Mehrheit im Bundesrats-Verkehrsausschuss: Minister Hermann will’s leiser

Mit großer Mehrheit hat der Verkehrsausschuss des Bundesrates dem baden-württembergischen Antrag zugestimmt, der die Lärmbelastung durch Motorräder verringern soll. Verkehrsminister Winfried Hermann zeigte sich erfreut über die klare Entscheidung des Ausschusses.
Hermann äußerte die Hoffnung, dass die Länderkammer in der nächsten Plenarsitzung diesem Votum folgt. „Damit könnten lärmgeplagte Bürgerinnen und Bürger entlastet werden. Zum einen wäre dies im Sinne vieler schon jetzt umweltbewusst fahrender Motorradfahrerinnen und -fahrer und zum anderen ein Signal an die Motorradindustrie, ihre Bemühungen zum Bau lärmärmerer Zweiräder zu verstärken. Unzureichende rechtliche Rahmenbedingungen müssen europaweit verbessert werden, insbesondere da die EU Vorreiter in Sachen Umwelt- und Bürgerschutz sein möchte.“
Deshalb müsse die EU-Kommission anspruchsvolle Lärmbegrenzungsvorschriften zur Genehmigung neuer Krafträder (Fahrzeugklasse L) festlegen. „Notwendig sind neue Mess- und Kontrollverfahren. An den Motorrädern selbst muss der Lärm technisch begrenzt und zugleich verhindert werden, dass diese manipuliert werden“, fügte Minister Hermann hinzu.
Dem Vorstoß Baden-Württembergs zufolge sind die Vorschriften für die Genehmigung so zu gestalten, dass sie alle der Nutzungspraxis entsprechenden Betriebszustände von Motorrädern ausreichend umfassen. Nicht nur die Standgeräusche sondern auch die Fahrgeräusche sollen gemessen und die Geräuschgrenzwerte deutlich gesenkt werden. Es soll auch wirksamer kontrolliert werden, ob sicherheits-, umwelt- und geräuschrelevante Umrüstteile für Motorräder den in der Serienproduktion von Krafträdern verwendeten und genehmigten Teilen entsprechen, um unzulässige Manipulationen zu verhindern beziehungsweise leichter erkennen zu können.
Baden-Württemberg will mit seinem Antrag auch erreichen, dass die Bundesregierung sich bei der EU-Kommission baldmöglichst dafür einsetzt, die von der United Nations Economic Commission of Europe (UN/ECE) für die Geräuschentwicklung von Krafträdern überarbeitete Regelung ECE-R 41 nicht ohne Verbesserungen zu übernehmen.
Nach den Worten von Minister Hermann besteht bei unveränderter Übernahme dieser neuen UN/ECE- Geräuschvorschriften die Gefahr, dass auf Jahre hinaus keine Verbesserung bei gesundheitlichen Belastungen durch Motorradlärm in der EU möglich sein wird. Die geplante R 41 wird seit Jahren von Motorrad-Lobbyisten entwickelt und verschlechtert die Aussichten auf lärmarmere Motorräder – noch ist sie allerdings nicht beschlossen.

Veröffentlicht in Allgemein, Gesetze, VAGM
22 Kommentare zu “Mehrheit im Bundesrats-Verkehrsausschuss: Minister Hermann will’s leiser
  1. E. Müller sagt:

    Der Bundesrat (nicht „nur“ der Verkehrsausschuss desselben) hat am 12. Oktober mit großer Mehrheit der Ba-Wü Initiative zugestimmt.

    Siehe hier:
    http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/113339/

    Den ganzen Text gibt es hier:
    http://offenesparlament.de/ablauf/17/46653 –> Drucksache

    Bleibt zu hoffen, dass die Vorlage beim Gang durch die Institutionen nicht (wie leider so oft üblich) verwässert wird.
    Die Motorrad-Lobby steht mit Sicherheit in den Startlöchern

  2. Martin sagt:

    Meiner Meinung nach sollte man sich nicht auf Motorräder beschränken. Ich habe mehrere Jahre an einer Hauptstraße gewohnt. Der Lärm der von ihr ausging war unerträglich. Allerdings fand ich die ab und an vorbeikommenden Motorräder deutlich angenehmer als das dauerhafte Rauschen der Autos. (Die meinen Erfahrungen nach meist ebenfalls zu schnell fahren) Somit finde ich den hier propagierten Motorradhass etwas überzogen. Es gibt viel mehr Autos die störend sind.

