Umfrage zeigt: W I R sind die Mehrheit!

Einer deutlichen Mehrheit der Deutschen fühlt sich durch Motorradlärm so belästigt, dass sie selektive Fahrverbote befürwortet. Das hat der Spiegel repräsentativ erheben lassen.

Die Bevölkerung hat Bock auf Leise. Quelle: Spiegel Ausriss

Tausende Biker haben in den letzten Wochen teils lautstark demonstriert gegen das Schreckgespenst allgemeiner Wochenend-Fahrverbote – das nie diskutiert wurde. Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat zur Klärung der Mehrheitsverhältnisse im Auftrag des Spiegel die Bundesbürger repräsentativ befragt – und das Ergebnis ist eindeutig:

Fahrverbote als Ultima Ratio für Krachmacher – Quelle: Spiegel.

Offenbar gibt es eine schweigende Mehrheit, die die Sache anders sieht als ausgerechnet die schreihalsigen Verursacher des Problems : Rund 71 Prozent der Deutschen befürworten Fahrverbote für besonders laute Motorräder auf bestimmten Strecken. Damit spricht sich der Großteil der Bevölkerung für eine Lösung aus, wie sie das österreichische Bundesland Tirol praktiziert. Dort dürfen viele Motorräder im Sommer einige beliebte Routen nicht mehr befahren – weder am Wochenende noch unter der Woche.

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166 Kommentare zu “Umfrage zeigt: W I R sind die Mehrheit!
  1. Karl-Heinz sagt:

    Es ist sehr erfreulich, diesen Meinungsspiegel zu lesen!

    Hoffentlich nehmen das auch unsere Politiker zur Kenntnis, die immer nach Mehrheiten schielen und handeln entsprechend. Die Grünen haben mit Ihrer Position von 80 dB über alle Betriebszustände zumindest mal eine Marke gesetzt, die sich am Schwerlastverkehr orientiert.

    Warum allerdings Spaß-Fahrzeuge, die mit Pegeln eines LKW sich über das ganze Wochenende, konzentriert auf landschaftlich schönen Strecken, andere Menschen ohne Helm quälend, bewegen soll, erschließt sich mir nicht.

    Lautstärken wie PKW oder geringer sind zu fordern! Wenn das nicht geht = Schrottpresse! Unnützes CO2 und viel Lärm erzeugen sind absolut out und aus dem letzten Jahrhundert.

    • Rossi sagt:

      „Es ist sehr erfreulich, diesen Meinungsspiegel zu lesen!“

      Ja. Der Bogen ist überspannt.

      Ansonsten möchte ich anmerken, daß ich froh wäre, wenn die Fräsen „mit Pegeln eines LKW“ unterwegs wären, dann wäre es nämlich schon mal deutlich ruhiger. Aber ich verstehe, was du meinst.

    • Karl W. sagt:

      „Lautstärken wie PKW oder geringer sind zu fordern!“
      So ist es, und alle Fahrzeuge haben so leise zu sein wie es heute technisch machbar ist. Viele PKW hört man kaum noch, selbst wenn sie einen Kavalierstart hinlegen. Alles darüber hinaus ist zu verbieten, fertig. Damit wäre auch vielen Städtern geholfen, die oft den ganzen Tag Straßenlärm ausgesetzt sind, und den Lärmfahrern sowieso.
      Es gibt kein Recht auf Lärm, der gezielt auf Terrorisierung aus ist, und es gibt auch kein moralisches Recht, dafür zu demonstrieren.

    • Rosina Wild sagt:

      Ich kann da nur zustimmen.

      Ich lade gerne mal die „Lärmleugner“ an einem sonnigen Sonntag auf eine Terrasse ein. Da kann man die Realität gerne mal Hören!!!!!!!!!

  2. Lutz F. sagt:

    Wenn am Weinpavillon eines befreundeten Winzers, der am Ortsausgang wohnt vorbeifahrende Motorradfahrer beschleunigen und zeigen wollen wie kindisch sie sind, schütteln alle nur den Kopf. Diese Umfrage zeigt, dass es viele Menschen bewegt und von Seiten der Politik etwas unternommen werden muss.

  3. Peter sagt:

    Wer sich wie ein rücksichtsloses A***loch verhält, sollte auch so begrüßt werden. Also Daumen runter, das Brett oder den Vogel gezeigt…

  4. Besserwisser sagt:

    Zum Verkehrslärm stellt die Landesanstalt für Umwelt BaWü fest:

    Kraftfahrzeuge sind je nach Fahrzeugart, Betriebsweise und Fahrbahneigenschaften unterschiedlich laut. Pkw sind unter den (motorbetriebenen) Fahrzeugen am ruhigsten. Ein Lkw ist bei Tempo 50 durchschnittlich so laut wie zwanzig Pkw.

    Die Geräusche, die Motorräder bei starkem Beschleunigen und bei hohen Geschwindigkeiten erzeugen, sind oftmals lauter als die Geräusche schwerer Lkws.

    Man weiß es an höchsten Stellen, aber Politiker fürchten um Wählerstimmen und Pöstchen!

  5. Rainer Rau sagt:

    Mal wieder zwei Stunden gezählt, von 64 ganze 8 ohne Lärmen und Rasen. Die anderen sind die 2 % Ausnahmen.

    • Renè Schäffel sagt:

      Von 64 ganze 8 ohne Rasen, das ist in etwa auch der Schnitt in unserem Ort. Einen davon, dem rasen und lärmen nichts bringt, bin ich…
      Also, zum ersten, meine „Fräse“ hat 45 PS (kein Schreibfehler, sollte nicht 144 heißen, das kommt mir nicht auf den Hof) bei 500 ccm (auch kein Schreibfehler, 500 ccm reichen völlig aus). Fahren und beschleunigen bei höchst möglichem Gang, das schont Ihre und meine Nerven. Lautsstärke laut mehr als einer Kontrolle: gemessen 85db im Schnitt. Und nein, die „Fräse“ hat KEINE Auspuffklappen, das gibts dafür meines Wissens nach gar nicht. Lauter will ich kein Motorrad haben, ist streng genommen für meinen Geschmack fast zu laut, meine MZ davor war gefühlt leiser). Und rasen? Mit dem Auto und mit dem Motorrad ein Unding (genauso wie absichtliches, provozierendes Bummeln, das gibts auch genug). Punkt. Aus Spass fahren? Nein, sowohl mit dem Auto als auch mit der „Fräse“ hat es einen Grund, z.B. bin ich aktuell auf Schicht. Alles andere ist sinnlos. Auch hier PUNKT! Also, hier mal die Sicht-und Denkweise eines hohlbirnigen und voll dumm-dämlichen Feindes…, der noch NIE Probleme wegen seiner „Fräse“ (Yamaha XV535 DX, Virago, BJ. 2002) in der Nachbarschaft oder im Ort hatte.
      Fast veraß ich es: Was die anderen Experten angeht, die uns normale Fahrer massiv in Verruf bringen: Geht zur Therapie und gebt vorher den Schein und eure Krachmühlen ab. Damit nervt ihr nämlich auch uns!!

      • Der Redakteur sagt:

        Hallo René,

        Ihnen ist der Accent Egü verrutscht.
        Aber was das Motorrad angeht, das ist tatsächlich ein leises Exemplar…

        • Rosina Wild sagt:

          ‚ich kann den Zahlen nur zustimmen. Ich wohne hier auf dem Schauinsland. Ich habe nichts gegen „Genussfahrer“ Aber meiner Meinung nach sind es bis zu 90% die extrem laute Maschinen fahren udn Verkehrsregeln gelten wohl nicht für Motorradfahrer. Ich verstehe nicht, dass selbst unzulässige Vorrichtungen für die Lautstärke der Maschinen frei verkäuflich sind. Es sollte ein Verbot dafür geben und auch schon ab Verkauf die Lautstärke zu weit wie technisch möglich zu drosseln ist. Es kann einfach nicht sein, dass für den Spass oder was auch immer der Fahrer, die Anwohner in einem nicht hinzunehmenden Maß durch Lärm krank gemacht werden Wo ist mein Recht auf körperliche Unversehrheit? Hat das keinen Wert gegen die Lobby von Herstellern? Ist der Spaß in unserer Gesellschaft wichtiger wie Gesundheit? Leider sind Appelle an die Vernunft der Fahrer hoffnungslos. Stoppt endlich den Krach und die Raserei.

          Rosina Wild

        • René Schäffel sagt:

          Accent Egü – ja, passiert, ist aber auch nicht das Thema hier. Ja, die Virago ist leise und so soll es auch bleiben. Mal sehen, wie lange es die Ersatzteile dafür geben wird. Viel kann man aber auch über die Fahrweise machen. Beispiel gestern, auf dem Weg von der Spätschicht heim: Ich werde urplötzlich von einem „Biker“ mit übelstem Krach und Tempo überholt. Vor uns eine rote Ampel, aber Hauptsache, der heizt voll aufgedreht bis ran. Ich kullere bis ran, sprich ziehe die Kupplung und lasse ausrollen. Ruhiger geht nicht, wirklich. Ampel geht auf grün, was macht das Rindvieh mit dem Krachhobel? Voll Stoff bis Anschlag, mit gefühlt 120 durch die Stadt. Ja, das kotzt auch uns Normalfahrer maßlos an, denn auch wir tragen die Folgen solcher Ars..löch… mit. Habe leider nicht sein Nummernschild erkennen können, sonst hätte der jetzt eine Anzeige am Hals, das sage ich Ihnen… Ansonsten, die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, und nicht ALLE, die Motorrad fahren, sind automatisch hirnentleerte Ars…löch… – meine Meinung.

          • Rainer Rau sagt:

            Es wird doch immer wieder betont, dass es nicht um die normalen, sondern um die von Ihnen beschriebenen Gesäßöffnungen geht.
            Persönliche Ansprache führt erfahrungsgemäß im besten Fall zu einem ausgestreckten Mittelfinger.

        • Walter sagt:

          Wenn schon, denn schon:

          1. Es heißt „Accent aigu“
          2. Es gibt auch den Namen „Renè“ mit „Accent grave“

          Gruß
          Walter

  6. Rainer Rau sagt:

    Auch an diesem Wochenende verpestet das zweirädrige Wolfsrudel – erst ins Englische und dann zurück ins Deutsche übersetzen – wieder in Höchstform das normale Leben normaler Menschen.

  7. Monika Maier sagt:

    Es ist eine Frehheit, das diese Spezies ihre kriminellen Machenschaften unter den Augen der Politiker und Polizei ungehindert nachkommen darf, wo jeder unbescholtene Bürger, wenn er einmal seine Maske vergisst wie ein Krimineller behandelt wird.
    Auch wir Anwohner haben ein Recht auf Ruhe und Unversehrtheit des Körpers und nciht nur die Kackbratzen auf ihren sinnfreien Fun. Ich bin letztens noch hinter einer hergefahren, so beschleunigt, dass das bitte leise rot war. Soeviel zur sinnlosen Geldverschwendung für solche Schilder. Es müssen Blitzer her, die die Nummernschilder von hinten aufnehmen und auch bei zu hohem Dezibelwert ausgelöst werden und da ist es mir dann egal ob Motorrad oder PKW.

  8. Besserwisser sagt:

    Unter 500 dieser Typen, gern auch im Rudel, geht bei mir am Rand des Ruhrgebiets nichts. Die sind erst zufrieden, wenn alles unter einer Lärmglocke liegt. Leise Maschinen sind die Ausnahme.

    Ansonsten: Hauptsache es bollert laut. Wette, dass unsere Politiker schön leise in ihren Villenvierteln sitzen, in Sackgassen, und selbst da Tempo 30 haben? Die brauchen keine hohen Unfallzahlen und Lärmpegel, um die Verwaltungen in die Spur zu bekommen. Fahrverbote, Sperrungen und Tempolimits lassen sie ihre Verwaltungen mit §45 StVO regeln.

    In der Extremhitze vergangener Tage, als es den meisten selbst zum Krach machen zu warm war, habe ich Sonntags-vormittags mal die Kirchenglocken aus der Nachbarort gehört, wie früher eigentlich selbstverständlich. Sonst war minutenlang Stille. Ich habe fast geweint.

    Ich freue mich auf Regen, Herbst und Winter sowie jedes kaputte Motorrad, was nicht mehr lärmt!

  9. Schraeglage sagt:

    Das ist doch mal ein Ansatz:
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/streitthema-motorradl%C3%A4rm-spaltet-deutschland/ar-BB18GWaE?ocid=msedgdhp

    Die Mehrheiten nach Umfrage liegt an der Fragestellung und dem Teilnehmerkreis.
    Gegen vermeidbaren Lärm ja, gegen Streckensperrungen nein.
    Sounddesign tut nicht not. Zur Vermeidung von unnötigem Verkehrslärm (nicht nur Motorradlärm) muß jeder Verkehrsteilnehmer in die Verantwortung genommen werden.

    Auf dieser Seite wünsche ich mir mehr Objetivität und keine Beleidigungen, sowohl im Bericht als auch insbesondere in den Kommentaren. Ich bin selbst Motorradfahrer und für mich ist das Fahren eine Art des Reisens für Ausflüge und Urlaub. Meine Tourenmaschine benötigt kein Sounddesign oder ähnliches.

    Die vielen Berichte und Kommentare erwecken den Eindruck dass alle Motorradfahrer die Zielgruppe sind und nicht die echten Lärmverursacher.

