Unversöhnlich: Brösel und Kant

Kennen siue Kant? Arno Frank kommentiert im Spiegel. Quelle: Screenshot Spiegel

Kommentar auf Spiegel online von Arno Frank: „Zehntausende Motorradfahrer haben in Deutschland lautstark dagegen protestiert, dass sie leiser sein sollen. Dabei könnte man diesem schönen Hobby frönen, auch ohne völlig asozial aufzutreten.“ 100 % d’accord: Die machtvollen Demonstrationen in vielen deutschen Städten haben vor allen Dingen eines gezeigt: Dass viele Biker nicht verstanden haben.

56 Kommentare zu “Unversöhnlich: Brösel und Kant
  1. Peter sagt:

    Fahrverbote treffen wie auch Tempo30 in erster Linie diejenigen die es befolgen, Lärmern und Rasern ist es sowieso egal was auf den Schildern steht. Sie ignorieren Gesetze solange bis ihre Karre beschlagnahmt oder der Lappen weg ist, selbst Bußgelder wirken da nicht wirklich.
    Die diesbezüglichen Strafen sind geradezu ein Witz, die von den Fzg.- Hersteller gepamperten Politiker haben keinen Lärm und wie üblich auch keine Ahnung was vielerorts abgeht.
    Bevor man jedoch die Allgemeinheit bestraft, sollte man die eigentlichen Verursacher verarzten und zwar so dass es richtig weh tut. Wer sich auf der Straße wie ein Arschloch benimmt sollte zeitgleich auch so begrüßt werden, da ist der Daumen runter oder gezeigte Vogel das wenigste, faule Eier oder Tomaten …

  2. Laut ist Out sagt:

    na, das war ja eine super Aktion mit diesen Motorrad-Demos! Bravo :)
    * Erstens: Keiner der Versammlungsorte lag in meiner Region. Daher war der Samstag so ruhig, als ob es regnen würde.
    * Zweitens: Der VCD hat das schon richtig benannt als „Demo für Verkehrslärm“ (siehe: https://www.sueddeutsche.de/leben/freizeit-friedrichshafen-verkehrsclub-motorradsternfahrt-ist-demo-fuer-verkehrslaerm-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200705-99-679811)
    * Drittens: Durch diese Demo wissen jetzt auch die Bewohner der Versammlungsregionen, welchen Lärm manche dieser Leder-stramplel-anzug-träger verursachen und vor allem, wie rücksichtslos egoistisch deren Verhalten ist.
    * Viertens: Der (Dr.) Andreas Scheuer konnte sich durch seine Meinungsäußerung auch mal wieder „qualifizieren“.
    (https://www.deutschlandfunk.de/motorraeder-scheuer-gegen-fahrverbote-an-sonn-und-feiertagen.1939.de.html?drn:news_id=1147941)
    * Fünftens: Die Anzahl der Petitionszeichner „Silent Rider“ ist sprunghaft angestiegen (siehe: https://www.openpetition.de/petition/statistik/silent-rider-die-bundesweite-initiative-gegen-unnoetigen-motorradlaerm#petition-main).

    Den besten Kommentar zu diesem Wochenende habe ich von Eva Laun (SWR) gelesen:
    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kommentar-motorradlaerm-100.html

    Hoffe es gibt bald noch weitere dieser Motorrad-Lärm- Demos – daher: Weiter so !

  3. Hannoveraner sagt:

    „Im Grunde haben die Motorradfahrerinnen und -fahrer am Samstag also gegen sich selbst demonstriert. Gegen die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen, die mit Auspuffen aus dem florierenden Zubehörhandel herumgondeln. Gegen Hersteller, die ihre Produkte unnötig mit Auspuffklappen ausstatten – teilweise per Knopfdruck zu öffnen, damit’s bei Bedarf schön „sinnlich“ beziehungsweise „asozial“ wird. Alles Punkte übrigens, die auf Automobile ebenso zutreffen.
    Anzusetzen wäre also nicht pauschal, sondern beim einzelnen Fahrer. Und bei einer Industrie, die sich in Sachen PS und dB seit Jahren ungehindert ein Wettrüsten liefert.“

    Arno Frank hat in seinem Beitrag auf den Punkt gebracht wofür deutschlandweit Biker und Bikerinnen auf die Straße gegangen sind.
    Die Motorradfahrer haben nicht nur gegen Fahrverbote demonstriert. Sie haben auch gegen die Lärmer in den eigenen Reihen demonstriert.

    Ein kleiner Bericht aus Hannover:
    Es fand eine angemeldete Demo statt in die von Orga und Ordnern viel Arbeit gesteckt wurde.
    1600 Motorradfahrer und Fahrerinnen kamen trotz Regens.
    Und natürlich waren innerhalb dieser Gruppe auch einige, die durch Lärm auffielen. Und diese wurden durch die Ordner angesprochen und aufgefordert sich zu benehmen bzw. die Demo zu verlassen. Gleiches Geschah am Georgsplatz als Andere meinten diesen lautstark verlassen zu müssen.
    Sie wurden von den anderen Demoteilnehmern freundlich bestimmt daraufhin gewiesen was sie da für einen Mist verzapfen.
    Der Anteil der Krachscheide wird bei schätzungsweise 40-50 Leuten gelegen haben.
    Der Rest der Teilnehmer war explizit bemüht, Lärm und Belästigung anderer zu vermeiden.
    Einer der Anwesenden Polizisten meinte im Gespräch es wäre wie „Urlaub“ gewesen im Vergleich zu anderen Demos, weil die Demonstranten sich vorbildlich verhalten hätten.

    Jede Demo, jede Gruppe und jedes Hobby hat Ausschussware von 5-10%. Die Lärmer bei den Motorradfahrern, Hooligans bei Stadionspielen, die Randalierer bei G20, die Parkplatzvermüller bei FfF.
    Alle genannten produzieren Probleme. Aber die Mehrheit der Menschen hat mit diesen Subjekten nichts zu tun.
    Es wurde lange und oft gefordert, dass die Biker gegen die schwarzen Schafe in ihren Reihen angehen.
    Dies ist am Samstag und Sonntag geschehen.

    Keiner der anwesenden Demonstranten hat Unverständnis für die Sorgen und Probleme der Anwohner von Motorradstrecken geäußert oder die Überarbeitung der Kriterien für Neuzulassungen kritisiert.
    Im Gegenteil, es gab Unterstützung dafür.
    Jeder Biker, jede Bikerin mit der ich mich unterhalten habe, hat den Wunsch geäußert dass es bitte mehr Kontrollen geben soll um die Problemfälle endlich aus dem Verkehr zu ziehen.
    Man war sich einig dass es in der Bikercommunity ein Problem gibt, dass man lösen muss wenn man weiterhin fahren will.
    Und man war sich einig das sowohl das eigene Verhalten angepasst werden muss und eine gruppeninterne Sozialkontrolle beginnen muss.