    • H. Karl sagt:

      Hallo Martin,
      zunächst mal: Wir propagieren keinen Motorradhass.

      Das Thema Auspuffe mit EU ABE-Zulassung gibt’s tatsächlich auch an Pkw – und die sind auch laut. Das Problem am Auto existiert vor allem, weil die Hersteller dieser lauten Auspuffe das illegale Geschäftsmodell ausgiebig am Motorrad getestet haben.

      • Valentini sagt:

        „Das Thema Auspuffe mit EU ABE-Zulassung gibt’s tatsächlich auch an Pkw – und die sind auch laut. Das Problem am Auto existiert vor allem, weil die Hersteller dieser lauten Auspuffe das illegale Geschäftsmodell ausgiebig am Motorrad getestet haben.“

        Würden Sie mir bitte erklären, woher genau Sie dieses Wissen nehmen? Eine Quellenangabe wäre freundlich.

        • Reto sagt:

          Unserem Aufmacherartikel können Sie das Geschäftsmodell mit den EU-ABE Auspuffen entnehmen. EU ABE bedeutet Allgemeine Betriebserlaubnis nicht aus Deutschland, sondern aus einem EU-Land. Auch wenn zu laut nicht mehr aus dem Verkehr zu bekommen.
          Beispiel 1: Schauen Sie sich bei ATU die Sportauspuffe an. Zulassung erteilt in Tschechien – für allerhand Fahrzeuge der VAG. Downloadbar als schäbige Kopie ohne Stempel und Unterschrift. Für einen Spottpreis ein Ofenrohr am Golf, kernigen Sound, den mit diesen Papieren kein Polizist mehr aus dem Verkehr bekommt. Beispiel 2: Der Porsche-Sportauspuff hat ebenfalls eine EU Zulassung aus Luxemburg – man sollte meinen die kriegen das auch in Zuffenhausen hin, oder? Gleiches Prinzip. (Quelle: Umweltbundesamt, Verbraucherforum Motorradlärm 2010, Albert Lechner u.a.)
          Ansonsten versucht die Bundesregierung aktiv dafür zu sorgen, dass die Brüsseler Vorhaben zu leiseren Sportwagen durch eine Sonderregelung für Porsche, AMG und M-Power ausgehebelt werden: Quelle

  3. Valentini sagt:

    Also lassen sich auch hier die Veranwortlichen eindeutig ausmachen. Eine mächtige Interessengemeinschaft aus der Wirtschaft und eine Politik die diesen auch noch nach der Nase tanzt, statt dem einen Riegel vorzuschieben.

    Es handelt sich bei dieser Themenseite also um generellen Lärm aus dem Auspuff und Motoren, nicht NUR um Motorräder. Sie benutzen den Begriff Motorradlärm demnach als „Aufhänger“, weil das Motorrad der „Sportwagen des kleinen Mannes“ ist und entsprechend häufiger auf deutschen Straßen zu sehen ist als ein AMG-Mercedes.

    • Valentini sagt:

      Dem möchte ich noch anfügen, dass Motorradlärm letztlich nur den Sündenbock darstellt. Denn die, denen die Politiker der Nase nach tanzen, fahren letztlich dann den AMG-Mercedes.

      Aber mir ist selbstverständlich klar, dass der direkte Verursacher für Sie im Moment entscheidend ist.

      MfG Valentini

      • Keimrich sagt:

        Per definitionem: Sündenböcke werden stellvertretend für andere geprügelt; können dabei sogar unschuldig sein. Wir haben aber hier auf dieser Seite kein Sportwagenproblem, sondern eines mit manipulierten Motorrädern, die sich nicht an die Geschwindigkeiten halten.

        Mit freundlichem Gruß
        Admin

    • Keimrich sagt:

      Nein – verantwortlich ist der Motorradkäufer, der es laut will. Ich habe persönlich mit Herstellervertretern gesprochen, die nie eine original Ersatz-Auspuffanlage für ihre Fahrzeuge verkaufen. Die Zubehörauspuffe sind lauter (ach ja: sehen besser aus, sind leichter, billiger etc.) Die Industrie und der Handel verkaufen das, was die Kunden wollen. Und die wollen gehört werden, koste es, was es wolle.

