter („Psychiatrie!“) war, wenn das jemand kennt. Hier gibt es eine Menge Leute, die das Bäuerchen sehr gut verstehen, und ich befürchte, daß irgendwann mal jemand austickert.

        Das alles tut mir leid. Streckensperrungen? Her damit! Je mehr, je besser!

        • Laut ist Out sagt:

          @Rossi … aus meiner Seele gesprochen !

          Auch ich erwische mich dabei, diesen Idioten das Schlechteste zu wünschen und ja, ich schäme mich im nächsten Atemzug dafür … aber „Fräse“ ist ein treffender Ausdruck für diese Krach-Deppen.

          Frustrierend, die nichts-sagende Antwort der Politik (Büro von „meinem grünen W. Hermännle aus dem „Osten“) auf mein Schreiben aus dem badischen Schwarzwald bzgl. der Raser- und Lärmproblematik … der Frust, die Ohnmächtigkeit und das Gefühl ausgeliefert zu sein sitzt tief.
          Und ja – der Hass auf die profit-geile Mobilitätslobby und die korrupten, lobbyhörigen Polit-Profis wächst ins unermessliche.
          Um die 10.000 Euro Boni-Zahlungen an Mitarbeiter eines Unternehmens – welches nun Kurzarbeitergeld-Zahlungen, Steuerzuschüsse und wer weiß noch welche Subventionen erhält – um mir dann den „geliebt“ verhassten Sound-Klappen-Porsche-optimierten Lärm Terror vor die Haustür zu fahren – Danke !
          Danke an die (Be)Scheuer(ten), Dobrints, Ramsauers und die liebe Justiz, welche auch solche Piëch Sohn/Enkel-Raser laufen lässt. D a n k e !

          Nun – es bleibt mir leider nichts anderes übrig als auf den nächsten Unfall mit Verletzten zu warten … vielleicht – aber nur vielleicht ändert sich ja dann etwas und die Strecke vor meinem Haus wird geschwindigkeits-beschränkt oder gar gesperrt.

          In diesem Sinne … frohes „Kellersitzen“ um das Herz und den Kreislauf zu schonen.

          • Rainer Rau sagt:

            Die Strecke vor unserem Haus ist auf 70 km/h begrenzt, gefahren wird oft das Doppelte und mehr – keine Übertreibung. Sie enthält 2 Überquerungshilfen, die Polizei wurde mehrfach darauf angesprochen, sie schaffen es aber nur bis zu einem Dönerladen.
            Zu den Wünschen: Die kommen einfach so, das ist natürlich, solange man seine Aktivitäten im Griff hat. Wer uns explizit wünscht, dass wir keine Ruhe mehr bekommen – oft genug hier gelesen – und das dann auch aktiv verwirklicht, hat keine Empathie verdient. Für diese Ausnahmeerscheinungen der menschlichen Evolution ist auch bei mir der Mitleidsknochen nicht entwickelt, genau so wenig wie für Zecken.

        • Rainer Rau sagt:

          Die Strecken sind überall. Das Land ist ein einziger Hotspot. Die reine Anzahl macht den Bock nicht mehr fett. Bei dem asozialen Equipment sind 20 pro Stunde nicht spürbar weniger schlimm als 200. Alles, was lauter ist als UNBEDINGT notwendig, muss komplett verschwinden, die entsprechenden Autos, egal, ob Auspuff, Luftfiltergeschlürfe oder Bassbox, gleich mit.

          • Riversong sagt:

            Naja, außer der Hersteller weiß ja keiner, was „unbedingt“ notwendig ist. Wer soll denn wissen, wie laut ein Motor mindestens sein muss, außer der der ihn baut? Es ist nunmal so, dass bei den 150-200 PS aufwärts, die moderne Supersportler und auch einige Naked Bikes etc. leisten, einiges an Geräusch entsteht. Klar könnte man das eventuell mit viel Geld und Ingenieurskunst etwas leiser bekommen als es die Serienanlagen dieser Motorräder momentan sind, aber viel wird da nicht gehen, schon gar nicht bei hohen Drehzahlen.