    Mein Eindruck war eindeutig: die Motorradfahrer und -fahrerinnen die demonstriert haben sind nicht Teil des Problems.
    Sie sind Teil der potenziellen Lösung und Verbündete der lärmgeplagten Anwohner.
    Sie stellten sich gegen (potenzielle) Fahrverbote. Sie stellten sich gegen Kollektivstrafen die aus dem Fehlverhalten Einzelner erwachsen.
    Und sie stellten sich gegen die Lärmer die das (für einige) schönste Hobby der Welt in Verruf bringen und Andere um ihre Ruhe.
    Dieser Bericht gilt natürlich nur für Hannover.

    • Tourenfahrer sagt:

      „Mein Eindruck war eindeutig: die Motorradfahrer und -fahrerinnen die demonstriert haben sind nicht Teil des Problems.“

      Das hat sich in diversen Communities und Foren leider ganz anders gelesen. Das ein oder andere rumgeisternde Video macht leider auch einen anderen Eindruck.

      Ich bin aber bei Ihnen, ein Großteil(!) möchte mit den Idioten nichts (mehr) zu tun haben (müssen). Wie schwer es aber ist, mit den „Lärmgegnern“ überein zu kommen merke ja selbst ich hier. Es erscheint leider zumeist nicht möglich zu sein und am Ende wird niemand zufrieden sein.

      • Silent Biker sagt:

        Eine Erfahrung von mir ist, dass der Wind mit jeder Demo rauer wird. Ich nutze zum Beispiel meine von Haus aus relativ leise Maschine (MZ ETZ 251 von 1991), um einer Notwendigkeit zu „frönen“,nämlich der, auf Arbeit zu kommen und dort zügig einen sinnvollen Parkplatz zu finden. Mit dem Auto ist das gerade an Wochenenden fast nicht machbar (Wohngebiet). Letzte Woche stand ich an einer Kreuzung, auf einmal werde ich von der Seite angebrüllt, ich dummes, lärmendes Bikerschwein solle verschwinden. Zur Bekräftigung gabs noch einen Tritt ans linke Schienbein. Nett, oder? Also, ich habe heute zur Tagschicht das Sonntagsverbot mal getestet. Ergebnis: fast 20min Parkplatzsuche mit dem Auto, es fuhr dann zum Glück einer weg. Da freut sich der Kollege aus der Nachtschicht, den ich etwas später abgelöst habe…(aber so gar nicht).Ist das etwa leiser, wenn ich da mit dem Auto rumorgle, früh halb 6 ? Eines noch: Von den Demos halte ich nichts, ich denke, die verschlimmern alles nur noch.

        • Kein Bikerfrfeund sagt:

          Ohje, sollen wir Sie jetzt etwa alle bemitleiden, Sie armer Krawallbiker? Wie Sie auf Arbeit kommen und wie lange Sie suchen mussten mit dem Auto… oh, wie schrecklich für Sie….So, nicht vorhandenes Mitleid wieder aus. Fahrverbot ist Fahrverbot, wie Sie damit umgehen wollen, ist uns hier aber so was von egal…damit sind Sie hier im falschen Forum. Einfach mal Hirn einschalten und nachdenken, das soll helfen!

  4. MokkaTeo sagt:

    Ich befürchte, die Art der Demonstration ist vielerorts nicht mit allzu mit großer Empathie bei der Bevölkerung angekommen und hat nur noch mehr Öl ins Feuer gegossen.

    Es mag sein, daß die Demo teilweise wie in Hannover abgelaufen ist (siehe Beitrag Hannoveraner), aber daß es eine Machtdemonstration sein sollte, wie z.B. in München geschehen, liegt doch auf der Hand.

    Eine verbotene Aktion durchzuführen, begleitet von Hupen, Musik und jeder Menge Gasziehen, eigenmächtiges Regeln des Straßenverkehres etc. zeigt schon den wahren Zweck.

    Auch wenn die Polizei davon spricht, sie können es den Bikern nicht verbieten, am Mittleren Ring zu fahren, war es eine Demonstration. Aber wie will man eine verbotene Versammlung mit dieser Teilnehmerzahl auch auflösen?

    https://www.wasserburg24.de/bayern/muenchen-motorrad-demo-gegen-fahrverbote-verboten-stadt-aeussert-sicherheitsbedenken-13821619.html

    Imho haben sich viele Biker hiermit einen Bärendienst erwiesen

    • Tourenfahrer sagt:

      „Auch von Passanten bekamen sie reichlich Zuspruch. Vor allem auf den Brücken über den Mittleren Ring standen viele und winkten und jubelten den Bikern zu, die mitunter recht gemächlich unterwegs waren.“ © http://www.wasserburg24.de (https://www.wasserburg24.de/bayern/muenchen-motorrad-demo-gegen-fahrverbote-verboten-stadt-aeussert-sicherheitsbedenken-13821619.html)

      Selbst als Motorradfahrer ärgert es mich, dass viele das als Zuspruch interpretieren. Ich bezweifle, dass die Mehrheit wusste und weiß um was es bei der „Demo“ ging.

      Mit Krach gegen Krach? Mit Krach gegen Streckensperrungen die aus Krach resultieren? Nö, dagegen. Danke.

    • Hannoveraner sagt:

      München kann man mit den anderen Demos nicht vergleichen.
      Deutschlandweit waren organisierte Demos angemeldet die von der Polizei und teils hunderten von Ordnern begleitet und geleitet wurden. Und hier lief alles reibungslos.

      Nicht so in München.
      Das Verbot der Demo war höchst fragwürdig.
      Das Argument der Rettungswege kann man diskutieren.
      Man muss jedoch dazu sagen, dass deutschlandweit in den organisierten Demos keine Probleme mit Polizei und Rettungskräften bekannt sind. Im Gegenteil: die Polizei lobte ausdrücklich das Verhalten der Teilnehmer.
      Der Corona Vorwand war jedoch weit hergeholt um es nett auszudrücken. Die BLM Demo wenige Tage zu vor mit deutlich mehr Teilnehmern wurde nämlich nicht untersagt.
      Die Absage der Demo erfolgte nur wenige Stunden vor geplantem Beginn. Das Einlegen von Rechtsmitteln war somit kaum mehr möglich.
      Aber gut, darüber kann man streiten und dazu kann jeder seine eigene Meinung haben.
      Was wohl unzweifelhaft ist, dass die Geschichte mit einer Absperrung von Ordnern und Polizei nicht in einem solchen Chaos geendet hätte.

      Dass dennoch viele den Weg nach München gesucht haben, war zu erwarten.
      Eine Demo muss nicht angemeldet werden, es ist nur gängige Praxis um den staatlichen Stellen entgegen zu kommen und Chaos zu vermeiden.
      Und ob man einen fragwürdigen Vorwand zur Untersagung von Demos folgen muss bzw. folgen sollte ist Sache jedes Einzelnen. Wären die Menschen in Dresden nicht auf die Straße gegangen trotz Verbots würde die Mauer vllt noch stehen.
      (Ich will an dieser Stelle diese Anliegen ausdrücklich NICHT auf eine Stufe stellen, es geht nur um das Demonstrationsrecht und die Befolgung staatlicher Einschränkungen)

      Demos sind IMMER eine Machtdemonstration. Teile der Bevölkerung bringen ihren Unmut über die Politik oder Weltgeschehen zum Ausdruck.
      Und ob dies durch Fahrradkorsos bei FfF, Sitzstreiks bei BLM, an die Schienen Ketten bei AKW Demos, auf Bäumen leben im Hambacher Forst oder mit „Standard“demos gegen jedes gewünschte Thema. Und sie alle legen den Verkehr am jeweiligen Ort lahm.

