Populistischer Meinungsbeitrag…

Link zum Original hier.

Zehn Jahre hat der Spiegel das Thema totgeschwiegen, jetzt wird gleich dreifach auf Motorradlärm eingegangen. Zu zwei Dritteln ehrt uns das, denn das war sauberer, abwägender Journalismus. Auf das andere Drittel möchte ich eingehen, denn hier pflegt ein Motorradfahrer sein persönliches Interesse und nutzt seine Position als Leiter der Wissenschaft-Redaktion des Spiegel, um mit einem Kommentar im Mobilitätsressort sein Mütchen zu kühlen. Aus der Forderung des Bundesrats, temporäre Streckensperrungen als ultima ratio gegen anders nicht zu beruhigende Hotspots zu ermöglichen, konstruiert er ein allgemeines Feiertags- und Wochenendfahrverbot gegen motorisierte Zweiräder, solange sie von einem Benzin-Motor angetrieben werden. Das sind populistische Methoden, die im Journalismus auch in einem Meinungsbeitrag keine Rolle spielen dürfen.

Becker-Kommentar: Den „mächtigen Anwohnerinitiativen“ auf die Finger geschaut. Ausriss aus: Spiegel Online.

Spiegelredakteur Markus Becker wirft all jenen, die gegen den unnötigen und mutwilligen Lärm kämpfen, Ignoranz, Intoleranz und Heuchelei vor. Der hier mißbräuchlich verwendete Toleranzbegriff begegnet mir im Zusammenhang mit Motorradlärm häufig – wenn auch relativ selten aus dem Munde eines Geisteswissenschaftlers. So formuliert Becker die Forderung an die Belästigten, Geschädigten und seit Jahrzehnten von der Politik und Polizei mißachteten, doch bitte gute Miene zum bösen Freizeitspiel seiner lärmenden Freunde zu machen. Toleranz also den Schädigern gegenüber, die lautes Gerät kaufen oder lautes Zubehör anschaffen? Lärm ist laut WHO das Umweltgift mit der zweithöchsten Krankheitslast.

Becker predigt außerdem – ganz mit der Fahrzeugindustrie – dass 80 Dezibel als Grenzwert technisch überhaupt nicht zu schaffen seien. Ja, das Ende des Kraftrads, wie wir es kennen, naht! Herr Becker: Es hat nur noch keiner probiert! Das erinnert fatal an den beschworenen Untergang des Abendlands, als seinerzeit Katalysatoren eingeführt werden sollten. Jedenfalls kann ich auf Nachfrage gerne ein 90-PS-Motorrad vermitteln, das diesen Grenzwert einhält, auch wenn es in Deutschland schwer zu bekommen ist und noch schwerer zu verkaufen. Für noch mehr Leistung innerhalb dieses Grenzwerts muss ich passen. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass sich jemand in der Fahrzeugindustrie über dieses Thema jemals Gedanken gemacht hat. Bei der bisherigen Lobbyunterstützung war nicht davon auszugehen, dass diese Tricksereien an Autos und Motorrädern jemals aufs Tapet kommen. Ja – wir sind selbst überrascht über die Bundesratsinitiative! Heuchelei ist ganz etwas anderes, Herr Becker: Dass in jedem Fahrzeugbrief eines neu zugelassenen Motorrads heute 77 dB (A) als Fahrgeräusch-Grenzwert stehen. Und dass dann bei den Anwohnern beliebter Motorradstrecken jeweils hundertfach am Tag deutlich über 100 dB (A) ankommen. Dazu schweigen Sie.

Becker verweist in seinem Meinungsbeitrag auf irreführende Positionen der Anti-Motorrad-Lobby. Es gebe gar keine Vorrichtungen, „die individuell vom Fahrer einstellbare Soundkulissen ermöglichen“. Hier nutzt er wiederum – populistisch und unwissenschaftlich – sprachliche Ungenauigkeiten; auch kolportiert über die einschlägigen Motorrad-Medien bis in die Schweiz. Fakt ist – und das ist gemeint: Bis heute gibt es tastengesteuerte Klappenauspuffe als Zubehör zu kaufen, bis heute werden elektronisch gesteuerte Klappenauspuffe an vielen Serien-Motorrädern ab Werk verbaut. Und bis heute gibt es Zubehörauspuffe mit EU-ABE. Das ist auch bei vielen Sportwagen der Fall, was dann auf der Straße ebenso unangenehm auffällt, wie die Lärmer auf zwei Rädern. Es ist aber keinesfalls technisch notwendig, was viele konventionelle Benzinmotoren zeigen, die ohne Klappen (und ohne Lärm) auskommen. Der TAZ gegenüber hat BMW Motorrad eingeräumt, dass die Klappenauspuffe allein dazu dienen, dass die Motorräder eine Geräuschzulassung bekommen.

