Frommer Wunsch

52 Kommentare zu “Frommer Wunsch
  1. Hüpgen Michaela sagt:

    Ganz ehrlich….durch Corona werden wir alle in unserem Leben beschnitten….aber nicht unsere Motorradrowdies…die lärmen und rasen weiterhin. Unsere Eifelstrecken ,ich spreche jetzt von Einruhr…Rurberg brettern und nerven seit Tagen ungerührt….wo ist unsere Politik …denn die Fahrweise von den Herrschaften ist bei Verunfallung mit Sicherheit ein Krankenhausbett wert wenn nicht sogar Intensivbett…..die werden aber zur Zeit von Corona Pat.benötigt….ich hoffe man zieht diese vor den Motorradrasern vor!!!!!!!

    • Rainer Rau sagt:

      Der Rursee ist zur Naherholung schon seit vielen Jahren nicht mehr zu ertragen, aber die Missstände sind fast flächendeckend.

    • Lout ist Out sagt:

      Motor(en*rad)lärm …
      Ein wunderbares Wochenende zum entspannen, das Wetter ist schön, wir wollen den Garten mit der Familie & Freunden beim Grillen genießen .…
      Und da das Problem:
      Wir wohnen ausserorts, an einer kurvenreichen Landstraße im Schwarzwald/Baden .
      Die Lärmproblematik und Unfallhäufigkeit ist uns bewusst.
      Das Einschalten der Polizei und das Ersuchen nach mehr Kontrollen stoßen auf personelle & materielle Engpässe. Finden sie statt, bleiben sie dank Informations-Leeks ergebnislos. Und wenn die Polizei dann ein Mal im Jahr Zeit findet ich den penetrant nörgelnden Anwohnern zu erbarmen, dann herrscht aus vorherig genannten Gründen das Schweigen im Tale.
      Das Landratsamt und das Landesministerium für Verkehr im Osten von Baden (Stuttgart) – tja, die berufen sich auf leider unvollständige Statistiken welche nicht mal das Papier wert sind … von politischer (legislativer) und exekutiver Seite nichts zu erwarten … alles eine Lachnummer :-(
      Nun, wir lassen uns unseren Mut zum Leben und Zusammensein trotzdem nicht nehmen und haben eingeladen … Familie, Freunde ….
      FEHLANZEIGE !
      Dumpfes Grollen von Motoren dank Auspuff-Klappen-Technik gemischt mit kreischendem, lautem kreissägenartigem Zweitakter-Sound. Viel Krach, Knattern, erzwungene Fehlzündungen – und es schallt und reflektiert diese Geräusche im idyllischen Tal – ohne Unterlass ! Keine Minute vergeht ohne die „Musik“ geistig minderbemittelter Spaß-Proleten.

      Doch dann. Plötzlich! Ein anderes Geräusch.
      Fast musikalische, symphonische Klänge. Ein Martinshorn erschallt im Tal. Dann ein zweites Horn, ein Drittes … die Hörner ertönen wie in einer Bachschen-Fuge… sich dem ersten Thema unterordnend um es dann Anlauf zu nehmen um sich gegenseitig zu überbieten.
      Und dann: Himmlische Ruhe! Keine Martinshörner, keine Fehlzündungen, kein Motorenlärm. Kein Knattern.
      Die Stille wäre fast beängstigend, würden wir nicht das lange vermisstes Vogelgezwitscher, das Rauschen und Plätschern des Baches im Talgrund hören … und wir können wieder miteinander reden, ohne unsere Stimmen zu erheben. Wunderbar !

