3 Kommentare

  1. Hallo,
    seit vielen Jahren versuche ich hier in Klagenfurt am Wörthersee, einer mit Motorsport stark frequentierten Region, eine gesetzliche Regelung für die Festsetzung von Lärmschutzgrenzen zu erreichen. Bislang leider VÖLLIG AUSSICHTSLOS. Zur urbanen Verkehrsberuhigung könnte man landesweit in die StVO oder in die KFG einen Paragrafen mit Lärmgrenzen Dezibel einbauen, um die vorhandenen Schallschutzgeräte einzusetzen. Stattdessen haben hier in Klagenfurt Zentrum mit engen Gassen und hohen Wänden die Kurzstreckenraser und rücksichtlosen LAUTEN Poser völlig freie Fahrt!
    Nur eine Gesetzesänderung auf Landesebene könnte etwas ändern; wird aber leider politisch von der Sportmotorenlobby verhindert. Stattdessen glaub man mit Bodenwellen oder verkehrsfreien Innenstädten das Problem abzuschaffen, zulasten der Mehrheit, die solches nicht möchte.
    Bitte halten Sie mich über weiteres dazu auf dem Laufenden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dirk M. Bentlin

    • Gerne halten wir Sie mit unseren Newslettern auf dem Laufenden. Alle Fakten liegen auf dem Tisch: gesetzliche Änderungen auf Bundesebene zum Lärmschutz sind überfällig. Der Ball liegt im Feld der Politik.

    • Nach meiner Wahrnehmung ist fast ganz Deutschland eine „mit MotorSPOCHT stark frequentierte Region.
      Motorräder, Quads, Nostalgie-Moped/Mofaclubs, absichtlich laute PKW, SPOCHTflugzeuge teilweise ganz ohne Schalldämpfer – angeblich sogar legal, rollende Discos, illegale Rennen, Treffen riesiger Zahlen von gleichgesinnten Lärmproduzenten, sinnloses Umherfahren, sonntägliche Ausflüge mit Hobby-Traktorfans, Motorboote, Jetskies, Gartengeräte mit möglichst lauten Verbrennermotoren und und und….
      Ich befürchte, die Politik hat längst aufgegeben und lässt Behördenmitarbeiter, die diesbezüglich noch ihre Arbeit machen wollen, am ausgestreckten Arm verhungern.
      Übrigens: Wenn hier sonntags eine Bande von über 500 Motorrädern, überwiegend HD und natürlich nicht leise, zweimal vorbeiprollen, wirkt das beruhigend auf die so schlecht geredete wirtschaftliche Situation in unserem armen Land.
      Einzeln oder in kleinen Gruppen sind es jeden Sonntag Hunderte, in Benzin-Niedrigpreisphasen über tausend, hier irgendwo in der Pampa, auf dem Weg zu irgendwelchen noch ausgeprägteren Hotspots und abends wieder in die andere Richtung.

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