Motorrad“sport“ in der Bodenseeregion: Auch den Grünen wird’s zu laut. Foto: Hettrich

Der Südkurier berichtet, dass die Grünen in Immenstaad (Bodenseekreis) sich in Sachen Motorradlärm an das Umwelt- und Verkehrsministerium wenden: „Dem ständig zunehmenden, unnötigen und vermeidbaren Lärm muss entgegengewirkt werden, sonst sind sämtliche Lärmaktionspläne von Städten und Gemeinden obsolet“. Unverständlich sei, warum solche Fahrzeuge überhaupt auf die Straße dürften, obwohl sie laut Straßenverkehrs-Zulassungsverordnung „illegal“ unterwegs seien. Denn diese schreibe unter anderem vor, dass unnötiger Lärm verboten sei. Die Grünen stellen die Frage: „Warum ist es nicht verboten, dass technische Vorrichtungen angeboten und eingebaut werden dürfen, die diesen Vorschriften widersprechen“. Der Bodensee ist nicht nur ein beliebtes (Motorrad-)Ausflugsziel, sondern auch Standort verschiedener Tuningmessen. Der Südkurier verweist darauf, dass es „unter dem Dach des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) seit mehr als zehn Jahren einen Arbeitskreis Motorradlärm gibt, der versucht, politisch am Rad zu drehen.“ Probleme mit zu lauten Motorrädern haben aber nicht nur die Immenstaader Grünen. Ende Februar fragte die CDU-Landtagsabgeordnete Sylvia Felder bei der Landesregierung an, wie die Motorräder in ihrem Wahlkreis Rastatt (Schwarzwald) überwacht werden

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Letzte Kommentare
  1. Ladendiebstahl und Unfallflucht sollen auf FDP-Wunsch Ordnungswidrigkeiten werden. Bei der Denkweise werden Rasen und Lärmen eher noch staatlich subventioniert.

  2. In Sachen Umweltschäden werden ja inzwischen weltweit gegen deutsche Unternehmen mit hohen Schadensersatzforderungen gerichtliche Verfahren nah dem Verursacherprinzip geführt. Vielleicht…

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