    • Klaus sagt:

      Es mag ja sein das sie kein Sounddesign haben. Fakt ist doch das so gut wie alle Motorräder zu laut sind. Dazu kommt noch die kranke Fahrweise. Wir wohnen an einer Steigung mit ca 6%.Da kommt kein Motorrad hoch das nur annähernd so leise ist wie die meisten Autos. Und auch wenn sie es nicht verstehen wollen. Sie sind wahrscheinlich auch einer dieser Lärm verursacher. Die Motorräder sind einfach zu laut und die 95% Tiger Anzahl der Fahrer rücksichtslos. Und das man immer aggressiver gegen die Typen wird kann ich als betroffener verstehen.

  10. Hermann sagt:

    @Schräglage

    Wenn deutlich mehr als die Hälfte der Motorräder als lärmend empfunden wird, wird es müssig Einzelunterscheidungen zu treffen.

    Nur so: Ist ihr „Nomen“ etwa „Omen“? Es lässt zumindest den Verdacht aufkeimen, dass auch sie eine Vorliebe für Geschwindigkeit haben und vielleicht gar nicht realisieren dass i.d.R genau diejenigen den Großteil der lärmaffinen Mehrheitsmenge darstellen.

  11. MokkaTeo sagt:

    Schraeglage ist der Meinung:

    —Auf dieser Seite wünsche ich mir mehr Objetivität und keine Beleidigungen, sowohl im Bericht als auch insbesondere in den Kommentaren. Ich bin selbst Motorradfahrer und für mich ist das Fahren eine Art des Reisens für Ausflüge und Urlaub. Meine Tourenmaschine benötigt kein Sounddesign oder ähnliches.—-

    @Schraeglage

    Mehr Objektivität? Auf einer Seite gegen vermeidbaren Motorradlärm?
    Aber Sie haben Recht- Beleidigungen sind nicht schön.

    Dennoch:
    Die meisten Motorradfahrer schreiben hier, um für Verständnis für ihr Hobby zu werben. Und sind niemals Raser oder Krawallbrüder. (…) Doch was ist hinter der nächsten Ecke? Wird da wieder am Hahn gerissen? Bekommt ja niemand mit.

    Sie zählen sich ja auch zu der „gemäßigten“ Fraktion. Ich möchte Ihnen nichts unterstellen- ich kenne Sie ja gar nicht.
    Und darin liegt ja das Problem:

    In der Anonymität des Forums kann ich vieles schreiben. Doch ob ich dann wirklich so ein Unschuldslamm bin steht auf einem anderen Blatt. Und das stößt nun einmal hier einigen übel auf.

    Nochmal zurück zur Objektivität:

    Drehen Sie die Sache doch einmal herum oder stellen Sie es sich vor:

    Schreiben sie einmal als Motorradlärmgeplagter in einem einschlägigen Bikerforum und bitten Sie dort einmal um einen rücksichtsvolleren Fahrstil.
    Die Reaktionen hierauf können sie sich sicher vorstellen.

    Und zu Ihrem Schlusssatz:
    Das ist so nicht richtig. Den meisten, die hier Kommentare schreiben, geht es nur um die Raser und Lärmer.
    Vielleicht empfinden Sie es so, da das Thema derzeit ja auch laufend mit neuen Berichten gefüttert wird und sich die Medien z.Zt. sehr hierfür interessieren.

    • Rainer Rau sagt:

      Der „Schlusssatz“ entspricht vom Sinngehalt her den üblichen Argumenten, wenn es gegen die eigenen Interessen geht.
      Man könnte ein Dementi auf jeder Tageszeitung als Hauptschlagzeile drucken, in jeder Nachrichtensendung als Einleitung und Schluss laut verkünden – es würde immer wieder „verdrängt“ und wiederholt werden.
      Was bleibt denn auch, wenn man nichts Sinnvolles gegen die Klagen über unnötigen, asozialen Lärm und entsprechendes Fahrverhalten vorbringen kann. Wenn es dann noch in Pseudo-Verständnis verpackt wird, ist es umso arglistiger.

  12. Rainer Rau sagt:

    Bei uns wird jetzt eine KTM, mit leerer Auspuffattrappe, in Einzelteilen verkauft. Ich muss meine Mundwinkel mit Gewalt unten halten.

  13. Lutz F. sagt:

    @Schraeglage sie wünschen sich Objektivität und weniger Beleidigungen. Gestern durfte ich es wieder erleben, ca. 100 m vor Ende einer 30 km/h Zone überholte ein Motorradfahrer zwei Autos hinter mir und scherte vor mir ein. Als ich daraufhin die Hupe betätigte bekam ich als Gruß den Mittelfinger.
    Und lesen sie einmal in Motorradforen, wie diese über Bürger herziehen die sich beschweren, hier erkenne ich wenig Einsicht und Selbstkritik an dieser Situation etwas zu ändern. Ich schreibe es nochmals, wie kleine Kinder denen man das Spielzeug wegnimmt.

    • Rainer Rau sagt:

      Ich war gestern gezwungenermaßen in einem Moselstädtchen – die Zustände: Unbeschreiblich!
      In 30er Fußgängerbereichen doppeltes bis dreifaches Tempo, der Lärm in den engen Straßen brachte kleine Kinder zu Heulen, beabsichtigte Fehlzündungen ließen so manchen Blutdruck explodieren.
      Mit den gelben Nummernschildern waren es früher überwiegend „nur“ Wohnwagen, heute sollte man für die asozialen Biker wirklich die Grenzen sperren.
      In 5 bis 6 Stunden KEINE Polizei weit und breit!

    • Frank Bornemann sagt:

      welchen Verkehrsübertritt soll der Motorradfahrer genau begangen haben? Ist aus Ihrer Schilderung nicht zu erkennen.
      Dagegen ist aus Ihrem pesudo-erzieherischen Verhalten mit der Lichthupe zu erkennen, daß Sie sich als Ordnungshüter aufspielen. Der Mittelfinger des Mopedfahrers ist natürlich genauso zu verurteilen.

      • MokkaTeo sagt:

        Also bitte Herr Bornemann, entweder haben Sie nicht richtig gelesen oder können oder wollen keinen Verstoss erkennen.

        Leider erlebt man solche oder ähnliche Situationen mittlerweile täglich.
        Möglicherweise fühlen sich Biker, die es mit Rücksicht oder der Einhaltung der StVO nicht allzu genau nehmen, in ihrem Tun sicher. Im Glauben, es bleibt so oder so alles beim Alten.

        Wenn sie sich da nicht einmal irren. Empathie oder Rücksichtsnahme anderen Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern gegenüber zu zeigen, wäre in der angespannten Lage eigentlich angebracht.

        Da dies anscheinend nicht so leicht einzusehen ist, kommt wohl oder übel der Sanktionshammer. Daher ist das „Weiterso“ Wasser auf die Mühlen der Legislative. Ob es allen schmeckt oder nicht.

        Das nennt man wohl Chance vergeigt

  14. Rainer Rau sagt:

    Nicht persönlich nehmen, aber bei solchen Leuten ist jedes Wort verschwendet. Deutlicher kann der doch sein Denken nicht zum Ausdruck bringen.

    • MokkaTeo sagt:

      @Rainer Rau

      Nein, alles gut.
      Daher war ja nur der erste Satz als Antwort auf Herrn Bornemann gedacht.
      Der Rest bezog sich auf die beiden Beiträge vor B’s wundersame Deutung.

      Manchmal ist es unfassbar, wie sich die Sitten und Gebräuche mancher „Teilnehmer“ im Straßenverkehr (zurück)entwickelt haben.

      Es wird Zeit, daß das Motorradfahren vom Gesetzgeber als Hobby gesehen wird. Das ist ja genau das, was viele Biker anführen: „Wir haben ein Recht darauf, unser Hobby auszuüben…“
      Die wenigsten kommen ja noch mit den Argumenten, daß kein Geld für ein Auto da ist, der Weg zur Arbeit sichergestellt sein muß o.a. um die Ecke.

      Die Ausübung eines Hobbies ist in Deutschland ganz klar reglementiert- in erster Linie muß es jedoch so ausgeübt werden, daß kein anderer sich gestört fühlt.

      @Rainer Kästle

      Ja, das habe ich auch schon oft in den Bergen erlebt.
      Obwohl ich immer möglichst spät und nach Ende der Saison losziehe.

      Der blanke Hohn ist, wenn Biker, die ihren Lärmteppich hinter sich herziehen, behaupten, sie fühlen sich im Einklang mit der Natur…

      Bevor diese Menschen zur Einsicht kommen, steigt Kiezpirat Haverland aufs Fahrrad um

  15. Rainer Kästle sagt:

    Wanderung und Wandlung

    Du bist an einem schönen Sonnentag im Gebirge auf einer tollen Wanderung 500 m über den Talgrund – was hörst Du? Den unnötigen Lärm der ewig gestrigen Motorradfahrer.

    Du sitzt nach der Bergtour im schönen Biergarten neben einer Straße – was stört Dich? Motorradlärm. Und was stört Dich nicht? Ein elegant und leise vorbei rollender Tesla und hoffentlich auch bald viele andere Fahrzeuge ohne Verbrenner – sicherlich auch Die Zukunft der Motorräder.

  16. Besserwisser sagt:

    Das schlimme ist ja, dass Fahrer gar nicht einsehen, dass sie andere Menschen mit ihrem Radau schikanieren. Sie fahren mal ein paar Stunden mit aufgesetztem Helm und möglicherweise Ohrstöpsel und Sturmhaube und bekommen deshalb leider nur einen Bruchteil des Krachs ab, dem die Anlieger den GANZEN Tag ausgesetzt sind.

    Wenn diese Menschen sich mal ein Testdiagramm eines Schallschutzfensters ansehen würden, könnten Sie sehen, dass tiefe Töne kaum gedämmt werden können. Draußen schon gar nicht.

    Darüber hinaus sollte man sich als Mensch im Jahr 2020, der den Klimawandel vielleicht noch beeinflussen kann, allen Ernstes fragen, ob das unnütze Verbrennen von Benzin durch Raserei oder unnötiges Fahren überhaupt noch zu rechtfertigen ist. Gerade die alten Fahrer können ja dann ihren Kindern und Enkeln bei regelmäßig über 40 Grad und unter abgestorbenen Bäumen erklären, was sie so toll an der Umweltsauerei fanden und ob es das wert war. Sie werden es doch ganz sicher verstehen und Verständnis zeigen, oder?

    • Elfen Kurt sagt:

      @Besserwisser
      Sie unternehmen dann auch keine Fahrten mit dem PKW am Sonntag zu den Verwandten oder in den Urlaub? Das unnütze Verbrennen von fossilen Brennstoffen , bezieht sich dann ja auch sicherlich auf diese Fahrten, oder und Sie lassen das Fahrzeug stehn?

      • Rainer Rau sagt:

        Ich stelle mit gerade die Raser und Lärmer abends und an Wochenenden vor, wir sie bei ihren Großeltern oder anderen Verwandtenbei Kaffee und Kuchen sitzen oder sich im Urlaub regenerieren. Da ist Phantasie gefragt.

        Die echten Urlaubsfahrer, in keiner Weise unangenehm auffallend und mit Urlaubsgepäck, sind ausdrücklich ausgenommen.

      • Lutz F. sagt:

        @Elfen Motorradfahrer fahren jährlich tausende Kilometer zum Spaß und nennen es Hobby. Sie meinen doch nicht, dass Autofahrer am Wochenende zum Spaß von Frühjahr bis Herbst tausende Kilometer fahren? Ich habe 30 Tage Urlaub und wenn ich die Verwandtschaft jedes Wochenende besuchen wollte, kommt nicht so eine hohe Kilometerleistung zustande. Arbeitnehmer werden durch höhere Steuern und Spritpreise gezwungen umweltfreundliche Autos zu kaufen. Eine Spaßsteuer auf Motorräder, das wäre doch etwas!

  17. Besserwisser sagt:

    Die fahren nur in Urlaubsziele, wo es keinen Motorradlärm gibt und verzichten bei gutem Wetter auf Besuche, wo ein Aufenthalt auf Balkon oder Terrasse drohen könnte – einfach zu laut!

  18. Besserwisser sagt:

    Spaßfahren ist ganz sicher nicht mehr zeitgemäß. Das ist wie Rauchen, unter Alkoholheinfluss, Blei im Benzin und ohne Kat sowie ohne Sicherheitsgurt fahren aus dem letzten Jahrhundert. Das fanden auch viele gut!

    Das Achten der Natur durch sinnfreies hin- und herfahren, sinnloses Beschleunigen und Krach pervertiert doch das vielgerühmte „Erleben der Natur“ in besonderem Maße.

    Mit einer Steuer, egal wie hoch, würde man das Krachmachen legalisieren. Auch jetzt fehlen ja nicht die Hinweise auf die Gesetzeskonformität der Krach-Motorräder.

    Ich bemühe mich jedenfalls, die Umwelt nicht mehr zu schädigen als unbedingt nötig. Wenn die Fahrer mal absteigen würden und nicht ihr Motorrad anstaunen, sondern mal den abgestorbenen Wald, würden sie ins Nachdenken kommen. Hoffentlich.

  19. Rainer Rau sagt:

    Der ArLoFa auf den Straßen hat wieder den für Wochenenden typischen Ausschlag nach oben.
    Schon interessant, dass meist die Hälfte der Räder ein Vielfaches an Lärm produziert.

