Influenzer-Video: Wie Menschen auf laute Motorräder reagieren

Den Film sollte man sich ansehen: Da kaspern sich zwei Halbstarke durch den Straßenverkehr mit der superlauten BMW S1000RR und pendeln über die Reaktionen auf den Krach zwischen naiver Heiterkeit über den eigenen „Sound“ und Empathiegeheuchel für all jene, die zusammenschrecken, wenn der auf der BMW am Gaszug zieht. Liebe Politiker, liebe Ordnungshüter: Dieses Motorrad ist im Original schon unverschämt laut; wahrscheinlich das lauteste, das man derzeit bekommen kann. Aber das ist solchen Menschen natürlich noch nicht laut genug, deshalb hier mit einer Arrows Komplettauspuffanlage (vermutlich mit Slowenischer oder Luxemburger ABE). Warum man an diesem Gerät trotz anderslautender gesetzlicher Regelung weiterhin den DB-Eater einfach so entnehmen kann, weiß wohl allein der Scheuer-Andi (mit seinem ganz eigenen, bajuwarischen Rechtsverständnis). Jetzt ist das Ding so laut, dass Kinder weinen und selbst der fünf Meter entfernte Mitfahrer unterm Helm (auf dem Begleitmotorrad) zusammenschreckt. Tun Sie sich diesen Video-Mist an, dann wissen Sie, mit wem wir es zu tun haben: „Mein Vater würde mich umbringen, wenn ich mit dem Motorrad nachts heimkommen würde“. Er bekennt gleich darauf, dass diese Art innerfamiliärer Abmurksung auch mit der eigenen Maschine (Triumph Speed Triple) droht. Haha! Ach ja übrigens: Erschrecken will man ja keinen… Aber – sorry – es lässt sich halt nicht vermeiden. Und ausserdem wird man noch von Anderen als Lärmer „gefeiert“ (rolling eyes). Geil, geil, geil!

Dank @ Morgan!

33 Kommentare zu “Influenzer-Video: Wie Menschen auf laute Motorräder reagieren
  1. Renee sagt:

    Die beiden Herren in ihren Lederstramplern sind so geil, geil, geil!!!
    Oder fühlen sich nur so, nach diesem „Experiment“ am lebenden Objekt?

  2. Ellenbogenschleifer sagt:

    Das Ding klingt ja grade zu putzig…
    Da geht auch im legalen Euro4-Bereich noch einiger mehr, besonders bei der Klangfarbe.
    Die im Video gezeigte Anlage klingt zu bieder.
    Ein SC-Project, mit E-Nummer, würde mehr Bass UND Schärfe liefern…
    Was für Amateure!

    • Der Redakteur sagt:

      Ja, Sie sind der Profi – allerdings nur als Troll.

    • Maike sagt:

      Lieber Ellbogenschleifer, ich liebe diese Kommentare! Mehr davon!
      Zeigen solche Äusserungen doch selbst Unbeteiligten Mitlesern wie Politikern, betroffenen Bürgern und Journalisten sehr klar, mit welcher rücksichtslosen und tumben Klientel wir es zu tun haben – genau wie im Video.

      • Der Redakteur sagt:

        Vielleicht spendiert uns Motorradonline ja sogar mal eine repräsentative Umfrage zu der Frage, welche Akzeptanz Lärmen und Belästigen bei den Motorradfahrern haben?

        • Ellenbogenschleifer sagt:

          Wie schön für Sie…
          Aber was genau soll Ihr Generve bringen?
          Die Strukturen der EU werden Sie damit nicht ändern….
          Ein Teil was in der EU eine Zulassung bekommen hat, ist überall zulässig. Auf den Prüfer in Italien, Irland ode dem Baltikum werden Sie keine Einfluss ausüben können. Ihr politisches Spektrum wird für sowas nicht die EU als ganzes schlachten wollen.
          Euro4 bekommen Sie also nicht abgewickelt, Euro 5a auch nicht.
          Euro 5b (ab 2024) wird auch kein neues Messverfahren mit sich bringen und höchstens die Grenzwerte minimal anpassen. Dies ist schon daher sicher, weil die Motorenkonzeption in Euro5a schon festgesetzt ist.
          Es ist also frühestens um 2030 herum der Fall, dass, nach Ihrer Meinung ausreichend, leise Motorräder auf den Markt kommen werden.

