Umfrage zeigt: W I R sind die Mehrheit!

Einer deutlichen Mehrheit der Deutschen fühlt sich durch Motorradlärm so belästigt, dass sie selektive Fahrverbote befürwortet. Das hat der Spiegel repräsentativ erheben lassen.

Die Bevölkerung hat Bock auf Leise. Quelle: Spiegel Ausriss

Tausende Biker haben in den letzten Wochen teils lautstark demonstriert gegen das Schreckgespenst allgemeiner Wochenend-Fahrverbote – das nie diskutiert wurde. Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat zur Klärung der Mehrheitsverhältnisse im Auftrag des Spiegel die Bundesbürger repräsentativ befragt – und das Ergebnis ist eindeutig:

Fahrverbote als Ultima Ratio für Krachmacher – Quelle: Spiegel.

Offenbar gibt es eine schweigende Mehrheit, die die Sache anders sieht als ausgerechnet die schreihalsigen Verursacher des Problems : Rund 71 Prozent der Deutschen befürworten Fahrverbote für besonders laute Motorräder auf bestimmten Strecken. Damit spricht sich der Großteil der Bevölkerung für eine Lösung aus, wie sie das österreichische Bundesland Tirol praktiziert. Dort dürfen viele Motorräder im Sommer einige beliebte Routen nicht mehr befahren – weder am Wochenende noch unter der Woche.

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87 Kommentare zu “Umfrage zeigt: W I R sind die Mehrheit!
  1. Karl-Heinz sagt:

    Es ist sehr erfreulich, diesen Meinungsspiegel zu lesen!

    Hoffentlich nehmen das auch unsere Politiker zur Kenntnis, die immer nach Mehrheiten schielen und handeln entsprechend. Die Grünen haben mit Ihrer Position von 80 dB über alle Betriebszustände zumindest mal eine Marke gesetzt, die sich am Schwerlastverkehr orientiert.

    Warum allerdings Spaß-Fahrzeuge, die mit Pegeln eines LKW sich über das ganze Wochenende, konzentriert auf landschaftlich schönen Strecken, andere Menschen ohne Helm quälend, bewegen soll, erschließt sich mir nicht.

    Lautstärken wie PKW oder geringer sind zu fordern! Wenn das nicht geht = Schrottpresse! Unnützes CO2 und viel Lärm erzeugen sind absolut out und aus dem letzten Jahrhundert.

    • Rossi sagt:

      „Es ist sehr erfreulich, diesen Meinungsspiegel zu lesen!“

      Ja. Der Bogen ist überspannt.

      Ansonsten möchte ich anmerken, daß ich froh wäre, wenn die Fräsen „mit Pegeln eines LKW“ unterwegs wären, dann wäre es nämlich schon mal deutlich ruhiger. Aber ich verstehe, was du meinst.

    • Karl W. sagt:

      „Lautstärken wie PKW oder geringer sind zu fordern!“
      So ist es, und alle Fahrzeuge haben so leise zu sein wie es heute technisch machbar ist. Viele PKW hört man kaum noch, selbst wenn sie einen Kavalierstart hinlegen. Alles darüber hinaus ist zu verbieten, fertig. Damit wäre auch vielen Städtern geholfen, die oft den ganzen Tag Straßenlärm ausgesetzt sind, und den Lärmfahrern sowieso.
      Es gibt kein Recht auf Lärm, der gezielt auf Terrorisierung aus ist, und es gibt auch kein moralisches Recht, dafür zu demonstrieren.

  2. Lutz F. sagt:

    Wenn am Weinpavillon eines befreundeten Winzers, der am Ortsausgang wohnt vorbeifahrende Motorradfahrer beschleunigen und zeigen wollen wie kindisch sie sind, schütteln alle nur den Kopf. Diese Umfrage zeigt, dass es viele Menschen bewegt und von Seiten der Politik etwas unternommen werden muss.

  3. Peter sagt:

    Wer sich wie ein rücksichtsloses A***loch verhält, sollte auch so begrüßt werden. Also Daumen runter, das Brett oder den Vogel gezeigt…

  4. Besserwisser sagt:

    Zum Verkehrslärm stellt die Landesanstalt für Umwelt BaWü fest:

    Kraftfahrzeuge sind je nach Fahrzeugart, Betriebsweise und Fahrbahneigenschaften unterschiedlich laut. Pkw sind unter den (motorbetriebenen) Fahrzeugen am ruhigsten. Ein Lkw ist bei Tempo 50 durchschnittlich so laut wie zwanzig Pkw.

    Die Geräusche, die Motorräder bei starkem Beschleunigen und bei hohen Geschwindigkeiten erzeugen, sind oftmals lauter als die Geräusche schwerer Lkws.

    Man weiß es an höchsten Stellen, aber Politiker fürchten um Wählerstimmen und Pöstchen!

  5. Rainer Rau sagt:

    Mal wieder zwei Stunden gezählt, von 64 ganze 8 ohne Lärmen und Rasen. Die anderen sind die 2 % Ausnahmen.

    • Renè Schäffel sagt:

      Von 64 ganze 8 ohne Rasen, das ist in etwa auch der Schnitt in unserem Ort. Einen davon, dem rasen und lärmen nichts bringt, bin ich…
      Also, zum ersten, meine „Fräse“ hat 45 PS (kein Schreibfehler, sollte nicht 144 heißen, das kommt mir nicht auf den Hof) bei 500 ccm (auch kein Schreibfehler, 500 ccm reichen völlig aus). Fahren und beschleunigen bei höchst möglichem Gang, das schont Ihre und meine Nerven. Lautsstärke laut mehr als einer Kontrolle: gemessen 85db im Schnitt. Und nein, die „Fräse“ hat KEINE Auspuffklappen, das gibts dafür meines Wissens nach gar nicht. Lauter will ich kein Motorrad haben, ist streng genommen für meinen Geschmack fast zu laut, meine MZ davor war gefühlt leiser). Und rasen? Mit dem Auto und mit dem Motorrad ein Unding (genauso wie absichtliches, provozierendes Bummeln, das gibts auch genug). Punkt. Aus Spass fahren? Nein, sowohl mit dem Auto als auch mit der „Fräse“ hat es einen Grund, z.B. bin ich aktuell auf Schicht. Alles andere ist sinnlos. Auch hier PUNKT! Also, hier mal die Sicht-und Denkweise eines hohlbirnigen und voll dumm-dämlichen Feindes…, der noch NIE Probleme wegen seiner „Fräse“ (Yamaha XV535 DX, Virago, BJ. 2002) in der Nachbarschaft oder im Ort hatte.
      Fast veraß ich es: Was die anderen Experten angeht, die uns normale Fahrer massiv in Verruf bringen: Geht zur Therapie und gebt vorher den Schein und eure Krachmühlen ab. Damit nervt ihr nämlich auch uns!!

