Weserbergland: Demo für Ruhe

„Motorradlärm Weserbergland e.V.“ lässt für Grundrechtsdemonstration Straße sperren

Screenshot aus dem NDR Beitrag.

Die Motorradszene hat im August deutschlandweit zu zahlreichen Demos mit viel Lärm aufgerufen – um ihr Grundrecht auf Belästigung anderer zur verteidigen. Der Verein Motorradlärm Weserbergland e.V. hat einen anderen Plan: Er lud alle Freunde der Ruhe und Erholung aus den lärmbetroffenen Ortschaften herzlich ein, gemeinsam diesen Termin in der Rühler Schweiz mit Liegestuhl, Buch und Getränk als „TAG DER STILLE“ für die Region Weserbergland zu begehen: Die Strecke wird von 12-15 Uhr gesperrt. Die Teilnehmer konnten ihre mitgebrachten Stühle aufstellen, sich bei einem Getränk oder Lektüre entspannen und die Stille im Landschaftsschutzgebiet genießen. Der NDR berichtet. Im Vorfeld gab es mit den örtlichen Behörden unterschieldiche Einschätzungen darüber, ob so eine Demo „verhältnismäßig“ sei. Die Verwaltung war zunächst der Meinung, dass zwar Großdemos mit Lärm, Staus und erheblichen Belästigungen zulässig seien – nicht jedoch diese kleine, feine Aktion. Die Behörden mussten ihre ursprüngliche Position aber revidieren. Grundrechte sind unteilbar und nicht den Lärmern vorbehalten – wissen jetzt auch Polizei, Bürgermeister und Landratsamt.

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Neueste Kommentare

Da vor allem der Motorradlärm an den stark frequentierten Strecken besonders an den Wochenenden immer stärker zugenommen hat, bis hin zum Unerträglichen, ist er für viele Betroffene zum Problem geworden. Um erfolgreich mit den Vertretern der Politik und der Behörden zusammen zu arbeiten, soll zukünftig der Verein ein starker Ansprechpartner für die Anwohner sein.

Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, eine gemeinsame Plattform zu schaffen, um die Interessen der lärmgeplagten Anwohner zum Schutz ihrer Gesundheit und auch zum Schutz unserer einzigartigen Natur und Umwelt, gegenüber der Politik und den Behörden zu vertreten. Frei nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ können nun alle vom Verkehrslärm geplagten Bürger aus den Hotspots der gesamten Region Weserbergland in einem Verein organisiert zusammen an einem Strang ziehen.Dabei geben die geführten Gespräche durch Mitglieder des Vereins mit den Behörden und der Politik bereits Anlass zur Hoffnung: die Glaubwürdigkeit der Zusagen werden sich hoffentlich in Kürze an Taten und ersten Ergebnissen messen lassen. Intressierte und lärmgeplagte Anwohner können sich gern unter der Mailadresse ….. an den Verein wenden.

56 Kommentare zu “Weserbergland: Demo für Ruhe
  1. Frank Herbert sagt:

    Somit gängeln ein paar Menschen nach Gutdünken alle Verkehrsteilnehmer , die diese Strecke befahren möchten, mit dieser Sperrung – sehr sozial diese Aktion.

    • Armin Phelps sagt:

      Ich wurde schon mal von 2000 Bikern in Stuttgart gegängelt, die mich obendrein belästigt haben. Aber im Gegensatz zu den Demonstranten im Liegestuhl haben die nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Und ausserdem demonstrieren sie gegen etwas, das nie jemand gefordert hat. Merke: Belästigung im Motorradsattel hat nichts mit Grundrecht zu tun – auch wenn die Grundrechtsthematik vorgeschürzt wird.

    • Hans Gatt sagt:

      Es geht nicht einfach ums Befahren.

      Es geht darum, sich zu wehren, dass Horden krachmachender Motorradfahrer wie selbstverständlich Besitz dieser schönen Landschaft ergreifen können und andere Nutzer nötigen, mit mit Ohrenstöpsel oder gar nicht mehr hier aufhalten zu können.