      Deutschland spricht über das Thema.
      Und es wird ein Ausstausch betrieben. Ich würde das als Sieg für beide Seiten verbuchen.

      • MokkaTeo sagt:

        Hannoveraner schrieb:

        —-Eine Demo muss nicht angemeldet werden, es ist nur gängige Praxis um den staatlichen Stellen entgegen zu kommen und Chaos zu vermeiden.—-

        Das gilt jedoch nicht für Versammlungen unter freiem Himmel.

        Siehe auch hier
        
        (Auszug aus der Bundeszentrale für politische Bildung)

        Demonstrationsrecht
        Alle Deutschen haben das grundsätzliche Recht, sich „ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“ (Art. 8 GG). Für Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel gilt nach dem Versammlungsgesetz zusätzlich: Sie müssen bei der Ordnungsbehörde (Polizei) angemeldet werden und die Demonstrationsteilnehmer dürfen sich nicht uniformieren oder vermummen. Gegen das polizeiliche Verbot einer Demonstration können Rechtsmittel eingelegt werden.

        Also Versammlungsverbot missachtet
        und unangemeldete Demo. Wie mag das wohl bei der Bevölkerung ankommen?

        Ich will nicht klugscheissen, aber man sollte schon bei den Tatsachen bleiben

        Zu Dresden:
        Volle Zustimmung, hat aber in keinsterweise mit diesem Thema zu tun.

        • Hannoveraner sagt:

          Es stimmt soweit, dass Demonstrationen unter freiem Himmel angemeldet werden müssen.
          Es besteht jedoch keine Anmeldungspflicht. Es besteht eine Obliegenheit.
          Die Obliegenheit der Anmeldung dient dem Zweck der Polizei und den Ordnungsämtern den reibungslosen und verkehrssicheren Ablauf zu ermöglichen und die öffentliche Ordnung zu schützen und zu bewahren.
          Aus Nichterfüllung der Obliegenheit folgt nicht die automatische Auflösung der Versammlung, diese wäre Verfassungswidrig. (Kingren/Poscher Grundrechte Staatsrecht II 35. Auflage, §17, Versammlungsfreiheit Art.8, Rn.827ff.)
          „Das Fehlen eines gesamtverantwortlichen Anmelders hat lediglich zur Folge, daß die Eingriffsschwelle der zuständigen Behörde bei Störungen – ähnlich wie bei einer Spontandemonstration – absinken kann, sofern die Behörde ihrerseits alles getan hat, um in Erfüllung ihrer Verfahrenspflichten – etwa durch ein Angebot zur fairen Kooperation – die Durchführung einer friedlich konzipierten Demonstration zu ermöglichen. “ (Auszug aus BVerfGE 69,315 Rn.89)

          Wir halten fest: Aus Demo anmelden müssen, wird „man sollte unbedingt, wenn möglich“.

          Und wie bekannt: In München wurde eine Demo angemeldet.
          Diese wurde jedoch aufgrund von fragwürdigen Vorwänden verboten.
          Der Aufforderung wurde dennoch Folge geleistet.
          Die angemeldete und geplante Demo wurde von ihren Veranstaltern in aller Deutlichkeit abgesagt nachdem sie die Anweisung von der Stadt München erhalten hat.

          Wie wir alle wissen fanden dennoch mehrere Tausend Motorradfahrer ihren Weg nach München.
          Die Polizei München sagte durch ihren Pressesprecher das sie „keinen Versammlungscharakter feststellen konnte“. Soweit zur Einschätzung der Polizei. Ich war nicht vor Ort und maße mir somit nicht an diese Entscheidung zu bewerten.

          Wenn man den Motorradfahrern nun dennoch eine Versammlung zuschreiben wollte (auch vertretbar) so würde die stattfindene Versammlung jedoch nicht unter die geplante und verbotene Demo des Vortags fallen.
          Sie würde unter den Begriff der Spontandemonstration ohne Verantwortlichen fallen.
          Die Motorradfahrer (wovon viele aussagten dass sie Eis essen waren aufgrund des guten Wetters) werden sich mit einer vertretbar anzunehmenden Spontanversammlung (unabhängig von der verbotenen Demo) nicht nur gegen die Vorschläge des Bundesrates, sondern auch gegen das Verbot der geplanten Demonstration gestellt haben (sofern es denn eine Versammlung war).
          Bei Spontanversammlungen entfällt nach absolut herrschender Meinung das Anmeldeerfordernis (vgl. hierzu BVerfGE 69, 315 Rn.74f.)
          Das Bundesinnenministerium stellt dies in kürzerer Fassung ebenso klar.
          (https://www.bmi.bund.de/DE/themen/verfassung/staatliche-ordnung/versammlungsrecht/versammlungsrecht-node.html)
          Wenn es keine Spontanversammlung war, dann kommt eine Auflösung der Versammlung natürlich nicht in Betracht, da lediglich ein erhöhter Besucherandrang vorlag.

          Aber wir wollen ja nicht klugscheisen, sondern bei den Tatsachen bleiben.

          Tatsache bleibt dass die angemeldete Demo verboten und abgesagt wurde.
          Tatsache bleibt dass die Polizei am 4.7.2020 keinen Versammlungscharakter sah und die zuständigen Stellen keine Notwendigkeit für Maßnahmen abseits der Verkehrsleitung sahen.
          Alles darüber hinaus ist der Ausdruck von Meinungen von Privatpersonen über Vorgänge in München.

  5. Andi sagt:

    Ich möchte mich bei allen Motorradfahrern bedanken die am Wochenende bei der Demo waren. Ihr habt es uns allen gezeigt! Ihr habt uns gezeigt wie extrem laut eure Kisten sind. Nach dieser Demo ist jedem auch wenn er auf den Kopf gefallen ist klar das da gewaltig was schief läuft. Ihr habt uns aber auch das Märchen von den einzelnen bösen Fahrer der sein Fahrzeug besonders laut getrimmt hat wiederlegt. Es ist eher umgekehrt viele zu laut und wenige O.K. Danke nochmal das ihr euch so angestrengt habt.

  6. Wuppertaler sagt:

    Ich mache es mal kurz.
    Der Bericht und die meisten Kommentare scheinen sehr einseitig darüber zu Berichten/ Schreiben.
    Die meisten Motorräder sind nicht lauter als vom Gesetzgeber erlaubt. Also können sie da Fakto auch nicht nach dem Gesetz zu laut sein.
    Desweiteren ging es den meisten Motorradfahrer die auf der Demo waren nicht darum das man ihre Krachtüten dicht macht.
    Es ging hauptsächlich um die möglichen Wochende Fahrverbote.
    Hier scheint es so das man nur genug daran glauben muss um die Wahrheit zu finden.
    Also, bitte nicht so einseitig und vorher informieren.
    Ich vermute aber mal wieder das mein Kommentar, da er ja evtl. stimmen könnte, nicht erscheint.