      • Der Redakteur sagt:

        Hallo René,

        Ihnen ist der Accent Egü verrutscht.
        Aber was das Motorrad angeht, das ist tatsächlich ein leises Exemplar…

        • Rosina Wild sagt:

          ‚ich kann den Zahlen nur zustimmen. Ich wohne hier auf dem Schauinsland. Ich habe nichts gegen „Genussfahrer“ Aber meiner Meinung nach sind es bis zu 90% die extrem laute Maschinen fahren udn Verkehrsregeln gelten wohl nicht für Motorradfahrer. Ich verstehe nicht, dass selbst unzulässige Vorrichtungen für die Lautstärke der Maschinen frei verkäuflich sind. Es sollte ein Verbot dafür geben und auch schon ab Verkauf die Lautstärke zu weit wie technisch möglich zu drosseln ist. Es kann einfach nicht sein, dass für den Spass oder was auch immer der Fahrer, die Anwohner in einem nicht hinzunehmenden Maß durch Lärm krank gemacht werden Wo ist mein Recht auf körperliche Unversehrheit? Hat das keinen Wert gegen die Lobby von Herstellern? Ist der Spaß in unserer Gesellschaft wichtiger wie Gesundheit? Leider sind Appelle an die Vernunft der Fahrer hoffnungslos. Stoppt endlich den Krach und die Raserei.

          Rosina Wild

        • René Schäffel sagt:

          Accent Egü – ja, passiert, ist aber auch nicht das Thema hier. Ja, die Virago ist leise und so soll es auch bleiben. Mal sehen, wie lange es die Ersatzteile dafür geben wird. Viel kann man aber auch über die Fahrweise machen. Beispiel gestern, auf dem Weg von der Spätschicht heim: Ich werde urplötzlich von einem „Biker“ mit übelstem Krach und Tempo überholt. Vor uns eine rote Ampel, aber Hauptsache, der heizt voll aufgedreht bis ran. Ich kullere bis ran, sprich ziehe die Kupplung und lasse ausrollen. Ruhiger geht nicht, wirklich. Ampel geht auf grün, was macht das Rindvieh mit dem Krachhobel? Voll Stoff bis Anschlag, mit gefühlt 120 durch die Stadt. Ja, das kotzt auch uns Normalfahrer maßlos an, denn auch wir tragen die Folgen solcher Ars..löch… mit. Habe leider nicht sein Nummernschild erkennen können, sonst hätte der jetzt eine Anzeige am Hals, das sage ich Ihnen… Ansonsten, die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, und nicht ALLE, die Motorrad fahren, sind automatisch hirnentleerte Ars…löch… – meine Meinung.

          • Rainer Rau sagt:

            Es wird doch immer wieder betont, dass es nicht um die normalen, sondern um die von Ihnen beschriebenen Gesäßöffnungen geht.
            Persönliche Ansprache führt erfahrungsgemäß im besten Fall zu einem ausgestreckten Mittelfinger.

  6. Rainer Rau sagt:

    Auch an diesem Wochenende verpestet das zweirädrige Wolfsrudel – erst ins Englische und dann zurück ins Deutsche übersetzen – wieder in Höchstform das normale Leben normaler Menschen.

  7. Monika Maier sagt:

    Es ist eine Frehheit, das diese Spezies ihre kriminellen Machenschaften unter den Augen der Politiker und Polizei ungehindert nachkommen darf, wo jeder unbescholtene Bürger, wenn er einmal seine Maske vergisst wie ein Krimineller behandelt wird.
    Auch wir Anwohner haben ein Recht auf Ruhe und Unversehrtheit des Körpers und nciht nur die Kackbratzen auf ihren sinnfreien Fun. Ich bin letztens noch hinter einer hergefahren, so beschleunigt, dass das bitte leise rot war. Soeviel zur sinnlosen Geldverschwendung für solche Schilder. Es müssen Blitzer her, die die Nummernschilder von hinten aufnehmen und auch bei zu hohem Dezibelwert ausgelöst werden und da ist es mir dann egal ob Motorrad oder PKW.

  8. Besserwisser sagt:

    Unter 500 dieser Typen, gern auch im Rudel, geht bei mir am Rand des Ruhrgebiets nichts. Die sind erst zufrieden, wenn alles unter einer Lärmglocke liegt. Leise Maschinen sind die Ausnahme.

    Ansonsten: Hauptsache es bollert laut. Wette, dass unsere Politiker schön leise in ihren Villenvierteln sitzen, in Sackgassen, und selbst da Tempo 30 haben? Die brauchen keine hohen Unfallzahlen und Lärmpegel, um die Verwaltungen in die Spur zu bekommen. Fahrverbote, Sperrungen und Tempolimits lassen sie ihre Verwaltungen mit §45 StVO regeln.

    In der Extremhitze vergangener Tage, als es den meisten selbst zum Krach machen zu warm war, habe ich Sonntags-vormittags mal die Kirchenglocken aus der Nachbarort gehört, wie früher eigentlich selbstverständlich. Sonst war minutenlang Stille. Ich habe fast geweint.

    Ich freue mich auf Regen, Herbst und Winter sowie jedes kaputte Motorrad, was nicht mehr lärmt!

  9. Schraeglage sagt:

    Das ist doch mal ein Ansatz:
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/streitthema-motorradl%C3%A4rm-spaltet-deutschland/ar-BB18GWaE?ocid=msedgdhp

    Die Mehrheiten nach Umfrage liegt an der Fragestellung und dem Teilnehmerkreis.
    Gegen vermeidbaren Lärm ja, gegen Streckensperrungen nein.
    Sounddesign tut nicht not. Zur Vermeidung von unnötigem Verkehrslärm (nicht nur Motorradlärm) muß jeder Verkehrsteilnehmer in die Verantwortung genommen werden.