Was die „Lobbyarbeit“ der „mächtigen Anwohnerinitiativen“ angeht, so verweise ich auf den Porsche-„Sound“spezialisten Hans-Martin Gerhard, der gegenüber SWR Fernsehen freimütig bekannte, dass die Lärmnorm bis zum Jahre 2016 „nicht das Papier wert war, auf dem sie gedruckt wurde“. Die neue, das haben wir erlebt, ist es auch nicht. Aber seine Wortmeldung ist insofern bemerkenswert, als dass Gerhard die wertlose Vorlage selbst verfasst hat, was im letztendlichen Gesetzesentwurf aus einer Word-Datei ausgelesen werden konnte. So sieht Lobbyarbeit in Deutschland aus: Porsche schreibt den Lärmgesetzentwurf. Wie definieren Sie Herr Becker Ihre Aufgabe als Redakteur des Spiegel? Den mächtigen Anwohnerinitiativen auf die Finger zu sehen? Und wie bezeichnen Sie den hier gezeigten Einsatz für Ihre persönlichen Interessen? Während wir unsere „Lobby“-Interessen mit Argumenten und Social Media Reichweite vertreten müssen, nutzen Sie die Reichweite Ihres Brötchengebers für die Verbreitung von persönlichen Halbwahrheiten.

Herr Becker verweist nach Recherche auf unserer Internetseite auch darauf, dass wir eine 17 Jahre alte ACEM-Studie zitieren. Dieser Herstellerverband der Motorradindustrie hatte seinerzeit ermittelt, dass rund ein Drittel (30 Prozent) der Motorräder lärmmanipuliert seien. Damals waren noch die Kunden die Bösen, heute sind es die Hersteller selbst, weshalb die Studie natürlich nicht neu aufgelegt wird. Der Vorwurf, wir würden mit alten Zahlen argumentieren, trifft uns nicht. Den 30 Prozent haben wir uns seinerzeit angeschlossen, weil es nichts Besseres gab – übrigens haben wir die Studie auf Empfehlung des Umweltbundesamt (UBA) bekommen. Und übrigens hat sich das UBA seinerzeit auch auf diese Quelle bezogen.

Seither ist rein gar nichts besser geworden: Die Betrügereien haben sich nur erheblich gewandelt. Die Hersteller geben sich alle Mühe, das illegale Treiben der Kunden durch eigenes „Sound“design zu erübrigen – und selber Geld mit Lärm zu verdienen. Auspuffklappen ab Werk und Zubehörauspuffe, die laut „Motorrad“-Tests in der großen Mehrzahl viel zu laut sind, werden montiert und bestimmen heute das Bild der „legalen“ Manipulationen. Und Menschen wie Herr Gerhard von Porsche sorgen durch die Lobby-Hintertür über die Norm für den gesetzlichen Segen.

Es ist, lieber Herr Becker, pure Demagogie, ein Problem wegzudiskutieren, nur weil keiner genau sagen kann, wie groß es ist; nicht nur weil Sie nicht Betroffener sind und in einer ruhigen Gegend wohnen, sondern darüberhinaus (perfiderweise) auf der anderen Seite auf dem Bock hocken. Bis hierhin war es undurchdachter Corpsgeist, der Sie bewegt. Der Rest des Artikels ist purer Whataboutism. Und das ist letztlich die Schwäche dieses Meinungsbeitrags: arm an Fakten und leider auch dünn an Argumenten. Auch wenn die Brüder am digitalen Motorradstammtisch jubeln: Der Verweis auf Motorradlärm-Gegner, die gerne große Autos fahren oder mit dem Flugzeug in ferne Länder schweben, ist eines Journalisten, Geistenwissenschaftlers und Wissenschaftsredakteurs unwürdig. Für einen Lärmer hingegen schon fast typisch.

Nichts für ungut. Wir halten auch Ihren Lärm noch aus.

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23 Kommentare zu “Populistischer Meinungsbeitrag…
  1. JS sagt:

    „Einfach“ nur mal ein Dankeschön, dass es euch gibt.