    • Der Redakteur sagt:

      Noch einmal für den Wuppertaler: Natürlich sind viele der aktuellen Motorrädern „legal“ laut. Aber leider wurde auch nachgewiesen, dass sie die Norm mithilfe technischer Mittel umgehen. Wenn der Grenzwert von 77 dB tatsächlich gelten würde, müssten sie ja auch nicht behaupten, dass 80 dB Grenzwert technisch nicht erreichbar wäre.

      • Wuppertaler sagt:

        Wovon die Politik weiß und legal umgesetzt wird.
        Zweck der Demo war es aber nicht, dass man weiter laut fahren kann, sondern sollte Aufzeigen das die Mororradfahrer es nicht hinnehmen wenn es ein Feiertags und Wochenende Fahrverbot geben sollte.
        Da wird aber gerne gerade von den Motorradhassern drüber weg gesehen und falsch dargestellt.
        Soooooo kann es auch nicht richtig sein.
        Ich kenne auch einen, dem kann seine Harley nicht laut genug sein. Ist aber nur einer von mehr als 100 die ich kenne.
        Die Politik ist gefragt leisere Motorräder zu fordern und die Gesetze, ohne Lücken, umzusetzen oder zu erstellen.

        • Reto sagt:

          Können wir uns auf „Motorradlärmhasser“ einigen?
          Zu Harleys: Der größte Harleyhändler Deutschlands in Frankfurt verkauft nach eigener Aussage zu 50 % seiner Neufahrzeuge einen Zubehörauspuff. Wir haben hier auf diesem Forum darüber berichtet. Nur weil Sie mit den braven Kindern spielen,ist das noch lange nicht repräsentativ.

    • Rainer Rau sagt:

      Sie glauben also, dass alles, was der Gesetzgeber absegnet, in Ordnung ist – nur, weil es gerade Ihnen in den Kram passt?

      Es gibt keinen Nikolaus, das war immer der Onkel Franz. Hoffentlich sind sie jetzt nicht desillusioniert.

      Dass das Dichtmachen der Krachtüten nicht das Ziel war, braucht man denkenden Menschen nicht zu erklären. Dass die weiterhin an den Wochenenden den Rest der Menschen terrorisieren wollen, genau so wenig.

      Und Sie schreiben von Einseitigkeit – nicht zu fassen!

      • Wuppertaler sagt:

        „Dass das Dichtmachen der Krachtüten nicht das Ziel war, braucht man denkenden Menschen nicht zu erklären. Dass die weiterhin an den Wochenenden den Rest der Menschen terrorisieren wollen, genau so wenig.“

        Genauso habe ich es mir gedacht. Wieder voll aus dem Kontex gerissen.
        Ich habe geschrieben, dass es den Motorradfahrer auf der Demo nicht darum ging weiterhin für Krawalltüten zu demonstrieren.
        Deswegen sind die nicht dahin gefahren. Die meisten wollen es überhaupt nicht laut haben.
        Die Leute haben gegen ein Wochenend und Feiertags Fahrvebot demonstriert.
        Also bitte, bei der Warheit bleiben und nicht wieder verdrehen.

        • Reto sagt:

          Bei mir kam von Innenstadtbewohnern aber eine andere Botschaft an, die sich auch in den Medien widerspiegelt. Dass es nämlich lautstark gewesen sein soll.

          • Kein Bikerfreund sagt:

            Reto, das war es auch. Ich hatte die Ehre, es in Dresden „erleben“ zu müssen, es war die Krawallhölle. Liebe Politik, macht endlich kurzen Prozess mit diesen Krawallbrüdern, hier ein paar Vorschläge:
            – Fahrverbote von Fr. 15 Uhr bis Mo. 9 Uhr, dito vor/an/nach Feiertagen – und zwar für alle zweirädrigen Lärmer!
            – Maximale Lautstärke über alle Fahrmodi von 85 db, und zwar OHNE Bestandsschutz. Diese Prüfung muss 1x im Jahr Bestandteil einer extra TÜV-Prüfung sein. Krawalltüten, die das nicht einhalten, werden rigoros aus dem Verkehr gezogen (beschlagnahmt und verschrottet).
            Nur so kann das gehen! Die Alternative erleben wir zur Zeit live in den Innenstädten bei den sogenannten „Demos“.

  7. Füchsin sagt:

    Mit Lärm gegen Lärm demonstrieren. Das ist, als wenn Vergewaltiger mit Vergewaltigungen gegen Vergewaltigungsverbot demonstrieren würden.
    Der Artikel freut mich. Endlich mal ein Artikel, der nicht die Motorradfahrer pampert sondern klar das asoziale Verhalten benennt.
    Es braucht sehr starke Nerven auf Seiten zu dem Thema zu kommentieren. Die Motorradfahrer sind da sehr aggressiv geworden. Es wird Victimblaming betrieben, man wird ausgelacht, beleidigt, null Mitleid. Hauptsache, man kann weiter die Leute mit Njaaaauuuuu, Wrooooooombrroooooooom terrorisieren. Selbst angeblich rücksichtsvolle Motorradfahrer, die Verständnis heucheln, werden nach ein paar Kommentaren giftig bzw. zeigen ihr wahres Gesicht.
    Dass der Szene der Nachwuchs fehlt ist erfreulich. Ich habe eh den Eindruck, dass es sich bei den meisten um Babyboomer und Leute in der Midlife-crisis handelt.
    Weiterhin bin ich pessimistisch, was die Fahrverbote angeht. Aber wir dürfen nicht aufgeben.

    Art. 2 GG Absatz 2
    2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

    Da Lärm nachweislich krankmacht und jährlich für tausende Tode verantwortlich ist laut WHO, ist dieses Recht durch die Lärmterroristen verletzt.

    Und wenn Rasenmähen am Sonntag bis zu 50.000€ Bußgeld kosten kann, ist es doch unverständlich, dass Motorradfahren sonntags erlaubt ist.

    • Willfried Ebert sagt:

      Auf dieser Plattform sind die ideologischen Gräben zu tief. Eine Diskussion führt hier zu nichts. Genauso macht die gleiche Diskussion wohl in einem Streetfighterforum keinen Sinn, da dort die Interessenlage bei einigen Foristen auch diametral verschieden ist.
      Jedem sein Hobby. Auf eine Senkung der zulässigen Lärmgrenzwerte bei Neuzulassungen sollte man sich einigen können, Klappensteuerungen braucht auch kein Mensch und niemand muss mit 106 dB durch die Lande brüllen. Aber Fahrverbote, auch wenn diese nur bestimmte Strecken oder Zeiten betreffen sind unverhältnismäßig, einseitig diskriminierend und ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Außerdem wäre so etwas ein Türöffner, weitere Hobbys einzuschränken, von denen gewisse Bevölkerungsgruppen sich gestört fühlen – z.B. Angeln, Kitesurfen, Drohnenfliegen, E-Biken (auf Radwegen), Brieftauben, Wohnwagen und Wohnmobile im sommerlichen Berufsverkehr. Also locker bleiben – leben und leben lassen.
      Der Deutsche Städte und Gemeindebund hat sich vernünftigerweise gegen ein diskriminierendes Fahrverbot entschieden. Hoffentlich entscheiden die zuständigen Instanzen in der Bundesregierung genauso vernünftig.