      • Sven sagt:

        Richtig wir wollen um jeden Preis gehört werden damit wir von Rentnern und all den anderen Motorradhassern gehört werden um nicht Opfer eines 250PS Mercedes zu werden.

        Ich habe einen Zubehörauspuff weil dieser leichter und lauter ist. Leichter musste er sein um auf dauer Sprit zu sparen. Lauter (überschreitet aber nicht die 93DB die in meinem Fahrzeugschein stehen) um mir lästige Krankenhausaufenthalte zu sparen. Alles in allem tue ich niemanden weh, fördere den Staat indem ich mir einen teuren Auspuff kaufe und schone die Umwelt durch weniger Verbrauch und habe dennoch mehr Leistung und ganz oben drauf noch gesteigerte Sicherheit damit Sie mich in ihrem Fahrzeug hören wenn ich Sie überhole weil sie gerade wiedereinmal zu langsam durch die Gegend fahren und vor sich hin träumen. So schütze ich auch sie da sie einen gesteigerten Puls bekommen und nicht mehr so schnell wegnicken und einen meiner Kollegen oder mich in der nächsten Kurve vom Mopped holen.

        • Reto sagt:

          Ihr teurer Auspuff, den Sie wegen des Lärms gekauft haben, den er verursacht, hat 93 dB (A) Standgeräusch eingetragen. Sehen Sie mal bei Fahrgeräusch nach, das ist entscheidend. Hier stehen bei Ihnen gesetzliche 80 dB(A). Dass da was faul ist (lesen Sie’s nach auf der Startseite) könnte Ihnen mit Ihrer Fachkenntnis schon gekommen sein: Sie sollen nach Ihren „Papieren“ im Fahren mehr als halb so leise sein wie im Standgeräusch. Sie haben genug Fakten geliefert. Und: Sie irren! Wenn Sie mit Ihren Kollegen mit geschätzten 95 dB(A) vorbeifahren tun Sie weh: Sie belästigen und terrorisieren die Anwohner – und hier reden wir über Distanzen von 500-1000 m. Nebenbei: Die in Ihren Kreisen so beliebten schuldigen Rentner holen Sie bestenfalls innenrorts vom Bock. Ich empfehle Ihnen eine defensive Fahrweise: weil Rentner schwerhörig sind, hilft auch Ihr Auspufftuning wenig. Übrigens: 70 Prozent der tödlich verunglückten Biker sterben drch eigenes Verschulden (Zahlen der Versicherungswirtschaft).

  4. Valentini sagt:

    So bleibt es dann doch Haarschneiderei, statt das Problem am Ursprung zu bekämpfen. So leid es mir tut, aber das zeugt von Kurzsichtigkeit.

    „Aber mir ist selbstverständlich klar, dass der direkte Verursacher für Sie im Moment entscheidend ist.“

    …hatte ich ja bereits geschrieben.

  5. leisetretter sagt:

    Ihr habt auf der Startseite Eurer Plattform gegen „Motorradlärm“ auch die Arbeit von Albert Lechner zitiert,er hat auch festgestellt das auf 1 beanstandetes zu lautes Krad ca.5-6 beanstandete zu laute PKW kommen !
    Geht es Euch um Motorradlärm oder nur darum Motorradfahrer und das Motorradfahren an den Pranger zu stellen ? Oder warum gerade diese Lärmquelle? Wisst Ihr das 40% der Bürger sich durch Nachbarschaftslärm belästigt fühlen und das täglich,was ist mit Fluglärm,Autobahnlärm etc.Eine Plattform gegen Lärm ist sehr zu begrüßen ,aber ich verstehe nicht warum gegen eine Randgruppe die Ihre Fahrzeuge max.6Mon.im Jahr bewegen und das meist nur bei schönem Wetter(also nicht oft)

    • Keimrich sagt:

      Herzlichen Dank für Ihre Wortmeldung,

      Ihre Aussage bezüglich Herrn Lechner habe ich an ihn weitergeleitet – er wird sich sicherlich dazu melden.

      Lärmbefragungen des Umweltbundesamts führt in Sachen Belästigungspotenzial das Motorrad an. Ich gehe davon aus, dass Sie eine Quelle für Ihre 40 % haben. Ich habe die UBA Umfrage angehängt. Wir haben es beim Motorradlärm mit einem Hotspot-Problem zu tun: D.H. die Bikes konzentrieren sich bei gutem Wetter an bestimmten Punkten und die Anwohner empfinden das als Lärmterror – zu Erholungszeiten und eben bei schönem Wetter: samstags, sonntags und in den Abendstunden lassen sich Gärten und Balkone nicht nutzen. Oft müssen auch die Fenster geschlossen bleiben.

