Bedrohung des gesellschaftlichen Friedens

Die Badische Zeitung (Freiburg) redet Tacheles: Röhrende Motorräder sind die größte Lärmquelle im sonst so stillen Schwarzwald. Die Schmerzgrenze scheint überschritten. „Kontrollen, Kontrollen, Kontrollen“, fordern daher Kenner. Sie Zeitung berichtet auch über den Lärmgipfel in Bernauch (Hochschwarzwald), wo Fachleute, Betroffene und Motorradlobbyisten diskutierten. Hier der Beitrag in der Internetzeitung Regiotrends. Verblüffend, wie ignorant hier die Motorradverbände weiterhin die Mär verbreiten, dass es um einzelne, individuelle Manipulationen der Fahrer gehe. Ignoriert wird, dass das individuelle Manipulieren gar nicht mehr nötig ist, seit das Gros der leistungsstarken Fahrzeuge mit Klappenauspuffen ausgerüstet ist und die Fahrzeugindustrie schon in der Normenregelung mitmanipuliert hat, damit Lärmen ab Werk „legal“ bleibt. Nachzulesen hier beim Beobachter.

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg fordert unterdessen, dass sich die Bundesregierung für echten Lärmschutz ihrer Bevölkerung und damit für eine Änderung der Zulassungsnormen für Motorräder und Sportwagen einsetzt. „Die bisherige Norm wurde von der Lärmlobby geschrieben. Völlig unrealistische Prüfzyklen führen dazu, dass Motorräder in der Praxis nahezu beliebig laut sein dürfen.“ klagt LNV-Chef Gerhard Bronner. Als Skandal bezeichnet der LNV, dass Motorradfahrer völlig legal künstlich Lärm dazu schalten dürfen – Stichwort Spaßlärm. „Klappenauspuffe gehören aus dem Verkehr gezogen!“ fordert Bronner. Besonders verwerflich sei das Verhalten der Firma BMW. Sie habe in der Vergangenheit leise Motorräder gebaut,  baue mittlerweile aber – angeblich auf Wunsch ihrer Kunden – Lärm-Ungetüme, die den Krachmachern der Firmen Harley-Davidson oder Ducati in nichts nachstehen. Solange sich hier nichts ändert, empfiehlt der LNV Motorradfreunden den Kauf von japanischen Modellen oder gleich von Elektromotorrädern, bei denen Lärm kein Problem ist.

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40 Kommentare zu “Bedrohung des gesellschaftlichen Friedens
  1. Rainer Rau sagt:

    Der Schwarzwald ist arm dran, aber wir wohnen in der Eifel und mussten am Sonntag beruflich an die Mosel – da ist nix besser. Kontrollen bringen nur etwas, wenn es sich gegebenenfalls hinterher im Geldbeutel und in Flensburg auswirkt. Und die Schmerzgrenze IST schon seit Jahren überschritten.

  2. Carla-D sagt:

    Leider ist der Harz ein beliebtes Revier von Motorradfahrern, gerne auch in Kolonnen fahrend. Sie benehmen sich wie Invasionstruppen mit ihrem Kriegslärm. Welche politische Partei setzt sich gegen den krankmachenden Lärm ein? Oder sind zu viele Politiker unter den Lärmverursachern in ihrer Freizeit?

  3. Carla-Do sagt:

    Leider ist der Harz ein beliebtes Revier von Motorradfahrern, gerne auch in Kolonnen fahrend. Sie benehmen sich wie Invasionstruppen mit ihrem Kriegslärm. Welche politische Partei setzt sich gegen den krankmachenden Lärm ein? Oder sind zu viele Politiker unter den Lärmverursachern in ihrer Freizeit?

  4. Heinzi Dobler sagt:

    Bei uns ist ein Parkplatz, wo die Herren Motorradfahrer gerne ihr Geschäft verrichten.Was auffällt- die überwiegende Mehrheit der „Easy-Rider“ sind leicht adipösen Altherren und leider gar nicht cool. Ob da der Aufpuff nachhelfen soll? Nach dem Motto „kleiner Schlauch, großer Rohr“? Grüße aus dem verlärmten Nationalpark Bayerischer Wald

    • Heinzi Dobler sagt:

      Bei uns ist ein Parkplatz, wo die Herren Motorradfahrer gerne ihr Geschäft verrichten.Was auffällt: Die überwiegende Mehrheit der „Easy-Rider“ sind leicht adipöse Altherren und leider gar nicht cool. Ob da der Aufpuff nachhelfen soll? Nach dem Motto „kleiner Schlauch, großer Rohr“? Grüße aus dem verlärmten Nationalpark Bayerischer Wald

  5. Andi sagt:

    Ja diese Karnevalfiguren sehe ich auch leider am laufenden Band. Hört her ich bin noch nicht alt ich habe ein lautes Motorrad. Den meisten würde aber Fahrrad fahren für ihre Gesundheit besser bekommen.