      • Der Redakteur sagt:

        „Jedem sein Hobby“
        Unsere Aktivitäten auf dieser Seite haben nichts mit Hobby zu tun.
        Aber einige Motorradfahrer scheinen das Hobby zu haben, andere zu belästigen.

        • Rainer Rau sagt:

          Das Übliche – fängt mit „Verständnis“ schwach an und lässt dann stark nach.
          Aber so Leid es mir tut – nach meinen Wahrnehmungen und Zählungen gehe ich mit „einige“ nicht konform.

        • Willfried Ebert sagt:

          „Unsere Aktivitäten auf dieser Seite haben nichts mit Hobby zu tun.“ – Kann ich nachvollziehen.

          „Aber einige Motorradfahrer scheinen das Hobby zu haben, andere zu belästigen.“ – Auch hier kann ich aus Motorradgegnersicht nachvollziehen, daß einige Menschen dies wirklich glauben.
          Ich glaube allerdings nicht, daß es so ist und bin froh , daß die meisten Menschen differenzieren können zwischen _ Einige Wenige, viele und Alle.
          Aber wie gesagt, Diskussionen sind hier nicht mehr zielführend und von vielen Motorradgegnern auch nicht gewünscht. Ich habe mich damit abgefunden, daß heute Menschen einfach ihre ideologische Denkschublade nicht mehr verlassen können.
          Ich hoffe, daß die Instanzen vernüftig entscheiden werden .

          • Rainer Rau sagt:

            Wieso eigentlich immer „Motorradgegner“?

            Es müsste doch deutlich geworden sein, dass es nicht ums Motorradfahren generell geht, sondern um den mutwillig erzeugten, aber unnötigen Lärm sowie um das Fahrverhalten einer sehr großen Anzahl, für die Regeln oder Rücksicht nicht ansatzweise gelten.

            Was soll man denn glauben, wenn man abends und an Wochenenden an einer 70 km/h-Ortsdurchfahrt kein Fenster mehr öffnen kann?

          • Bigfoot sagt:

            Ja, vernünftig zu entscheiden wäre: Fahrverbote für Motorräder an Wochenenden.

        • Wuppertaler sagt:

          Und Belästigte scheinen das Hobby zu haben Motoradfahrer zu belästigen die ruhig und besonnen die Natur genießen.

      • Füchsin sagt:

        Es ist kein Verstoß gegen die Gleichbehandlung. Jeder Motorradfahrer kann ja auf dem Fahrrad oder im Auto vorbeifahren. Oder zu Fuß gehen. Gleichbehandlung ist da also sehr an den Haaren herbeigezogen.
        Das Recht auf körperliche Unversehrtheit sollte zudem höher stehen. Des Weiteren sind da eben noch die gesetzlich verordneten Ruhetage.
        Gesetze ändern sich nun einmal.
        Früher hatten Männer auch das Recht ihre Ehefrau zu schlagen. Auch Vergewaltigung in der Ehe war nicht strafbar. Diese Zeiten sind zumindest hierzulande vorbei.
        Es kann nicht sein, dass Motorradfahrer andere Menschen weiterhin schädigen dürfen. Körperlich, psychisch und finanziell.
        Die Diskussionen finde ich hier gut. Auf dieser Seite sind eben viele Menschen, die sich des Problems bewusst sind. Dass Motorradfahrern schnell die Argumente ausgehen, ist ja nichts Neues.
        Nicht wir Geschädigten müssen uns rechtfertigen für das, was uns angetan wird, sondern die Lärmtäter für ihre Folter und Rücksichtslosigkeit.

        • Hannoveraner sagt:

          Sehr geehrte Füchsin,
          sie haben absolut Recht.
          Als Geschädigte müssen sie sich nicht rechtfertigen für ihnen angetanes Leid.
          Und es ist unzweifelhaft Leid. Was manche/viele Motorradfahrer/innen mit ihren Maschinen verursachen ist asoziales Verhalten zulasten der Gesundheit anderer.
          Sie als Anwohnerin (sie sind Anwohnerin einer verlärmten Strecke nehme ich an) müssen sich auf keinen Fall rechtfertigen. Das Lautstärkeempfinden ist subjektiv. Wenn ihnen Fahrezuge zu laut sind, dann hat keiner auch nur die Fähigkeit dieses Empfinden zu ändern oder zu bezweifeln.
          Wer dies anders sieht/handhabt hat eingeschränkte Fähigkeiten bezüglich logischen Denkens.
          Man kann auch niemandem Vorschreiben das Rosenkohl schmeckt oder nicht schmeckt. Es ist subjektives Empfinden das nicht geändert werden kann durch Diskussionen.

          Es geht aber in der Diskussion nicht um die Wahrnehmungen o. Rechtfertigungen Einzelner, sondern um die Regelung von Verkehrslärm mit Gesetzen.
          Die Probleme der Bürger liefern den Anlass, aber nicht unbedingt eine ausreichende Begründung für eine Gesetzesvorlage.
          Der Erlass von Gesetzen wird restriktiv beschränkt um „unnötige“ Gesetze zu verhindern.
          Zu diesem Zweck setzt unter anderem die GO-BT eine Begründung der Gesetze voraus, zudem müssen die rechtstaatliuchen Grundsätze der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.

          Was Verhältnismäßig ist, kann und wird naturgemäß anders beurteilt.
          Opfer empfinden Maßnahmen meist als zu seicht, für von der Regelung Betroffene meist zu umfangreich.
          Das praktikable Maß liegt meist irgendwo dazwischen.

          Mehrere Studien (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/documents/10184/357304/abschlussbericht_motorradlaerm.pdf/0b9f5893-bfd8-49ac-9570-a78cfda5d3fe) geben haben gezeigt dass die durchschnittliche Lärmemissionen der KRADs auf deutschen Straßen gleichauf mit dem von PKWs liegen, aber KRADs deutlich stärker streuen. Es liegt also eine extremere Verteilung der Lärmemmissionen vor (viele leise, wenig durchschnittliche, viele laute Motorräder im Gegensatz zu wenig leisen, vielen durchschnittlichen, wenig lauten Autos) (vgl. hierzu S.24).

          Die meisten Motorradfahrer (auch ich) sagen es ist unverhältnismäßig alle Motorradfahrer mit Fahrverboten zu belasten, wenn der soziale Unfrieden aus den starken Unterschieden der Lärmproduktion stammen. Vor einer Neuregelung der Neuzulassungen verschließen sich nur wenige.
          Nur bzgl. der Bestandsfahrzeuge und Anbauteile klaffen die Meinungen stark auseinander.
          Grundsätzlich kann man sagen dass die meisten inkl. mir(ich erlaube mir zu pauschalisieren) es als angemessen ansehen, dass die „Spitzenreiter“ (Lärmer durch Fahrweise u./o. Manipulationen) ausgesondert werden um die Interessen in Ausgleich zu bringen. Und für diesen Ansatz gibt es bereits Gesetze die der Polizei Handlungen erlauben
          Unter anderem der „Poserparagraph“ der unabhängig von der Zulassung eines Fahrzeugs Anwendung finden kann. Dieser lässt sich auch bei lauter Fahrweise mit einem legalen Fahrzeug anwenden.