          Den Bestandsschutz werden Sie auch nicht angetastet bekommen. Das würde einen zu großen Rattenschwanz nach sich ziehen, weshalb der Widerstand in der Bevölkerung zu groß sein würde.

          Mit verstärkten Kontrollen ist auch nicht zu rechnen;
          Die Polizei hat schon jetzt Probleme offne Stellen zu besetzen und dieses Land hat weit dringendere Probleme, also Ihrer
          Bequemlichkeiten.

          Ein Frontkennzeichen ließe sich für Altfahrzeuge nicht einführen; nicht homologiert und nicht gleich und sicher anzubringen.

          Eine Halterhaftung bringt in Zeiten des Internets auch nix; man kann Strafen einfach verkaufen.

          Ein Helmkennzeichen ist verfassungsrechtlich unmöglich.

          Auch die Mannheimer Methoden sind auf das Motorrad nicht zu übertragen; im Gegensatz zum Auto spielt beim Motorrad die Drehzahl direkt in die Fahrphysik rein. Hohe Drehzahlen lassen sich so mit Sicherheitsrelevanz rechtfertigen.

          Also, was wollen Sie?

          • Der Redakteur sagt:

            Wie sind wir eigentlich zum Rauchverbot gekommen?

          • Hein sagt:

            Ich wäre dafür diesen idiotischen Renn-Sport auf öffentlichen Strassen komplett zu verbieten.

          • Reto sagt:

            Eigentlich sieht die Straßenverkehrsordnung nicht vor, dass Straßen zu Rennstrecken werden. Aber was macht man mit einer BMW S1000 RR, die 200 PS hat?

          • Rainer Rau sagt:

            Die Geistesleistung zur Entwicklung Ihres Kampfnamens: War das eigentlich sehr schmerzhaft?

          • Knesebeck sagt:

            Ellbogenschleifer hat Recht. Die Idioten haben das von Idioten gemachte Recht auf ihrer Seite. Es ist Zeit das zu ändern. Einfach auch um Menschen wie ihm zu zeigen, dass es höhere Rechte gibt als das Recht auf Ausleben von Schwachsinn.

      • Rainer Rau sagt:

        Die Kniee sind wahrscheinlich schon durch, jetzt gehts weiter oben weiter. Vielleicht kommt bald die echte Problemzone ganz oben dran…

  3. Steini sagt:

    Ich will keine Videos von Leuten mit dem IQ einer WC-Ente sehen.
    Ich will Videos sehen von den von unseren Steuergeldern überversorgten Beamten, denen wir die Zulassung von solch menschenverachtendem Dreck zu verdanken haben.

  4. MokkaTeo sagt:

    Junge, Junge,
    wie das hier abgeht.

    Ich bin seit einigen Jahren nur stiller Leser dieses Forums.
    Eigentlich erschreckend, wie sich hier dieser Ton verschärft hat- bis hin zu Beleidigungen und Drohungen.

    Auch ich lebe an einer von Motorradfahrern gern befahrenen Strecke im Bergischen Land. An manchen Sonn- und Feiertagen bleibe auch ich im Haus oder sitze im Garten mit NC – Kopfhörern. Anders ist es nicht erträglich.

    Bis Ende des Jahres habe ich in einer Motorradlärm AG mitgearbeitet. Doch nach fast drei Jahren sehe ich keinen Sinn mehr an der Teilnahme. Außer fragwürdigen, kaum Nutzen erzielenden Maßnahmen (in einem anderen post habe ich dazu geschrieben unter mokato) imho nur heiße Luft.

    Das Problem sind einige der motorradfahrenden Teilnehmer dieser AG. (Mitfühlende …?) passionierte Motorradfahrer vom BDMV und Kilometerfresser.eu, dessen einziges Ziel ist, Streckensperrungen zu vermeiden.

    Denn solange diese Menschen, die eigentlich nur ihre eigenen Interessen vertreten, in solchen Arbeitskreisen „mitwirken“, ist dieses Unterfangen- sagen wir einmal kontraproduktiv.

    Zu Anfang gab es sogar einen (motorradfahrenden) AG- Teilnehmer, der zuvor in diversen Foren andere (lärmgeplagte) AG- Teilnehmer bedroht und massiv beschimpft hat. Als das in der ersten Sitzung herauskam, war der Platz des Agros in der nächsten schon leer.
    Man sieht sich im Leben halt meist zweimal.