    Auf dieser Seite wünsche ich mir mehr Objetivität und keine Beleidigungen, sowohl im Bericht als auch insbesondere in den Kommentaren. Ich bin selbst Motorradfahrer und für mich ist das Fahren eine Art des Reisens für Ausflüge und Urlaub. Meine Tourenmaschine benötigt kein Sounddesign oder ähnliches.

    Die vielen Berichte und Kommentare erwecken den Eindruck dass alle Motorradfahrer die Zielgruppe sind und nicht die echten Lärmverursacher.

  10. Hermann sagt:

    @Schräglage

    Wenn deutlich mehr als die Hälfte der Motorräder als lärmend empfunden wird, wird es müssig Einzelunterscheidungen zu treffen.

    Nur so: Ist ihr „Nomen“ etwa „Omen“? Es lässt zumindest den Verdacht aufkeimen, dass auch sie eine Vorliebe für Geschwindigkeit haben und vielleicht gar nicht realisieren dass i.d.R genau diejenigen den Großteil der lärmaffinen Mehrheitsmenge darstellen.

  11. MokkaTeo sagt:

    Schraeglage ist der Meinung:

    —Auf dieser Seite wünsche ich mir mehr Objetivität und keine Beleidigungen, sowohl im Bericht als auch insbesondere in den Kommentaren. Ich bin selbst Motorradfahrer und für mich ist das Fahren eine Art des Reisens für Ausflüge und Urlaub. Meine Tourenmaschine benötigt kein Sounddesign oder ähnliches.—-

    @Schraeglage

    Mehr Objektivität? Auf einer Seite gegen vermeidbaren Motorradlärm?
    Aber Sie haben Recht- Beleidigungen sind nicht schön.

    Dennoch:
    Die meisten Motorradfahrer schreiben hier, um für Verständnis für ihr Hobby zu werben. Und sind niemals Raser oder Krawallbrüder. (…) Doch was ist hinter der nächsten Ecke? Wird da wieder am Hahn gerissen? Bekommt ja niemand mit.

    Sie zählen sich ja auch zu der „gemäßigten“ Fraktion. Ich möchte Ihnen nichts unterstellen- ich kenne Sie ja gar nicht.
    Und darin liegt ja das Problem:

    In der Anonymität des Forums kann ich vieles schreiben. Doch ob ich dann wirklich so ein Unschuldslamm bin steht auf einem anderen Blatt. Und das stößt nun einmal hier einigen übel auf.

    Nochmal zurück zur Objektivität:

    Drehen Sie die Sache doch einmal herum oder stellen Sie es sich vor:

    Schreiben sie einmal als Motorradlärmgeplagter in einem einschlägigen Bikerforum und bitten Sie dort einmal um einen rücksichtsvolleren Fahrstil.
    Die Reaktionen hierauf können sie sich sicher vorstellen.

    Und zu Ihrem Schlusssatz:
    Das ist so nicht richtig. Den meisten, die hier Kommentare schreiben, geht es nur um die Raser und Lärmer.
    Vielleicht empfinden Sie es so, da das Thema derzeit ja auch laufend mit neuen Berichten gefüttert wird und sich die Medien z.Zt. sehr hierfür interessieren.

    • Rainer Rau sagt:

      Der „Schlusssatz“ entspricht vom Sinngehalt her den üblichen Argumenten, wenn es gegen die eigenen Interessen geht.
      Man könnte ein Dementi auf jeder Tageszeitung als Hauptschlagzeile drucken, in jeder Nachrichtensendung als Einleitung und Schluss laut verkünden – es würde immer wieder „verdrängt“ und wiederholt werden.
      Was bleibt denn auch, wenn man nichts Sinnvolles gegen die Klagen über unnötigen, asozialen Lärm und entsprechendes Fahrverhalten vorbringen kann. Wenn es dann noch in Pseudo-Verständnis verpackt wird, ist es umso arglistiger.

  12. Rainer Rau sagt:

    Bei uns wird jetzt eine KTM, mit leerer Auspuffattrappe, in Einzelteilen verkauft. Ich muss meine Mundwinkel mit Gewalt unten halten.

  13. Lutz F. sagt:

    @Schraeglage sie wünschen sich Objektivität und weniger Beleidigungen. Gestern durfte ich es wieder erleben, ca. 100 m vor Ende einer 30 km/h Zone überholte ein Motorradfahrer zwei Autos hinter mir und scherte vor mir ein. Als ich daraufhin die Hupe betätigte bekam ich als Gruß den Mittelfinger.
    Und lesen sie einmal in Motorradforen, wie diese über Bürger herziehen die sich beschweren, hier erkenne ich wenig Einsicht und Selbstkritik an dieser Situation etwas zu ändern. Ich schreibe es nochmals, wie kleine Kinder denen man das Spielzeug wegnimmt.

    • Rainer Rau sagt:

      Ich war gestern gezwungenermaßen in einem Moselstädtchen – die Zustände: Unbeschreiblich!
      In 30er Fußgängerbereichen doppeltes bis dreifaches Tempo, der Lärm in den engen Straßen brachte kleine Kinder zu Heulen, beabsichtigte Fehlzündungen ließen so manchen Blutdruck explodieren.
      Mit den gelben Nummernschildern waren es früher überwiegend „nur“ Wohnwagen, heute sollte man für die asozialen Biker wirklich die Grenzen sperren.
      In 5 bis 6 Stunden KEINE Polizei weit und breit!

    • Frank Bornemann sagt:

      welchen Verkehrsübertritt soll der Motorradfahrer genau begangen haben? Ist aus Ihrer Schilderung nicht zu erkennen.
      Dagegen ist aus Ihrem pesudo-erzieherischen Verhalten mit der Lichthupe zu erkennen, daß Sie sich als Ordnungshüter aufspielen. Der Mittelfinger des Mopedfahrers ist natürlich genauso zu verurteilen.

      • MokkaTeo sagt:

        Also bitte Herr Bornemann, entweder haben Sie nicht richtig gelesen oder können oder wollen keinen Verstoss erkennen.

        Leider erlebt man solche oder ähnliche Situationen mittlerweile täglich.
        Möglicherweise fühlen sich Biker, die es mit Rücksicht oder der Einhaltung der StVO nicht allzu genau nehmen, in ihrem Tun sicher. Im Glauben, es bleibt so oder so alles beim Alten.

