High-Risk-Biker im Visier: 30 % beanstandet

Mit einer „Kontrollgruppe Motorrad“ geht die Polizei in Oberbayern gegen Motorradraser vor. Die Polizisten sind speziell ausgebildet für die Zweiradkontrolle: Ausgerüstet mit mehreren speziellen Video-Fahrzeugen, mit Laser-Geschwindigkeitsmessern und Messgeräten für die Lautstärke nehmen die Beamten die bayerischen Brennpunkte ins Visier. Alte, bekannte Lärm-Hotspots: Sudelfeld, Kesselberg, Samerberg, Maserer-Pass etc. etc. Zwischen März und Mitte Juli 2015 hat das Sonderkommando 1.400 Biker kontrolliert: 308 Ordnungswidrigkeiten, 123 Verwarnungen und 18 Straftaten wurden dabei festgestellt. Das entspreche einer Beanstandungsquote von knapp 30 Prozent, das sei ein immens hoher Wert, stellt der verantwortliche Polizeiführer fest. Hier geht’s zu Rosenheim 24. de zum Weiterlesen.

2 Kommentare zu “High-Risk-Biker im Visier: 30 % beanstandet
  1. Karl W. sagt:

    Guter Ansatz , aber nicht genug , der Schwerpunkt Lärm muß noch mehr in den Fokus .
    Warum nicht Blitz-Geräte entwickeln , die neben der Geschwindigkeit automatisch den Lärmpegel messen , sowohl die Höhe als auch schnell ansteigende Pegel (Kavalierstart)?
    Würde das Personalproblem der Polizei umgehen und so nebenher mitlaufen.

  2. Rainer Rau, sagt:

    Kein Geld für Geräte verplempern, was wir haben, reicht. Lieber gesetzliche Regelungen wie in den Ländern rundherum, und dann DURCHGREIFEN! Vernünftige Abschreckung funktioniert, z. B. bei Tieren, und deren IQ ist meistens höher als der unter den Plastikhirnschalen. Der Lärm und die Gefähdungen um die es hier geht, bedeutet Druck – und der braucht mehr Gegendruck.

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