  20. Rosina Wild sagt:

    Dieser Motorradlärm ist unerträglich. Wo bleibt mein Grundrecht auf körperliche Unersehrheit Wird das alles dem Freizeitwahn und der Spaßgesellschaft geopfert?.
    Von wegen gesunder mesnchenerstand und Rücksichtnahme bei Motorradfahreren. Bleibt ja ohne Konsequenzen egal ob man zu schnell fährt oder das Motorrad unzuverlässig laut ist Hauptsache die Spaßgesellschaft ist zufrieden. An die gesundheitlichen Folgen diesen unerträglichen Lärms, dafür interessiert sich neimand. <unfassbar, wo bleibt unser Rechtsstaat. Oderr schützt der nur die maginalen Freizetrecht, Gesundheit ist eher zweitrangig. ich lade gerne alle mal am Sonntagnachmittag auf meine Terrasse ein. Um das einmals am eigenen Ohnr zu hören und zusehen, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ort völlig uninteressant sind und deshalb einfach nicht respktiert werden.

  21. Lutz F. sagt:

    Ich hatte heute Home Office, unerträglich sogar an einem Wochentag. Es kommen jetzt aber immer mehr kritische Leserbriefe in unserer Tagespresse, die sich über dieses Klientel beschweren. Ich hoffe, die Politik wacht endlich auf und unternimmt bald etwas.

    • Rainer Rau sagt:

      Meiner Erfahrung nach ist SPON nicht kleinlich mit der Veröffentlichung von motorradlärmkritischen Kommentaren. Da könnte man präsenter werden.

    • Rosina Wild sagt:

      Ich würde auch hoffen, dass die Politik etwas unternimmt, sehe aber leider schwarz. nicht so betroffen. Die wohnen in Ihren verkehrsberuhigten Villengegenden. Das ist nicht der Ort, wo sich die Motorradfahrer hinbegeben. Denn meist ist da auch noch Tempo 30 Zone. Wo soll mann da den Sound voll aufdrehen. Und bei uns ist z.B. die Schauinslandstrecke sonntags gesperrt, da mich sich die Anwohner der feinen umliegenden Wohngegenden in und um Freiburg. den Lärm sich nicht anhören müssen.
      Als Argument die Unfallgefahr. Die ist auf anderen Strecken genauso groß, aber hier steht eine andere Lobby dahinter.

      • Rainer Rau sagt:

        Geschwindigkeitsbegrenzung führt bei denen höchstens zu einem müden Lächeln und zu infantilen Trotzreaktionen. Die können sich überall danebenbenehmen.
        Also nochmal: Die Raser und Lärmer, NICHT der normale Anteil.

  22. Bikerfeind sagt:

    Eine Idee wäre, wehrt euch. Aber wie? In der Nachbarschaft hat einer so einen Krachhobel, egal wie laut? Anzeigen, das geht sogar übers Internet. Einer rast durch eure Strasse, euren Ort? Foto machen und anzeigen. Biker kommen in euer Lieblingskaffee? Schmeisst sie raus und macht denen deutlich, dass sie in eurem Ort nicht willkommen sind. Haben wir schon gemacht, der hat mit seinem Sohn vielleicht blöd drein geschaut….Die parken bei euch vorm Haus? Raus mit den Ventileinsätzen, die Ventile aber auf die Sitzbank legen. Die brauchen dann zu eurer Freude den Abschlepper…. Kurz, diese Kriminellen muss es ankotzen, zu fahren. Und die Polizei muss mit Anzeigen nur so geflutet werden. Vielleicht ist dann endlich Ruhe.

    • Der Redakteur sagt:

      Bis auf die Handgreiflichkeiten/Ungesetzlichkeiten bin ich bei Ihnen.

    • Klaus sagt:

      Hallo Bikerfeind, bin ganz der gleichen Meinung. Mit den Ventieleinsätzen wäre ich vorsichtig. Den Rest finde ich dringend notwendig. Dazu muss wirklich jeder die Politik anschreiben.
      Das fängt bei den gewählten Gemeindevertretern an, dann den Landrat, den Verkehrsminister des Landes, die zuständige Staßenverkehrsbehörde der Stadt und die Übergeordnete Behörde vom Land vom Land. Schreiben sie Herrn Bescheuert, ahh Scheuer MdB und machen sie allen ihren Unmut klar und verweisen sie auf die nächsten Wahlen. Boykottieren sie alle Kneipen oder Restaurants wo steht Biker willkommen. Wie sie sagten es muss den Typen richtig unangenehm werden ihren Krachschemel ins freie zu schieben. Ich suche noch eine Anzahl an Personen die an einem schönen Sonntag zu einer Demo auf einer betroffenen Straße, im Remstal, sich melden würden. Ich denke auch dies bedeutet eine Sichtbarkeit des Unmuts der Anlieger gegen dies Krawallbrüder.

    • Jens Möhlmann sagt:

      @Bikerfeind
      Sie rufen also dazu auf, bestimmte Menschen aus einem Café zu werfen, weil sie einer bestimmten Gruppe zugehörig sind? . Eine ähnliche Idee der generellen Ausgrenzung und Diskrimminierung einer ganzen Gruppe wurde in Deutschland schon einmal hoffähig.
      Einer der Slogan war damals: „Kauft nicht bei Juden“.
      Diese wurde somit auch systematisch ausgegrenzt .
      Sollte das wirklich Ihre Meinung sein? Sehr interessant und erschreckend.

      • Der Redakteur sagt:

        Ich kann das Menschenrechtsgedöns nicht mehr hören. Ich kenne Leute die haben ihr Haus verkauft weil Sie diese Cafétrinker nicht mehr ertragen haben. Und jetzt kommt der mit „kauft nicht bei Schwaben“!

        • Bikerfeind sagt:

          Genauso sehe ich das auch,vDer Redakteur. Was hat es mit jüdischen Mitbürgern oder Menschen ausländischer Herkunft zu tun? Das hier hat etwas damit zu tun, dass eine Minderheit uns seit vielen Jahren ihren Lärm und ihre Rücksichtslosigkeit aufzwingt. Und damit muss Schluss sein. Und das hat NICHTS mit faschistisch oder rassistisch zu tun, das ist NOTWEHR!!

        • Jens Möhlmann sagt:

          Schade, dass Ihnen nicht alle Menschenrechte gleich viel wert sind. Aber bezeichnend.

      • Lutz F. sagt:

        @jens ich kenne Gastronomie die keine Motorradfahrer annehmen. Diese liegt im Ortskern mit einem schönen kleinen Außenbereich der durch Motorradfahrer gestört wird. Da unsere Politik versagt, ist das ihre einzige Möglichkeit sich zu wehren und das finde ich gut so. Bevor sie mit solchen Aussagen kommen denken sie bitte einmal nach, aus welchem Grund sich Bikerfeind ärgert. Lärm und unangepasste Geschwindigkeit sind Themen die viele Menschen ärgern. Ihr Vergleich ist geistig anspruchslos und zeigt ihr Unverständnis dieses Problem zu lösen, sie verstehen es einfach nicht!

        • Der Redakteur sagt:

          Ich kenne auch ein paar Gastronomen die Schilder raushängen „Bikers welcome“. Die meide ich mittlerweile.

          • Rainer Rau sagt:

            Mein Edding hat da schon öfters ein „NOT“ hinzugefügt. Ich gebe aber auch zu, dass ich körperlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehe.
            Ich denke über einen Aufkleber nach, dann gehts schneller…

      • Rainer Rau sagt:

        Raser und Lärmer gehören nicht durch Abstammung in eine bestimmte Gruppe. Es ist ihre eigene Entscheidung, sich gesellschaftsunverträglich zu verhalten und um Ablehnung seitens normaler Menschen zu betteln. Es wäre ein Leichtes, gar nicht erst unangenehm wahrgenommen zu werden, aber sie wollen es so haben. Daher ist es unverständlich, sich darüber zu beschweren.
        Die Argumentation von Herrn Möhlmann zeigt deutlich, dass auf sachlicher Ebene nichts zu finden ist. In anderen Foren wäre er in guter Gesellschaft mit denen, welche „Die Chinesen“, die ehemalige Täterä oder Greta mangels echter Argumente ins Feld führen. Armselig hilflos.

        • Jens Möhlmann sagt:

          Sie denken also wirklich, dass alle Motorradfahrer zu 100% Raser und Lärmer sind , und somit allen der Zutritt zu bestimmten Bereichen verwehrt werden sollte?
          Also wirklich alle Individuen nur aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu diskriminieren seien?
          Wenn dem so ist, kann ich in meinem Vergleich keine Anspruchslosigkeit erkennen, sondern sehe darin nur vielmehr nochmal eine Bestätigung meiner Annahme , dass Sie Menschen grundlos diskriminieren möchten.

      • Klaus sagt:

        @Jens Möhlmann
        Herr Möhlmann mir macht ihre Antwort Angst. Sind nicht sie derjenige der es zulässt das z.B Rechtsextremisten ungestört das Unrecht leugnen können und andere Menschen aufhetzen? Sind nicht sie einer der wegschaut, wenn es unrecht gibt und sich lieber feige seine Sprüche zurechtdreht. Hier geht es nicht um Diskriminierung von Juden sondern um ein Aufstehen gegen Unrecht das damals nicht getan wurde. Sie sollten sich vielleicht auch schämen weil sie vermutlich damals auch nicht aufgestanden wären und gegen das Unrecht vorgegangen wären. Schade und beängstigend.

        • Jens Möhlmann sagt:

          @Klaus
          ich verurteile die Diskrimminierung / Insippenhaftnahme einer ganzen Gruppe, in diesem Fall der Motorradfahrer. Was bringt Sie auf den Gedanken, ich würde im Fall einer Diskrimminierung einer anderen Gruppe nicht dasselbe tun? Bitte lassen Sie mich wissen, in welche Textpassage Sie mein Post auf dieses schmale Brett geführt hat.

        • Rainer Rau sagt:

          Der tut wirklich so, als würde er nicht verstehen, um was und wen es hier geht.
          Dass er lesen und unfallfrei schreiben kann, macht klar, dass er unsere Argumentation einfach missverstehen WILL –
          Armselig hilflos!

          • Jens Möhlmann sagt:

            Ich verstehe sehr wohl. Vor allem, daß Diskrimminierung hier nur als schlecht angesehen wird, wenn man selber betroffen sein sollte.
            Wenn es allerdings den eigenen Zwecken dient, scheint Diskrimminierung für Sie kein Problem darzustellen.

          • Reto sagt:

            Diskriminierung ist die Benachteiligung von Menschen im Zusammenhang mit bestimmten Merkmalen wie Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer oder sozialer Herkunft, Alter, Behinderung, Sprache, Religion, Weltanschauung, politischer oder sonstiger Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, sexueller Orientierung, Vermögen, Geburt oder genetischen Merkmalen (vgl. Artikel 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union).
            Sind Sie von Geburt Motorradfahrer? Ist das Ihre Religion? Ihr Geschlecht? Ihre Hautfarbe?
            Amn ehesten noch soziale Herkunft?!?

    • Hans- Peter Schneider sagt:

      Bikerfeind ,Die Motorradfahrer aus dem Cafe rausschmeißen ist Quatsch , dass sorgt für mehr Ärger und manches Cafe braucht auch gerade in dieser Zeit jeden Cent ,sonst kann es passieren ,dass auch ihr Lieblingscafe bald schließen muß .Ich würde eher mal Flyer zum Thema Lärm und Rasen auf die Tische legen ,denn nicht jeder Motorradfahrer oder auch Sportwagenfahrer gehört zu den Lautstarken die es übertreiben.Ventile rausmachen ist auch nicht das gelbe vom EI ,sie rufen hier Leute auf eine Straftat zu begehen und dann gehören sie ja auch zu den Kriminellen ,also auch nicht besser wie die Anderen .Warum kommen die Schweizer zum Rasen usw. in unser Land ? Weil die Strafen in der Schweiz höher sind als bei uns !!! Wäre es bei uns genauso ,dann käme die bestimmte Gruppe nicht oder würde sich benehmen.Da müßten neue Gesetze her, doch dass geht in Deutschland leider immer sehr lange ,da der Staat nicht direkt Geld kassieren kann.Wenn Sie einen lauten Motorradfahrer kennen ,dann machen Sie doch mal vor dessen Haustüre Krach ,die Reaktion wäre doch mal interessant ;) .Ich habe Verständnis für beide Seiten ,da es auch Ausnahmen gibt .

  23. Bikerfeind sagt:

    Ja, es ist richtig: ich und viele andere, wir ärgern uns über dieses rücksichtslose Verhalten dieser Leute auf 2 Rädern mit Motor. Man muss dazu vielleicht noch etwas sagen. Mittlerweile gibt es eine ganz kleine Minderheit von Motorradfahrern, die sich ebenso absolut ärgern. Warum? Das sind die 10%, die normal und ruhig fahren. Mein Nachbar ist so ein Exemplar, er wirkt übrigens in einem Verein namens Silent Biker mit. Wenn man diese Leute mit ins Boot holen könnte…alleine kommen die gegen die Lärmer und Raser nicht an. Andererseits könnten sie natürlich auch ihr Motorrad abschaffen und gut wär`s. Ja, und ich ärgere mich, wenn ich nach der Nachtschicht gerade mal 2 oder 3 Stunden schlafen kann und dann mit irrem Radau geweckt werde. Ich ärgere mich, wenn ich an der Ostsee mit meiner Familie Urlaub machen möchte und die Biker krachen durch den Urlaubsort (Rerik), als gäbe es kein morgen. Kinder, die dort auf der Straße sind? Denen doch egal… Genau wie unserem Heimatort, vor der Kita wird trotz der 30 im Ort extra noch mal richtig „aufgerissen“… JAWOHL, DAS ÄRGERT MICH!! Denn auch wir haben Rechte, u.a. das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Und das steht für mich über dem Recht auf Freizeitvergnügen!