      Der Preis hierfür ?
      Vermutlich ein verunglückter, geschwindigkeits-affiner klein-geistiger und egoistischer Spaß-Rennfahrer der sich überschätzt – und die Kurve oder Verkehrslage unterschätzt hat.
      Vermutlich einer dieser lebens- überdrüssigen Asphalt-Cowboys (Cowboys sollte es ja in Deutschland eigentlich nicht geben) der Dank eines Fun-Artikels von Audi, Daimler-AMG, BMW-M und anderen Herstellern und Zulieferern für Sound-Design und Tuning sein Spielzeug zerlegt hat.
      Ausgezeichnet für unsere von schwarzen CSU-Doppel-Nullen geleiteten Verkehrsministern und deren Lobbyisten welche den Spaß des Individuums über die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Wähler stellen.
      Es lebe die egoistischen Spaßgesellschaft – Eigen-Verwirklichung auf Kosten der Allgemeinheit – gerne doch, wenn es dem Profit und den Aktienkursen dient.
      Audi-Schmuse-Andi und Konsorten regeln und sichern dies zum Wohle unserer innovations- überdrüssigen und faulen Schlüsselindustriemanager, welche sich dann mit 4.000 Euro Rente/pro Tag in den Ruhestand des gut bezahlten Audi Aufsichtsrates zurückziehen.
      Da fehlt uns ein Black-Rock Manager welcher unsere Renten allzugerne an diese Spaß-Industrie koppeln würde …. herzlichen Glückwunsch !

      Zurück zu unserem Fest:
      Wir halten ob der durch Hörner eingeleiteten Bach-Fuge kurz inne und hoffen, daß kein unbeteiligter Dritter zu Schaden gekommen ist.
      Letztendlich können wir nun – ganz egoistisch – die die nächsten Stunden in Ruhe genießen. Die natürliche Geräuschkulisse wirkt entspannend auf uns. Stresslevel bauen sich ab, Herz-Kreislaufprobleme sagen Adieu und die Steaks vom Grill mit den Salaten schmecken himmlisch. Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, lachen und sind froh, unser Wochenende gemeinsam in Ruhe genießen zu dürfen.
      Eine Ruhe, die wir sonst nur während eines regnerischen Wochenendes im Haus genießen könnten.

      Ja, „wir“ sind auch egoistisch und spaß- orientiert. Der Unterschied: Unser Spaß belästigt niemanden und verursacht keine Kosten für Schallschutz-Maßnahmen und keine Herz-Kreislauf-Beschwerden betroffener Lärmopfer, denen sonst nichts übrig bleibt, als sich am Wochenende in den ruhigen Keller zu verziehen..

      Ich denke, Sie verstehen nun, weshalb ich hier unterzeichnet habe. Besten Dank für‘s Lesen.
      Gruß aus Baden.

  2. Dirk sagt:

    Wie muss man den drauf sein um das jemand zu Wünschen. Wäre genau so als wenn ich mir wünschen würde das Corona noch lange anhält und viele daran sterben so das die nervigen Blechdosen weiterhin zuhause bleiben.
    Sehr traurig.

    • Reto sagt:

      Ich fand es schön, in diesen Zeit zu beten. Und ich schließe mich diesem Wunsch im Wortlaut an…

    • Rainer Rau sagt:

      Sie betteln geradezu darum: Wie muss man drauf sein, um Millionen Betroffene mutwillig und unsinnig gesundheitlich und materiell zu schädigen? Zugegebenermaßen kommt Ihr Beitrag ein wenig zweideutig rüber. Sollte ich ihn missverstehn, tuts mir Leid.

      • Dirk sagt:

        Ich dachte eigentlich mein Beitrag währe klar und deutlich. Ich finde es ziemlich krank im Hirn anderen einen Unfall zu wünschen. Egal ob mit oder ohne Verletzung.
        Ich würde auch keinem zu schnell fahrenden Autofahrer einen Unfall wünschen damit er sein viel zu lautes und stinkendes Auto zu Schrott fährt nur damit dieses mich nicht stört.
        Trotzdem bin ich voll dafür das zu laute FAHRZEUGE, egal ob Motorrad oder Autos, sofort aus dem Verkehr gezogen werden sollten. Den genau wie bei den Motorrädern ist auch jedes zweite Auto viel zu laut. Außerdem sollte auch gegen rücksichtsloses Fahren, egal mit welchem Fahrzeug, extrem hart vorgegangen werden. Den auch hier sind die Autofahrer genau so extrem wie Motorradfahrer.