          Manche Anwohner (hier pauschalisiere ich bewusst nicht, da es viele unterschiedliche Interessen u. Gruppierungen gibt) befürworten zumindest die Möglichkeit von Streckensperrungen weil sie von den bisherigen (teils fehlgeschlagenden) Maßnahmen nicht überzeugt sind und die Kollektivstrafe als notwendiges Übel sehen. Die Erfassung von einigen „unschuldigen“ Fahrern wird billigend in Kauf genommen, weil die Interessen der Anwohner von ihnen schwerer gewichtet werden. (was als Meinung vollkommen legitim ist)

          Beide Ansichten haben ihre Berechtigung und sind vertretbar. Und beide Gruppen sind nicht gerade klein.
          Der Gesetzgeber hat somit einen Kompromiss zu schaffen der einen Ausgleich schafft der den sozialen Frieden wieder herstellt/sichert.
          Wo dieser Kompromiss liegt ist bisher unbekannt.

          Viele Motorradfahrer haben ihre Grenze aufgezeigt: Fahrverbote und die Aufweichung des Bestandschutzes sind für sie die Grenze die nicht überschritten werden soll.Die Motorradfahrer sind sich zum überwiegenden Großteil einig was das angeht.

          Wo die Grenze der Anwohner, Initativen und Bürgervertreter liegt, ist noch offen. Unter anderem weil es viele unterschiedliche Ansichten gibt die sich nur auf „es muss leiser werden“ und „Neuzulassungen müssen besser reguliert werden“ herunterbrechen lassen. Wie dies geschehen soll ist aber hochumstritten innerhalb dieser Gruppe.
          Allein auf dieser Seite gibt es von Nicht-Motorradfahrern starke Unterschiede was die Forderungen angeht die von Polemik bis hin zu praktikablen Vorschlägen reicht (der User Herrmann sei hier erwähnt mit seinem Vorschlag der Einführung von Lärmblitzern).

          Solange nicht beide Gruppen ihre Forderungen hinreichend konkretisiert haben, ist der Erlass und Bestand von Gesetzen zu Regelung nicht gewährleistet.

    • Wuppertaler sagt:

      Selbst angeblich rücksichtsvolle Motorradfahrer, die Verständnis heucheln, werden nach ein paar Kommentaren giftig bzw. zeigen ihr wahres Gesicht.
      Genau, wenn ich als Umweltsau, Arschloch, Bastard, Rüpel angesprochen werde, weiterhin versuche freundlich zu bleiben und ich weiterhin beleidigt werde, da kann ich auch frech werden und austeilen.

      • Füchsin sagt:

        Wuppertaler, das ist Täter-Opfer-Umkehr, was Sie da machen.
        Ich beleidige niemanden öffentlich, werde aber für meine mehr als berechtigte Kritik angegriffen, beleidigt und als irre hingestellt. Drauftreten auf Opfer, die schon am Boden liegen.
        Nur um von der durch Lärm begangenen Körperverletzung und Nötigung abzulenken. Und den Cluster-B-Störungen, die sehr sehr viele der Biker zu haben scheinen.
        Kauft Euch ein E-Bike und quält uns nicht länger.

  8. Tourenfahrer sagt:

    „Ich hoffe, daß die Instanzen vernüftig entscheiden werden.“

    Es wäre zu hoffen und wünschenswert. Ich sehe das aber nicht. Es wird eine Lösung kommen, die für die „Lärmgegner“ nicht zufriedenstellend sein wird. Und das leider, mittlerweile ist so meine Sicht der Dinge, verdient. Wie Sie es sagten:

    „Diskussionen sind hier nicht mehr zielführend und von vielen Motorradgegnern auch nicht gewünscht.“

    Und genau das ist das Problem und ein wundervolles Eigentor.

    • Rainer Rau sagt:

      Nur um sicher zu sein:

      Menschen, die unnötigen vermeidbaren Lärm nicht mehr ertragen wollen, haben Ruhe vor dem Misstand nach Ihrer Sicht nicht verdient?

      Ich bin mal Optimist und hoffe, Sie falsch verstanden zu haben.

      • Der Redakteur sagt:

        @Rainer: Weil wir uns wehren, so wie wir uns (mit Worten) wehren gegen Belästigung bis hin zur Körperverletzung, haben wir es verdient. Wir sollten viel lieber sein! Kaffee ausschenken statt Knöllchen fordern und so. Irgendwas, damit die in Ruhe weiterfahren können. An die Straße stehen und Dialog suchen…

      • Tourenfahrer sagt:

        „Nur um sicher zu sein:

        Menschen, die unnötigen vermeidbaren Lärm nicht mehr ertragen wollen, haben Ruhe vor dem Misstand nach Ihrer Sicht nicht verdient?

        Ich bin mal Optimist und hoffe, Sie falsch verstanden zu haben.“

        Hallo Herr Rau,

        Sie haben mich missverstanden. Natürlich haben Sie ein Recht auf Ruhe (vor vermeidbarem Lärm).

        So verbissen und verbittert wie hier (nicht nur oder nicht unbedingt von Ihnen) aber gegen alles und jeden vorgegangen wird, der nicht sofort und komplett Ihre Ansichten vertritt, ist das kommende Scheitern meiner Meinung nach auch selbstverschuldet. Das beste Beispiel ist doch auch die direkt erfolgte Reaktion vom Redakteur.

        • Rainer Rau sagt:

          Verbissen wird man, wenn man eine Leben lang mit viel Verzicht für ein Stückchen Garten geackert hat und den nur bei Anti-Motorradwetter nutzen kann.

          Verbitterung stellt sich ein, wenn man die nicht normal nutzbare Immobilie verkaufen möchte, sie aber niemand geschenkt haben will.

          Im Grunde weiß ich Ihren Beitrag zu schätzen, widerspreche aber vehement der Meinung, dass die Lärmgebeutelten auch sonst nur ihre Meinung akzeptieren. Selbst für uns gibts außer Lärmstress noch mehr im Leben, aber diese gravierende Beeinträchtigung der Lebensqualität ist nun mal hier DAS Thema.

          • Tourenfahrer sagt:

            „Verbissen wird man, wenn man eine Leben lang mit viel Verzicht für ein Stückchen Garten geackert hat und den nur bei Anti-Motorradwetter nutzen kann.

            Verbitterung stellt sich ein, wenn man die nicht normal nutzbare Immobilie verkaufen möchte, sie aber niemand geschenkt haben will.“

            Kann ich voll und ganz verstehen und nachvollziehen.