    Im letzten Jahr, es war schon herbstlich, wollte ich im Sauerland eine
    Immobilie erwerben. Schön gelegen, mit Blick auf einen See. Leider –
    oder für mich: zum Glück – konnte ich dort vom Balkon nicht nur den
    Blick auf den See genießen sondern bekam auch gleich den Lärm der
    Motorrad-Freizeit-Raser mit, die die schöne Strecke entlang des
    Gewässers natürlich auch gerne nutzten, um mit ihrem Lärm auf sich
    aufmerksam zu machen.

    Der Makler deutete meine Miene richtig und gab mich als Kunde verloren,
    worauf er mir freimütig gestand, dass es im Sommer noch viel schlimmer sei.

    Macht weiter so. Endlich nimmt sich einer des Themas an.

  2. K. Werner sagt:

    Geehrte unsportliche „Verkehrsexperten“

    die auf Ihrer Website genannten Fakten und Zahlen zum Motorradlaerm sind zum Teil schlichtweg falsch.

    Mir ist es schleierhaft wie man zu solchen Aussagen und angeblichen Fakten kommt.

    Man benötigt wohl eine Grundlage zum reflexartigen Ruf nach Fahrverboten.

    Bin geneigt zu sagen: Typisch Deutsch

    Ist wohl in den Genen verankert

    Verkehrslärm ist definitv ein großes Problem. Motorradlärm ist in diesem Bereich ein sehr, sehr kleiner Faktor.

    Dieses reflexartige Verhalten hinsichtlich Fahrverboten und das Fehlen von jedem technischen Verständnis im Bereich Lärmemmissionen ist wirklich unterste Schublade.

    Meine Unterstützung für den B.U.N.D beende ich.

    MfG

    K. Werner

    • Der Redakteur sagt:

      Dieses reflexartige Verhalten hinsichtlich Fahrverboten und das Fehlen von jedem technischen Verständnis im Bereich Lärmemmissionen ist wirklich unterste Schublade.

      Lärmemission schreibt man nur mit einem „m“

    • Wolfgang sagt:

      Lieber K.Werner
      Natürlich ist Verkehrslärm ein allgegenwärtiges Problem in der heutigen Zeit.
      Jeder möchte (oder muss) mobil sein, keine Frage. Unterscheiden sollte man jedoch zwischen vermeidbarem Lärm und unvermeidbarem Lärm. Sie geben doch sicher zu, dass mancher Biker (nein, nicht alle!) einen Klappenauspuff verwendet oder den DB – Killer entfernt, um „gehört“ zu werden. Aber wer möchte den Krach denn eigentlich hören?
      Freuen Sie sich , wenn Sie von anderen ständig gestört werden? Ich brauche den „Sound“
      Ihrer Maschine nicht, muss aber scheinbar damit leben. Schließlich wollen Sie ja Ihren Spaß!! Nein, ich will Ihnen keinen Egoismus vorwerfen, überlege nur, wie ich dieses Verhalten einiger Zeitgenossen verstehen soll.
      Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass Sie diesen Lärm scheinbar als „unvermeidbar“ einstufen und, dass so manche manipulierte Maschine hinter der nächsten Kurve doch plötzlich leise wird.
      Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt…

    • Hermann sagt:

      Zitat Werner (Flaschbier ?)

      „Die auf Ihrer Website genannten Fakten und Zahlen zum Motorradlaerm sind zum Teil schlichtweg falsch.“

      Anstatt genau das zu tun was Sie hier als Vorwurf einwerfen:

      Wo bleiben ‚ihre‘ Fakten ? Welche Informationen sind ihrer Ansicht nach falsch ?
      Ihre Bemerkung betreffs „Fehlen von technischem Verständnis im Bereich Lärmemmissionen ist wirklich unterste Schublade“: Könnten Sie aus der Schmollecke herauskommen und erklären auf welche Passage / Aussage sie damit anspielen ?

      Danke.

  3. Emaille sagt:

    Herumfahren mit Motorrad,
    ist d’oller als man meinen mag.

    Ganz ohne Können und auch Kraft,
    man düst durch die Naturlandschaft.

    Auch Oma und Opa sind dabei,
    weil Gehen ist nicht mehr der Schrei.

    Ob dann von Nah oder von Fern
    dabei entsteht ein Höllenlärm,

    Wer sonst würd‘ merken, wie ich bin,
    das, was ja ist manch Hobbies Sinn.

    Von Egoismus keine Spur,
    es ist doch Teil Deutschlands Kultur.