        • Reto sagt:

          Ich finde es krank im Hirn, in dieser Situation Mitmenschen mit provokativer (akustischer) Fahrweise aufs Blut zu reizen und zu belästigen. Ursache und Wirkung mein Lieber: Die Lage ist angespannt genug – nur einige feiern Coronapartys auf zwei Rädern. Sie werden aber nicht aus dem Verkehr gezogen, auch wenn Sie dafür sind. Und Ihr Vergleich hinkt: während von den Bikes neuerer Bauart und großer Leistung nahezu 100 % Lärmkisten sind, sind wir beim Auto noch lange nicht bei 100 % Posern. Auch wenn’s auch hier schon reicht.

          • Dirk sagt:

            Auch ohne Corona wären am heutigen sonnigen Tag die lauten Motorräder und Autos unterwegs gewesen. Die Belästigung wäre also genau so gewesen. Natürlich ist man momentan weit aus sensibler für so etwas.
            Für mich macht das aber keinen Unterschied den der Lärm durch Fahrzeuge mit veraltetem Antrieb durch laute und stinkende Verbrennungsmotoren, zu denen auch Autos (sogar zum größten Teil) gehören, sollte generell von unseren Straßen verschwinden. Aber wir sind ja auf dem richtigen Weg dort hin, der Elekromobiltät sei Dank.

        • Patrick sagt:

          Hallo,
          ich habe das Gebet als Beitrag zum Kesselberg-Thema verfasst und finde es typisch, dass sofort mit der Moralkeule gekontert wird. Ich wünsche Euch nichts Böses. ich sitze hier nur mit Frau und drei Kindern bei bestem Wetter im Haus, weil Ausgangssperre herrscht und draußen den ganzen Tag Nürburgring ist. Vorher ist eine Polizeistreife durchgefahren, das hat die Biker gar nicht gestört. Sie handeln respektlos, asozial und schädigen ihre Mitmenschen. Der weniger Verkehr dieser Tage wird gnadenlos ausgenutzt. Und um es auf den Punkt zu bringen: Meine Hilf- und Wehrlosigkeit in dieser Situation macht mich rasend. Deshalb stehe ich weiter zu meinen Zeilen und wünsche Euch heile Knochen und kaputte Kisten.

          • Rainer Rau sagt:

            Sind ein paar Hämatome als Gedächtnisstütze zu inhuman?

          • Maria Maier sagt:

            Hallo Patrik,
            ich wünsche den Herrschaften, die hier unter Missachtung der Straßenverkehrsordnung, aber unter Einladung unserer grünverseuchten Regierung, ihr unwesen treiben das gleiche. Das Gebet ist genau das, was Motorradgeschädigte denken. Die lärmenden Raser sind genau die, die bei Greta am Mundwerk hängen – ohne Sinn und Verstand.

          • Reto sagt:

            Unsere Baden-Württembergischen Mitstreiter sagen allerdings, dass zu Zeiten der CDU-Regierung sich behördlicherseits und politikseits niemand für das auch seinerzeit schon anschwellende Thema interessiert hat. Und Initiative zeigt die Grün-Schwarze BW-Regierung ja zumindest – wenn auch keine Ergebnisse.

          • Reto sagt:

            Zwischen Greta und Rasern sehe ich keinen Zusammenhang – da einen Zusammenhang zu konstruieren ist Verschwörungstheorie.

    • Wolfgang sagt:

      Wie muss man drauf sein, wenn man mit seinem extra lauten Motorrad
      andere in ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit durch rigoroses Lärmen schädigt. So etwas nennt man Egoisten, die nur ihren eigenen Spaß bedacht sind. Als Anwohner einer Landstraße
      habe ich dieses „Vergnügen“ mit rücksichtslosen Zeitgenossen jeden Tag.
      Liebe Motorradfahrer denkt bitte darüber nach bevor ihr das nächste mal den DB – Killer ausbaut!

      • Reto sagt:

        Wolfgang, wenn es nur die DB-Killer wären. Klappenauspuffe mit elektrischer Umschaltung sind weit verbreitet und werden offen gefahren, aber geschlossen kontrolliert.

    • Wolfgang sagt:

      Dirk, niemand wünscht dem Motorradfahrer einen Unfall, wer aber durch Unvernunft und Raserei sich und andere gefährdet, soll bitte kein Anrecht auf das letzte Intensiv Bett vor dem Koronapatienten haben.