        Wenn sie sich da nicht einmal irren. Empathie oder Rücksichtsnahme anderen Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern gegenüber zu zeigen, wäre in der angespannten Lage eigentlich angebracht.

        Da dies anscheinend nicht so leicht einzusehen ist, kommt wohl oder übel der Sanktionshammer. Daher ist das „Weiterso“ Wasser auf die Mühlen der Legislative. Ob es allen schmeckt oder nicht.

        Das nennt man wohl Chance vergeigt

  14. Rainer Rau sagt:

    Nicht persönlich nehmen, aber bei solchen Leuten ist jedes Wort verschwendet. Deutlicher kann der doch sein Denken nicht zum Ausdruck bringen.

    • MokkaTeo sagt:

      @Rainer Rau

      Nein, alles gut.
      Daher war ja nur der erste Satz als Antwort auf Herrn Bornemann gedacht.
      Der Rest bezog sich auf die beiden Beiträge vor B’s wundersame Deutung.

      Manchmal ist es unfassbar, wie sich die Sitten und Gebräuche mancher „Teilnehmer“ im Straßenverkehr (zurück)entwickelt haben.

      Es wird Zeit, daß das Motorradfahren vom Gesetzgeber als Hobby gesehen wird. Das ist ja genau das, was viele Biker anführen: „Wir haben ein Recht darauf, unser Hobby auszuüben…“
      Die wenigsten kommen ja noch mit den Argumenten, daß kein Geld für ein Auto da ist, der Weg zur Arbeit sichergestellt sein muß o.a. um die Ecke.

      Die Ausübung eines Hobbies ist in Deutschland ganz klar reglementiert- in erster Linie muß es jedoch so ausgeübt werden, daß kein anderer sich gestört fühlt.

      @Rainer Kästle

      Ja, das habe ich auch schon oft in den Bergen erlebt.
      Obwohl ich immer möglichst spät und nach Ende der Saison losziehe.

      Der blanke Hohn ist, wenn Biker, die ihren Lärmteppich hinter sich herziehen, behaupten, sie fühlen sich im Einklang mit der Natur…

      Bevor diese Menschen zur Einsicht kommen, steigt Kiezpirat Haverland aufs Fahrrad um

  15. Rainer Kästle sagt:

    Wanderung und Wandlung

    Du bist an einem schönen Sonnentag im Gebirge auf einer tollen Wanderung 500 m über den Talgrund – was hörst Du? Den unnötigen Lärm der ewig gestrigen Motorradfahrer.

    Du sitzt nach der Bergtour im schönen Biergarten neben einer Straße – was stört Dich? Motorradlärm. Und was stört Dich nicht? Ein elegant und leise vorbei rollender Tesla und hoffentlich auch bald viele andere Fahrzeuge ohne Verbrenner – sicherlich auch Die Zukunft der Motorräder.

  16. Besserwisser sagt:

    Das schlimme ist ja, dass Fahrer gar nicht einsehen, dass sie andere Menschen mit ihrem Radau schikanieren. Sie fahren mal ein paar Stunden mit aufgesetztem Helm und möglicherweise Ohrstöpsel und Sturmhaube und bekommen deshalb leider nur einen Bruchteil des Krachs ab, dem die Anlieger den GANZEN Tag ausgesetzt sind.

    Wenn diese Menschen sich mal ein Testdiagramm eines Schallschutzfensters ansehen würden, könnten Sie sehen, dass tiefe Töne kaum gedämmt werden können. Draußen schon gar nicht.

    Darüber hinaus sollte man sich als Mensch im Jahr 2020, der den Klimawandel vielleicht noch beeinflussen kann, allen Ernstes fragen, ob das unnütze Verbrennen von Benzin durch Raserei oder unnötiges Fahren überhaupt noch zu rechtfertigen ist. Gerade die alten Fahrer können ja dann ihren Kindern und Enkeln bei regelmäßig über 40 Grad und unter abgestorbenen Bäumen erklären, was sie so toll an der Umweltsauerei fanden und ob es das wert war. Sie werden es doch ganz sicher verstehen und Verständnis zeigen, oder?

    • Elfen Kurt sagt:

      @Besserwisser
      Sie unternehmen dann auch keine Fahrten mit dem PKW am Sonntag zu den Verwandten oder in den Urlaub? Das unnütze Verbrennen von fossilen Brennstoffen , bezieht sich dann ja auch sicherlich auf diese Fahrten, oder und Sie lassen das Fahrzeug stehn?

      • Rainer Rau sagt:

        Ich stelle mit gerade die Raser und Lärmer abends und an Wochenenden vor, wir sie bei ihren Großeltern oder anderen Verwandtenbei Kaffee und Kuchen sitzen oder sich im Urlaub regenerieren. Da ist Phantasie gefragt.

        Die echten Urlaubsfahrer, in keiner Weise unangenehm auffallend und mit Urlaubsgepäck, sind ausdrücklich ausgenommen.

      • Lutz F. sagt:

        @Elfen Motorradfahrer fahren jährlich tausende Kilometer zum Spaß und nennen es Hobby. Sie meinen doch nicht, dass Autofahrer am Wochenende zum Spaß von Frühjahr bis Herbst tausende Kilometer fahren? Ich habe 30 Tage Urlaub und wenn ich die Verwandtschaft jedes Wochenende besuchen wollte, kommt nicht so eine hohe Kilometerleistung zustande. Arbeitnehmer werden durch höhere Steuern und Spritpreise gezwungen umweltfreundliche Autos zu kaufen. Eine Spaßsteuer auf Motorräder, das wäre doch etwas!

  17. Besserwisser sagt:

    Die fahren nur in Urlaubsziele, wo es keinen Motorradlärm gibt und verzichten bei gutem Wetter auf Besuche, wo ein Aufenthalt auf Balkon oder Terrasse drohen könnte – einfach zu laut!

  18. Besserwisser sagt:

    Spaßfahren ist ganz sicher nicht mehr zeitgemäß. Das ist wie Rauchen, unter Alkoholheinfluss, Blei im Benzin und ohne Kat sowie ohne Sicherheitsgurt fahren aus dem letzten Jahrhundert. Das fanden auch viele gut!

    Das Achten der Natur durch sinnfreies hin- und herfahren, sinnloses Beschleunigen und Krach pervertiert doch das vielgerühmte „Erleben der Natur“ in besonderem Maße.