    Andersherum frage ich mich:
    Was habe ich in einem Motorradforum verloren, in dem sich alles ums Motorrad, Auspuffanlagen oder tolle Strecken dreht.
    Soll ich dort um Rücksichtsnahme bitten? Ein gern gesehener Gast wäre ich dort mit Sicherheit nicht.
    Unverständnis, Beleidigungen und ein shitstorm wären mir gewiss.

    „Ellenbogenschleifer“ und Konsorten sind nur Provokateure, die Unfrieden stiften und hier (auch wenns schwer fällt) entweder keine Beachtung finden sollten oder zur Not aufgrund ihres Umgangstones gesperrt werden sollten.

    Ich weiß, daß dieses Forum sich sich nicht gegen die „anständigen Motorradfahrer“ richtet, die auch hier teilnehmen dürfen. Dennoch finde ich, daß es einmal eine Überarbeitung der Forumsregeln bzgl. Umgangston und agressive Teilnehmer geben sollte.

    • Reto sagt:

      Danke für diesen Beitrag. Der BUND Arbeitskreis Motorradlärm und die VAGM e.V. arbeiten seit rund 15 Jahren an dem Thema und wir versuchen seither, anständige Motorradfahrer von den unanständigen zu unterscheiden. Nur leider gibt es einen häufig anzutreffenden Corpsgeist, bei dem auch Fahrer älterer und weniger starker Maschinen ihre Lärmerkollegen decken oder zumindest tolerieren – es sei denn, sie wohnen selber an einem Hotspot. Das Problem ist tatsächlich, dass sich viele Motorradfahrer das Fahren ohne Lärm nicht vorstellen können – noch wollen. Siehe Foren, siehe Stellungsnahmen in Motorradonline – von den Krachblättern mal ganz zu schweigen.

    • Der Redakteur sagt:

      Das ist nicht neu: Es gab auch schon Morddrohungen per E-Mail und Androhen von Prügel gehört bei lokalen Initiativen zur Tagesordnung. Dagegen ist das hier auf motorradlaerm.de ein laues Lüftchen. So blöd, dass hier einer antanzt und sich als Sachverständiger und Held der Corona-Krise geriert und anschließend sein Recht auf rennsportive Zerstreuung auf der Strecke („in diesen Scheisszeiten“) reklamiert, so blöd ist mir persönlich allerdings hier noch keiner gekommen.

    • Reto sagt:

      Ich weiß, daß dieses Forum sich sich nicht gegen die „anständigen Motorradfahrer“ richtet, die auch hier teilnehmen dürfen. Dennoch finde ich, daß es einmal eine Überarbeitung der Forumsregeln bzgl. Umgangston und agressive Teilnehmer geben sollte.

      Ein „anständiger Motorradfahrer“ nennt sich nicht Ellbogenschleifer…

    • Rainer Rau sagt:

      Aggressive Töne werden hervorgerufen durch Verlustangst, sein asoziales Verhalten nicht mehr ausleben zu können oder für andere den Verlust von Lebensqualität durch eben dieses Verhalten. Die Verursacher, welche dieses Forum überhaupt erst notwendig gemacht haben, sollten doch mit verbalen Missfallensäußerungen mehr als zufrieden sein. Körperverletzung findet seitens der Lärmchaoten in Form von z. B. Bluthochdruck und seinen Folgen mehr als genug statt, keiner der Betroffenen reagiert durch physische Aktionen.
      Eine Vorbeifahrt mit weit über 100 Dezibel: Stellt die eigentlich einen „gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff auf einen selbst oder einen anderen oder eine Sache“ dar, wenn der Blutdruck unter die Decke geht, die Herzfrquenz in gesundheitsschädliche Bereiche steigt oder die Sache, hier eine Immobilie, nicht mehr adäquat nutzbar ist?
      Zweifelhafte Aktionen, hervorgerufen durch ohnmächtige Wut und Hilflosigleit der Betroffenen sind, um einen hoffentlich ehemaligen Forumsteilnehmer zu zitieren, ein „Fliegenschiss“ im Vergleich zu den asozialen und häufig illegalen Bitten um Aufmerksamkeit und Anerkennung der Klintel, die diesen Verein als Abwehrversuch ins Leben gerufen haben. Dennoch bewegen wir uns sozusagen alle im rechtlichen Rahmen, und es soll auch so bleiben.
      Die Äußerungen von Knie-, Ellengogenschleifer, Intruder, Herrn Rettig und weiteren Gleichgesinnten sind zur Verständlichkeit von deren Mentalität sehr wichtig, ich gebe die gerne an interessierte Adressaten weiter – wer weiß, wozu es gut ist…