            Darum nochmals meine Bitte, nicht nur an Sie: Reagieren Sie nicht verbittert und mit Sippenhaft, dadurch verlieren Sie auch die „vernünftigen“ Motorradfahrer und Menschen, die Sie gerne in der eigentlichen Sache – nämlich dem Vermeiden und Verhindern von Lärm – unterstützen würden. Es muss doch in Ihrem Sinne sein, dass sich wirklich etwas ändert. Aber ja, ich kann nachvollziehen wie schwer das in Ihrer Situation ist.

          • Reto sagt:

            @Tourenfahrer: Ich weiß nicht ob Sie nachvollziehen können, dass sich Betroffene von Ihren letzten Sätzen durchaus verständnisvoll verhöhnt vorkommen können. Bin mal gespannt was der Herr Rau dazu sagt…

  9. Wuppertaler sagt:

    Wenn es um Lärm geht sind auch andere betroffen, sogar wir Motorradfahrer.
    Ich bin vor 20 Jahren umgezogen in direkter Nähe zu einem Spielplatz.
    Hat mich nicht gestört, ich liebe sogar das Lachen und laut sein der Kinder. Es ist so Lebensbejahend.
    Seit vier fünf Jahren wird aber exessiv auf dem Kinderspielplatz Fußball bis um 23.00/ 24.00 Uhr von Erwachsenen gespielt.
    Um 2.00 Uhr Morgens kommen junge Erwachsene betrunken, bekifft auf dem Spielplatz und machen Party. Da wird rumgeschrien einfach um des schreiens Willen.
    Ordnungsamt macht so gut wie nichts. Schilder stehen am jeden Eingang mit der Info bis 14 Jahre. Die Polizei kommt Nacht gerne eine Stunde später, oftmals sind die nicht mehr da, bzw. kommen später wieder.
    So hatte ich mir das nicht gedacht. Was nun?

    Ich bin ganz bei Ihnen die Lärm gebeutelt sind, schreiben sie die Politiker an das sie für „leise“ Motorräder sorgen sollen.
    Aber bitte, eine Fahrverbot am Wochenende kann es nicht sein.
    Ich denke mal, da spreche ich auch vielen Gastronomen aus vollen Herzen.

    • Bigfoot sagt:

      Doch, ich denke schon, nur ein Fahrverbot an Wochenenden kann eine Lösung sein. Dann würde ich sogar mal wieder Urlaub in Deutschland machen. Momentan muss ich mir jedes Jahr „leisere“ Länder als Reiseziel auswählen, wo eben keine Motorradfahrer rumfahren.

  10. Hamburger sagt:

    Ich muss mich nun auch mal melden, weil sowohl der Lärm als auch die dreiste Rücksichtslosigkeit der Motorrad-Fraktion nicht mehr auszuhalten ist. Ich fordere all die Krachmacher, die sich an dieser Diskussion beteiligen, ernsthaft auf, mal zu Hause von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 22 Uhr den Kopfhörer aufzusetzen und sich in dieser Zeit ununterbrochen Motorradgedröhne reinzuziehen, quasi eine Geräusche CD in Dauerschleife. Wer das ganze Wochenende schafft, darf hier weiter mit diskutieren. Ich würde aber mal vermuten, schon nach etwa 35 Minuten und 4 Sekunden hätten die meisten die Faxen ziemlich dicke. Und dann würde man sie verdutzt fragen: „Wieso das denn? Da waren war doch nur ein paar ganz wenige schwarze Schafe drunter. Deren Määääähhh.. hat dich doch nicht etwa gestört?
    Im Grunde erinnert das Ganze exakt an die Raucher / Nichtraucher Diskussion vor einigen Jahren. Jahrzehntelang haben wir Nichtraucher uns das ohne Murren gefallen lassen, von morgens bis abends überall vergiftet zu werden. Es war ja erlaubt. Und als dann die Ersten mal sanft darauf hingewiesen haben, dass Passivrauchen krank macht, da wurde von den Rauchern auch irgendwas von Freiheit gefaselt und von den Nichtrauchern ein „Miteinander“ eingefordert. So nach dem Motto, wenn ich jemandem zehn mal in die Fresse haue, dann kann der doch nicht verlangen, dass ich damit aufhöre, dann wäre
    ja meine Freiheit eingeschränkt….
    Kann sich heute noch ernsthaft jemand vorstellen, in einem Restaurant, in einem Café, in einer Kneipe, in einem Theater, in einem Kino, in einer Disco wie damals komplett zugequarzt zu werden? Vor einigen Jahren war das noch völlig normal.
    Lärm macht krank so wie Passivrauchen auch. Punkt. Aus. Ende. Und wenn dann wieder das beliebte Argument kommt: Aber die Autos lärmen doch auch und die LKWs lärmen doch auch und die Flugzeuge lärmen doch auch und die Rasenmäher lärmen doch auch und die Laubbläser lärmen doch auch und die Traktoren lärmen doch auch und die Presslufthammer, die lärmen noch viel mehr … und deswegen darf, ja muss ich einfach auch lärmen. Dann würde ich mal schlicht antworten: Was würde das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen wohl eher und mehr verbessern? Wenn alle einfach so weiter lärmen oder wenn Autos, LKWs, Flugzeuge, Rasenmäher, Laubbläser, Traktoren, Presslufthammer, aber eben auch Motorräder mal ein bisschen zurückgestutzt und mehr Ruhe geben würden?

  11. Hamburger sagt:

    Ich muss mich nun auch mal melden, weil sowohl der Lärm als auch die dreiste Rücksichtslosigkeit der Motorrad-Fraktion nicht mehr auszuhalten ist. Ich fordere all die Krachmacher, die sich an dieser Diskussion beteiligen, ernsthaft auf, mal zu Hause von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 22 Uhr den Kopfhörer aufzusetzen und sich in dieser Zeit ununterbrochen Motorradgedröhne reinzuziehen, quasi eine Geräusche CD in Dauerschleife. Wer das ganze Wochenende schafft, darf hier weiter mit diskutieren. Ich würde aber mal vermuten, schon nach etwa 35 Minuten und 4 Sekunden hätten die meisten die Faxen ziemlich dicke. Und dann würde man sie verdutzt fragen: „Wieso das denn? Da waren war doch nur ein paar ganz wenige schwarze Schafe drunter. Deren Määääähhh.. hat dich doch nicht etwa gestört?
    Im Grunde erinnert das Ganze exakt an die Raucher / Nichtraucher Diskussion vor einigen Jahren. Jahrzehntelang haben wir Nichtraucher uns das ohne Murren gefallen lassen, von morgens bis abends überall vergiftet zu werden. Es war ja erlaubt. Und als dann die Ersten mal sanft darauf hingewiesen haben, dass Passivrauchen krank macht, da wurde von den Rauchern auch irgendwas von Freiheit gefaselt und von den Nichtrauchern ein „Miteinander“ eingefordert. So nach dem Motto, wenn ich jemandem zehn mal in die Fresse haue, dann kann der doch nicht verlangen, dass ich damit aufhöre, dann wäre
    ja meine Freiheit eingeschränkt….
    Kann sich heute noch ernsthaft jemand vorstellen, in einem Restaurant, in einem Café, in einer Kneipe, in einem Theater, in einem Kino, in einer Disco wie damals komplett zugequarzt zu werden? Vor einigen Jahren war das noch völlig normal.
    Lärm macht krank so wie Passivrauchen auch. Punkt. Aus. Ende. Und wenn dann wieder das beliebte Argument kommt: Aber die Autos lärmen doch auch und die LKWs lärmen doch auch und die Flugzeuge lärmen doch auch und die Rasenmäher lärmen doch auch und die Laubbläser lärmen doch auch und die Traktoren lärmen doch auch und die Presslufthammer, die lärmen noch viel mehr … und deswegen darf, ja muss ich einfach auch lärmen. Dann würde ich mal schlicht antworten: Was würde das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen wohl eher und mehr verbessern? Wenn alle einfach so weiter lärmen oder wenn Autos, LKWs, Flugzeuge, Rasenmäher, Laubbläser, Traktoren, Presslufthammer, aber eben auch Motorräder mal ein bisschen zurückgestutzt und mehr Ruhe geben würden?