  3. Maike sagt:

    Ich sitze gerade am Rand des Ruhrgebietes am geschlossenen Fenster. Draußen hallt dröhnend der Lärm von hunderten Motorrädern und Prollautos durch die Landschaft. Er dringt in unsere Häuser und verhindert, dass Millionen verantwortungsbewusste, zusammengepferchte Menschen ihr Los mit Würde tragen können.

    Persönliche Konsequenzen aus der Krise, Rücksicht, Demut? Alles bei diesen Leuten nicht vorhanden. Wenn etwas passiert, nehmen Sie selbstverständlich in Kauf, dass sie anderen unnötig ein Krankenhausbett wegnehmen und die ohnehin schon bis an den Rand belasteten Ärzte und Pfleger binden.

    Was für rücksichtslose, kranke, verdammte … !

  4. Intruder sagt:

    Es sind halt Individualisten, die ihr gutes Recht ausleben. Macht Euch mal nicht in die Hose und bleibt schön zuhause, wo ihr uns hören könnt.

    • Reto sagt:

      Meine Gebete begleiten dich (s.o.), lieber Intruder.

    • Lutz F. sagt:

      Ja Intruder, sie saßen in der Schule bestimmt am Fenster und sollten sich auf ihre geistige Gesundheit untersuchen lassen.

    • Rainer Rau sagt:

      Um mit Joschka Fischer zu sprechen: „Mit Verlaub, Herr Intruder, Sie sind ein …!“ Hoffentlich wirds mit der Hilfeleistung nicht mal zu eng für Sie, ich bin da Gönner. Aber seit Individuen – oder eher Massenphänomene – wie Sie die Straßen kontaminieren, habe ich die Blutspenden eingestellt. Das Risiko,so jemanden zu unterstützen, gehe ich nicht mehr ein. Ein weiterer Nachteil für die Allgemeinheit.

    • Bigfoot sagt:

      @Intruder

      Da kann ich ja wirklich froh sein, dass in einer Sackgasse weit weg von Strassen wohne.
      Urlaub in D mache ich auch nicht mehr aufgrund evtl auftretendem Motorradlärm

      • Reto sagt:

        Bigfoot – ich finde es ja schön, dass Sie nicht müde werden zu betonen, dass Sie es schön ruhig haben. Aber meinen Sie das hilft all jenen weiter, denen das stundenlange Corona-Wettrasen auf den Sack geht?

        • Brian sagt:

          Erwartet keine Einsicht. Da hilft nur süße Rache. Jeder weiß doch bestimmt, wo ein lärmender Motorradfahrer oder auch jemand mit Amikarre oder sonst wie aufgemotzte Kiste (ich beziehe hier auch Quads mit ein, sind fast noch schlimmer als Motorräder) in seiner Gegend wohnt. Formiert euch, nutzt diese Plattform um Gegenaktionen zu starten. Gemeinsam können auch wir bei ihnen unerwartet nervenden Lärm (z.B. Autohupe) erzeugen. Morgens, wenn sie schlafen wollen, nachmittags, wenn sie mit Freunden oder Familie am Cafetisch sitzen wollen, abends, wenn sie in Ruhe ein Bierchen beim Grillen trinken wollen, oder wenn sie auf der Terrasse ein Buch lesen wollen (naja, das vielleicht nicht – hmm, immer dieses Schubladendenken:-) sollte alle paar Minuten jemand vorbeikommen und ohrenbetäubenden Lärm erzeugen. Nur wer das Leid am eigenen Leib erfährt, weiß wovon die Geplagten sprechen.

        • Bigfoot sagt:

          Ja, ich verstehe. Bedaure auch jeden, der dem Motorradlärm ausgesetzt ist.
          Mich stört dieser Lärm auch, wenn ich zum Beispiel in manchen Regionen in Deutschland Kurzurlaub machte. Daher reise ich seit Jahren nur noch in Länder, wo kein Motorradlärm zu hören ist.