      • gaugamela sagt:

        Ich denke nicht, dass die Verlustangst hier eine erwähnenswerte Rolle spielt, bzw. spielen sollte. Wie der Herr Ellenbogenschleifer dargelegt hat, stehen die Chancen, dass sich im gesetzlichen Rahmen irgendetwas in irgendeiner Form ändern wird bei genau nullkommanull. Da können noch so viele Mails verschickt und Anzeigen getätigt werden – in Deutschland wurde einfach gesetzlicher Rahmen geschaffen, der regelt, ab wann ein Motorrad in welchem Messverfahren zu laut ist. Dieser gesetzliche Rahmen ist, mit kleinen Abweichungen, in allen EU-Ländern genau so vorhanden und wird mit den EURO-Normen immer wieder erneut in Blei gegossen. Eine milliardenschwere Industrie fertigt nicht nur entsprechende Fahrzeuge, sondern auch verschiedenste Zubehörartikel an, die sich an diese Normen halten und dementsprechend eine E-Nummer aufgeprägt bekommen. Der Zug ist hier bereits vor langer Zeit abgefahren, auch die kommenden EURO-Normen werden an der bereits gelegten Grundlage nichts Wesentliches ändern, da sie alle aufeinander aufbauen und der Prozess ihres Zustandekommens mit jeder Generation exakt der Gleiche ist. Bis so ein aufeinander aufbauender Zyklus im Kontext der EU geändert werden könnte wären längst keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr in Produktion, und das die Altfahrzeuge Bestandsschutz erhalten werden, ist jetzt schon so sicher wie das Amen in der Kirche, darauf verwette ich mein letztes Hemd. Man wird solange mit genau den heute verwendeten Auspuffanlagen fahren können, bis das letzte dieser Motorräder einmal in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Neuere Maschinen werden emmissionsärmer und vielleicht, vielleicht auch nicht, etwas leiser werden. Wenn man sich aber anschaut, wie lange so ein Motorrad meistens auf der Straße unterwegs ist und wie gut die meisten gepflegt sind, würde selbst eine theoretische, superdrastische Absenkung des Lautstärkepegels für neue Modelle eher wenig bringen, da die alten Fahrzeuge dadurch ja nicht verschwinden. Zumal eine wirklich starke Reduktion auch technisch gesehen entweder unmöglich oder heftig teuer wäre, die Abgase von 200PS und mehr führt man halt nicht ohne ein gewisses Grollen aus vier Zylindern mit gerade mal zusammen 1000ccm Hubraum ab ab, alleine die Gasstromgeschwindigkeiten machen hier einen physikalischen Strich durch die Rechnung.

        Anders sieht es bei illegal modifizierten Anlagen aus, die aber längst nicht so häufig anzutreffen sind wie mancher Forist hier das anscheinend glauben möchte. Da ich selbst Motorradfahrer und auch tief in der Community verwurzelt bin, habe ich hier denke ich einen gewissen Einblick, und ich schraube seit meiner frühen Jugend an Motorrädern, illegale Modifikationen mechanischer Art erkenne ich meistens auf einen Blick. Die allermeisten Maschinen sind ab Werk so laut oder können legal auf ein sehr hohes Lautstärkeniveau gebracht werden, es ist daher oft eher unnötig, hier irgendein Risiko einzugehen. Ja, so ein DB-Killer ist schnell entfernt wenn man denn möchte, aber wie gesagt ist das sehr oft gar nicht nötig, teilweise (wenn vernietet) den Aufwand nicht wert, und moderne EURO-5-aufwärts-Auspuffanlagen haben sowieso meistens keine herausnehmbaren DB-Killer mehr. Mit höheren Strafen für illegale Modifikationen könnte ich mich auch durchaus anfreunden, auch wenn ich persönlich, obwohl ich an der Bergstraße direkt an einer wirklich viel von Motorrädern befahrenen Straße wohne, mich von „Motorradlärm“ nicht wirklich gestört fühle. Mich nervt eher der Geruch der Rindviecher und der Hahnenschrei am frühen Morgen. Aber Jedem das Seine.