  24. Luzia B. sagt:

    Das ist ja im höchst erschreckend was man hier liest. Ist das das Forum der Sachbeschädiger(Ventileinsätze entfernen) und Gewalttäter, die Menschen aus öffentlichen Cafes und Restaurants gewaltätig „rauswerfen“nur weil diese mit dem Motorrad anreisen ?
    Wie wäre es denn noch mit etwas Öl auf der Strasse ? Oder was sonst noch ?
    Ein solcher Zeitgenosse hat bereits einen Motorradfahrer und Familienvater auf dem Gewissen, reicht das nicht ?
    Das geht weit über das hinaus was unter persönlicher Meinungsfreiheit gedeckt ist.
    Der Herr „Bikerfeind“ ruft öffentlich zu Straftaten auf.
    Man müsste sich rechtliche Schritte gegen den im Impressum genannten Verantwortlichen Verein überlegen.

    • Reto sagt:

      Hugh! Frau Donnervogel hat gesprochen. Wer Ventileinsätze klaut, wird mit dem Tode oder mit Maulkorb bestraft!

      • Wolfgang Seegang sagt:

        Das Entfernen der Ventileinsätze kann im ungünstigsten Fall zum Tode von Menschen führen. Interesant wird es , wenn dies wirklich geschieht. Möchten die Betreiber dieser Seite, die dieses Verhalten der Sabotage und des gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehrs, nicht aktiv verurteilen , evtl. Mitschuld an dem Tod von Menschen sein?

        • Reto sagt:

          Motorradfahren kann im ungünstigsten Fall ebenfalls zum Tode führen. Wir haben da ein paar schöne Bilder vom rücksichtslosen Überholen im Gegenverkehr – das scheint aber bei Ihnen kein Thema zu sein. Jetzt geht es um herausgedrehte Ventile und dass wer so einen Scheiss im Internet daherredet, bestimmt auch Altöl vergießt oder kleine Kinder von Motorradrasern frisst.

          • Wolfgang Seegang sagt:

            Warum sollte das Überholen im Gegenverkehr für mich kein Thema darstellen? Das ist nicht erlaubt und zu ahnden.
            Aber das rechtfertigt in keinster Weise Anschläge auf Leib und Leben von anderen Verkehrsteilnehmern, die hier von einigen Foristen ja scheinbar als nicht wirklich schlimm angesehen werden.

          • Reto sagt:

            Moralisten – aber nur in eigener Sache. Ist Moral eigentlich teilbar?

          • Der Redakteur sagt:

            Reto, sag denen einfach, dass wir Gewalt gegen Motorradfahrer (und zwar natürlich ausschließlich gegen Motorradfahrer und Fahrerinnen) auf alle Fälle strengstens verurteilen, ablehnen und nicht dazu auffordern. Im Beispiel (von dem wir uns natürlich distanzieren) wollte der Forist vermutlich nur illustrieren, welche Dimensionen das Problem angenommen hat und welche Verzweiflung ihn überkommt, allein dieses Stillegen des Fahrzeugs über Luftentfernung als unmögliches Gedankenspiel zu erwägen. Natürlich sind wir alles Christenmenschen und halten auch die andere Backe hin. Reto: Sonst kriegst du dieses asoziale Volk nicht mehr von der Backe.

          • Rosina Wild sagt:

            Der unnötige Krach ist auch eine Art von Anschlag auf das Leben!!!!!!11 Es gibt genügend Studien dazu Aber das Leben von Anwohner ist wohl weniger wert!!!!!!

        • HWM sagt:

          Das Entfernen der Ventileinsätze führt dazu, dass man nicht losfahren kann. Das nennt man Panne.

      • Volkert Glessen sagt:

        Nur weil Sie versuchen , den kritischen Beitrag von Luzia B in Lächerliche zu ziehen, beibt der Kommentar dadurch doch wahr und richtig.
        Die Kommentare, auf die Luzia B sich bezieht, verharmlosen das mutwillige Manipulieren an Fahrzeugen und die Diskrimminierung einer ganzen Gruppe.
        Schön auch , daß der BUND , der ja scheinbar für diese Plattform verantwortlich zeichnet, dieses seltsamen und gefährlichen Gedankengänge einiger Kommentatoren, die hier geäussert werden, nicht verurteilt sondern somit indirekt befürwortet.

        • Der Redakteur sagt:

          So Volker – nochmal für Sie, der Sie natürlich ohne Ventile losfahren und dann erst in der Kurve merken, dass keine Luft drin war:
          Gewalt gegen Motorradfahrer*innen (und zwar natürlich ausschließlich gegen Motorradfahrer*innen) oder ihre geliebten Lärmkutschen verurteilen wir auf alle Fälle strengstens, lehnen sie ab und fordern nicht dazu auf. Im Beispiel (von dem wir uns natürlich distanzieren) wollte der Forist vermutlich nur illustrieren, welche Dimensionen das Problem (für ihn) angenommen hat und welche Verzweiflung ihn überkommt, allein dieses Stillegen des Fahrzeugs über Luftentfernung als unmögliches Gedankenspiel zu erwägen. Natürlich sind wir alles Christenmenschen auf Basis des Grundgesetzes und halten immer wieder gerne auch die andere Backe hin. Machen Sie „ruhig“ weiter. Wir sind ethisch so gesattelt, dass uns noch nichteinmal tröstet, dass eine gewisse Anzahl der Raser/Lärmer sich ja selbst ins himmlische Abseits schießt. R.I.P. Unsere Nächstenliebe Menschen wie Ihnen gegenüber ist unermesslich und: Sie haben sie sich verdient!

        • Klaus sagt:

          Volker, sie haben schon eine sehr differenzierte Meinung zu Gewalt. Für mich ist es auch Gewalt was durch die Motorradfahrer uns angetan wird. Sie stehen also für Gewalt des einen aber der Betroffene darf sich nicht wehren. Somit ist es quasi OK jemanden gewalt abzutun aber wehe er wert sich dann ist es er der anderen Gewalt antut. Tolle Logik sie sollten ihre Antworten erst Mal durchdenken bevor sie hier gepostet werden. Ich kann nur jedem anraten sich erst Mal die Situation vor Ort anzusehen bevor er hier gegen die betroffenen auslässt. Ihr Kommentar zeigt mir nur das sie absolut keine Ahnung haben.

        • Reto sagt:

          …ins Lächerliche zu ziehen ist hier unnötig ;-)

    • Hendrik B sagt:

      @Luzia B.
      Nehmen Sie sich und Ihre Ventile einfach mal nicht ganz so wichtig und erlauben Sie den menschen die Sie vermutlich TageinTagaus belästigen einfach mal die Luft abzulassen (schönes Wortspiel)!!!

      • Thorsten Haiger sagt:

        Nein , solche Ventile sind nicht so wichtig.
        Ein Druckverlust in Motorradreifen kann ja sicher keine akute Gefahr darstellen und zum Tode des Motorradfahrers führen.
        Das Entfernen der Selben oder der Aufruf dazu ist sicherlich als legitimes Mittel gegen alle Motorradfahrer zu sehen, weil einige Wenige Motorradfahrer zu laut oder zu schnell unterwegs sind.

        @ Hendrik B: ich hoffe, Sie sind sich der Tragweite Ihrer Aussage bewusst, sollten sich wirklich irgendwelche Idioten dieses Idee zu Herzen nehmen und Ventile herausdrehen. Können Sie sich dann noch selber im Spiegel ansehen, den Gedanken im Hinterkopf “ Ich habe evtl. dazu angeregt, daß andere Menschen das Ventilausdrehen als nicht wichtig und legitim ansehen und dadruch ein Menschenleben auf dem Gewissen“
        Viel Spass dabei!

        • Reto sagt:

          Wie ich diese Diskussionen liebe. Die Belästiger drehen den moralischen Spiess um!
          Das lernt man in jeder Fahrschule, dass man vor dem Losfahren sehen muss, ob Ventile drin sind.
          Wenn man das erst eine halbe Stunde später merkt ist das im Verantwortungsbereich des Fahrers. Ansonsten Danke für den moralinsauren Senf!

          • Thorsten Haiger sagt:

            Gern geschehen.
            Die juristische Antwort eines Staatsanwaltes nach Eintritt eines Unfalls, der durch mutwilige Manipulation an den Reifen eines Fahrzeuges vorgenommen wurde , auf Ihr Argument der Eigenveratnwotung wird bestimmt lustig für den Angeklagten. Dann kann er es ja vor Gericht vorbringen, daß es sich ja nur um moralinsauren Senf handelt.
            Oder noch besser, Sie verteidigen ihn. Ihre juristischen Kenntnisse in dieser Hinsicht sind ja umfassend.
            Schonmal mit einer Versicherung zu tun gehabt, die im Todesfall ermittelt und Gelder auszahlen soll? Viel Spass mit Ihrer Argumentation.

        • Rainer Rau sagt:

          „einige Wenige“ – Ich mach mir die Welt wiedewiedewie sie mir gefällt.

          Aber DIESE Wahrnehmung beschreibt ein anscheinend Erwachsener, und der darf anscheinend ein Kraftfahrzeug führen – äußerst bedenklich!

        • Rosina Wild sagt:

          Leider muss ich widersprechen. Es sind leider nicht die Minderheit der Motorradfahrer die zu laut und zu schnell und rücksichtslos unterwegs sind. Ich lade gern zum Vorführen meines Arguments mal die Herrschaften auf meine Terrasse ein. Dann können Sie gerne das Gegenteil hören und sehen. Verkehrsregeln gelten nur nicht für Motorradfahrer und leider auch nicht für einige Sportwagenfahrer die Morgens um 6 Uhr schon durchs Dorf brettern. Das sind vorwiegend Schweizer, weil die Strafzettel hier für zu schnelles Fahren leider für dieses Klientel ein Taschengeld ist. Wäre gut, wenn sich die Strafgelder nach dem Einkommen richten würden oder für diese Leute das Verkehrsrecht Ihrer Herkunftslands gelten würde. Wieviele Menschen an Folgen des Lärmes sterben wird leider nicht erwähnt und interessiert keinen. Hauptsache Sie haben Ihren Spaß. Was soll den Rücksichtnahme bringen. Die Einzigen sie Spass an dem Lärm haben sind die Motorradfahrer. Und das kann nicht sein!!!

          Rosina Wild

    • Bikerfeind sagt:

      Wer spricht von Gewalt? Wer spricht davon, die Biker aus dem Lokal zu prügeln? Ich darf sie aber sehr wohl laut und deutlich ansprechen und zum gehen auffordern. Wo ist das eine Straftat, zumal wenn ich noch der Hausherr sein sollte? So war das gemeint, der Rest entspringt Ihrer Fantasie. Ventile raus, Ok, da bin ich übers Ziel hinaus geschossen. Richtig, das darf nicht sein. Aber den Leuten klar machen, mit Worten und definitiv nicht mit der Faust, dass man sie nicht da haben will, das darf man.

    • Klaus sagt:

      Hallo Lucia, ich weiß nicht was sie lesen und wie sie es für sich interpretieren. Jabes geht darum sich endlich zu wehren gegen die Typen die rücksichtslos sich das Recht herausnehmen andere Menschen das Leben schwer und auch kaputt zu machen. Hier handelt es sich um viele Familien, Väter, Mütter und Kinder denen ihr Zuhause mit dieser rucksichslosigkeit nieder gemacht wird. Wichtig ist das es einen Boykott gegen diese Chaoten und ihre Unterstützer geben muss um denen zu zeigen daß es jetzt reicht. Sie scheinen auch jemand zu sein der das Recht nach gut dünken verteilt. Außerdem sollten sie Mal zu uns an die Bergstrecke kommen und mir zeigen wer von den Idioten leise den Berg hoch fährt.

  25. Klaus sagt:

    Hallo, heute war mal wieder ein Tag der unerträgich war. Wie wenn die Motorradfahrer das Gehirn komplett ausgeschaltet hätten. Rücksichtslos ohne jegliches Verständnis waren hier 95% der Fahrer unterwegs.
    Für mich gibt es eigentlich nur die Frage warum das Ganze nicht vor das Bundesverfassungsgericht gehr. Im Grundgesetzt steht:
    Artikel 2. (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
    Dies ist mit diesen Zulassungsbedingungen bei Motorrädern und Autos nicht gegeben und wiederspricht also dem Grundgesetzt auf körperliche Unversehrtheit.
    Dazu kommt noch die STVO die dieses auch im $30 sagt:
    § 30 Umweltschutz, Sonn- und Feiertagsfahrverbot
    • § 30StVO
    • Umweltschutz
    • Sonn- und Feiertagsfahrverbot
    • Abgasbelästigungen
    (1) Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig laut zu schließen. Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden.
    VwV-StVO zu 30 Umweltschutz, Sonn- und Feiertagsfahrverbot
    Zu Absatz 1
    1 I. Unnötiger Lärm wird auch verursacht durch
    1. unnötiges Laufenlassen des Motors stehender Fahrzeuge,
    2 2. Hochjagen des Motors im Leerlauf und beim Fahren in niedrigen Gängen,
    3 3. unnötig schnelles Beschleunigen des Fahrzeugs, namentlich beim Anfahren,
    4 4. zu schnelles Fahren in Kurven,
    5 5. unnötig lautes Zuschlagen von Wagentüren, Motorhauben und Kofferraumdeckeln.
    6 II. Vermeidbare Abgasbelästigungen treten vor allem bei den in Nummer 1 bis 3 aufgeführten Ursachen auf.