    • Rainer Rau sagt:

      Naja, mir ist am Donnerstag ein Knieschleifer auf einer Landstraße mit ca. 140-150 kmh fast unters Auto geschlittert, höchstens 20 Jahre alt, zu seiner asozialen Fahrweise auch ohrenbetäubend laut.

  6. Maike sagt:

    Hallo lieber Admin,
    ich hätte gern einen „Like“-Button für die Beiträge von Andi und Heinzi Dobler und Carla-Do und Rainer Rau und …

    Heute war wieder so ein Tag. Sonntag. Strahlender Sonnenschein. Den ganzen Tag über hat es bei uns im Sekundentakt nur noch gebullert. Das macht wütend. Folgerichtig gab es am letzten Wochenende aus unserer Straße keine Stimme für die Groko. Denn die sitzen nicht nur den Klimaschutz aus!

    • Der Redakteur sagt:

      hallo Maike!
      dafür ein Like von mir!

    • Rainer Rau sagt:

      Die Groko zerlegt sich grad selbst. Aber sollten mal wirklich fähige Leute das Sagen bekommen, werden wohl zuerst existenzbedrohende Probleme gelöst werden müssen. Ich will den Lärm damit nicht klein reden, dieser Krankmachfaktor ginge dann in einem Aufwasch mit. Leider befürchte ich, dass Verzichtsängste der großen Masse von Parteiankreuzern – weniger Billigfraß, weniger Ryanair, weniger KIKfummel, weniger sinnloses Herumfahren sowie anderer schädlicher Schwachsinn – die Brot-und-Spiele-Politik noch einige Zeit am Leben erhalten werden. Wenn alle diejenigen, die Bayern – München auf dem großen Platz gefeiert haben, für vernünftige Ziele auf die Straße gingen, sähe die Welt anders aus. Was bedeutet der Brexit schon gegen den Sieg von Liverpool! DA liegt der Hund begraben!

  7. atarek sagt:

    Ich denke, dieser Beitrag sollte an alle verteilt werden, die Biker mit zu lauten Bikes verurteilen.

    Impotenz bei Motorradfahrern
    Eine ungewöhnliche Häufigkeit von Erektionsstörungen bei Motorradfahrern hat das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung im Gesundheitswesen (BiPAG) veranlasst, eine Studie durchzuführen. Die Ergebnisse sind sehr überraschend. Eingangs wurde vermutet, dass enge Motoradkleidung, die Sitzposition auf ergonomisch ungünstig geformten Motoradsitzen oder ständige Unterkühlung der männlichen Geschlechtsorgane die Ursache dafür sind. Bei der umfassenden Analyse der Fahrgewohnheiten von 2584 Betroffenen, bei der auch Daten zu den gefahrenen Motorrädern erhoben wurden, offenbarte sich aber ein überraschender Zusammenhang.
    Es besteht ein nachweislich starker Zusammenhang zwischen der Lautstärke der Motorräder und den Erektionsstörungen. Je lauter das Bike, desto häufiger und stärker die Impotenz. Noch erstaunlicher ist, dass dieser Zusammenhang statistisch noch sehr viel sicherer wird, wenn als zusätzlichen Faktor noch die Penislänge einbezogen wird (siehe Grafik). Die Fahrer, die starke Erektionsstörungen UND einen kurzen Penis haben, fahren die lautesten Motorräder. Die statistische Auswertung ergab, dass dieser Zusammenhang höchst signifikant ist und ein Bestimmtheitsmaß von 0,944 aufweist.
    Sehr häufig fühlen sich Anwohner an beliebten Motoradstrecken durch die Lärmbelästigung besonders lauter Motorräder gestört. Die Studie des BiPAG zeigt nun, dass die Fahrer solcher Motorräder selber einem hohen Leidensdruck unterliegen. Daher sollten alle Anwohner Verständnis aufbringen und den Fahrer ihr Mitgefühl signalisieren, wenn diese vorbei fahren.
    Zeigen Sie bei deutlich zu lauten Motorrädern einen gekrümmten Zeigefinger.
    Sind die Bikes unerträglich laut und werden auch noch besonders hochtourig gefahren, kann man sicher sein, dass die Penislänge der Fahrer im erigierten Zustand – wenn sie diesen überhaupt erreichen – maximal 5 cm ist. Grüßen Sie diese Fahrer mit einem gekrümmten Zeigefinger der einen Hand und ausgestrecktem Daumen und Zeigefinger – Abstand ca. 5 cm – der anderen Hand.
    Die leidgeprüften Motoradfahrer werden sicher dankbar sein, wenn Ihnen so viel Anteilnahme signalisiert wird.