        Ich fahre schon seit vielen Jahren Motorrad. Meine eigene Maschine ist nicht illegal modifiziert, ein (legaler) Zubehörendtopf ist aber alleine schon wegen der Optik verbaut. Viel lauter als das Original ist der allerdings nicht, die in den Papieren eingetragenen Höchstwerte plus Toleranz dürfen ja auch mit einem After-Market-Auspuff nicht überschritten werden. Er klingt aber einfach subjektiv besser, und ich freue mich bei jedem Anlassen darüber, ihn zu haben.

        Ansonsten einen schönen Ostermontag für Alle.

        • Reto sagt:

          Wieder ein Fall von einem Menschen, der sich an Hahnengeschrei und Mistgeruch mehr erregen kann als über Motorradlärm. Jedem das Seine! Er pflichtet Herrn Ellbogen… sachkundig bei, dass sich nichts ändern wird. Und erklärt dann am Schluss, dass er auch Motorradfahrer ist. Und dann sagt er noch, dass er eine Zubehöranlage mit EU-ABE am Start hat, die laut Tests/Marktübersichten von „Motorrad“ regelmäßig zu 95% zu laut, oft ein vielfaches zu laut sind („klingt einfach subjektiv besser“). Jetzt kann ich sagen: Ist ein netter Kerl, hat Verständnis. Aber er hinterlässt eben genau diese Lärmschleppe, die Anwohner in den Wahnsinn treibt, wenn 300 am Tag vorbeifahren.
          Ergo: Dies ist kein Forum, um mit diesen Leuten zu diskutieren, denn sie haben weder Unrechtsbewusstsein noch Empathie noch für fünf Cent den Willen, hier etwas zu ändern. Auch die Argumentation ist altbekannt von Whataboutism (Hahnengeschrei, Viehgeruch) über Ranwanzen „ich bin ein Guter“ über „Ihr könnt sowieso nichts dran ändern, findet Euch ab“ bis „ich habe mein Original durch einen Zubehörauspuff ersetzt, weil das besser aussieht“.
          Ich weiß, dass ein (Motorrad-)Führerschein keinen Charakter- oder Intelligenztest oder eine höhere Schulbildung voraussetzt. Allein: Kann so einer nicht mal aus seinen Motorradstiefeln steigen und sich durchlesen, welch asoziales Argumentieren er in diesen Stiefeln für völlig normal hält (weil die anderen Baumschüler ebenso denken?)

          • Steve sagt:

            Hier läuft es gefühlt folgendermaßen ab, entweder man steigt in die Anti-Motorradfahrer Einstellung ein oder aber es wird einem Charakterschwäche, mangelnde Intelligenz und/oder Schulbildung unterstellt. Interessante Vorgehensweise andere mundtot machen zu wollen.
            Wenn ich mal ein psychiatrische Gutachten brauche, bekomme ich das hier bestimmt auch von einem dieser vor Intelligenz und Charakterstärke triefenden Foristen.
            Bei dem Umgangston der hier herrscht, wundert man sich nicht egal ob Motorradfahrer oder Motorradlärm Gegner, dass es hier keinen Diskurs gibt. Dieseseewige Geseiere von Whataboutism, dass wird hier von genügend Foristen praktiziert die das anderen vorwerfen. Ein wenig peinlich meine Damen und Herren.

          • Riversong sagt:

            Ich denke, genau wegen solchen Kommentaren bzw. der zugrunde liegenden Einstellung wird ihre Gattung in der allgemeinen Bevölkerung nicht ernst genommen. Wie egoistisch und engstirnig ist das bitte, dass Sie bestimmen wollen über was man sich aufzuregen hat? Sind ihre Probleme wichtiger als die von Anderen weil es halt „ihre“ sind? So was ähnliches wurde mir unter einem anderen Artikel auch vorgeworfen. Wer nicht ihrer Meinung ist sollte am besten gar keine haben oder wie? Wir können ja sehr froh sein das Sie, wie sie alle so oft bedauern, über keinerlei politische Macht verfügen.