  6. Andi sagt:

    Bei diesem Lärm wird gegen das Grundgesetz verstoßen. Das Recht auf Unversehrtheit. Der Verursacher ist der Gesetzgeber der lässt diese Fahrzeuge zu.

    • Rainer Rau sagt:

      Der diesbezügliche Gesetzgeber ist bekanntermaßen die KFZ-Lobby, in Berlin und Brüssel/Straßburg wird nur noch abgenickt.
      Bei „Abnicken“ kommt mir grad eine Idee, aber lassen wir das…

    • Laut ist Out sagt:

      Leider bin ich kein Jurist … aber ich frage mich, ob eine Klage – z.B. beim Europäische Gerichtshof für Menschenrechte – hier nicht Erfolg haben könnte … ?
      Schlie0ßlich geht es um die Gesundheit und Unversehrtheit …
      Vielleicht findet sich ja ein Fachmann*frau mit einer Aussage hierzu.

      • Reto sagt:

        Hallo LiO,
        das übergeordnete Recht ist immer auf der Seite der Belästigten. Aber es ist ganz schwierig, es zu aktivieren, solange die Normen- und Rechtslage so ist wie sie ist. Und dann kommt noch der Faktor Einfluss: „Wissen Sie überhaupt mit wem Sie reden?“ fragt Herr Piech den Uniformierten und wir vom Vorwurf freigesprochen…

        • Laut ist Out sagt:

          Hallo Reto,
          ja – das ist mir schon klar …
          Meiner Erfahrung nach ändert sich durch das Ansprechen und Anschreiben von Politiker sowie zuständige Stellen(Polizei, Landratsamt etc.) leider nichts.
          Und ab und an – wenn die Politik nicht will und die Behörden sich „dumm“ stellen und wegsehen – dann hat ein Bundesverfassungs- oder europäisches Gericht schon mal für Bewegung in der Sache gesorgt.
          Rechtliche Grundlagen sind ja existent. Wie bspw. der §49 der StVZuO (nur so laut wie technisch notwendig) oder die wissenschaftlichen Studien, welche eindeutig einen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Lärm darstellen.

          Und ehrlich: 80 dB als Obergrenze – wie sie die „Initiative Motorradlärm“ vorsieht – sind für mich noch deutlich zu laut. Selbst Staubsauger sind da mittlerweile leiser.

          Also wenn jetzt jemand sagt, er kennt den Weg für eine Klage und es bestehen ansatzweise Aussicht auf Erfolg, dann beteilige ich mich auch gerne bei den Kosten für ein solches Prozedere.

          • Reto sagt:

            Hallo LiO,
            was die Obergrenze angeht: Die 80 dB über alle Betriebszustände hinweg dürfte für viele aktuelle Motorenkonzepte schon anspruchsvoll zu realisieren sein. Vor allem weil die Entwickler jka heute auf laut fixiert sind. Wegen der Logarithmischen Skala ist das trotzdem eine Menge, wenn wir heute davon ausgehen, dass die 78 dB nur einen leisen (den leisesten?) Betriebszeitpunkt abbilden. Das ist die Idiotie: die Norm gilt für den leisesten Betriebszeitpunkt!

          • Rainer Rau sagt:

            Ich hab grad einen 4-Seiten-Schrieb vom bayrischen Innenminiterium bekommen. Sie und die Bundesregierung tun ALLES IN IHRER MACHT STEHENDE…, aber dann kommt das Lieblingsargument: Die EU! Bis auf das Datum the same procedure than every year. Egal, wieder ein guter Grillanzünder.

    • Riversong sagt:

      Das ist mehrfach Käse. Es geht im Artikel 2 des Grundgesetzes um die körperliche Unversehrtheit, nicht um die der persönlichen Befindlichkeit. Das ist auch gut so, ansonsten wäre dem Chaos Tür und Tor geöffnet.

      Zweitens lässt der Gesetzgeber diese Fahrzeuge zu, weil sie nicht gegen die Gesetze verstoßen, sonst wären sie eben nicht zugelassen. Der Verursacher des Lärms sitzt im bzw. auf dem Fahrzeug. Solange dieses aber zugelassen ist, verstößt er nicht gegen geltendes Recht, auch wenn Sie sich gestört fühlen. Ist das Fahrzeug illegal umgebaut, ist es auch nicht zugelassen. So einfach ist das.