      Und es geht auch darum, einmal inne zu halten, die Natur „neu“ zu erleben. Die Zeiten rücksichtsloser Freizeitmotorisierung mit Verbrenner-Maschinen aus dem letzten Jahrhundert sind vorbei. Dazu ist jeder ohne Motorgerät eingeladen.

      Gewöhnt euch schon einmal daran!

      • Rainer Rau sagt:

        Leider werden in unserer Gegend von Politik und Behörden die Schlafmützen für den deutschen Michel genäht.

        Die Raser und Lärmer stressen jeden, mit dem man darüber spricht, für Aktionen sind die Betroffenen zu ängstlich. Das aggressive Auftreten der Querschläger erfordert mehr Solidarität, als hier zur Zeit erreichbar ist – aber der Stressfaktor steigt und damit der Wille zu Verbesserung.

        Besonders enttäuschend sind die Polizei und die zuständigen Politikerdarsteller. Trotz vieler Hinweise tut sich rein gar nichts, zu den Gründen sag ich hier mal nix.

        Das asoziale Verhalten der Störenfriede steigt mit dem Widerstand, vielleicht wird in absehbarer Zeit der Kipppunkt erreicht – sie tun jedenfalls alles dafür.

        • Möwer von der Küste sagt:

          Am Samstag habe ich eine Tour vom Norden in den Harz gemacht und bin mit meiner Harley über Land gefahren. Dabei kam ich bei Minden durch einen kleinen Ort, den Namen weiß ich nicht mehr, auf dem Fußgängerweg gingen ein Mann und ein Ca. 12 jähriger Junge. Als ich ihnen mit geschlossener Klappe entgegen kam, bekam ich jeweils den Stinkefinger!!! Es ging also nicht um die Lautstärke sondern nur um mich persönlich! Ich habe mich so geärgert, dass ich den Knopf gedrückt habe und bin ab da mit der automatischen Regelung weiter gefahren.
          Die gesetzlichen Vorgaben halte ich ein, beleidigen als Asozialer lasse ich mich nicht!!!
          Wenn ich von einem Schild gebeten werde überlege ich mir noch einmal auf den Knopf zu drücken, sonst definitiv nicht mehr!
          Schönen Gruß

          • Reto sagt:

            Sie sind ja ein Vorbild!
            Kleine Jungs mit Donnerhall bestrafen oder großzügig die Klappe halten, wenn ein Schild steht.
            Und sich auch noch (trotz Knopf) an die gesetzlichen Vorgaben halten! Respekt.
            Wer würde auf die Idee kommen, Sie als asozial zu beschimpfen?

          • Möwer von der Küste sagt:

            Ok,
            dann habe ich, wie erwartet, noch einen Stinkefinger von Ihnen bekommen.
            Danke dafür, ich bleibe also im gesetzlich Rahmen – Sie auch???

          • Reto sagt:

            Von Stinkefinger habe ich nichts gesagt, das fände ich ungebührlich.
            Gesetzlichen Rahmen kann ich bei Ihnen nicht erkennen. Ich würde von Belästigungsjustiz reden.

          • Möwer von der Küste sagt:

            Tja,
            wenn jeder nur an sich denkt, ist an jeden gedacht.
            Rücksichtnahme nur von einer Seite geht eben nicht!
            Weitere Beleidigungen helfen da bestimmt nicht weiter.
            Sie brauchen mir nicht mehr zu schreiben, bringt eh nichts.

          • Reto sagt:

            Nein, ich mag diesen Blödsinn, den Sie schreiben! Bitte mehr!
            „Rücksichtnahme nur von einer Seite geht eben nicht!“ Meinen Sie sich mit rücksichtsvoll? Allen Ernstes, Sie Tasten-Klappenauspuff-Kindererzieher?
            Hier liegt keine Beleidigung vor, sondern eine Entlarvung. Denken Sie mal drüber nach. An wen denken Sie denn so, wenn Sie mit getasteter Klappe durch die Gegend gondeln? Fühlen Sie sich da groß und stark? Oder denken Sie daran, wie viel Rücksicht die anderen gerade auf sie nehmen müssen. Tja: „wenn jeder nur an sich denkt, ist an jeden gedacht“. Genau.