  12. Tourenfahrer sagt:

    @Reto

    „@Tourenfahrer: Ich weiß nicht ob Sie nachvollziehen können, dass sich Betroffene von Ihren letzten Sätzen durchaus verständnisvoll verhöhnt vorkommen können. Bin mal gespannt was der Herr Rau dazu sagt…“

    Nein, kann ich nicht. Und zwar nicht weil ich es nicht möchte, sondern es scheinbar nicht verstehe. Ich bitte um eine Erklärung. Herrn Rau wollte ich keinesfalls verhöhnen.

    • Rainer Rau sagt:

      Ich empfinde das auch nicht so, aber die vielen Jahre, in denen das Problem wächst und gedeiht, führen nicht dazu, dass man den unsäglichen MUTWILLIG erzeugten Lärm und die Fahrweise vieler, denen Regeln und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer egal sind, plötzlich mit faulen Kompromissen akzeptiert.

      Keine Ahnung, wie oft es schon wiederholt wurde, aber die von Ihnen erwähnten anständigen Motorradfahrer müssen sich hier in keiner Weise angesprochen fühlen. Warum sie es trotzdem tun, kann ich nicht verstehen.

      Der Anteil, um den es hier geht, hat mit Herrn Kovacs ein Sprachrohr, welches den Missstand noch mehr verdeutlicht. Ich bin gespannt, ob bei den nächsten Aktionen Recht und Ordnung eine Rolle spielen oder der Eindruck, den viele Rabauken machen, auch die Polizei verscheucht. Dass es im Falle des Falles anders zur Sache geht als bei FfF-Demos, ist wohl zu erwarten.

      • Tourenfahrer sagt:

        „Ich empfinde das auch nicht so, aber die vielen Jahre, in denen das Problem wächst und gedeiht, führen nicht dazu, dass man den unsäglichen MUTWILLIG erzeugten Lärm und die Fahrweise vieler, denen Regeln und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer egal sind, plötzlich mit faulen Kompromissen akzeptiert.“

        Ebenfalls nachvollziehbar. Mir stellt sich immer die Frage, ob die Exekutive in diesem Land wirklich nicht kann, oder einfach nicht will. Gerade in den stark befahrenen Naherholungsgebieten müsste man sich mit einem Blitzer, der auch von hinten blitzt, doch eine goldene Nase verdienen können. Und das ist ja nur eine der vielen schon vorhandenen Möglichkeiten. Ist meine Denke zu naiv?

        „Ich bin gespannt, ob bei den nächsten Aktionen Recht und Ordnung eine Rolle spielen oder der Eindruck, den viele Rabauken machen, auch die Polizei verscheucht.“

        Ich befürchte, dass es nach aktuell geltendem Recht in der Tat nicht einfach ist gegen große Ausfahrten in Innenstädten vorzugehen. Diese Ausfahrten/Demos empfinde ich übrigens als beschämend.

        • Wahid sagt:

          “ Diese Ausfahrten/Demos empfinde ich übrigens als beschämend.“

          Warum, weil Menschen Ihr Recht auf Demonstration und Versammlung ausüben?

          Das ist eine erstaunliche Idee von Demokratie, die hier an den Tag gelegt wird.

          • Der Redakteur sagt:

            Ursache – Wirkung: Da werden Menschen an den Hotspots belästigt, dagegen soll eine juristische Handhabe entwickelt werden, dagegen demonstrieren Menschen indem sie andere belästigen. Weil sie gegen etwas sind, was so in dem Vorschlag der juristischen Handhabe gar nicht drin stand.

          • Rainer Rau sagt:

            Finden sie die Zustände, welche dies alles überhaupt erst angestoßen haben, nicht erstaunlich?

            Die erstaunlichste Idee von Demokratie ist seit einigen Stunden wieder zu hören.

          • Tourenfahrer sagt:

            „“ Diese Ausfahrten/Demos empfinde ich übrigens als beschämend.“

            Warum, weil Menschen Ihr Recht auf Demonstration und Versammlung ausüben?“

            Weil man nicht Wasser predigen, aber selbst Wein trinken kann.

            Vor der Teilnahme an einer Demo, davon gehe ich zumindest aus, hat man sich mit dem Thema der Demonstration auseinander gesetzt. Man weiß also warum, wieso und vor allem wofür man demonstriert. In diesem Fall gehe ich davon aus, dass ein großer Teil weder das eine noch das andere tut. Das war zumindest anhand des Verhaltens einiger gut zu beobachten.

            Liest man sich mal Kommentare in Foren und Social Media zum Thema durch, könnte man sogar meinen das dies bei deutlich mehr als nur einigen der Fall war.

            Etwas mehr Selbstreflexion würde den Motorradfahrern gut stehen. Oder auch ein gemeinsam gesetztes Zeichen gegen vermeidbaren Lärm und Idioten, da wären Fahrverbote und Streckensperrungen auch vom Tisch… aber nääää, es ist ja viel einfacher mit offenem Auspuff und Spaß in der Gashand in Massen in die Innenstädte zu fahren. Wir wollen es den Anwohnern, Pendlern und Touris doch mal so richtig zeigen, weil wir soooo toll sind. Macht schon Sinn. Nicht. Gratulation.

  13. Rolf Mennen sagt:

    „In diesem Fall gehe ich davon aus, dass ein großer Teil weder das eine noch das andere tut. Das war zumindest anhand des Verhaltens einiger gut zu beobachten.“

    Noch jemand der Einige, Wenige, Viele und Alle nicht differenziert betrachten kann. Sogar in ein und dem selben Satz nicht.

    • Tourenfahrer sagt:

      „Noch jemand der Einige, Wenige, Viele und Alle nicht differenziert betrachten kann. Sogar in ein und dem selben Satz nicht.“

      Sie haben nur nicht verstanden, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Ein großer Teil hat es vermutlich nicht. Einige haben dies sogar bewiesen. Und wenn Sie nicht aufgehört haben zu lesen, haben Sie auch meinen Nachsatz noch mitbekommen: Es könnten mehr als nur einige wenige gewesen sein.

      Schade, dass Sie sich inhaltlich nicht weiter beteiligen.

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