    • Der Redakteur sagt:

      Auch wenn es eine Glosse sein sollte…

    • Rainer Rau sagt:

      Wäre doch toll, wenn die Natur eine gesellschaftsunverträgliche Spezies durch Fortpflanzungsunfähigkeit wegevolutioniert. Ca. 1 Millionen Arten sterben lautlos aus. Bedauerlich, dass die eine Art, die außer dem VDA und seinen Zuwendungsempfängern wirklich niemand braucht, ihren Todeskampf so lautstark gestaltet. Sogar die traurigen Einzelfälle sind meist durch Aufprallgeräusche und anschließendes Sirenengeheul unüberhörbar.
      Es tut mir leid, wenn sich ein leiser Widerspruch regt. aber ich kann nur Leidende bedauern, die nichts dafür können. Hier ist eher „Selber schuld!“ angesagt.

      • HWolf sagt:

        Werter Herr Rau
        die Todesfälle, bei der ehr unbekannten Menschenart „kleiner Ruhezwerg“, durch Aufkleber die ihn zeigen leicht zu erkennen, vielleicht sogar sein Aussterben, die bei mir kein bedauern auslöst, wird dann hoffentlich ganz ganz leise geschehen, damit sich niemand gestört fühlt.
        Bitte keine Trauermusik und auch blähen und rülpsen beim anschließend Leichenschmaus hat aus Lärm und Luftreinhaltegründen zu unterbleiben.

        Generell sollte Leben verboten werden, was nicht den Vorstellungen der 100.000 kleinen Ruhezwergen entspricht.
        Es würde Ihnen auch nichts machen 4,4 Millionen Menschen per se das Fahren auf bestimmten Strecken zu verbieten, fürwahr ein sehr possierlicher Zeitgenosse, der langsam ausstirbt, aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, der jedoch wenig gehör findet.

        • Reto sagt:

          Lieber Herr Wolf,
          Ich verstehe den Zusammenhang zwischen „generell sollte Leben verboten werden“ und spätpubertierendem, unnötigem und mutwilligem Belästigen und Schädigen von Mitmenschen mittels des Umweltgift Lärm zum Pinseln des eigenen Egos nicht. Aber weil Sie sich so viel Mühe beim Text gegeben haben, bringen wir’s trotzdem (hat sich sehr bemüht…)

          • Rainer Rau sagt:

            Lieber Reto,
            Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Verlustängsten und derartigen Reaktionen. Wenn zur Ausübung eines Hobbies Empathie eher hinderlich ist, wirkt sich das auch anderweitig aus.

          • Reto sagt:

            stimmt. Sollten wir nicht statt „Alles“ lieber Empathie verbieten? das würde es einfacher machen.

    • Rosmarie Weidele sagt:

      @atarek
      Wie kommen Sie nur dazu, einen solchen Bullschit zu verbreiten? Für Märchenerzähler gibt es andere Internetseiten. Mit sogenannten „Studien“ durchgefürt von sogenannten „Experten“ wird leider viel Unsinn verbreitet. Früher galt die Lüge noch als eine Sünde, heute ist sie leider fast schon nomal geworden. Lügen verbreiten ist noch schlimmer, als Lärm auf Strassen zu erzeugen. Ich vermute bei Ihnen ein Potenzproblem, das Sie bei dieser Gelegenheit auf die Motorradfahrer proizieren. Sie sollte man deshalb mit dem gekrümmten Zeigefinger grüssen.

  8. Bigfoot sagt:

    Ja, mir ist auch aufgefallen, dass die meisten Motorradfahrer ältere Herren sind, die praktisch sonst nichts mehr bringen (?( und daher durch Lärm versuchen Aufmerksamkeit zu bekommen…

    • Rainer Rau sagt:

      Es tut mir schon wieder leid, aber es geht quer durch mehrere Generationen. Die älteren Herren fahren die Möchtegern-Easy-Rider-Gehhilfen mit einem Klangspektrum bis zum Infraschall, die jungen Kick-Süchtigen brauchen eher Kreissägensound und eine alles verachtende Fahrweise – nicht besser als Junkies, denen wider besseres Wissen alles egal ist. Wohlstandsverwahrlosung hat viele Ausdrucksweisen.