  5. Rainer Rau sagt:

    Zu Dirk um 18:58 Uhr: Bei weniger anderem Verkehr wird zumindest hier signifikant mehr gerast. Durchfahrt zwischen 2 Ortsteilen mit 70 km/h-Begrenzung: Aus langjähriger Motorraderfahrung mit einem LEISEN Vierzylinder sind häufig Schätzungen von +/- 150km/h, in Einzelfällen deutlich mehr, nicht zu tief gegriffen. Wäre es anders, würde ich jetzt bestimmt nicht hier sitzen, sondern im Garten. Und ich bin nicht neidisch, weil ich selbst nicht mehr fahre – ich habe wegen Fremdschämens aufgehört. Ich hoffe, Sie nehmen es nicht persönlich, aber für diesen Missstand gibt es einfach keinerlei Rechtfertigungsgründe – Lärm macht krank! und wird laufend schlimmer.

    • Dirk sagt:

      Bin ich voll dabei. Für mich macht es nur keinen Unterschied ob den Lärm ein Auto oder Motorrad verursacht. Einer von vielen Gründern warum ich seit Jahren elektrisch unterwegs bin.
      Die Rennfahrer holt man am besten mit Kontrollen die extrem Straffen zur Folge haben von der Straße. Auch da gibt es für mich wieder keinen Unterschied zwischen Autos und und Motorrädern. Wenn bitte gleiches Recht für alle und nicht nur das was einem am besten in den Kram passt nur weil man vielleicht gerade selber dies Fahrzeugtyp nicht fährt.

  6. ZU LAUT! sagt:

    Eines unserer Mitglieder hat am gestrigen Samstag die Landesregierung von NRW angeschrieben. Liebe Lärmgeplagte, es ist immer eine gute Idee, sich mit diesem belastenden Thema an die Verantwortlichen zu wenden. Vielleicht nutzt Ihr diese Zeit des #stayathome dazu, Euch unserem Mitstreiter anzuschließen?!

    Adressaten:
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    Betreff:
    Trotz Corona: Unerträglicher Lärm durch Ausflugsverkehr!

    Text:
    Sehr geehrte Herren Laschet, Wüst, Reul und Laumann,

    ich sitze gerade am Rand des Ruhrgebietes am geschlossenen Fenster. Draußen hallt dröhnend der Lärm von hunderten Motorrädern und sogenannten „sportlichen“ PKW durch die Landschaft. Er dringt in unsere Häuser und verhindert, dass Millionen verantwortungsbewusste, zusammengepferchte Menschen ihr Los mit Würde (er-) tragen können.

    Es scheint sogar, dass angesichts der durch Corona leeren Straßen noch schneller und aggressiver gerast wird als sonst. Aus Köln, Leverkusen und auch von anderswo beispielsweise wurde bereits eine starke Zunahme illegaler Autorennen berichtet.

    Persönliche Konsequenzen aus der Krise, Rücksicht, Demut? Oder gar Vernunft? Alles bei den betreffenden Leuten nicht vorhanden. Wenn etwas passiert, nehmen sie wie selbstverständlich in Kauf, dass sie anderen unnötig ein Krankenhausbett wegnehmen und die ohnehin schon bis an den Rand belasteten Ärzte und Pfleger binden.

    Ich empfinde diese Situation als unerträglich.

    Bitte beschließen Sie weitere Maßnahmen – wie bereits in Bayern erfolgt – die diesen unnötigen und unerträglich belastenden Ausflugsverkehr nachhaltig beenden!

    Mit freundlichen Grüßen

    • Rainer Rau sagt:

      Ich habe Leuten wie diesen jahrelang die Papierkörbe gefüllt, absolut wirkungslos. Falls einer geantwortet hat, konnte man oft zwischen den Zeilen den Vorwurf des Querulantentums spüren. Normal waren Argumente wie „alles legal, aber die EU, hier nicht zuständig, Industrie mit ihren Arbeitsplätzen, zu empfindlich, keine Personal, keine rechtliche Handhabe“ – man könnte ein Buch damit füllen.
      Ich bin überzeugt, dass bei Aktionen, wie Brian sie vorschlägt, unverzüglich der starke Arm des Gesetzes aktiv würde. Vorgehen gegen „Einzeltäter“ ist wesentlich beliebter als Abhilfe bei Massenphänomenen, der Aufwand ist gering, der Widerstand ist vernachlässigbar, die Erfolge machen sich gut in der Personalakte.
      Ich bin da echt ratlos, habe allerdings die Hoffnung auf Abhilfe seitens der Zuständigen schon lange aufgegeben. Wäre es anders, hätte man den Namen A. Scheuer schon lange vergessen, und der steht immerhin an der Spitze der Arbeitsverweigerer.
      Zuständigkeit von Ministerien wie Justiz, Innen, Gesundheit und Umwelt wird von deren Spitzen trotz mangelnder Sanktionen, Schutz der normalen Bürger, Krankheitserregung und Umweltschäden vehement bestritten.

      • Maria Maier sagt:

        Sehr geehrter Herr Rau,
        unsere gleichgeschalteten, zwangsfinanzierten Medien braucht man auch nicht anzuschreiben, die sitzen genau so in den Gedärmen der Motorradfahrer wie die Politiker.

        • Reto sagt:

          Frau Maier – ich verweise Sie auf die journalistischen Berichte zum Thema in der TAZ. Vom Rest ist leider wirklich nicht viel zu erwarten, solange hier Petrolheads an den Schaltstellen sitzen, die auf Anzeigen der Fahrzeugindustrie angewiesen sind (BMW, Audi/Ducati, Mercedes AMG…)

        • Reto sagt:

          Der SWR hat zu diesem Thema eine bemerkenswerte Recherche zu einer Reportage verarbeitet. Darin war auch zu sehen, wie sich ein Porsche-Mitarbeiter über die Lärmnorm lustig macht, an der er selber mitgearbeitet hat. SWR ist „zwangsfinanziert“* und hat hier guten Journalismus geliefert. Die Industrie haben sie vergessen, sie beugt Recht, bedient der Lärmer und verdient Geld damit.
          *Zwangsfinanziert ist ein AFD-Scheisswort für Öffentlich-Rechtliche Sender und hier ein Segen, anzeigenfinanziert durch die Fahrzeugindustrie ein Fluch

  7. ZU LAUT! sagt:

    Rainer Rau, was Sie beschreiben ist die Beerdigung des Rechtsstaates und die Kapitulation vor dem Unrecht.

    Wir stimmen insofern zu, dass nur einzelne Schreiben schnell als das Werk von Querulanten abgestempelt werden. Wir haben jedoch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Politiker auf massiveren öffentlichen Druck durch hunderte oder tausende rechtschaffene Bürger doch noch reagieren.

    Immerhin haben Politiker in NRW, durch öffentlichen Druck durch Bürger- und Kommunalinitiativen veranlasst, aktuell eine Bundesratsinitiative gestartet. Damit diese Probleme angesichts der aktuellen Krise nicht in Vergessenheit geraten und die Maßnahmen nicht im Nirvana versanden, bedarf es der Erinnerung durch die Betroffenen.

    Also: Mitmachen!

    Niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn er mit einem Dreizeiler die Verantwortlichen an ihre Verantwortung erinnert! Und die Adressaten sind sehr einfach zu finden. Im Zweifel bei Google nach dem Webauftritt der Landes- und Bundesministerien suchen und dort die E-Mail-Adresse aus dem Impressum entnehmen.

    Gemeinsamer Tenor: Warum dürfen Fahrzeuge so laut sein und Millionen Straßenanlieger in Deutschland bei Tag und Nacht mit ihrem völlig unnötigen Lärm belästigen? UM ANTWORT WIRD DRINGEND GEBETEN!!!

    • Dirk sagt:

      Kämpft für die Elekromobilität, dann erledigt sich das Thema Lärm von ganz alleine. Noch dazu auch viele andere.