  4. Wolfgang Loßmann sagt:

    Fahrverbote für alle!!!
    Wie bescheuert sind einige.

  5. Matthias sagt:

    „Allgemeine Fahrverbote für alle Motorradfahrer!“

    Diese vorsätzlich gestreute Falschmeldung geistert gerade durch soziale Medien.

    Und wie man sieht, springt der eine oder andere Redakteuer, schlecht oder gar nicht recherchierend, auf diesen Zug auf. Zuletzt Herr Becker vom Spiegel.

    Der Lokführer in diesem Zug brüllt sonst Parolen auf Pegida-Kundgebungen, der Schaffner trägt einen Button „Merkel muss weg“. Aber man hätte es bereits vor Abfahrt am Bahnhof ahnen können – das Graffiti mit dem zwangsimpfenden Bill Gates lächelt breit von der rechten (!) Seite und hinten klebt ein Aufkleber „F…You, Greta“.

    Sehr geehrter Herr Markus Becker, wollten Sie tatsächlich mit diesem Zug fahren? Oder haben Sie bloss Ihren Zug verpasst – den Zug zur Konzernzentrale, wo Sie von den Bossen Ihr Bakschisch für diese rundgelutschte Hersteller- und Lärmerlobby-Propaganda erhalten sollten?

    Das ist kein Journalsimus mehr. Das ist – getarnt inmitten des ansonsten seriösen Spiegel – das widerwärtige Abziehbild der üblichen rechten Hetze. Auf Kosten der Gesundheit von Millionen Straßenanwohnern.

  6. Fred sagt:

    Ich lese schon seit langer Zeit (seit ca. 2017) den Spiegel nicht mehr. Noch ein Grund mehr, ihn nicht mehr anzurühren. Das Problem ist bekanntermaßen über Jahre entstanden durch die massive Lobbyarbeit in Deutschland. Ich denke, dass es eine Lösung gibt für die Betroffenen: Auswandern.
    So wie ich das sehe, gibt es Auto- und Motorradlärmer natürlich auch anderswo: Zum Beispiel in Paris oder in diversen Städten in Großbritannien. Vielleicht hat sich jemand damit mal beschäftigt oder kann aufgrund seines Urlaubs dazu etwas sagen?

    Vorhin ist hier übrigens ein bekannter AMG vorbeigekommen. Hat sich angehört, als ob jemand auf der Straße mit einem Gewehr herumschießt. Gerast ist er auch noch (locker 70 km/h in der 50er Zone). Angst vor dem neuen Bußgeldkatalog hat der nicht. Ich kann auch sagen, warum: Die Polizei setzt diesen nämlich gar nicht um. Dass sie den Wagen nicht aus dem Verkehr ziehen kann, ist wohl noch nachvollziehbar, weil die Auspuffanlage dem Modell entspricht und zugelassen wurde, aber zumindest die 80 Euro könnte sie hier und da mal kassieren.

    • Reto sagt:

      Die Spiegels haben halt auch Corona, Medienkrise und Populismus… ;-)

    • Rainer Rau sagt:

      Also, für mich wird dieser Lärm nicht sozialer, nur weil er auch woanders stattfindet. Leben in Deutschland war doch mal angenehmer als in vielen anderen Ländern, sogar von Ausländern teilweise bestätigt. Lebensstil und Lebensqualität sollen sich in verschiedenen Ländern unterscheiden, aber in einem Land wie unserem ist dieser mutwillige, rücksichtslose und aus niedrigsten Beweggründen erzeugte Krach einfach nicht gesellschaftsverträglich. Wer den Lärm in London gut findet, sollte z. B. auch mit dem dortigen Gesundheitssystem zufrieden sein. Und in Paris einen Polizisten anzugreifen, würde ich mir 3mal überlegen.
      Die Ich-Mich-Mein-Mentalität ufert rasant aus, Autorität und Respekt passen nicht mehr dazu. Zu allem Übel wird mit der Lärmpest noch Geld verdient, da weiß die Politik schon, wessen Interessen sie vertritt.

