(Bild: Screenshot Alfelder Zeitung, 13.4.26)

Am Roten Berg im Leinebergland/ Weserbergland kam es am Wochenende erneut zu zahlreichen Beschwerden über Motorradlärm und gefährliches Fahrverhalten. Die Polizei reagierte mit Kontrollen, von unnötigem Lärm bis zu technischen Mängeln. Gegen die Fahrer wurden Bußgelder verhängt. Sie stellte jedoch in nur zwei Stunden lediglich zwölf Verstöße fest. Es zeigt sich erneut, dass das strukturelle Problem – die große Zahl an im realen Betrieb viel zu lauten Motorrädern – überhaupt nicht angegangen wird.

Maßnahmen wie Kaffeefahrten auf Steuerzahlerkosten, die auch hier erneut beworben werden, werden der Schwere des Problems kaum gerecht. Stattdessen braucht es deutlich mehr konsequente Kontrollen und eine spürbare Reduzierung der Masse an zu lauten Motorrädern. Die Polizei kann meist nur gegen manipulierte Fahrzeuge oder eindeutige Verstöße vorgehen, während das Grundproblem der teils extremen Geräuschkulisse bestehen bleibt.

Solange systematische Vorbeifahrtmessungen fehlen, wirkt es angesichts knapper personeller Ressourcen fragwürdig, diese für Präventionsaktionen statt für strengere und häufigere Kontrollen einzusetzen.

Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus – der Lärm geht weiter und die Anwohner leiden genau wie zuvor! Und überall dort, wo gerade nicht kontrolliert wird, eskaliert die Situation erneut. Die Anwohner im Weserbergland warten weiterhin auf die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen wie #Tempolimits und #Lärmpausen.

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