          • Der Redakteur sagt:

            Der allgemeinen – also nicht belasteten – Bevölkerung geht das Problem doch völlig am Arsch vorbei. Es geht vorwiegend um die Hotspots; dort muss Ruhe hin. Und zwar mit dem angenehmen und zwingenden Nebeneffekt, dass auch Poserbereiche wie Eisdielen und Flaniermeilen und generell das Land beruhigt werden. Wir haben nie bestimmt, dass sich jemand aufzuregen hat. Wir wollen ein Ende der gesundheitsrelevanten Belästigung. Das ist kein unübliches Verfahren, das sollte auch eine Fliege kapieren. Leute wie Sie und wir haben miteinander zu tun, weil Sie die Belästiger und wir die Belästigten sind. Sie können die anderen rauslassen.

        • Schwarzwälder sagt:

          Was ist Ziel Ihres Beitrags??? Ich kann auf den Zuspruch von/Dialog mit Menschen verzichten, die mir erklären wollen, dass es besser ist gegen diesen Missstand still zu sein und sie mich in Ruhe weiter belästigen zu lassen.

        • Rainer Rau sagt:

          Das Ausnutzen der Möglichkeiten idiotischer Gesetze (von einem anderen Foristen treffend erkannt) als Legitimation für idiotisches Verhalten spricht nicht für Charakterstärke. Ich bin sicher, dass fast alle Raser und Lärmer genau wissen, was sie anrichten. Wenn es für sie keine andere Möglichkeit gibt, vermeintliche Anerkennung und Bewunderung zu erhalten als dauernde Belästigung und Stress für andere, hat sich da etwas gewaltig fehlentwickelt. Es ist für normale Menschen nicht hinnehmbar, und an einer Änderung der in Blei (sehr ungesund fürs Gehirn) gegossenen Regelungen muss mit allen Mitteln gearbeitet werden. Die guten Wünsche, entstanden aus Häme und Schadenfreude, braucht kein geistig gesunder Mensch.

  5. D. Renk sagt:

    Ich bin Auto- und Motorradfahrer. Die Denke, die die beiden Halbstarken im Film von sich geben, ist in Kreisen der Motorradgemeinde weit verbreitet. Ich denke dass weit über 50 % in machen Fahrzeugklassen viel mehr irgendwas an ihrem Auspuff gedreht haben, legal oder illegal angesichts der Rechtslage und der Möglichkeiten zu vertuschen scheissegal. Was komisch ist das man als Motorradfahrer immer automatisch für den Rest steht. Und das kehrt sich auch um, sodas Motorradfahrer sich immer auch angegriffen fühlen für die „anderen“. Aber wirklich ist es so, dass junge Sportfahrer, ältere Harleyfahrer und Wiedereinsteiger wohl die Mehrheit der Problembären ausmacht. Unterstützt durch ein paar Weiber, die mackeriger auftreten wollen als ihre Freunde. Denen ihr Spielzeug wegnehmen würde einen Volksaufstand zur Folge haben. Und angesichts dieser Leute ist auch die Maßnahme mit den Lärmmessern und den Grinsegesichtern wirklich pure Geldverschwendung. Die Politik hat zu lange zugesehen und zu lange toleriert, dass die Industrie und die Tuner gemeinsame Sache machen auch über das Gesetz hinweg. Wenn ich fahre bin ich extrem vorsichtig wegen Ölspuren. Ich hoffe nicht, dass noch mehr Leuten die Nerven durchgehen in Coronazeiten.

    • Rainer Rau sagt:

      Also, ich kann sehr wohl unterscheiden, die anderen ernstzunehmende Foristen mit Sicherheit auch. Es wird oft genug betont, um wen es hier geht. Ich habe mich für die Schmuddelkinder in der Motorradszene, leider eine zahlenmäßig steil ansteigende Gruppe, so sehr geschämt, dass ich keinesfalls mehr mit solchen wasauchimmer in Verbindung gebracht werden wollte und mein Motorrad schweren Herzens verschrottet habe – es sollte von keinem anderen missbräuchlich benutzt werden.