      Ich hätte da mal eine persönliche Frage: Warum argumentiert hier jeder reflexhaft damit, dass andere auch Krach machen? Dass Fluglärm oder Lärm an einer vielbefahrenen Bahnstrecke oder an der Autobahn schlimm, ja vielleicht schlimmer ist, daran zweifeln wir gar nicht. Aber dass bei Motorradlärm ebenfalls ein Mißstand herrscht, das geben ja sogar (unvernagelte) Motorradfahrer zu. Und dabei handelt es sich um mutwillig herbeigeführten Lärm, weil es ginge ja auch leiser, gesetzeskonform und ungefährlicher.

      Umfrage Umweltbundesamt 2012

  6. leisetretter sagt:

    Danke für Ihre Antwort.

    Ich zitiere Auszug Bericht Albert Lechner:

    3.10 : Problem „laute PKW“übertrifft Motorradproblem deutlich
    . pro beanstandetes Krad = ca.5-6 beanstandete Pkws (geschätzt)
    . stärkere Verbreitung (effektive Stückzahlen)
    . ganzjährige,ganzwöchentliche,intensivere flächendeckende Nutzung
    . Krad ,primär streckenbezogenes,freizeitorientiertes Problem
    ——————————————-
    Geehrter Keimrich,

    Lärm ist eine Seuche unserer Mobilen Gesellschaft jeder Bürger verursacht mehr oder weniger Lärm,Deutschland ist ein Land mit vielen Ballungsgebieten und wenig Freigebieten deshalb kommt es auch zu sog.Hotspots. Es ist bei uns leicht mit seinem Lärm Mitbürger zu verärgern.

    Sie haben meine volle Unterstützung bei Initiativen gegen Lärm,
    aber diese Initative nur auf eine bestimmte Gruppierung zu beschränken finde ich fragwürdig und zu pauschal Lärm ist ein Gesamtproblem.Mir ist auch aufgefallen das auf Ihrer Plattform gezielt negativ Schlagzeilen über Motorradfahrer veröffentlich werden dies gibt einen falschen Eindruck über dieses Forum wieder, denn ist es nachweislich das der überwiegende Anteil der Motorradfahrer sich genau an die Verkehrsvorschriften hält und nicht mit „Krawalltüten“
    durch die Gegend rast!Fakt ist natürlich auch das es viele Motorradfahrer gibt die sich nicht an Verkehrsvorschriften halten,dies ist aber ein phänomen aller Verkehrteilnehmer bei Fahrzeugen jeder art.
    Schöne Grüße

    • Der Redakteur sagt:

      Sie zitieren Albert Lechner aus dem Vortrag beim Umweltbundesamt 2010, bei dem ich selbst (Holger Siegel) für den BUND referiert habe und Sie pflücken sich den Teil heraus, der Ihnen passt, um auf andere zu verweisen. Lärm ist gleich Lärm und mithilfe eines „Sportauspuffs“ ist es auch mutwilliger Lärm. Blättern Sie ruhig auch den Rest von A.L. Vortrag durch, der zeichnet ein verheerendes Bild der Branche. Der Lärm der anderen entschuldigt nichts.

      Wir vom BUND und den VAGM machen sehen klar, dass das EU-Auspuff-Problem sowohl eines der Motorräder als mittlerweile auch eines der PKW ist. Und durch die große Zahl wächst der Markt der Autos sogar schneller. Aber die Wirkung des Motorrads ist einfach eine ganz andere. Wie hier schon gesagt: Offener Motor + Hotspot-Konzentration + Sportfahrerei + schönes Wetter + Erholungsgebiete. Ausserdem sind auch die lauten PKW-Schalldämpfer in der Regel noch lange nicht so laut wie die am Motorrad, weil das Auto schon in der Basis leiser ist. Vergleichen Sie die Befragung des UBA. Motorradlärm nervt wegen seiner Charakteristik und Penetranz offensichtlich einfach noch mehr. Und darum geht’s letztlich. Mutwilliges auf die Nerven gehen. Ohren kann man nicht zumachen. Es sei denn, Sie wandern oder wohnen mit Oropax.