    Mit einer Steuer, egal wie hoch, würde man das Krachmachen legalisieren. Auch jetzt fehlen ja nicht die Hinweise auf die Gesetzeskonformität der Krach-Motorräder.

    Ich bemühe mich jedenfalls, die Umwelt nicht mehr zu schädigen als unbedingt nötig. Wenn die Fahrer mal absteigen würden und nicht ihr Motorrad anstaunen, sondern mal den abgestorbenen Wald, würden sie ins Nachdenken kommen. Hoffentlich.

  19. Rainer Rau sagt:

    Der ArLoFa auf den Straßen hat wieder den für Wochenenden typischen Ausschlag nach oben.
    Schon interessant, dass meist die Hälfte der Räder ein Vielfaches an Lärm produziert.

  20. Rosina Wild sagt:

    Dieser Motorradlärm ist unerträglich. Wo bleibt mein Grundrecht auf körperliche Unersehrheit Wird das alles dem Freizeitwahn und der Spaßgesellschaft geopfert?.
    Von wegen gesunder mesnchenerstand und Rücksichtnahme bei Motorradfahreren. Bleibt ja ohne Konsequenzen egal ob man zu schnell fährt oder das Motorrad unzuverlässig laut ist Hauptsache die Spaßgesellschaft ist zufrieden. An die gesundheitlichen Folgen diesen unerträglichen Lärms, dafür interessiert sich neimand. <unfassbar, wo bleibt unser Rechtsstaat. Oderr schützt der nur die maginalen Freizetrecht, Gesundheit ist eher zweitrangig. ich lade gerne alle mal am Sonntagnachmittag auf meine Terrasse ein. Um das einmals am eigenen Ohnr zu hören und zusehen, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ort völlig uninteressant sind und deshalb einfach nicht respktiert werden.

  21. Lutz F. sagt:

    Ich hatte heute Home Office, unerträglich sogar an einem Wochentag. Es kommen jetzt aber immer mehr kritische Leserbriefe in unserer Tagespresse, die sich über dieses Klientel beschweren. Ich hoffe, die Politik wacht endlich auf und unternimmt bald etwas.

    • Rainer Rau sagt:

      Meiner Erfahrung nach ist SPON nicht kleinlich mit der Veröffentlichung von motorradlärmkritischen Kommentaren. Da könnte man präsenter werden.

    • Rosina Wild sagt:

      Ich würde auch hoffen, dass die Politik etwas unternimmt, sehe aber leider schwarz. nicht so betroffen. Die wohnen in Ihren verkehrsberuhigten Villengegenden. Das ist nicht der Ort, wo sich die Motorradfahrer hinbegeben. Denn meist ist da auch noch Tempo 30 Zone. Wo soll mann da den Sound voll aufdrehen. Und bei uns ist z.B. die Schauinslandstrecke sonntags gesperrt, da mich sich die Anwohner der feinen umliegenden Wohngegenden in und um Freiburg. den Lärm sich nicht anhören müssen.
      Als Argument die Unfallgefahr. Die ist auf anderen Strecken genauso groß, aber hier steht eine andere Lobby dahinter.

      • Rainer Rau sagt:

        Geschwindigkeitsbegrenzung führt bei denen höchstens zu einem müden Lächeln und zu infantilen Trotzreaktionen. Die können sich überall danebenbenehmen.
        Also nochmal: Die Raser und Lärmer, NICHT der normale Anteil.

  22. Bikerfeind sagt:

    Eine Idee wäre, wehrt euch. Aber wie? In der Nachbarschaft hat einer so einen Krachhobel, egal wie laut? Anzeigen, das geht sogar übers Internet. Einer rast durch eure Strasse, euren Ort? Foto machen und anzeigen. Biker kommen in euer Lieblingskaffee? Schmeisst sie raus und macht denen deutlich, dass sie in eurem Ort nicht willkommen sind. Haben wir schon gemacht, der hat mit seinem Sohn vielleicht blöd drein geschaut….Die parken bei euch vorm Haus? Raus mit den Ventileinsätzen, die Ventile aber auf die Sitzbank legen. Die brauchen dann zu eurer Freude den Abschlepper…. Kurz, diese Kriminellen muss es ankotzen, zu fahren. Und die Polizei muss mit Anzeigen nur so geflutet werden. Vielleicht ist dann endlich Ruhe.

    • Der Redakteur sagt:

      Bis auf die Handgreiflichkeiten/Ungesetzlichkeiten bin ich bei Ihnen.

    • Klaus sagt:

      Hallo Bikerfeind, bin ganz der gleichen Meinung. Mit den Ventieleinsätzen wäre ich vorsichtig. Den Rest finde ich dringend notwendig. Dazu muss wirklich jeder die Politik anschreiben.
      Das fängt bei den gewählten Gemeindevertretern an, dann den Landrat, den Verkehrsminister des Landes, die zuständige Staßenverkehrsbehörde der Stadt und die Übergeordnete Behörde vom Land vom Land. Schreiben sie Herrn Bescheuert, ahh Scheuer MdB und machen sie allen ihren Unmut klar und verweisen sie auf die nächsten Wahlen. Boykottieren sie alle Kneipen oder Restaurants wo steht Biker willkommen. Wie sie sagten es muss den Typen richtig unangenehm werden ihren Krachschemel ins freie zu schieben. Ich suche noch eine Anzahl an Personen die an einem schönen Sonntag zu einer Demo auf einer betroffenen Straße, im Remstal, sich melden würden. Ich denke auch dies bedeutet eine Sichtbarkeit des Unmuts der Anlieger gegen dies Krawallbrüder.

    • Jens Möhlmann sagt:

      @Bikerfeind
      Sie rufen also dazu auf, bestimmte Menschen aus einem Café zu werfen, weil sie einer bestimmten Gruppe zugehörig sind? . Eine ähnliche Idee der generellen Ausgrenzung und Diskrimminierung einer ganzen Gruppe wurde in Deutschland schon einmal hoffähig.
      Einer der Slogan war damals: „Kauft nicht bei Juden“.
      Diese wurde somit auch systematisch ausgegrenzt .
      Sollte das wirklich Ihre Meinung sein? Sehr interessant und erschreckend.

      • Der Redakteur sagt:

        Ich kann das Menschenrechtsgedöns nicht mehr hören. Ich kenne Leute die haben ihr Haus verkauft weil Sie diese Cafétrinker nicht mehr ertragen haben. Und jetzt kommt der mit „kauft nicht bei Schwaben“!