      • Kein Bikerfreund sagt:

        Rainer Rau, Sie sind also genau wie ich, auch wenn es mein Nickname nicht gerade erahnen lässt, ein Ex-Biker. Ich habe meine letzte Maschine, eine 500er Suzuki, nach einem Unfall verkauft – und nein, ich war nicht schuld (mich hat ein besoffener Autofahrer erwischt, ist bei rot über die Ampel gedonnert und hat mich weggefegt). Also, was ich nicht verstehe: Warum müssen die Motorräder extrem laut sein? Ich weiß es nicht. War ich doch froh, dass meine 250er MZ (erste Maschine) und die 500er Suzuki es nicht waren. Wozu brauche ich 200 PS und mehr? Ich weiß es nicht, habe 23 PS bzw. 50 PS als ausreichend erlebt. Muss man im Rudel fahren? Macht keinen Spass, wirklich nicht, habe es 2x mitgemacht, jung und dumm wie ich war -> Nie wieder. Und jetzt? Habe ich hier auf dem Land für den Sommer noch eine Simson S51 und das Auto – ein stinknormaler Skoda Octavia mit 150PS. Alles geht, wenn man will, über mich haben sich nie Nachbarn beschwert, wir hatten immer ein gutes Verhältnis, weitestgehend (klar, Differenzen gibts immer mal…). Also, warum muss man mit seiner Anwesenheit andere nerven und schädigen? Kann mir das mal jemand erklären? Ist das einfach nur „Coolness“ oder so was? Also nach dem Motto: Schaut, ich bin der Allergrößte? Klar, mit dem Motorrad fahren macht Spass, aber Rücksichtnahme ist dabei genauso wichtig. Und bei fortgesetzter Rücksichtslosigkeit hört der Spass eben auf, das endet dann mit Anzeigen und Verboten. Und das ist dann richtig so.

        • Rainer Rau sagt:

          Die Gründe für derartiges Verhalten kann ich auch nur erahnen. Nach meinen Wahrnehmungen haben immer mehr Menschen ohne selbsterzeugtes Geräusch, und seien es nur die Knöpfe im Ohr, nicht mehr das Gefühl, lebendig zu sein.
          Mein Motorrad war eine Suzuki GS 500 E, Bj. 1978. Ich habe sie praktisch nur für notwendige Fahrten, z, B. zur Arbeit und zurück, benutzt, trotzdem kamen ohne Probleme ca. 170Tsd. km nur mit dieser einen Maschine zusammen. Bedingt durch die Fahrweise hatte ich niemals erhöhten Puls, hatte das Glück, kritische Situationen immer frühzeitig zu erkennen. Ein Motorradpolizist fragte mich an einer Ampel, ob die einen Elektromotor hat, meine Frau hörte auch bei offenen Fenster nie, wenn ich zurück war.
          Durch den immer größer werdenden asozialen Anteil unter den Motorradnutzern („Biker“ wäre zu positiv besetzt) fühlte ich mich immer mehr in schlechter Gesellschaft und hab sie dann verschrottet. So gern ich auch gefahren bin: Es war nur ein Haufen Metall und kein Teil meiner Persönlichkeit. Aber trotzdem hatte ich einigen Spaß und wollte nicht, dass irgendein Mistkerl sich damit daneben benimmt.

  6. Rainer Rau sagt:

    Zu Steve, 17. Apr. 15:06 Uhr:
    Absolut falsch, hier steigt man in die AntimotorradLÄRM-Enstellung ein. Dass der Lärm nicht einfach so entsteht, hat zur Folge, dass die Verursacher des mutwilligen unnötigen Motorradlärms nicht zu den beliebten Zeitgenossen gehören, außer bei sich selbst. Gegen die Fahrer, die sich sozial verhalten, hat noch niemand etwas gehabt. Für einen Diskurs ist der Zug lange abgefahren, es helfen nur Verbote und Sanktionen. Gäbe es Einsicht, gäbe es die vielen Initiativen, Beschwerden und durch Lärm verursachten Krankheitsfälle nicht. Zeitunsberichte die hier veröffentlicht werden, beschreiben keineswegs nur traurige Einzelfälle.

  7. Thomas R. sagt:

    …ohne Hirn fährt sich´s halt leichter durch´s Leben. Gut, daß die noch nicht mal Ihr Kfz-Kz. verpixelt haben >> HH EZ 93

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