      • Reto sagt:

        Das ist noch mehrfacher Köse: 1. Lärm beeinträchtigt die körperliche Unversehrtheit. 2. Fahrzeuge werden auf Basis einer Norm zugelssen, und die kommt nicht vom Gesetzgeber, sondern wird von „interessierten Kreisen“ entwickelt. Und da haben sich Fehler „eingeschlichen“, die im Sinne von Punkt 1 korrigiert werden müssen. So einfach ist das.

        • Riversong sagt:

          1. Nicht im Sinne des Grundgesetzes. Diese Karte (köperliche Folgeschäden irgendwelcher psychischen Stressoren) wollten schon viele ausspielen und sie sind allesamt gescheitert

          2. Natürlich kommt die Basis dieser Norm nicht vom Gesetzgeber direkt, das ist überhaupt fast bei gar keinen Gesetzen der Fall.

          Beispiel: Der Herr Jens Spahn sieht sich in der aktuellen Situation damit konfrontiert, genügend Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten bereitzustellen. Sollten die mal knapp werden, müssen eventuell Geräte auch von Herstellern produziert werden, die normalerweise anderen Kram produzieren. Diese Geräte müssen gewissen Bestimmungen unterliegen. Diese Bestimmungen werden zwar vom Gesundheitsministerium verordnet werden, aber mitnichten wird der Herr Spahn diese einfach festlegen wie er selbst sie für richtig hält, sondern die werden genau so von „interessierten Kreisen“ entwickelt wie die Grundlage der Lärmschutznormen auch. So werden alle Gesetze entwickelt, nicht nur Lärm- und Abgasnormen. Fakt ist und bleibt aber das zugelassene Fahrzeuge vor dem Gesetz legal sind.

  7. Rainer Rau sagt:

    Wieder einer, der das Recht auf seiner Seite und mit Gerechtigkeit nichts am Hut hat.

    • Riversong sagt:

      Was heißt auf meiner Seite. Das Gesetz steht auf der Seite desjenigen, der sich daran hält. Es steht Ihnen frei im Rahmen gelebter Demokratie auf eine Änderung der Gesetzeslage hinzuwirken. Damit gelten Sie dann auch einer der zahlreichen Lobbygruppierungen an, sofern Sie das ganze koordiniert und vernetzt angehen.

  8. MokkaTeo sagt:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/radevormwald/motorradlaerm-treibt-radevormwalder-zur-verzweiflung_aid-50046629

    Hier einmal ein Artikel zu ähnlichen Vorkommnissen in der Nachbarstadt Radevormwald.

    Diesmal auch mit Äußerungen der Polizei und des hiesigen Ordnungsamtes.

    Aber wie gehabt: Leider auch keine besonders positiven oder mutmachende Aussichten

  9. MokkaTeo sagt:

    Und weil’s so schön ist, noch eine urkundliche Feststellung über den Irrsinn auf den deutschen Straßen.

    Oder im Biker- und Natuschutzparadies Bergisches Land

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/62459/4573429

    Auch wenn die ganzen Artikel so manchen nerven (z.B. den TE), denke ich, daß es schon sinnvoll ist, diese Dinge zu verbreiten, um diesem leidigen Thema mehr Aufmerksamkeit, die imho nie ausreichend genug sein kann, zu geben.

    Die Presse im Bergischen scheint dieses Ziel wohl auch zu verfolgen.
    Die Stadträte werden diese Artikel auch lesen und eventuell auch mehr Unbehagen verspüren.

  10. Karl-Heinz Braselmann sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen,reiner Terror dieser unbelehrbaren! Wesentlich härtere Strafen,mit vernichten der Auspuffanlage,oder mehr!

  11. Lärm-Gegner sagt:

    Ich bin ebenfalls starker Gegner von zu lauten Fahrzeugen und rücksichtloses Fahren (Geschwindigkeit, Fehrkehrsverstöße, Fehlverhalten und unnötig hohe Drehzahl).