    Somit müsste es doch möglich sein einen Rechtsanwalt zu finden der dies bis vor das Bundesverfassungsgericht bringt.
    Zu dem Ganzen gibt es gutachten das Lärm krank macht. Sollte sich einer finden so würde ich eine Spendenaktion ins Leben rufen um genügend Geld dafür zu sammeln. Also wenn irgendjemand hier aktiv werden will und kann so bitte melden.
    Dieser Lärm muss jetzt aufhören.

    • Rainer Rau sagt:

      In den allgemeinen Nachrichten sehen Sie doch deutlich, wohin die Gesellschaft sich entwickelt.
      Beschädigen von Kunstwerken, keine Rücksicht auf Infektionsgefahr, Prügeleien wegen Nichtigkeiten, Umgang mit Müll …

      Rasen und Lärmen sind Formen von Gewalt gegenüber anderen, es steht eine deutliche Absicht dahinter. Hobby, Sport, Freiheitsgefühl – alles ginge auch mit normalem Verhalten.

      Reaktionen auf Beschwerden incl. Verunglimpfung der Betroffenen sprechen eine deutliche Sprache – die missglückten Abwiegelungsversuchen hier im Forum sind einfach nur lächerlich.

      Klaus, Sie beschreiben die Zustände treffend. Warum es von Seiten des Gesetzgebers keine Abhilfe gibt, ist wohl jedem klar.

    • Rosina Wild sagt:

      Ich kann mich der vorstehenden Mail zu 100 % anschließen.

      Da der ADAC in verschiedenen Apps die „schönsten Motorradtouren“ bekanntgibt, habe ich meine Mitgliedschaft beim ADAC gekündigt. Es kann nicht sein, dass ich einen Verein unterstütze der das Leben an solchen Strecken in einem unzumutbaren Maße einschränkt und durch den unerträglichen Lärm die Lebensqualität massiv einschränkt, zumal dieser Lärm zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
      Es kann nicht sein, dass zum Teil hirn- gedankenlosen und Motorradfahrern recht bekommen und es gesellschaftlich gewollt ist, dass für diesen Teil der Verkehrsteilnehmer keine Regeln gelten sollen. Das ist gegen alle Menschenrechte.

    • Rosina Wild sagt:

      perfekt ausgedrückt!!!!

    • Hans- Peter Schneider sagt:

      Bei uns gibt es eine Strecke ,wo die zweite Fahrbahn im Sommer an den Wochenenden mit Barken gesperrt wird ,aber selbst da nehmen Motorradfahrer aus dem Nachbarland keine Rücksicht und fahren durch die Barken durch überholen und fahren einem rücksichtslos vors Auto . Wenn man dann die Polizei anruft ,bekommt man nur so wie bei jedem Fall zu hören ,WIR KÖNNEN LEIDER NICHTS MACHEN , IST JA NICHTS PASSIERT . Ich bin selbst Motorradfahrer ,aber da hört der Spass dann doch auf ,wenn man andere dann noch absichtlich gefährdet.

  26. Schulz sagt:

    Habe soeben die Sendung über den Motorradlärm auf Arte gesehen. Es macht einen fassungslos, mit welchen dümmlichen, rücksichtslosen und unsachlichen Argumenten diese Motoradfahrer arbeiten.
    Ich habe nichts gegen Motorräder. Aber leider sind unsere Wochenenden im Sommer auch permanent durch diesen Lärm gestört.
    In diesem Film ist auch demonstriert worden, wie desinteressiert unsere Behörden arbeiten. Ist in Österreich wiedermal etwas anders…..
    Und da können Wissenschaftler noch so oft predigen, daß Lärm krank macht, interessiert in Deutschland niemanden. Immer nach dem gleichen Prinzip, Täterschutz!

  27. André Kleinschmidt sagt:

    Seit „Poser“ in den Großstätten besonders durch extra gegründete Polizeieinheiten schärfer kontrolliert werden, weichen selbige auf das Land aus.
    Ich wohne an einem Ortsausgang, der zwischen 2 scharfen Kurfen gerade einmal ca. 500m gerade Strecke hat. Dennoch finden es Gaskranke Biker aber auch aus den Städten verdrängte Poser immer noch die Gelegenheit auf Hinterrädern und voll aufgedrehten Gashahn diese Strecke zurück zu legen. Genauso schlimm sind die Poser, die ihren Motor absichtlich so einstellen, das es nach der Beschleunigung zu lauten, knatternden Fehlzündungen kommt.
    Nach einem Kreise, der dem Ortsaugang kommt, kann man BEIDE! Parteien noch Kilometerweit hören, wie sie im Vollgas im kleinen Gang mit extremen Krach durch das Tal donnern.
    Auch ich finde: ES REICHT!
    Lärm macht krank, das ist erwiesen. Wer bewusst, absichtlich und ohne Rücksicht solchen Lärm verursacht, gehört betraft. Dabei fände ich einen Lebenslangen Führerscheinentzug bei Wiederholungstätern, die ihre Fahrzeuge nachweislich für die Erzeugung von Lärm manipuliert haben, als gerechtfertigt.
    Ich halte nichts davon, alle über einen Kamm zu scheren, denn ich erlebe (teilweise auch ganze Gruppen von Bikern und PKW-Fahrern) auch, das es anders geht und beide Parteien durchaus in der Lage sind, Ortschaften angemessen, soll heißen, ohne übermäßige Geräuschentwicklung, zu durchqueren.
    Jedoch nur die Fahrer zu verdammen ist auch unsere Politik nur als „unfähig“ und „lobbygesteuert“ zu betrachten. Schafft sie es doch nicht Fahrzeugen und Motorrädern eindeutige Grenzwerte in Punkte Lärmentwicklung vorzuschreiben.
    Meines Erachtens haben Motorkrossräder sowie als Rennwagen aufgemotzte Autos NICHTS auf der Strasse zu suchen.
    Das Argument der hier so schlecht wegkommenden Parteien „Man wolle seinem Hobby nachgehen, wie es andere auch machen“ ist dabei nur als „kurzsichtig“ und „beschränkt“ zu sehen. Es gibt genügend Hobbys, die auch nicht überall ausgeführt werden dürfen. Wer rasen will, Motorengeheule als „erregend“ und eine halsbrecherische Fahrweise ohne Rücksicht auf Andere frönen möchte, der soll sich auf ausgewiesene Rennstrecken begrenzen.
    Es gibt bestimmt noch alte Flughäfen, noch nicht sanierte Militärflächen oder andere, etwas abseits von bewohnten Gebieten liegende Einrichtungen, die man für solche Zwecke sicherlich umbauen könnte.

  28. Oskar sagt:

    Ich finde diese Diskussionen immer wieder faszinierend. Natürlich ist auf so einer Seite kein objektiver Meinungsaustausch zu erwarten , genauso wenig wie auf einer Biker-Seite. Aber wie geradezu ausfällig manche werden, das schockt mich dann doch.
    Ich muss dazu sagen, ich bin seit 30 Jahren Motorradfahrer, keins meiner Motorräder hatte jemals einen Klappenauspuff und jedes davon war deutlich leiser als der handelsübliche Benzinrasenmäher. Ich bin Mitglied in einem Motorradverein. Dieser Verein hat etwa 100 Mitglieder, davon ist etwa die Hälfte regelmäßig aktiv. Bei keinem Mitglied unseres Vereines werden Sie ein „soundgetuntes“ Motorrad finden und auf unseren Touren hab ich auch noch nie erlebt, dass einer am Ortsschild „den Hahn aufgerissen hat“ – mal abgesehen davon dass man sowas nur tut, wenn einem die Lebensdauer seines Motors völlig egal ist. Gut – liegt vielleicht auch daran, dass ich mit knapp 50 einer der Jüngsten im Verein bin.
    @Bikerfeind: Natürlich können Sie als Eigentümer jeden Kunden auffordern, Ihr Lokal zu verlassen – solange Sie es sich leisten können. Bekannte von uns führen ein Ausflugslokal in den Alpen, die sehen das Treiben von Leuten wie Ihnen mit allergrößter Sorge. Bei denen brechen nämlich immer mehr die Umsätze weg, die sie schon seit einiger Zeit primär mit Motorradfahren machen. Wanderer sterben nämlich langsam aus (wörtlich gemeint, so die Aussage unseres Bekannten), weil „die Jugend“ nämlich nicht wirklich Lust dazu hat, durch die Landschaft zu tappen. Allenfalls durch die Anlage von Mountainbike-Trails in der schönen Alpenlandschaft können Sie heute noch Touristen der Generation Zukunft in die Alpen locken. Und davor graust es den Einheimischen noch viel mehr als vor den bösen Motorradfahrern. Und seien wir uns mal ehrlich – so sieht es in allen Ausflugs- und Urlaubsgebieten aus.
    Ich verstehe jeden, dem Motorradlärm am Wochenende auf den Keks geht. Und ich bin auch dafür, sinnvolle Maßnahmen dagegen zu ergreifen: Verbot von Klappenauspuffanlagen, Verbot von lauteren Zubehör-Auspuffanlagen und serienmäßig leisere Motorräder. Aber diese Werte müssen noch realistisch sein, so ist ein von den Grünen geforderter Wert von 80dB in allen Fahrzuständen technisch sinnvoll gar nicht zu erzielen. Genauso sollte man alle anderen Lärmproduzenten auf den Prüfstand stellen, vom LKW über den Sportwagen über den Rasenmäher bis hin zum Laubbläser usw. Wenn Sie – wie wir – einen Nachbarn haben, der 3x die Woche seinen Rasen jeweils 2 1/2 Stunden lang über die Mittagszeit mit seinem sehr lauten Benzinrasenmäher beackert, dann sind Sie auch nicht wirklich glücklich. Aber das nur nebenbei.
    Polemik ist nicht zielführend – von keiner Seite. Und solange die Gesetze so sind wie sie sind können Sie auch nicht mit überzogenen Forderungen kommen. Akzeptanz erreichen Sie dadurch nämlich garantiert nicht.

    • Reto sagt:

      1. Es gibt nur wenige Motorräder, die leiser wären oder als weniger belästigend empfunden werden als handelsübliche Benzinrasenmäher. Das hat seinen Grund in der Annoyance der Lautstärke.
      2. Der Rest Ihres Beitrags ist Whataboutism, und damit die Polemik, die Sie zitieren.

    • Klaus sagt:

      Also ganz im Ernst. Sie schreiben einfach Mist. Sie sollten Mal hier vorbeikommen, danach waren sie froh es beackert einer mit denen Motorrasenmäher Stunden seine Wiese. Das ihre Fahrkollegen das ganze durch ihre dazu kommenenden Rücksichtslosigkeit auf die Spitze treiben das verstehen sie auch nicht. Und sie sprechen von ausfalligkeiten und fehlender Objektivität. Denken sie erst Mal nach und schreiben danach.

    • Fuchs sagt:

      @Oskar.

      Sachlichen Argumenten gegenüber sind hier viele Foristen schon lange nicht mehr aufgeschlossen.
      Macht aber nichts, da die Politik diese Spinner auch nicht ernst nimmt.

      Siehe Statement der Bundesregierung vom 07.07.20:

      „Die Bundesregierung steht Vorschlägen des Bundesrats zum Umgang mit Motorrad-Lärm skeptisch gegenüber.“

      https://www.bundestag.de/presse/hib/704946-704946

  29. Christoph J. sagt:

    Ich freue mich, dass es diese Seite, dieses ganze Engagement gibt! War mir bis gestern unbekannt.

    Dass es leise Motorräder gibt, diese machbar sind, ist klar. Man will es nicht. Genauso wenig wie den leisen Porsche. Und genauso wenig wie politisch reagieren. Nur niemandem auf die Füße treten. Ein Skandal siehe Diesel und VW-Konzern.

    Wenn der Staat seine Gesetze nicht mehr durchsetzt, wird er nicht mehr für voll genommen. Vor allem nicht von den Leuten,die meinen, dass ihnen alles zusteht, was nicht verboten ist. Und die Freiheit verwechseln mit alles tun und lassen zu können, was man will.

    Gegen den Infantilismus von Leuten, die sich verhalten wie Sandkastenkinder, denen man ihr Spielzeug wegnehmen will, gibt es nur klare Gesetze, die durchgängig kontrolliert und konsequent durchgesetzt werden. Machbar wären gesetzliche Lärmvorgaben. Und zwar nicht nur für neue Motorräder – und auch für die Porsches, Mustangs etc.
    Leider regieren in diesem Land längst nicht mehr die Interessen der breiten Bevölkerung. Mir macht das auf dem Hintergrund von drohender Klimakatastrophe durchaus Sorgen.

    Im Übrigen kann ich mich dem oben Gesagten nur anschließen.
    Und fände es sehr wünschens- und unterstützenswert, zu versuchen, hier staatliches Reagieren gerichtlich durchzusetzen (siehe Klaus 25.10.).

    Aber solange wir eine dermaßen überlastet Justiz und Polizei haben mach ich mir sowieso keine großen Hoffnungen.
    Man hat den Staat eben über viele Jahre klein gespart, dafür das Geld für Prestige-Großprojekte hinaus geworfen und in Berlin regiert der Lobbyismus.

    • Rosina Wild sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen

      • Klaus sagt:

        Ich sehe das auch so. Aber wenn jetzt nicht alle aktiv werden bleibt das weiter über Jahre so laut. Schreibt doch bitte die Verantwortlichen an. Je mehr da schreiben um so mehr Druck kommt auf. Das fängt beim Bürgermeister an und geht über den Landrat, Landratsamt, Verkehrsminister des Landes, der CDU, SPD, der dem Landratsamt übergeordneten Behörde ( in Stuttgart die Abt 4) ihrer lokalen Partei usw. Die müssen von Beschwerden überschwemmt werden. Und auch den Hinweis auf die nächste Wahl bekommen an der man sie nicht mehr wählt.