  9. Alex sagt:

    Was für ein Lacher. Kenner fordern also Kontrollen, stellen aber gleichzeitig fest das nichts zu machen ist, da alles legal ist. Was für Kenner ;-)

    • Rainer Rau sagt:

      Was glauben Sie wohl, warum immer mehr Betroffene sich bemühen, die Legalität den Menschenrechten anzupassen. Weitere Erklärungen erübrigen sich hier wohl, Hauptsache: ICH, MICH, MEIN, WILL HABEN ….

  10. Bigfoot sagt:

    Heute im TV; Motorradkontrollen im Schwarzwald, einer wurde gerade angehalten, natürlich wieder ein Älterer, er hatte seinen Schalldämpfer zwar dabei, aber ausgebaut. Musste 25 Euro Verwarnung zahlen und ihn vor Ort wieder einbauen.
    Der Polizist fragte ihn, warum er ohne Schalldämpfer fährt , er antwortete: „Fahrspaß“

    • HWolf sagt:

      Ich als Motorradfahrer sage dazu:
      Die Polizei hätte hier, wegen Vorsatz, die doppelte Strafe verhängen sollen, diese Möglichkeit gibt es.

      Wenn jemand seine Maschine, bspw. an der Auspuffanlage, unzulässig manipuliert, sollte die Polizei die Möglichkeit haben diese zu Beweissicherung zu beschlagnahmen.

      Ich bin für intensive Geschwindigkeits- und Geräuschkontrollen, damit es die Richtigen trifft und gegen allgemeine Fahrverbote und Streckensperrungen.

      • Frank sagt:

        Man kann noch froh sein, wenn überhaupt kontrolliert wird, denn in manchen Gegenden unternimmt die Polizei rein gar nichts gegen mutwilligen Lärm durch manipulierte Fahrzeuge.

        Beispielsweise aus der Kreispolizeibehörde des Ennepe-Ruhr-Kreises unter Landrat Olaf Schade (SPD) heisst es auf Anfrage:

        „Hinsichtlich der angesprochenen Lärmemission modifizierter Krafträder ist eine Überwachung mit polizeilichen Mitteln nicht möglich und nicht vorgesehen. … Die Polizei verfügt zudem nicht über eine entsprechende Ausrüstung und setzt bei der Fülle von Aufgaben im Bereich der Kriminalitäts- und Verkehrsunfallbekämpfung auch andere Schwerpunkte.“

      • Rainer Rau sagt:

        Hier hat die Polizei, anscheinend auf Bitten der Bürgerbeauftragten, EINE Kontrolle veranstaltet – um ein Uhr nachts!! Ergebnis: Eine Tempoüberschreitung, daher keine weiteren Kotrollen notwendig. Die alltäglichen Passagen einer 70er-Strecke mit mehr als dem Doppelten und ohne irgendwelche Schalldämpfung werden ignoriert. Nach diesem Schönwetterwochenende glaubt man nicht mehr, in einem „zivilisierten“ Land zu leben. Herr Sarrazin hatte wortlautmäßig recht.

      • Rainer Rau sagt:

        Ich als ehemaliger Motorradfahrer habe wegen Fremdschämens aufgegeben. Der anständige Anteil wird immer mehr von der gesellschaftsunverträglichen Masse verdrängt, so dass man ihn kaum noch wahrnimmt. Kollektivstrafen lassen nicht auf ernsthaftes Interesse an einer Beseitigung des Missstandes seitens der Behörden schließen, eine Augenwischerei wie so vieles heutzutage.

    • Maike sagt:

      25€ für nachgewiesenen Vorsatz! Eine Einladung an alle, die sich ein faustgroßes Loch in den Auspuff bohren wollen! Wie kann man so die Polizei und das Thema Lärmschutz respektieren?

  11. Hedi M. sagt:

    Das ist eine Bankrotterklärung dieses Staates, wenn die Kreispoliziebehörde definiert, was wichtig ist und was nicht und wozu man Lust hat und wozu nicht.