      Sehe (und höre) auch durchaus, dass manches Latschari-Eck an einer Tanke die gleichen Rennfahrertypen auch auf vier Rädern anzieht. Innerstädtisch und auch noch mit Kenwood. Und vielleicht schaffen wir es, dieses Problem gleich mit zu lösen (aber darüber zu reden wäre zu früh, ich habe aber Hoffnung). Aber wir binden uns bestimmt nicht auch noch Kirchenglocken, Laubsauger und Rasenmäher mit ans Bein, nur damit das Motorradthema ungestört weitergehen kann.

      Und: Natürlich hält sich der überwiegende Teil der Motorradfahrer an die Verkehrsregeln. Aber was die Anzahl der manipulierten Auspuffe (EU-ABE + DB-EATER + Klappen) angeht, halte ich die Zahl von 30 Prozent mittlerweile für bestimmte Maschinen-Gruppen eher für zu tief gegriffen. Was Ihr Wunsch des pauschalen Angriffs gegen Lärm angeht, so verlangen Sie von uns einfach Beliebigkeit, die sich wirkungsmäßig verlieren würde. Gegen Lärm sind ja alle, so lange es nicht der eigene ist.

      Schöne Grüße

  7. Fritz sagt:

    Wieso umgehen die heutigen , Hersteller Auto / Mopped das mit den Auspuffklappen ? Ganz einfach, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten im Messbereich. ab 5000 U/min klappe auf raus mit dem Lärm …. und da ist der Böse Mopped Fahrer wieder .-. Der Auto lärm ist viel schlimmer , Wohne an einer Umgehungsstraße da der und das geht so langsam an die Eier, sollen sie doch einfach tempo 80 bundesweit einführen dann sind alle leise Auto und Moppeds !!!

    • Reto sagt:

      Auffällige Motorräder sind an Hotspots zwischen drei und vier Mal so laut wie ein Pkw. Das liegt an der logarithmischen Skala hinter den Dezibel.

      • Michael Ackermann sagt:

        Und wieder die „Auffälligen“ deren Menge im Verhältnis der gesamten Fahrer natürlich nicht beziffert wird nach Ihren Kommentaren könnte man annehmen diese stellen 100% dar.zum, Lärm nochmla was interessantes der LUBW:

        Das Motorengeräusch ist allerdings nur beim Anfahren, Beschleunigen und bei niedriger Fahrgeschwindigkeit pegelbestimmend. Spätestens ab 50 Stundenkilometern tritt der Reifenlärm in den Vordergrund. Welches Geräusch bestimmend ist, hängt aber auch von der Gangwahl ab. Grundsätzlich gilt: Je höher der Gang, desto leiser arbeitet der Motor und umso mehr fällt der Reifenlärm ins Gewicht. Auch bei den Lkws sind die Rollgeräusche auf der Überholspur. Hinzu kommt, dass auf Fernstraßen meist Last- bzw. Sattelzüge mit der doppelten Anzahl von Reifen unterwegs sind.

        Was lernen wir daraus?

        • Keimrich sagt:

          Wir lernen daraus, dass auch bei Ihnen der eigene Lärm Musik ist und die anderen den Krach machen.

          • Michael Ackermann sagt:

            Eigentlich ist es ja sinnlos auf sowas zu antworten was Ihr Post schon beweist aber genau das ist doch Ihr Argument die bösen Motorradfahrer machen Krach und sonst keiner.
            Ich will mal zu Ihren Gunsten annehmen das Lesen nicht so Ihr Ding ist was dann natürlich zu so sachlichen „Argumenten“ wie in Ihrem Satz führen kann. Aber ganz ehrlich, ich schätze Ihr Problem liegt woanders.

          • Keimrich sagt:

            Warum tun Sie sich so schwer mit der Erkenntnis, dass Sie mit Ihrer Art der Freizeitbeschäftigung andere Menschen belästigen? Reicht es nicht, dass wir hier sagen, dass die Belästigung überwiegend von Motorrädern ausgeht? Muss darauf immer weider gesagt werden, dass für Sie Pkws, Lkws und Laubbläser viel schlimmer sind? Als Anwohner einer beliebten Motorradstrecke kann ich Ihnen sagen, dass der Lärm eine erhebliche Belästigung für ein ganzes Wohngebiet darstellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*