      • MokkaTeo sagt:

        Meine Zustimmung. Doch den leidigen Bestandsschutz kommt man so leider auch nicht bei. Das würde viele Jahre dauern. Daher muss zusätzlich eine neue Lärmverordnung schnellstmöglich her

    • Rainer Rau sagt:

      Vielleicht hat der jahrelange Frust mein Nervenkostüm zu fadenscheinig gemacht – DIE POLITIKER SOLLEN KEINE INITIATIVE STARTEN, DIE SOLLEN ETWAS TUN !! An Verantwortung muss nicht erinnert werden, das muss man wissen, wenn man sich wählen lässt!
      Fahrzeuge dürfen so laut sein, weil die entsprechende Industrie sich damit dumm und dämlich absahnt! Die Antworten bestehen aus dem üblichen nichtssagenden Geschwafel.
      Ich wäre jetzt auch lieber im Garten als hinter Schallschutzfenstern. Eine Lärmschutzwand für mehr als 20 000 € hilft nur noch marginal, da das Lärmequipment fortlaufend aufgerüstet wird.

  8. Wolfgang sagt:

    Hier meine Mail an Herrn Minister Reul:
    Sehr geehrter Herr Minister Reul
    Auch in der jetzigen schwierigen Zeit, die fast ausnahmslos von Covit19 beherrscht wird und Sie in Ihrer Funktion als Minister des Inneren in NRW sehr gefragt und geschätzt sind, möchten wir Ihnen das Problem des stetig zunehmenden Verkehrslärms durch Motorräder und getunte PKW in Erinnerung rufen.
    Als Anwohner der B 51 zwischen Trier und Bitburg (RLP) haben wir täglich und besonders an Wochenenden das „Vergnügen“ mit rücksichtslosen Zeitgenossen, die ihre PKW tunen und Motorräder ohne DB – Killer in Formel 1 – Manier jagen. Mehrere Hinweise unsererseits bei der Polizei in Trier blieben bis auf eine Geschwindigkeitsmessung im Berufsverkehr ohne Erfolg.
    Leider hat sich das Problem in den letzten Tagen massiv verschärft, da die Straßen auf Grund der angeordneten Maßnahmen gegen Covit19 relativ leer sind.
    Die B51 war gestern (28.03.2020) die reinste Rennstrecke mit teilweise filmreifen Vorführungen einiger Motorradfahrer, die im Falle eines Unfalls die Notaufnahmen weiter belasten.
    Sehr geehrter Herr Minister Reul,
    trotz aller derzeitigen Probleme durch Covit19 kann es nicht sein, dass einige wenige Egoisten ihren Spaß auf Kosten derer, die
    sich an die auferlegten Heimaufenthalte und Kontaktverbote halten, ausleben dürfen.
    Es wäre im Interesse aller Bürger, die bestehenden Lärmschutzgesetze zu überarbeiten und die behördlichen Kontrollen massiv zu verstärken.
    Wir wünschen Ihnen auch weiterhin Kraft und Gesundheit
    Mit freundlichem Gruß

    • Rainer Rau sagt:

      Da Sie wie ich in RLP wohnen, wissen sie wahrscheinlich, dass das Öl im Behördengetriebe bei uns noch dickflüssiger ist als anderswo. Jahrelanges Schreiben und Appelle blieben oft unbeantwortet, das übliche Geschwätz in den Antworten macht höchstens wütend.
      Das Geknatter der fliegenden Rasenmäher ohne jegliche Schalldämpfung, die vom „Sport“flugplatz Föhren aus Mosel und Eifel terrorisieren, hält Bürgermeister der betroffenen Orte seit Jahren aktiv – wahrscheinlich nur hämisches Grinsen bei den Zuständigen. Die rollenden Discos der Fahrer mit den kleinen Köpfen und umgedrehten Mützen nerven nicht weniger.
      Dirk hat absolut recht damit, dass es nicht nur die Zweirädrigen sind, aber mit denen fing die Ausuferung an und der Verein heißt nun mal so.
      Ich kann es einfach nicht anders sehen: Politik und Spitzen der Behörden WOLLEN nichts ändern, da es sie sehr wahrscheinlich nicht betrifft. Wenn Proteste nicht die Ausmaße von FfF oder den Landwirtdemos annehmen, werden sie sich weiterhin zurücklehnen und Daumen drehen.
      Warum Menschen sich selbst nur durch Lärmerzeugung wahrnehmen, erschließt sich mir nicht. Als Weiterentwicklung kann es jedenfalls nicht bezeichnet werden, und die entsprechende Industrie nützt es gnadenlos aus. Bei einer ganzen Lobbymannschaft pro Politiker wirds wohl noch lange so bleiben.