        • Bikerfeind sagt:

          Genauso sehe ich das auch,vDer Redakteur. Was hat es mit jüdischen Mitbürgern oder Menschen ausländischer Herkunft zu tun? Das hier hat etwas damit zu tun, dass eine Minderheit uns seit vielen Jahren ihren Lärm und ihre Rücksichtslosigkeit aufzwingt. Und damit muss Schluss sein. Und das hat NICHTS mit faschistisch oder rassistisch zu tun, das ist NOTWEHR!!

        • Jens Möhlmann sagt:

          Schade, dass Ihnen nicht alle Menschenrechte gleich viel wert sind. Aber bezeichnend.

      • Lutz F. sagt:

        @jens ich kenne Gastronomie die keine Motorradfahrer annehmen. Diese liegt im Ortskern mit einem schönen kleinen Außenbereich der durch Motorradfahrer gestört wird. Da unsere Politik versagt, ist das ihre einzige Möglichkeit sich zu wehren und das finde ich gut so. Bevor sie mit solchen Aussagen kommen denken sie bitte einmal nach, aus welchem Grund sich Bikerfeind ärgert. Lärm und unangepasste Geschwindigkeit sind Themen die viele Menschen ärgern. Ihr Vergleich ist geistig anspruchslos und zeigt ihr Unverständnis dieses Problem zu lösen, sie verstehen es einfach nicht!

        • Der Redakteur sagt:

          Ich kenne auch ein paar Gastronomen die Schilder raushängen „Bikers welcome“. Die meide ich mittlerweile.

          • Rainer Rau sagt:

            Mein Edding hat da schon öfters ein „NOT“ hinzugefügt. Ich gebe aber auch zu, dass ich körperlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehe.
            Ich denke über einen Aufkleber nach, dann gehts schneller…

      • Rainer Rau sagt:

        Raser und Lärmer gehören nicht durch Abstammung in eine bestimmte Gruppe. Es ist ihre eigene Entscheidung, sich gesellschaftsunverträglich zu verhalten und um Ablehnung seitens normaler Menschen zu betteln. Es wäre ein Leichtes, gar nicht erst unangenehm wahrgenommen zu werden, aber sie wollen es so haben. Daher ist es unverständlich, sich darüber zu beschweren.
        Die Argumentation von Herrn Möhlmann zeigt deutlich, dass auf sachlicher Ebene nichts zu finden ist. In anderen Foren wäre er in guter Gesellschaft mit denen, welche „Die Chinesen“, die ehemalige Täterä oder Greta mangels echter Argumente ins Feld führen. Armselig hilflos.

        • Jens Möhlmann sagt:

          Sie denken also wirklich, dass alle Motorradfahrer zu 100% Raser und Lärmer sind , und somit allen der Zutritt zu bestimmten Bereichen verwehrt werden sollte?
          Also wirklich alle Individuen nur aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu diskriminieren seien?
          Wenn dem so ist, kann ich in meinem Vergleich keine Anspruchslosigkeit erkennen, sondern sehe darin nur vielmehr nochmal eine Bestätigung meiner Annahme , dass Sie Menschen grundlos diskriminieren möchten.

      • Klaus sagt:

        @Jens Möhlmann
        Herr Möhlmann mir macht ihre Antwort Angst. Sind nicht sie derjenige der es zulässt das z.B Rechtsextremisten ungestört das Unrecht leugnen können und andere Menschen aufhetzen? Sind nicht sie einer der wegschaut, wenn es unrecht gibt und sich lieber feige seine Sprüche zurechtdreht. Hier geht es nicht um Diskriminierung von Juden sondern um ein Aufstehen gegen Unrecht das damals nicht getan wurde. Sie sollten sich vielleicht auch schämen weil sie vermutlich damals auch nicht aufgestanden wären und gegen das Unrecht vorgegangen wären. Schade und beängstigend.

        • Jens Möhlmann sagt:

          @Klaus
          ich verurteile die Diskrimminierung / Insippenhaftnahme einer ganzen Gruppe, in diesem Fall der Motorradfahrer. Was bringt Sie auf den Gedanken, ich würde im Fall einer Diskrimminierung einer anderen Gruppe nicht dasselbe tun? Bitte lassen Sie mich wissen, in welche Textpassage Sie mein Post auf dieses schmale Brett geführt hat.

        • Rainer Rau sagt:

          Der tut wirklich so, als würde er nicht verstehen, um was und wen es hier geht.
          Dass er lesen und unfallfrei schreiben kann, macht klar, dass er unsere Argumentation einfach missverstehen WILL –
          Armselig hilflos!

          • Jens Möhlmann sagt:

            Ich verstehe sehr wohl. Vor allem, daß Diskrimminierung hier nur als schlecht angesehen wird, wenn man selber betroffen sein sollte.
            Wenn es allerdings den eigenen Zwecken dient, scheint Diskrimminierung für Sie kein Problem darzustellen.

          • Reto sagt:

            Diskriminierung ist die Benachteiligung von Menschen im Zusammenhang mit bestimmten Merkmalen wie Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer oder sozialer Herkunft, Alter, Behinderung, Sprache, Religion, Weltanschauung, politischer oder sonstiger Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, sexueller Orientierung, Vermögen, Geburt oder genetischen Merkmalen (vgl. Artikel 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union).
            Sind Sie von Geburt Motorradfahrer? Ist das Ihre Religion? Ihr Geschlecht? Ihre Hautfarbe?
            Amn ehesten noch soziale Herkunft?!?