    Nichtdesto trotz fahre ich auch Motorradfahrer (ca. 6000km im Jahr, hauptsächlich in den einsamen Bergen Norwegens, Sardiniens oder Kroatiens, via Hänger-Anreise).

    Sonntage, Feiertage und späte Nachmittage vermeide ich, als auch unsinnig überfüllte Strecken.

    Ich habe jedes Verständnis für Anwohner überfüllter und „populärer“ Strecken und vermeide diese. Ich befürworte ebenfalls Streckensperrung in Problemregionen, sofern keine anderen Maßnahmen helfen.

    Ich verstehe die Wut und die Verzweiflung. Bei !einigen! Nutzer-Kommentaren auf dieser Platform wird mir allerdings einfach nur schlecht. Hass, Polemik und Propaganda. BILD-Niveau und Hexenjagt.

    Wenn das die Ebene ist, auf der sich der hier auftretende Verein um Lösungen bemüht, habe ich wenig Vertrauen das die Lage sich irgendwann verändert und die Politik mehr als „Beruhigungspolitik“ betreibt.

    • Der Redakteur sagt:

      Danke für Ihr Verständnis für die Anwohner bei gleichzeitiger Kritik an unserer Vorgehensweise. Das Problem kriegen wir leider nicht aufgelöst.
      Beruhigungspolitik wird in der Tat seit 20 Jahren zu diesem Thema betrieben. Ich meine, dass man hier durchaus auch weiter verbal eskalieren sollte – sonst läuft nämlich nie was. Auf dieser Seite ist der Betrug der Fahrzeugindustrie und der Lärmer seit mehr als zehn Jahren dokumentiert. Da darf’s Ihnen schon mal schlecht werden, bevor es besser wird. Gute Fahrt auf Ihren Urlaubsreisen.

    • Matthias sagt:

      @ angeblicher Lärm-Gegner

      Das ist durchsichtige Rhetorik: Erst Verständnis heucheln – dann aber laut „Hexenjagd!“ rufen. Das ist die gleiche Rhetorik wie bei so manchen Rechtspopulisten. So verhindert man eine Diskussion und macht seinen Gegner mundtot. So legt man eine Grabplatte auf den Diskurs.

      Doch oh weh! Überraschung: Wir halten den Mund trotzdem nicht mehr!

      • Lärm-Gegner sagt:

        @Matthias
        Zum Thema habe ich meine Situation beschrieben, als auch Streckensperrungen und Fahrverbote bei Notwendigkeit befürwortet.

        An keiner Stelle habe ich ihnen den Mund verboten. Als Kritik habe ich lediglich meinen Eindruck bezüglich eines Teiles der Kommentare hier dargestellt.

        Sie haben meine Person trotz umfangreicher Erklärung in Frage gestellt, mich mit Rechtspopulisten verglichen und mir Diskussions-Unbereitschaft bescheinigt. Dafür fehlt jegliche Grundlage und repräsentiert genau den Ton, den ich angeprangert habe.

        Genau so geht Diskussion nicht. Aber die von Ihnen angeprangerte rechte Rhetorik. Die geht genau so.

        @Der Redakteur
        Vielen Dank für ihre Antwort.

        • Matthias sagt:

          Noch so ein rhetorischer Reflex: Spricht man Klartext, wechseln die Lärmfetischisten schnell in die Opferrolle. Lachhaft.

          • Riversong sagt:

            Naja, bei dem, was Sie „Klartext“ nennen, handelt es sich eben doch einfach nur um plumpe, undifferenzierte Unterstellungen auf niederem Niveau. Entweder möchten Sie nicht diskutieren (dann bleibt die Frage, wieso sie eine Kommebtarfunktion nutzen) oder Sie können es nicht. Beides ist traurig.

  12. Rainer Rau sagt:

    Hier gabs grad wieder private Rennen – 70er Strecke, zwischen zwei Wohngebieten mit MINDESTENS 150 km/h. Die Kinder der Nachbarn sind wieder so erschrocken, dass es dauert, bis sie sich beruhigen.
    Welche Wortwahl wäre wohl zur Beschreibung derartiger Missstände angemessen, ohne dass es zarten Gemütern schlecht wird?

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