  9. Panfan sagt:

    Was soll das für ein Gebet sein? Reto wünscht einem Fahrer einen Unfall, damit seine Ruhe nicht gestört wird? Mit solchen Aussagen erledigt sich das Forum für mich.

    • Der Redakteur sagt:

      Zur Info: Das Gebet war von einem Foristen. Reto hat ihm „im Wortsinne des Gebets“ beigepflichtet.
      Im übrigen wären Sie mir bisher in diesem Forum nicht aufgefallen, ausser dass wir Ihnen mglw. auf die Nerven gehen. Deshalb gehen Sie „ruhig“ weiter ihrer Wege.

      • Rainer Rau sagt:

        Grundschullehrer beklagen sich oft über mangelnde Lesekompetenz, Miss- oder Nichtverstehen ist mittlerweile ein lästiges Alltagsproblem. Bleibt ihm noch zu wünschen, dass die Pfanne nicht zur Bettpfanne wird, so ein Strckverband macht recht unbeweglich.

    • Maike sagt:

      An Panfan

      Immer die gleichen Aussagen von den Lärmern. Das langweilt mich. Gähn!

    • Pan Disser sagt:

      Pan Fan steht für den sogenannten Panhead Motor von Harley Davidson. Fans sind der Meinung, bei dieser Krachmaschine handele es sich um ein Kulturgut. Geschätzt 90 % werden nur mit dazugekauften Auspuffklappen bewegt, weil die Serienanlagen sich „zu dünn“ anhören.

  10. ZU LAUT! sagt:

    Danke Wolfgang, super Anschreiben!

    Nur wenn wir endlich als Betroffene allesamt am selben Strick ziehen und uns als Gruppe bei den Verantwortlichen in Politik und Behörden deutlich bemerkbar machen, haben wir eine Chance auf Besserung.

    Alle die jetzt noch untätig auf ihrem Sofa sitzen bleiben, sind selbst schuld an ihrem Schicksal und sabotieren mit ihrer Untätigkeit unsere Bemühungen!

  11. Wolfgang sagt:

    Hallo zusammen!
    Meine Erfahrung zeigt, dass man in unserem Land nur dann etwas erreicht, wenn möglichst viele Bürger die Behörden / Politik anschreiben und ihre Forderungen mit Nachdruck vorbringen. Vor allem habe ich gelernt, dass man beim ersten Versuch meist mit einer
    0/8/15 Standard Antwort abgefertigt wird. Wir haben nur dann eine Chance, wenn wir gemeinsam an die Politiker schreiben, konkret nachhaken und auf Abhilfe bestehen.

    • Rainer Rau sagt:

      Das erlebe ich seit Jahren, jetzt werden es anscheinend mehr, die den Krach nicht mehr wollen – also weiter! Die Hauptausrede ist immer: …aber die EU…alles legal…kein Personal…wir dürfen nur SO messen… bla bla…

  12. ZU LAUT! sagt:

    Rainer und Wolfgang: Ganz genau so sehen wir das hier im Ennepe-Ruhr-Kreis auch!

    Denn obwohl NRW gerade eine Bundesratsinitiative startet, die eine echte Verbesserung bringen könnte, werden wir weiter in diesem Sinne agieren, damit diese Initiative nicht aufgrund Corona im Sande verläuft.

    Wir alle sollten tatsächlich nicht nachlassen, die Verantwortlichen an ihre Verantwortung zu erinnern!

    Hier der Antrag des Landes NRW:

    https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2020/0101-0200/125-20.pdf

  13. Maria Maier sagt:

    Noch lächerlicher wird es dann, wenn der eigene Bürgermeister damit wirbt, dass man ein heilklimatischer Kurort ist. Die Dezibelwerte sprechen eine andere Sprache und an Erholung ist nicht zu denken.

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