  23. Bikerfeind sagt:

    Ja, es ist richtig: ich und viele andere, wir ärgern uns über dieses rücksichtslose Verhalten dieser Leute auf 2 Rädern mit Motor. Man muss dazu vielleicht noch etwas sagen. Mittlerweile gibt es eine ganz kleine Minderheit von Motorradfahrern, die sich ebenso absolut ärgern. Warum? Das sind die 10%, die normal und ruhig fahren. Mein Nachbar ist so ein Exemplar, er wirkt übrigens in einem Verein namens Silent Biker mit. Wenn man diese Leute mit ins Boot holen könnte…alleine kommen die gegen die Lärmer und Raser nicht an. Andererseits könnten sie natürlich auch ihr Motorrad abschaffen und gut wär`s. Ja, und ich ärgere mich, wenn ich nach der Nachtschicht gerade mal 2 oder 3 Stunden schlafen kann und dann mit irrem Radau geweckt werde. Ich ärgere mich, wenn ich an der Ostsee mit meiner Familie Urlaub machen möchte und die Biker krachen durch den Urlaubsort (Rerik), als gäbe es kein morgen. Kinder, die dort auf der Straße sind? Denen doch egal… Genau wie unserem Heimatort, vor der Kita wird trotz der 30 im Ort extra noch mal richtig „aufgerissen“… JAWOHL, DAS ÄRGERT MICH!! Denn auch wir haben Rechte, u.a. das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Und das steht für mich über dem Recht auf Freizeitvergnügen!

  24. Luzia B. sagt:

    Das ist ja im höchst erschreckend was man hier liest. Ist das das Forum der Sachbeschädiger(Ventileinsätze entfernen) und Gewalttäter, die Menschen aus öffentlichen Cafes und Restaurants gewaltätig „rauswerfen“nur weil diese mit dem Motorrad anreisen ?
    Wie wäre es denn noch mit etwas Öl auf der Strasse ? Oder was sonst noch ?
    Ein solcher Zeitgenosse hat bereits einen Motorradfahrer und Familienvater auf dem Gewissen, reicht das nicht ?
    Das geht weit über das hinaus was unter persönlicher Meinungsfreiheit gedeckt ist.
    Der Herr „Bikerfeind“ ruft öffentlich zu Straftaten auf.
    Man müsste sich rechtliche Schritte gegen den im Impressum genannten Verantwortlichen Verein überlegen.

    • Reto sagt:

      Hugh! Frau Donnervogel hat gesprochen. Wer Ventileinsätze klaut, wird mit dem Tode oder mit Maulkorb bestraft!

      • Wolfgang Seegang sagt:

        Das Entfernen der Ventileinsätze kann im ungünstigsten Fall zum Tode von Menschen führen. Interesant wird es , wenn dies wirklich geschieht. Möchten die Betreiber dieser Seite, die dieses Verhalten der Sabotage und des gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehrs, nicht aktiv verurteilen , evtl. Mitschuld an dem Tod von Menschen sein?

        • Reto sagt:

          Motorradfahren kann im ungünstigsten Fall ebenfalls zum Tode führen. Wir haben da ein paar schöne Bilder vom rücksichtslosen Überholen im Gegenverkehr – das scheint aber bei Ihnen kein Thema zu sein. Jetzt geht es um herausgedrehte Ventile und dass wer so einen Scheiss im Internet daherredet, bestimmt auch Altöl vergießt oder kleine Kinder von Motorradrasern frisst.

          • Wolfgang Seegang sagt:

            Warum sollte das Überholen im Gegenverkehr für mich kein Thema darstellen? Das ist nicht erlaubt und zu ahnden.
            Aber das rechtfertigt in keinster Weise Anschläge auf Leib und Leben von anderen Verkehrsteilnehmern, die hier von einigen Foristen ja scheinbar als nicht wirklich schlimm angesehen werden.

          • Reto sagt:

            Moralisten – aber nur in eigener Sache. Ist Moral eigentlich teilbar?

          • Der Redakteur sagt:

            Reto, sag denen einfach, dass wir Gewalt gegen Motorradfahrer (und zwar natürlich ausschließlich gegen Motorradfahrer und Fahrerinnen) auf alle Fälle strengstens verurteilen, ablehnen und nicht dazu auffordern. Im Beispiel (von dem wir uns natürlich distanzieren) wollte der Forist vermutlich nur illustrieren, welche Dimensionen das Problem angenommen hat und welche Verzweiflung ihn überkommt, allein dieses Stillegen des Fahrzeugs über Luftentfernung als unmögliches Gedankenspiel zu erwägen. Natürlich sind wir alles Christenmenschen und halten auch die andere Backe hin. Reto: Sonst kriegst du dieses asoziale Volk nicht mehr von der Backe.

          • Rosina Wild sagt:

            Der unnötige Krach ist auch eine Art von Anschlag auf das Leben!!!!!!11 Es gibt genügend Studien dazu Aber das Leben von Anwohner ist wohl weniger wert!!!!!!

        • HWM sagt:

          Das Entfernen der Ventileinsätze führt dazu, dass man nicht losfahren kann. Das nennt man Panne.

      • Volkert Glessen sagt:

        Nur weil Sie versuchen , den kritischen Beitrag von Luzia B in Lächerliche zu ziehen, beibt der Kommentar dadurch doch wahr und richtig.
        Die Kommentare, auf die Luzia B sich bezieht, verharmlosen das mutwillige Manipulieren an Fahrzeugen und die Diskrimminierung einer ganzen Gruppe.
        Schön auch , daß der BUND , der ja scheinbar für diese Plattform verantwortlich zeichnet, dieses seltsamen und gefährlichen Gedankengänge einiger Kommentatoren, die hier geäussert werden, nicht verurteilt sondern somit indirekt befürwortet.

        • Der Redakteur sagt:

          So Volker – nochmal für Sie, der Sie natürlich ohne Ventile losfahren und dann erst in der Kurve merken, dass keine Luft drin war:
          Gewalt gegen Motorradfahrer*innen (und zwar natürlich ausschließlich gegen Motorradfahrer*innen) oder ihre geliebten Lärmkutschen verurteilen wir auf alle Fälle strengstens, lehnen sie ab und fordern nicht dazu auf. Im Beispiel (von dem wir uns natürlich distanzieren) wollte der Forist vermutlich nur illustrieren, welche Dimensionen das Problem (für ihn) angenommen hat und welche Verzweiflung ihn überkommt, allein dieses Stillegen des Fahrzeugs über Luftentfernung als unmögliches Gedankenspiel zu erwägen. Natürlich sind wir alles Christenmenschen auf Basis des Grundgesetzes und halten immer wieder gerne auch die andere Backe hin. Machen Sie „ruhig“ weiter. Wir sind ethisch so gesattelt, dass uns noch nichteinmal tröstet, dass eine gewisse Anzahl der Raser/Lärmer sich ja selbst ins himmlische Abseits schießt. R.I.P. Unsere Nächstenliebe Menschen wie Ihnen gegenüber ist unermesslich und: Sie haben sie sich verdient!