    • Rainer Rau sagt:

      Ich weiß nicht, ob es am Wollen oder am Können hängt. Generell ist die Polizei mit Sicherheit überlastet, einzelne haben eventuell das Handtuch geworfen oder waren von Anfang an nicht so wasauchimmer. Das Problem liegt eher bei der Politik und den höheren Behördenebenen. Wenn der eigene Werdegang geregelt ist, ist für viele die Arbeit getan. Ich habe bei einer Bundesbehörde gearbeitet. Immer weniger Personal und Material, immer mehr Aufgaben mit immer mehr Zeitdruck. Dazu kommen die Unterschiede im Arbeitsverständnis und -willen der einzelnen Dienststellen. Wenn ich unseren LBM mit dem in anderen Regionen vergleiche, habe ich das Gefühl, in einem anderen Land zu leben, mit der Verkehrsbehörde geht es mit ähnlich. Hier sieht es eher nach Lustlosigkeit aus. Wenn einer Polizeistreife ein absolut ungedämpfter Krawallmacher entgegen kommt, hoffe ich schon, dass sie wendet und den Querschläger stellt. Warum es nicht geschieht, kann man im Einzelfall nicht wissen. Es ist viel schlimmer, dass die Möglichkeiten zur Ahndung bei festgestellten Übertretungen einfach zu wenig ausgeschöpft werden, da hat man schon manchmal so seine eigenen Gedanken.

  12. Rainer Rau sagt:

    Es wird immer wieder für positives Denken plädiert, aber die neueste Schlagzeile über Herrn Scheuer macht es schwer. Wer es jetzt noch nicht begreift, ist austherapiert.

    • Rudolf Pfeiffer sagt:

      Der Strassenverkehr spaltet die Gesellschaft.
      Der Krieg der Lobbyisten aus Profitgier, Zubehör zu vermarkten, die
      in der Typzulaasung nicht drinstehen. Do it your self, Chiptuning für jedermann mit Bluetooth und OBD II Adapfter, der Auspuffknallen
      an den Fahrzeugen über die Motorsteuerung erlaubt!
      Beste Beispiel ist von REAL faltbaren E Tretroller Koowheel E-Scooter L16 Produktcode UII, wo sich eine Schraubelösen könne (Zitat dpa 22.6.2019 WAZ),wodurch die Faltmechanik an der Lenkstange brechen könnte. Die Kunden können das Produkt zuruckgeben!! REAL und der Hersteller können sich nach EU CELEX_32006L0042_DE_TXT 2006 Maschinenrichtlinie wo sich jeder selber zertifiziert, erst nach einer Reklamation zur Rücknahme
      verpflichtet. Made in Germany wurde erst später zum Qualitätsmerkmal, das vor der Auslieferung getestet wurde.

  13. Rainer Rau sagt:

    Ein paar Gedanken zum Titel diese Themas: Der unnötige, vermeidbare Verkehrslärm, der die Gesellschaft spaltet, ist ein Teil der allgemeinen Wohlstandsverwahrlosung, hervorgerufen durch Gier und Zwang zur Selbstdarstellung. Unnötiger Lärm mit unnötiger Gefährdung, unnötige Ressourcenverschwendung, unnötige Vermüllung des Planeten, unnötige Ausbeutung derer, denen es eh nicht zu einem menschenwürdigen Dasein reicht – die Schamgrenze hat sich in eine unerreichbar Höhe verflüchtigt. Wer die Ursache der Diskussionen bei den Lärm- und Rasereigegnern sucht, hat das Prinzip „Aktion – Reaktion“ nicht verstanden oder weigert sich standhaft, es zu verstehen. Leider ist es mittlerweile immer öfter üblich, Opfer zu Tätern umzudeklarieren.
    Die Verursacher der Probleme leben wie Alkoholiker mit diagnostizierter Leberzirrhose oder wie Raucher mit Lungenkrebs, die nach dem Jetzt-erst-recht-Denken wider besseres Wissen weiter machen. Eine Verbesserung unserer Probleme ist mit Herrn Scheuer beim Verkehrswesen, mit Frau Klöckner in der Landwirtschaft und all den anderen zum Gärtner gemachten Böcken nicht zu erwarten. Sie helfen mit, die „Gutmenschen“ und „Ökonazis“ nach Kräften als ewig Gestrige sowie als Entwicklungsbremsen zu diffamieren.
    Die Wahrnehmungen auf den Straßen an einem Schönwetterwochenende wie dem letzten können nicht wegverharmlost werden. Um dabei den Glauben an den gesunden Menschenverstand zu verlieren, müssen Millionen ihr Zuhause nicht mal verlassen.
    Wie gesagt: Der gesellschaftliche Frieden ist bedroht, die gesellschaftsunverträglichen (dafür gibt’s auch einen kürzeren Begriff) Verursacher geraten hoffentlich immer mehr ins Blickfeld der Betroffenen und Geschädigten.

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