  30. Klaus sagt:

    Es mag ja sein das sie kein Sounddesign haben. Fakt ist doch das so gut wie alle Motorräder zu laut sind. Dazu kommt noch die kranke Fahrweise. Wir wohnen an einer Steigung mit ca 6%.Da kommt kein Motorrad hoch das nur annähernd so leise ist wie die meisten Autos. Und auch wenn sie es nicht verstehen wollen. Sie sind wahrscheinlich auch einer dieser Lärm verursacher. Die Motorräder sind einfach zu laut und die 95% Tiger Anzahl der Fahrer rücksichtslos. Und das man immer aggressiver gegen die Typen wird kann ich als betroffener verstehen.

    • Rainer Rau sagt:

      Der Samstag war wieder so ein Tag ohne Regen, an dem die Assis tief fliegen.
      Ortsdurchfahrt ca. 600m zwischen 2 Kreiseln, 70 km/h, Fußgängerüberweg, nicht einsehbare Kurve. KEINER der 2rädrigen Gesetzestreuen fährt auch nur annähernd 70, das Doppelte ist fast normal, Kfz-Sachverständige würden 200 öfters unterschreiben.
      Die Extremisten sind einheimische Dorfdeppen. Dieses Jahr gabs wirklich mal eine Kontrolle, dann läuft WhatsApp direkt über. Kurz nach Verschwinden der Polizei gehts dann wieder los.
      Ortsfremde schaffen es allerdings auch kaum, nach den Kreiseln nicht krankhaft aufzudrehen und unter 120 zu bleiben, und das ist die absolute Mehrheit.
      Wenns bei SPON um Motorräder geht, sieht man bei den Kommentaren aus der Lärm- und Raserfraktion ebenfalls, dass bei denen die Helmschale einen gewaltigen Sprung hat.

      • Ein Motorradfahrer sagt:

        Was ist denn das für eine OrtsDURCHfahrt in der 70 erlaubt sind im Innenortsbereich in einem Bereich, in dem es einen (so interpretiere ich das) Zebrastreifen gibt?

        Ist das im Städtchen W. im schwäbischen Wald? Da gibts was ähnliches mit 70 und den Kreiseln könnte das etwa hinkommen. Das ist da aber keine OrtsDURCHfahrt sondern im weitestens Teil eine Ortsumfahrung.

  31. Hermann sagt:

    @Oskar

    Zitat: Aber diese Werte müssen noch realistisch sein, so ist ein von den Grünen geforderter Wert von 80dB in allen Fahrzuständen technisch sinnvoll gar nicht zu erzielen.

    ==========================================================

    Wie kommen Sie zu dieser Aussage ? Ich wäre neugierig ihre Quellen dazu kennenzulernen.

  32. Hans- Peter Schneider sagt:

    Ich bin selbst Motorradfahrer ,und wenn ich am Schluchsee bin dann nervt mich so mancher Motorradlärm auch. Dieses liegt aber daran dass es manche Motorradfahrer total übertreiben mit dem Lärm und somit werden auch die normal fahrenden Motorradfahrer in einen Topf geschmissen und sind dann auch schuld. Wenn ein Fahrer mit sehr lautem nachgerüsteten Auspuff schon morgens um 7 Uhr durch die Ortschaft düst ,dann ist es ja klar dass dieses niemanden freut,aber wegen solchen Leuten kommen auch Fahrverbote zustande ,die dann ALLE Motorradfahrer treffen .Dazu kommt dann,dass gewisse Strecken den ganzen Tag als Rennstrecke mißbraucht werden und den ganzen Tag hoch und runter gefahren werden ,ohne Rücksicht auf andere Vehrkehrsteilnehmer .Wenn Lautstärke und Rücksichtslosigkeit zusammen trifft ,dann muß man sich nicht wundern wenn es Fahrverbote gibt ,was ich eigentlich schade finde. Ich finde es auch nicht ok ,wenn Motorradfahrer aus dem Nachbarland unsere Strassen als Rennstrecke ohne Regeln benutzen ,es trifft dann uns und die sind weg . Anscheinend nimmt man einigen ein Stück Lebensqualität oder Freiheit weg ,wenn der Auspuff nicht mehr laut sein darf , aber so sieht es aus die Gegenseite mit der Lebensqualität und Freiheit wenn der Auspuff zu laut ist .Deshalb sollte man nicht alles übertreiben und gegenseitig Rücksicht nehmen ,nur so kann es funktionieren .Dieses soll auch nicht nur für Motorradfahrer gelten ,sondern auch für so manchen Sportwagen mit zu lautem Auspuff .Ich wünsche allen Motorradfahrern viel Spass beim Fahren und unfallfreies fahren .

    • Klaus sagt:

      Hallo Herr Schneider, ich denke sie nehmen den Lärm von Motorräder nicht mehr wahr? Erstens ist es egal ob so ein Radau Bruder Morgens um 7 durch eine Ortschaft donnert oder später. Ich erlebe hier jeden Tag diesen Irrsinn. Ich suche auch immer die Minderheit derjenigen die diesen Lärm verursachen. Leider kann ich die nicht finden weil es mehr als 95% der Motorradfahrer diesen Krach verursachen. Wir wohnen hier in Hanglage mit 6% Steigung. Es gibt so gut wie keine Motorräder die hier einigermaßen leise sind. Deshalb werden alle in einen Topf geworfen weil es keinen gibt der da nicht hinein gehört. Deshalb bin ich für den Vorschlag des Bundesrats. Fahrverbote wo keine Ruhe eintritt und Max Schalldämpfung. Außerdem massive Strafen und Führerschein entzug für die, die es nicht kapieren. Da gehören wahrscheinlich sie auch dazu. Oder sind ihre db Werte bei höheren Drehzahlen unter 80db?

      • Hans-Peter Schneider sagt:

        Hallo,nein ich gehöre da nicht dazu ,die Tdm gehört nicht zu den lautstarken Motorrädern und neeeein ich habe mich nicht an den Lärm gewöhnt. Ich fahre gemütlich ohne Stress und nehme Rüchsicht .Es sind nicht alle gleich,es gibt auch lautstarke Autofahrer mit lautem Auspuff und lauter Musik die nachts durch die Straße fahren. Ich habe Verständnis für Anwohner die unter dem Lärm leiden,aber man darf deshalb nicht alle über einen Kamm scheren.

        • Klaus sagt:

          Ich würde ja ihnen gerne Mal zeigen wie es an schönen Tagen am Wochenende oder Feiertagen bei uns zugeht. Ich hätte dann schon von ihnen hören wollen wer von den vorbeifahrenden Motorrädern zu den leisen gehört. Ich sage es nochmals von 100 sind so rund 5 Stück leise. Der Rest ist der rucksichslose Teil.

        • Bikerfeind sagt:

          Herr Schneider, Sie schreiben, dass Sie Verständnis für die Nöte der Anwohner haben. Meine Frage: Warum fahren Sie dann auch so eine Krachkiste? Unterlassen Sie das und helfen Sie damit den Anwohnern. Dann werden Sie auch glaubwürdig für uns. Also, nicht reden, nicht nur heiße Luft pusten sondern handeln und die Quelle des Krachs – Ihr Lärmeisen – verschrotten und sich ein anderes, ruhigeres Hobby suchen. Das wäre doch mal ein Anfang, oder?

          • Wolfgang Behrends sagt:

            @Bikerfeind

            Ihr Name ist Programm. Sie möchten, daß generell Motorräder mit Verbrenner verschrottet werden, oder?
            So entnehme ich es Ihrem Schreiben an Hans-Peter Schneider, der sachlich diskutiert hat.
            Die Frage an Herrn Schneider, warum er eine „Krachkiste“ fährt , die als TDM keine ist, ist somit an sich schon unsinnig und muss nicht beantwortet werden.
            Einer der Mitorganisatoren dieser Internetpräsenz, der sich zurecht für die Reduzierung von unnötigen Lärms ausspricht ist Herr Holger Siegel –
            VAGM Vorsitzender. Hier ein Zitat von Herrn Siegel : „Das Motorrad könnte ein relativ umweltfreundliches Verkehrsmittel sein. Doch es kommt auch auf das Motorrad an und vor allem auf den Fahrstil, mit dem es bewegt wird. “

            Nachzulesen genau auf dieser Seite:
            https://motorradlaerm.de/ueber-uns-vagm-und-ak-motorradlaerm-im-bund/

            Herr Siegel wiederum ist selber Motorradfahrer und raten Sie welche „Krachkiste“ er bewegt – ja leider die „Krachkiste“ TDM. Also ein Motorrad, welches sicherlich im Verkehr nicht durch Lärm auffällt.
            Zu sehen in dem Arte / ZDF Beitrag vom 30.10 . Sogar mit Interview von Herrn Siegel, dem Treiber der „Krachkiste“.

            https://www.zdf.de/gesellschaft/re/arte-re-streit-um-motorradlaerm-100.html

            Somit glaube ich nicht, daß Sie Bikerfeind, wirklich im Thema sind und dem berechtigten Anliegen, unnötigen Lärm zu vermeiden, eher einen Bärendienst erweisen mit Ihren utopischen Anschuldigungen und Forderungen.

            Da muss man sich nicht wundern, daß einige Motorradfahrer den Diskurs mit Leuten wie Ihnen nicht suchen sondern auf stur schalten.

          • Reto sagt:

            Die TDM ist aus Sicht von Yamaha sicherlich ein Totalversager, weil am Markt nie richtig angekommen. Der Nachfolger war schon erfolgreicher – unter anderem wegen mehr Lärm.

          • Hans- Peter Schneider sagt:

            Ich habe auch ein ruhiges Hobby ,aber auch selbst da gibt es Leute die meckern ohne Ahnung zu haben.

          • Reto sagt:

            Wer kann etwas gegen Briefmarkensammeln haben, lieber Herr Schneider?

          • Bikerfeind sagt:

            Herr Behrends, es mag sein, dass eine solche TDM eine ruhige Maschine ist. Nur, wie Sie schon schreiben, es kommt auch auf die Fahrer an. Und die kann man hier bei uns im Ort zählen, also jene, die ruhig fahren. Ich schrieb das in einem früheren Posting schon: Es werden ca. 10% sein. Eines, was fern vom Verschrotten ist: Ein Nachbar von uns, er hat eine ETZ250 von MZ aus den 1980er Jahren, ist bei Silent Biker organisiert. Wäre das eine Option? Ich habe mir das angeschaut und finde es durchaus sinnvoll. Dort geht es nicht um Konfrontation, eher darum, gemeinsam Lösungen zu finden. Was keine Ahnung angeht: Ich habe in den 1980er Jahren in der ex. DDR erst mit 15 den Mopedführerschein gemacht, dann mit 16 auf Motorrad erweitert, mit 18 dann LKW-Erlaubnis abgelegt. Ich bin bis 2015 selbst neben Auto und Motorrad gefahren: erst eine MZ TS150, dann mit 19 eine MZ TS250 und zuletzt ab 1997 eine MZ ETZ301. Warum seit 2015 nicht mehr? In diesem Jahr hatte ich einen schweren Unfall, verursacht durch Biker, die mich direkt in einer Kurve überholt haben. Es kam, wie es kommen musste, nämlich Gegenverkehr, worauf einer von denen rüberzog und mir das Vorderrad wegschob. Er fuhr weiter, ich krachte mit knapp 80 auf der Uhr in den Straßengraben und wurde dort von einem nachfolgenden Autofahrer aufgelesen. Ergebnis: mehrere Knochenbrüche, u.a. die linke Hand, dort spüre ich seitdem Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger nicht mehr. Die ETZ steht noch in der Scheune…total kaputt… Der zweite Grund: Vor unserem Haus ist ein kleiner Platz, dort treffen sich gern die Biker. Warum auch nicht, wenn sie dabei ihrer Motoren aus machen würden!! Nee, da wird gequatscht und geschaut, wer die lauteste Kiste hat. Kann einem Normalschichtler egal sein, ist ja tagsüber. Mir ist es nach der 5.Nachtschicht aber nicht egal, wenn ich so nach 2..3 Stunden Schlaf geweckt werde. Es ist kein Einzelfall, es ist am Wochenende im Frühjahr/Sommer normal. Leider. Deshalb der Frust, denn wie gesagt, die wenigsten halten sich bei uns an die Geschwindigkeitsvorgaben und daran, auf dem Dorfplatz den Motor aus zu machen. Also, so weit dazu. Und wie gesagt, Silent Biker ist eine gute Plattform, ohne Konfrontation, ohne Hass, lösungsorientiert.

          • Norman sagt:

            Wenn Sie sich als Bikerfeind positionieren, enteignen Sie sich jeglicher Diskussionsgrundlage. Sie können doch keine Empathie fordern, wenn Sie so auftreten und davon reden, dass „Krachkisten“ verschrottet gehören. Die Verallgemeinerung sämtlicher Fahrer ist faktisch ein Problem. Ich schreibe Ihnen auch nicht vor, welche Hobbys Sie auszuüben haben oder wo Sie zu wohnen haben. Das ist Teil ihrer Grundrechte und Teil Ihrer Grundfreiheit. Auch Ich bin „junger“ Motorradfahrer (30J) und habe wirklich Mitgefühl mit Anwohnern und finde, dass gerade an Ortsausgängen leise gefahren werden sollte. Auch eine Regelung, dass sämtliche Fahrzeuge >95 dbA an Sonn,- und Feiertagen vielerorts nicht fahren dürfen, unterstütze ich. Persönlich besitze ich ein Motorrad, das ähnlich laut wie mein Pkw ist und an dem ich viele Modifikationen gemacht habe – der Serienauspuff ist jedoch immer noch verbaut.
            Es gibt auch weitaus mehr meiner Sorte als Sie denken.

