Erstes Internationales Motorradlärm-Event

NL Stop onnodige geluidoverlast door motorfietsen“
D „Schluss mit unnötiger Lärmbelästigung durch Motorräder“
B „Arrêtez la pollution sonore inutile des motos


Die erste internationale Veranstaltung gegen Motorradlärm findet am Sonntag, 30. April, zwischen 13 und 15 Uhr im niederländischen Vaals im Dreiländereck zu NRW und Belgien statt.

Die Lärmbelastung durch Motorräder ist ein zunehmendes Ärgernis, das ganz Europa betrifft. Anwohnerinitiativen und betroffene Kommunen fordern daher:

  • Keine unnötige Lärmbelästigung durch Motorräder
  • Europäische Emissonsnormen, bei denen ein Motorrad nicht mehr Lärm machen darf als ein Pkw
  • Sperrung von Straßen für laute Motorräder  
  • Verbot lauter Auspuffanlagen 
  • Durchgreifen durch die Polizei

Für Anwohner, die von April bis Oktober oft weder den eigenen Garten oder Balkon nutzen können und selbst im Hausinneren noch von hohen Dezibelwerten belästigt werden, wird das Vergnügen der Motorradfahrer zur Plage, wenn die an den Wochenenden bei schönem Wetter oft zu Tausenden ausfahren.

Europäische Zusammenarbeit

Mehr als 300 Anwohnergruppen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden haben sich daher zu einer europäischen Kooperation zusammengeschlossen und werden sich diesen Lärm nicht länger gefallen lassen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Behörden überfällige Maßnahmen gegen die immer stärker werdende Lärmbelästigung ergreifen.

Gemeinsame Veranstaltung

Am Sonntag, 30. April veranstalten die Dachverbände am Drielandenpunt in Vaals eine „Stopp Lärm“-Veranstaltung um über erfolderliche Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung informiert.

Teilnehmende Gruppen sind:

Eingeladene Gäste zu dieser Veranstaltung sind die nationalen Vertreter der Politik der teilnehmenden Länder, Bürgermeister und kommunale Vertreter der Gemeinden der Niederlande, Belgien und Deutschland aus der Grenzregion, lokale sowie (inter)nationale Medienvertreter.

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Letzte Kommentare
  1. Ladendiebstahl und Unfallflucht sollen auf FDP-Wunsch Ordnungswidrigkeiten werden. Bei der Denkweise werden Rasen und Lärmen eher noch staatlich subventioniert.

  2. In Sachen Umweltschäden werden ja inzwischen weltweit gegen deutsche Unternehmen mit hohen Schadensersatzforderungen gerichtliche Verfahren nah dem Verursacherprinzip geführt. Vielleicht…