        • Klaus sagt:

          Volker, sie haben schon eine sehr differenzierte Meinung zu Gewalt. Für mich ist es auch Gewalt was durch die Motorradfahrer uns angetan wird. Sie stehen also für Gewalt des einen aber der Betroffene darf sich nicht wehren. Somit ist es quasi OK jemanden gewalt abzutun aber wehe er wert sich dann ist es er der anderen Gewalt antut. Tolle Logik sie sollten ihre Antworten erst Mal durchdenken bevor sie hier gepostet werden. Ich kann nur jedem anraten sich erst Mal die Situation vor Ort anzusehen bevor er hier gegen die betroffenen auslässt. Ihr Kommentar zeigt mir nur das sie absolut keine Ahnung haben.

        • Reto sagt:

          …ins Lächerliche zu ziehen ist hier unnötig ;-)

    • Hendrik B sagt:

      @Luzia B.
      Nehmen Sie sich und Ihre Ventile einfach mal nicht ganz so wichtig und erlauben Sie den menschen die Sie vermutlich TageinTagaus belästigen einfach mal die Luft abzulassen (schönes Wortspiel)!!!

      • Thorsten Haiger sagt:

        Nein , solche Ventile sind nicht so wichtig.
        Ein Druckverlust in Motorradreifen kann ja sicher keine akute Gefahr darstellen und zum Tode des Motorradfahrers führen.
        Das Entfernen der Selben oder der Aufruf dazu ist sicherlich als legitimes Mittel gegen alle Motorradfahrer zu sehen, weil einige Wenige Motorradfahrer zu laut oder zu schnell unterwegs sind.

        @ Hendrik B: ich hoffe, Sie sind sich der Tragweite Ihrer Aussage bewusst, sollten sich wirklich irgendwelche Idioten dieses Idee zu Herzen nehmen und Ventile herausdrehen. Können Sie sich dann noch selber im Spiegel ansehen, den Gedanken im Hinterkopf “ Ich habe evtl. dazu angeregt, daß andere Menschen das Ventilausdrehen als nicht wichtig und legitim ansehen und dadruch ein Menschenleben auf dem Gewissen“
        Viel Spass dabei!

        • Reto sagt:

          Wie ich diese Diskussionen liebe. Die Belästiger drehen den moralischen Spiess um!
          Das lernt man in jeder Fahrschule, dass man vor dem Losfahren sehen muss, ob Ventile drin sind.
          Wenn man das erst eine halbe Stunde später merkt ist das im Verantwortungsbereich des Fahrers. Ansonsten Danke für den moralinsauren Senf!

          • Thorsten Haiger sagt:

            Gern geschehen.
            Die juristische Antwort eines Staatsanwaltes nach Eintritt eines Unfalls, der durch mutwilige Manipulation an den Reifen eines Fahrzeuges vorgenommen wurde , auf Ihr Argument der Eigenveratnwotung wird bestimmt lustig für den Angeklagten. Dann kann er es ja vor Gericht vorbringen, daß es sich ja nur um moralinsauren Senf handelt.
            Oder noch besser, Sie verteidigen ihn. Ihre juristischen Kenntnisse in dieser Hinsicht sind ja umfassend.
            Schonmal mit einer Versicherung zu tun gehabt, die im Todesfall ermittelt und Gelder auszahlen soll? Viel Spass mit Ihrer Argumentation.

        • Rainer Rau sagt:

          „einige Wenige“ – Ich mach mir die Welt wiedewiedewie sie mir gefällt.

          Aber DIESE Wahrnehmung beschreibt ein anscheinend Erwachsener, und der darf anscheinend ein Kraftfahrzeug führen – äußerst bedenklich!

        • Rosina Wild sagt:

          Leider muss ich widersprechen. Es sind leider nicht die Minderheit der Motorradfahrer die zu laut und zu schnell und rücksichtslos unterwegs sind. Ich lade gern zum Vorführen meines Arguments mal die Herrschaften auf meine Terrasse ein. Dann können Sie gerne das Gegenteil hören und sehen. Verkehrsregeln gelten nur nicht für Motorradfahrer und leider auch nicht für einige Sportwagenfahrer die Morgens um 6 Uhr schon durchs Dorf brettern. Das sind vorwiegend Schweizer, weil die Strafzettel hier für zu schnelles Fahren leider für dieses Klientel ein Taschengeld ist. Wäre gut, wenn sich die Strafgelder nach dem Einkommen richten würden oder für diese Leute das Verkehrsrecht Ihrer Herkunftslands gelten würde. Wieviele Menschen an Folgen des Lärmes sterben wird leider nicht erwähnt und interessiert keinen. Hauptsache Sie haben Ihren Spaß. Was soll den Rücksichtnahme bringen. Die Einzigen sie Spass an dem Lärm haben sind die Motorradfahrer. Und das kann nicht sein!!!

          Rosina Wild

    • Bikerfeind sagt:

      Wer spricht von Gewalt? Wer spricht davon, die Biker aus dem Lokal zu prügeln? Ich darf sie aber sehr wohl laut und deutlich ansprechen und zum gehen auffordern. Wo ist das eine Straftat, zumal wenn ich noch der Hausherr sein sollte? So war das gemeint, der Rest entspringt Ihrer Fantasie. Ventile raus, Ok, da bin ich übers Ziel hinaus geschossen. Richtig, das darf nicht sein. Aber den Leuten klar machen, mit Worten und definitiv nicht mit der Faust, dass man sie nicht da haben will, das darf man.

    • Klaus sagt:

      Hallo Lucia, ich weiß nicht was sie lesen und wie sie es für sich interpretieren. Jabes geht darum sich endlich zu wehren gegen die Typen die rücksichtslos sich das Recht herausnehmen andere Menschen das Leben schwer und auch kaputt zu machen. Hier handelt es sich um viele Familien, Väter, Mütter und Kinder denen ihr Zuhause mit dieser rucksichslosigkeit nieder gemacht wird. Wichtig ist das es einen Boykott gegen diese Chaoten und ihre Unterstützer geben muss um denen zu zeigen daß es jetzt reicht. Sie scheinen auch jemand zu sein der das Recht nach gut dünken verteilt. Außerdem sollten sie Mal zu uns an die Bergstrecke kommen und mir zeigen wer von den Idioten leise den Berg hoch fährt.

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