  33. D.W. Rüger sagt:

    Diese „Lärm-Egoisten“ kennen nur eine Freiheit – nämlich ihre eigene.
    Nicht ein einziges Argument dieser Typen ist ein logisches, nachvollziehbares, geschweige sinnvolles Argument.
    Aber das wollen die ja auch gar nicht.
    Und sie brauchen das ja auch gar nicht, denn … denn sie haben die Industrie und damit die Politik auf „ihrer Seite“: WIR SIND DIE, DIE SPASS HABEN WOLLEN – die ANDEREN INTERESSIEREN UNS EINEN DRECK.
    Es gibt keinen einzigen Grund außer Egoismus, WARUM die Karren so laut gebaut / umgebaut werden dürfen. Nun, wie gesagt: es liegt eindeutig an der Poltik.

    • Torsten sagt:

      Richtig, da helfen keine Argumente, auch nicht der Aufruf zu Straftaten. Wenn ich meinen Hobby nachgehen möchte, mach ich es. Und werter Herr bikerfeind, wenn sie Nachtschicht haben und tagsüber schlafen wollen interessiert mich das einen Dreck. Ich schlafe in der Nacht, wie es sich gehört. Da kann ich nur sagen Augen auf bei der Berufswahl.
      @frau wild, wie verzweifelt muss man sein, wenn man fremde Männer zu sich nach Hause einlädt, ja öffentlich fast bettelt das einer vorbei kommt. In einem anderen Post haben sie geschrieben das sie auf gefordert wurden eine Maske in der öffentlich zu tragen, sonst drohen strafen. Eventuell darüber mal Gedanken machen.
      Liebe Grüße von einem assozialen, unter den Augen der Polizei seinen täglichen Verbrechen nachgehendem motorradfahrer

      • Rainer Rau sagt:

        Die Asozialität hätten Sie nicht mit einem Doppel-S betonen müssen, die war schon bei früheren Beiträgen deutlich.

        • Bikerfeind sagt:

          Eigentlich wollte ich nichts mehr zu diesem Thema posten. Aber es ist mir wichtig, etwas klar zu stellen. Ich lese immer wieder, ich hätte zu Straftaten aufgerufen, hätte dazu aufgerufen, Biker aktiv anzugreifen, zu diskriminieren und zumindest körperlich zu verletzen oder gar zu töten. Mich erschüttert das sehr. Ja, es ist richtig, ich bin im Affekt übers Ziel mit meiner Formulierung hinausgeschossen. Und zwar viel zu weit, das war nie meine Absicht. Ich habe dazu verschiedene Postings abgesetzt, nur wurden diese leider nicht zur Kenntnis genommen. Also möchte ich mich an dieser Stelle offiziell bei allen entschuldigen, die sich durch den ersten Post von mir diskriminiert bzw. bedroht fühlen. Es war NIE meine Absicht, jemandem etwas böses anzutun. Ich bin nicht das böse Monster, als das ich dargestellt werde, sondern ein Mensch, dem es einfach mal gereicht hat und der aber falsch reagiert hat. Damit sich das nicht wiederholt, bitte ich hiermit den Administrator, nach Veröffentlichung dieses Posts meine Account unwiderruflich zu sperren.
          Trotzdem bin ich entsetzt, wie viel Hass und Egoismus in den Posts steckt. Ich hoffe aber, ich konnte einiges klar stellen.

          • Reto sagt:

            Danke für die Klarstellung!

          • Rainer Rau sagt:

            Sowas wird Frau Wild von Torsten wahrscheinlich nie zu hören bekommen.
            Aber gut, dass der Kommentar veröffentlicht wurde. Diejenigen, an die ich ihn weitergeleitet habe, sind hellauf „begeistert“.

          • Hermann sagt:

            @Bikerfeind

            In Bezug auf ihre Stellungsnahme ist es in meinen Augen wichtig zu unterscheiden:

            Ich habe keinerlei Problem zuzugeben, dass wenn hier wieder so eine Dumpfbacke vorbeiknattert auch mir Phantasien von platten Reifen, Schaum im Auspuff, gezielte Tritte um eine Reihe von Harleys wie Dominosteine flach zu legen und vielleicht sogar noch Gröberes in den Sinn kommt.
            Als vor ein paar Wochen so eine Krachtüte mit überhöhter Geschwindigkeit vor meinem Haus vorbei fuhr um dann auf direkt auf einen Laster aufzubrummen ging ihm die Vordergabel vor die Hunde, er selbst blieb aber unverletzt.
            Ich müsste lügen, um nicht zuzugeben, dass sich darauf hin bei mir ein Gefühl von Schadenfreude einstellte.

            Der Punkt für mich sind nicht die Phantasien die diese ständigen Provokationen erzeugen (und die wohl jeder Betroffene hat [?]), sondern was wir daraus machen.
            Und da ist die Sache klar: Natürlich ist Gewalt keine Option, aber diese Wut ‚konstruktiv‘ umzuleiten schon: In Bürgerversammlungen gehen um mal auf den Tisch zu klopfen und das übliche ’nur 3% laut‘ Gelaber zu hinterfragen, Druck auf die Politik auszuüben (Briefe, Anrufe etc), vielleicht mal selbst nachmessen und die Ergebnisse auf Youtube stellen usw.

            Hier ist eben schöpferische Kreativität gefragt und da geht schon was.

          • Torsten sagt:

            Richtig rainer,
            wird sie nicht von mir hören. Warum auch, wenn mich jemand pauschal als asozial, kriminell und was weis ich nicht noch alles, betitelt, kann doch nicht erwarten anders angesprochen zu werden.
            Und dieses Gejammer wegen dem Motorradlärm „den ganzen Tag“ kann auch keiner mehr hören, ich wohn mitten in der Stadt, direkt am Markt, aber bei uns rasen keine Motorradfahrer mit lauten Auspuffanlagen vorbei. Eine wunderbare, ruhige Gegend. Ich könnte jetzt sagen, kommt doch alle mal vorbei um euch ein wenig zu entspannen, aber wozu? Habe eine liebe Frau hier die auf mich wartet und mit mir die Ruhe geniest. Gut, unter der Woche können wir es nicht einschätzen, da sind wir arbeiten, der Sprit, Steuern und Versicherungen müssen ja für die 3 Harleys bezahlt werden.
            In diesem Sinne, geniest die Winterzeit, die neue Saison ist nicht weit weg.

          • Der Redakteur sagt:

            Torsten – für Sie gilt das nicht pauschal, für Sie gilt das individuell.

  34. Jens Mencke sagt:

    ich bin inzwischen 82 Jahre alt und fahre seit meinem 18. Lebensjahr Motorrad. Ohne geht gar nicht. Ganzjahreskennzeichen.
    Meine Meinung:
    Das Schöne am Motorrad ist nicht der Lärm des Motors, sondern das gute Klang (z.B. eine Boxer von BMW ). Warum werden denn diese „Renner“ als Kreissägen bezeichnet? Nachdenken !! Wenn früher der Nachbar seine Kreissäge rausgeholt hat, um Holz zu sägen, hatten auch alle Anderen eine mittelschwere Krise.
    Das Schöne am Fahren ist nicht das Knieschleifen, sondern das Geniessen der Fahrt (in freier Luft den Atem zu erheben), anstatt im Auto eingesperrt zu sein. Das Fahren mit möglichs viel db ist nichts weiter als Potenzgehabe.
    Wer das braucht, ist in meinen Augen eigentlich kein ausgeglichener glücklicher Mensch.
    So und nun weiterhin gute unfallfreihe Fahrt wünscht uns allen der alte Mann und seine BMW

    • Reto sagt:

      Allzeit gute und entspannte Fahrt!

      • Ein Motorradfahrer sagt:

        Bin selbst Besitzer einer so alten BMW, was ganz klassischem. Unverbaut. Unverändert seit 1982.

        Leider kraft Definition ein Lärmeisen (102 dBX im Stand, wahrscheinlich durch die Reflektionen des Motors durch die Verkleidung nach hinten, die das Messergebnis für diese Maschine ungünstig beeinflusst). Damit leider heutzutage „böse“.

        Das ist nur im Fahrbetrieb beim regelkonformem Fahren nicht hörbar, da ist sie erheblich leiser dank der fehlenden schrillen Obertöne. Aber man dürfte in bestimmten Ecken nicht fahren. Die Klappenkisten schon.

        Das ist der Aspekt, für den es keine Lösung gibt.

        Dank für den Beitrag, Jens, Respekt, so lange will ich auch mal unterwegs sein. Hab noch ein bissl bis dahin und gebe alles :-)

        • Reto sagt:

          Wenn Ihre BMW mit 60-90 PS daherkommt, dann ist sie vermulich lärm- und fahrtechnisch eher unauffällig (im Gegensatz zu Harelys derselben Epoche).

          • Ein Motorradfahrer sagt:

            Danke, ist sie (70 PS).

            Da sieht man aber, was das „Standgeräusch“ wert ist zur Beurteilung, wie „laut“ die konkrete Maschine tatsächlich im normalen Fahrbetrieb ist.

            Das ist übrigens nicht nur bei dieser so. Ältere 3 Zylinder Triumph „T300“ stehen mit 98 db Standgeräusch drin und sind im Fahrbetrieb noch leiser empfunden als die BMW.

            Leider sind sie nach Papierform auch „böse“ obwohl ich -selbst wenn ich es drauf anlegen würde- mit der Maschine gar nicht so laut fahren kann wie so ein Klappenteil.

          • Reto sagt:

            Die t300 heisst glaube ich Speed-Triple – ob die als Leisetreter durchgeht? Habe ich Zweifel!

          • Ein Motorradfahrer sagt:

            @reto: Jaein, Speed triple ist die Modellbezeichnung für das jeweils als „sportlichst“ vermarktete Modell ohne Verkleidung. Die gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen bis heute. Auch bei den T300-Modellen.

            Nein, die T300 sind die sog. „Eisenschweine“, quasi aus dem vollen geschnitzte, sehr handwerklich, langlebig und solide hergestellte Motorräder mit denen Triumph 1991 wieder anfing Fuß zu fassen als Hersteller.
            Nehmen sie die Modelle „Sprint“ oder „Trophy“ die hatte ich im Sinn als ich das schrieb. An die Triple hatte ich nicht gedacht, obwohl diese als T300 Modell Welten von dem entfernt ist was den Namen heute so trägt…

    • Rosina Wild sagt:

      ich denke, wenn alle der Motorradfahrer so denken und handeln würden, würden wir solche Foren nicht benötige!!!!!!!!!!!

  35. Hans- Peter Schneider sagt:

    Reto , es gibt sicherlich auch Leute die etwas gegen Briefmarkensammler finden .
    Ob die TDM ein Versager war liegt im Auge des Betrachters und auf desen Fahrstil . Ich habe bisher nur Reiseenduros gefahren ,weil ich nicht rasen ,sondern Reisen und die Natur genießen möchte .Ich bin mit meinem anderen Hobby auch in der Natur und genieße auch da gerne die Ruhe wenn dieses möglich ist ,aber auch da gibt es Lärmverursacher anderer Art . Wenn ich hier die Kommentare lese ,dann stelle ich fest dass nur gemeckert wird ,statt nach einer Lösung zu suchen .Nun bin ich ja mal gespannt ob dieses hier genehmigt wird ,andere sachliche Artikel von mir sehe ich bisher noch nicht . ;)

    • Reto sagt:

      Bin gespannt auf Ihre Vorschläge.
      Beide Seite sagen immer nur: „lasst uns in Ruhe“ (Ironie aus)

      • Rosina Wild sagt:

        Löblich Herr Schneider, leider sind Sie einer der wenigen, der Sorte die ich als Genussfahrer bezeichne. Gegen diese habe ich absolut nichts einzuwenden.
        Ich fühle mich in meiner körperlichen Unversehrtheit beschädigt, durch die Fahrer die nach der der Maxsime fahren: je lauter und je schneller, umso besser. Das hat nichts mit einem Miteinander zu tun, sondern ist in meinen Augen purer Egoismus auf Kosten der Gesundheit anderer!

        • Klaus sagt:

          Also mich verblüfft das immer wieder von Genussfahrer gesprochen wird. Ich kann nur sagen bei uns an m Berg gibt es keine Genussfahrer. Nur rucksichslose Fahrer. Es gibt hier keine ruhigen Fahrer. Ich denke das hier nur von Strecken gesprochen wird die auf ebener Straße fahren. Hier am Berg gibt es keine leisen Maschinen.

    • Rainer Rau sagt:

      Eine Lösung musste man noch nie suchen, man muss sie nur anwenden.

  36. Stephan sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade eine Doku auf Arte gesehen, in denen Ihr erwähnt wurdet :
    https://www.arte.tv/de/videos/090637-047-A/re-streit-um-motorradlaerm/

    Danke das es EUch gibt, bitte bleibt dran, ich unterstütze das Thema sehr und finde, es muss viel offensiver in die Öffentlichkeit getragen werden, da eine große leider schweigende Mehrheit dieses Thema gerne ändern würde.

    Die Argumente der, oft jungen, Motorradfahrer sind unglaublich. Sie werden in Ihrer Freiheit eingeschränkt ? Da frage ich, was ist denn mit meiner Freiheit in Ruhe meinen Abend zu genießen.