  7. Matthias sagt:

    Ich fühle mich von Herrn Becker gut vertreten und begrüße es, wenn er mit seinem meinetwegen polarisierenden Artikel hier mal ein gegenteiliges Statement gesetzt hat!
    Bei dem, was um das Thema Fahrverbote und Lärmbelästigung neuerdings wieder Fahrt aufgenommen hat, ist das in meinen Augen auch nötig, um dieser komischen Hexenjagd etwas Gegendynamik zu verpassen, ob nun im Spiegel oder sonstwo.
    Seit fast 40 Jahren fahre ich gern und verantwortungsvoll Motorrad, und meine hat auch weit über 100 PS. Das ist offenbar Grund genug für Leute wie Sie, Leute wir mich pauschal zu verurteilen und an’s Kreuz nageln zu wollen, und darum hoffe ich, das es mehr von meiner Sorte gibt, die Ihnen dazu Paroli bieten.
    Wenn ein Motorradfahrer mit viel Getöse und zu schnell durch die Landschaft jagt, dann soll er die Konsequenzen spüren. Dafür aber pauschal alle zu verdammen ist armselig. Ich wohne auch auf dem Lande, und die Mehrzahl derer, die mich nerven und mir unangenehm auffallen, die sind mit 4 Rädern ausgerüstet. Führen Sie selber Ihr Fahrtenbuch und lassen sich mit Ihrem Karren von der Landstraße verbieten! Solange Sie weiter Ihren Unrat pauschal über allen Motorradfahrt auskippen wollen, hoffe ich, das es reichlich Gegenwind für Sie gibt.
    Verschonen Sie uns alle mit Ihrer Hetze !
    Und Ihr anderen Kommentatoren – schaltet mal euren Verstand ein und denkt darüber nach, wie man mit Maßhalten eventuell etwas mehr erreicht. Es gibt auch reichtlich Motorradfahrt, die das tun, ob Ihr’s glaubt oder nicht!

    • Der Redakteur sagt:

      Genau diese differenzierte Verfahrensweise schlägt der Bundestag vor: Zeitlich begrenzte Streckensperrungen als Ultima Ratio in Konfliktfällen: Am Kesselberg und am Schauinsland passiert das heute schon, weil sich zu viele Raser auf die Schnauze gelegt haben. Da steht nämlich nichts von allgemeinen Sonntagsfahrverboten. Herr Becker hingegen zitiert vor allem ein Töffblättchen aus der Schweiz wenn Sie sich damit gut vertreten fühlen, gebe ich den Vorwurf der Verallgemeinerung gerne zurück.

    • Riversong sagt:

      Ja, der Fahrtenbuchvorschlag ist der absolute Brüller. Fast hoffe ich ja, dass der irgendwie in Gesetzesform gegossen wird, einfach nur um zu sehen, wie schnell dieser Käse vom BVG wieder kassiert wird…

  8. Wudel sagt:

    Auf einer Artikel reagieren kann man ja machen aber sich fast nur erklären ist auch nicht richtig und dann noch faktenlos argumentieren…

    Unterste Schublade.
    80db ist unmöglich zu bauen bei einem Verbrenner. Meine 125er schafft das schon nichtmal (Euro3) und an der ist alles original.
    Und das mit den Klappen welche ansteuerbar sind mit Zubehör, dass macht nicht jeder Hersteller. Zudem werden die Motorräder danach nochmals geprüft vom Hersteller, es gibt da eine EU Norm…

    Und was ist mit Oldtimer? Die sind alle Lauter, egal ob Auto oder Motorrad. Aber dann gibt es vielleicht eine Regelung das die fahren können und dann holen sich alle Motorradfahrer so ein altes Teil und Greta liegt flach mit gekreuzten Augen. Geiles Ziel habt ihr.

    Dieser ganze Verband ist für den A*sch und diese ganze Diskussion geht nur auf Kosten von unter 10 Millionen Motorradfahrern, damit die Autoindustrie ihre SUV voranbringen kann welche mit 100db über die Straße düsen aber das stört ja nicht,Aha.

    Das alles ist ein Einschnitt in das Leben eines Menschen und Verletzt damit meiner Meinung nach unser deutsches Grundrecht.

    • Der Redakteur sagt:

      Es gibt kein Grundrecht auf Lärmen und Belästigen beim Ausüben von Grundrechten.

    • Rainer Rau sagt:

      Endlich hats einer geschafft, Greta mitspielen zu lassen. Die „gekreuzten Augen“ geben interessante Einblicke. Jetzt fehlen noch „die Chinesen“, „die Inder“ und „die Zustände der ehemaligen DDR“, dann haben wir die intelligentesten Argumente wieder mal gehört.

      Die Äußerungen bezügl. Technik und die gesamte Ausdrucksweise lassen nur den Rat zu: Langsamer atmen, Hyperventilation ist ungesund, zusammen mit Auspufflärm noch mehr.

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