    Niemand möchte ihnen den Spaß am Motorrad fahren nehmen (bin selbst Jahrelang gefahren und weiß, das es Spaß macht). Aber warum muss man denn seinen Mitmenschen mit dem unnützen Lärm auf den Nerv gehen ?

    Baut Euch in den Helm Lautsprecher, da könnt Ihr Euch stundenlang Lärm auf die Ohren geben. Aber verschont doch Eure Mitmenschen damit. Warum muss ich deren Lärm erdulden, mit welchem Recht belästigt man mich ?

    Es geht nicht darum, das Motorradfahren zu verbieten. Es geht darum, das die Leute umweltverträglich durch die Gegend zu fahren. Das betrifft nicht nur die Natur (Thema KAT), sondern eben und vor allem auch die Anwohner der Criuserstrecken.

    In der fränkischen Schweiz gibt es einen kleinen Ort, da geht es dahinter steil den Berg hinauf. Dort haben die Leute im Sommers wie Winters an schönen Tagen fast 20h lang Motorradlärm. Wie will das jemand mit Freiheit begründen. Das müsste selbst der dümmste kapieren, das das nichts mit Freiheit zu tun hat.

    Ich möchte hier auch dringend dazu sagen, das es mal wieder eine Minderheit ist, der alles scheissegal ist. Und dazu zählen nicht nur Motorrad sondern auch einige Sportwagen Fahrer, die meinen Ihren Autolärm müssen alle hören, war ja teuer genug das Gefährt. Das hört sich für mich nach Aufmerksamkeits Defizit an. Gerade solche Leute reden gerne von sozial schwach. Da sollen sie sich mal an ihre eigene Nase fassen. Jemand der materiell schwach aufgestellt ist, hat meist mehr Sozialkompetenzen, als so mancher Geldsack.
    Wie leer muss deren Leben sein, wenn man sich über Lärm Aufmerksamkeit holen muss :(

    @Motorradlärm.de :
    Bitte bleibt am Ball und lässt Euch nicht einschüchtern (soweit ist es schon mit der Demokratie in diesem Land :(

    Viele Grüße aus dem Taunus (in dem am Wochenende auch wieder zig Lärmer und hunderte gemütlich Criuser unterwegs sind).
    Stephan

  37. Hermann sagt:

    Nachfrage:

    Hermann @Oskar

    Zitat (Oskar):
    Aber diese Werte müssen noch realistisch sein, so ist ein von den Grünen geforderter Wert von 80dB in allen Fahrzuständen technisch sinnvoll gar nicht zu erzielen.

    ==========================================================

    Hermann:
    Wie kommen Sie zu dieser Aussage ? Ich wäre neugierig ihre Quellen dazu kennenzulernen.

    =========================================================

    Nochmals, von Hermann @ Oskar:

    Es ist so ruhig, gibt’s was Neues zur den 80dB ?

  38. Karina sagt:

    Hallo an alle!

    Wir haben gerade ein Doku auf ARTE gesehen, wir fühlen uns auch von Motorradlärm belästigt!
    Wie danken den Betreibern dieser Webseite dafür das sie für uns alle kämpfen! Ich wünsche euch viel Erfolg!!

    • Pelkum sagt:

      Gestern war ich am Sorpesee unterwegs. Der absolute Wahnsinn…

      Unzählige Motorradfahrer unterwegs (ca. 80% des Gesamtverkehrs). Es war irre Laut, halsbrecherische Überholmanöver mit Beinahe-Unfällen. Mir kamen 2 Fahrer beim Überholen auf der Mittelspur entgegen.

      Ich hatte das Gefühl, alle Irren wären noch ein letztes mal dieses Jahr aus ihren Löchern gekrochen. Viele Fußgänger schüttelten nur noch mit dem Kopf.

      Ich war froh, als ich da wieder weg war.

      • Lutz F. sagt:

        Gestern und auch wieder heute bei schönem Wetter laut, schnell, rücksichtslos. Ein Brief an die Bürgerbeauftragte des Landes für die Landespolizei habe ich letzte Woche geschrieben. Da bei uns nächstes Jahr in Rheinland Pfalz Wahlen sind, gehen weitere Beschwerden an unsere politischen Vertreter raus. Ich hoffe, dass noch mehr solche Maßnahmen ergreifen damit unsere Politiker endlich aufwachen. Immer häufiger erlebe ich, dass Bürger beim überqueren der Straße vorbeifahrende schnelle und laute Motorradfahrer mit einem Daumen nach unter begrüßen.

  39. Kernholz sagt:

    Ich habe diese ARTE-Doku auch gesehen. Ich finde sie zeigt treffend beide Seiten. Vor allem aber zeigt sie, dass die lauten Motorradfahrer keine sinnvollen Argumente haben.

    1) „Persönliche Freiheit!“ => mittlerweile gut genug belegt, dass sich die Menschen vom Lärm beeinträchtigt fühlen. Und zwar nicht nur Anwohner.

    2) „Andere machen ja auch Lärm“ => Das stimmt. Aber keine andere Gruppierung übertreibt es so massiv und bewusst. Da Motorräder meist in Gruppen auftreten ist die Lärmwirkung einfach viel größer.

    3) „Wir wollen doch nur unserem Hobby nachgehen! Ein Gaul lässt aufm Feldweg einen Bollen fallen, da regt man sich doch dann auch wieder auf!“ (Im Sinne von: egal was man macht, es passt immer jemandem nicht). => Riecht/Hört man den Bollen 5-10 km weit? Wie weit schränkt es die Mitmenschen ein?

    Ein paar haben Spaß, viele leiden.
    Ich verstehe zudem nicht, dass man sich zumindest im Ort nicht raffen kann. Klappe zu und 4. Gang scheint einfach zu uncool zu sein.

  40. Ohropax sagt:

    Auch ich habe die Doku auf Arte gesehen. Der Vergleich mit dem Traktor der ja auch laut ist, genauso wie der Mähdrescher, war wirklich schon eine verzweifelte Argumentation. So ein Landwirt geht nun mal seiner Arbeit nach, damit auch so ein Lärmfetischist sein Brötchen, Brot usw. beim Bäcker bekommst. Mir persönlich wäre es neu, dass Landwirt mit seinem Traktor aus Spaß mehrmals die Straße hin und her fährt. Als Anwohner aus Löwenstein weiss ich auch um was es geht. Im Sommer kann man Abends die Uhr nach den Rasern stellen. Denn dann wird gerast und Lärm gemacht bis die Heide wackelt. Und das ist möglich, weil nach 20 Uhr keine Kontrollen mehr statt finden. Auch mit dem Bürgermeister brauch man nicht reden, da er selber Motorrad fährt, und es bislang eine Harley war.

  41. Hermann sagt:

    @Bikerfeind

    In Bezug auf ihre Stellungsnahme ist es in meinen Augen wichtig zu unterscheiden:

    Ich habe keinerlei Problem zuzugeben, dass wenn hier wieder so eine Dumpfbacke vorbeiknattert auch mir Phantasien von platten Reifen, Schaum im Auspuff, gezielte Tritte um eine Reihe von Harleys wie Dominosteine flach zu legen und vielleicht sogar noch Gröberes in den Sinn kommt.
    Als vor ein paar Wochen so eine Krachtüte mit überhöhter Geschwindigkeit vor meinem Haus vorbei fuhr um dann auf direkt auf einen Laster aufzubrummen ging ihm die Vordergabel vor die Hunde, er selbst blieb aber unverletzt.
    Ich müsste lügen, um nicht zuzugeben, dass sich darauf hin bei mir ein Gefühl von Schadenfreude einstellte.

    Der Punkt für mich sind nicht die Phantasien die diese ständigen Provokationen erzeugen (und die wohl jeder Betroffene hat [?]), sondern was wir daraus machen.
    Und da ist die Sache klar: Natürlich ist Gewalt keine Option, aber diese Wut ‚konstruktiv‘ umzuleiten schon: In Bürgerversammlungen gehen um mal auf den Tisch zu klopfen und das übliche ’nur 3% laut‘ Gelaber zu hinterfragen, Druck auf die Politik auszuüben (Briefe, Anrufe etc), vielleicht mal selbst nachmessen und die Ergebnisse auf Youtube stellen usw.

    Hier ist eben schöpferische Kreativität gefragt und da geht schon was.

  42. Ein begeisterter Motorradfahrer sagt:

    Fahre seit >30 Jahren Motorrad, ich liebe es.
    Wo ich aufgewachsen bin (südl. Odenwald) gibt es ganze Regionen, da kann man vom Frühjahr bis in den Herbst nicht mehr im Garten sitzen. Es ist absolut unerträglich laut. Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass es den Fahrern, die Situation bestens kennen, einfach scheißegal ist, dass sie eine ganze Region im wahrsten Sinne des Wortes „sauer fahren“.
    Ich bin erschüttert über die unglaublich blödsinnigen „Argumente“ der interviewten Motorradfahrer, die Raserei und mutwilliges Lärmen als Freiheitsrechte verstanden haben wollen. Freunde der Nacht: es gibt Regionen, da kämpfen und sterben Menschen um Freiheit im humanen Sinne (Recht auf Leben, Ernährung, Gesundheit, Teilhabe.
    Bitte bleibt mir mit euerer Gartenzwerg-Freiheit vom Leib. Null Reflektion, Null Wille zum Kompromiss, Null Einsichtsfähigkeit, egomanische und spätpubertäre Geltungssucht. Meiner Meinung legen sie damit Zeugnis davon ab, dass sie charakterlich nicht geeignet sind, Motorräder zu führen (oder andere leistungsstarke Fahrzeuge)
    Lärm macht krank.Punkt. Lärmreduktion kann im privaten Bereich immer und meistens sehr einfach praktiziert werden, wenn man nur will.
    Mittlerweile bin ich Anhänger von Fahrverboten für Motorräder (z.B. an Wochenenden)
    Es geht einfach nicht mehr anders. Auf das Einsehen der Krawllmacher kann man nicht mehr hoffen. Leider.

  43. Rainer Rau sagt:

    @Torsten vom 14. November:

    Man wird so gesehen und bezeichnet, wie man sich darstellt, in Ihrem Fall bewusst und augenscheinlich stolz darauf.
    Die persönlichen Beleidigungen gegenüber Frau Wild und die Drohungen bezüglich der nächsten „Saison“ können doch nicht eindeutiger sein.
    Dass die Spezies, zu der Sie gehören, endlich immer unbeliebter wird, liegt nicht am Verhalten der Lärmgeschädigten. Es ist eher eine Endsiegstimmung: Macht so viel wie möglich kaputt, bevor es vorbei ist.

    • Lärmbetroffener sagt:

      Hallo, leider gibt es die Beleidigungen und Drohungen, wie nächstes Jahr gibt was auf die Ohren, und ob man krank wäre immer mehr. Die Chaoten drohen einem und man hat den Eindruck sie wollen Betroffene die sich wehren, mundtot machen. Ich kann nur immer wieder sagen lasst euch nicht unter Druck setzten. Ich als betroffener kann auch manchmal nachvollziehen das man schon etwas aggressive Gedanken bekommt. Natürlich ist Gewalt nicht richtig, aber zwischen durch können einem bei der Rücksichtslosigkeit schon mal andere Gedanken durch den Kopf schießen. Dennoch denke ich es muss ohne gehen. Was ich hier im Forum vermisse sind Aktivitäten. Einfach Dinge die unternommen werden um das Thema immer mehr unseren Politikern zu verdeutlichen. Aktionen wie gesammelte Beschwerden oder eventuell rechtliche Möglichkeiten. Ist das nicht ein Verfassungsproblem, wenn im Grundgesetzt ein Recht auf körperliche Unversehrtheit steht, aber diese selbst zugelassenen db Werte einen nachgewiesen krankmachen. Macht doch mal eine Liste welche Aktionen es gegen diesen Lärm gibt und wo man mitmachen soll oder kann.
      Gruß ein Betroffener

      • Der Redakteur sagt:

        Hallo Lärmbetroffener,
        zum Thema Aktionen: da kann man schon was machen. Hinter diesem Forum stehen einige aktive Bürger, die regional und bundesweit, ja teils europaweit aktiv werden. Da geht viel Zeit und Geld drauf. Einfach melden, Mitglied werden und mitarbeiten…

  44. Stephsn sagt:

    Kleine Ergänzung zu meinem vorherigen Post:
    Was viele Motorradfahrer vielleicht verdrängen: die Lärmopfer wohnen in Gebieten, in denen sich Leute an passenden Tagen treffen um dort umher zu fahren.
    Darum ist die Statistik dort auch so ‚verzerrt‘, das nur 2% dort normal fahren und 98% lärmen und rasen.
    Das mag den Bikern darum im normalen Alltag so vorkommen, das ja nicht alle so laut sind. Aber am Wochenende treffen sich eben viele Biker an schönen Strecken, um dort gemeinsam zu fahren.

  45. Stephan sagt:

    Kleine Ergänzung zu meinem vorherigen Post:
    Was viele Motorradfahrer vielleicht verdrängen: die Lärmopfer wohnen in Gebieten, in denen sich Leute an passenden Tagen treffen um dort umher zu fahren.
    Darum ist die Statistik dort auch so ‚verzerrt‘, das nur 2% dort normal fahren und 98% lärmen und rasen.
    Das mag den Bikern darum im normalen Alltag so vorkommen, das ja nicht alle so laut sind. Aber am Wochenende treffen sich eben viele Biker an schönen Strecken, um dort gemeinsam zu fahren.

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