          • Randolph w. sagt:

            …das ist wirklich schwer zu ertragen, was der Möwer da vom Stapel lässt. Alle Verhaltensweisen eines Menschen zeigen, der von der anerkannten gesellschaftlichen Norm der Rücksichtsnahme abweicht (hoppla jetzt komm ich) und sich dann als regelkonformer Held feiern. Das gibt’s nur im Straßenverkehr und vllt. nur in Deutschland. Ein Outlaw als Pädagoge der Zwölfjährigen. Früher sagte man Oberlehrer dazu. Isch fass es net!

          • Reto sagt:

            Die Position ist mir geläufig. Am Schluss schreiben sie dann: „Lass mich doch in Ruhe“ und meinen „meine Mitmenschen belästigen.“

          • Rainer Rau sagt:

            Randolph, das mit dem Outlaw hätten Sie besser sein gelassen, das wird höchstwahrscheinlich als Kompliment missverstanden.

    • Gabi2 sagt:

      Motorradfahren ist eines der asozialsten Hobbies, die man legal betreiben darf und der „Sound“ ist ja ein ganz essentieller Teil dieses einseitigen Vergnügens. Mit Apellen zur Rücksichtnahme auf Mitmensch und Umwelt ist da nicht viel zu bewegen. Da helfen nur entsprechende gesetzliche Vorgaben für die Hersteller und realitätsnahe Prüfverfahren für TÜV Zulassung. (Tipp: mal in die Wahlprogramme zur Bundestagswahl schauen, mit dem Scheuer Andi ist jedenfalls keine Besserung zu erwarten).

      • Ein Zweiradfahrer sagt:

        Ich habe nicht nachgezählt,wie oft ich allein in diesem Thread als „Asozial“ denunziert wurde. Motorrad fahren ist kein Hobby, Motorrad fahren ist heilig. Unnötig laut soll es freilich nicht sein.

        • Reto sagt:

          Ich würde eher formulieren, dass Motorradfahren sozial verträglich werden muss.

          • Ein Zweiradfahrer sagt:

            Hier darf ich Ihnen 100% zustimmen! Was der Möwer von der Küste hier loslässt fasse ich selbst als eingefleischter Motorradfahrer nicht.

        • Rainer Rau sagt:

          Wenn Sie nicht zu den Rasern und Lärmern gehören, besteht kein Grund, sich angesprochen zu fühlen. Der Lärm sollte objektiv und ohne Ohrstöpsel gewertet werden.

          • Wolfgang Behrends sagt:

            Gabi2 hat in ihrem Beitrag oben das Motorradfahren per se als asozial bezeichnet. Somit soll wohl auch jeder Motorradfahrer angesprochen werden und kann sich meines Erachtens auch angesprochen fühlen.
            Stören tut es mich nicht. Es zeigt nur, welche Geisteshaltung hier bei vielen Motorradlärmgegenern vorhanden ist.
            Sollte man mir den Stinkfinger zeigen, würde ich dies juristisch nachverfolgen lassen. Das nämlich ist asozial.
            Das generelle Probem ist, daß viele Menschen heutzutage nur in Schwarz und Weiß zu denken vermögen. Und das ist auf dieser Website leider allzu offensichtlich.

          • Armin Phelps sagt:

            Ja Wolfgang, Schwarz-Weiß-Denken ist weit verbreitet. Deshalb fühlst Du Dich auch von Gabi2 im Namen alle Belästigten angepisst: „Das generelle Probem ist, daß viele Menschen heutzutage nur in Schwarz und Weiß zu denken vermögen.“ Du Wolfgang gehörst dazu…

      • Wolfgang Behrends sagt:

        @ Armin Phelps

        Angepisst passt nicht ganz – amüsiert trifft es eher. Und zwar ob der Schlichtheit und Naivität vieler motorradabgeneigten-Foristen hier.

        • Reto sagt:

          Sie verstehens nicht…
          Sie wollens nicht verstehen…
          Sie können’s nicht…

        • Reto sagt:

          Sie verstehen nicht, dass Sie anderen vorwerfen Schwarz-Weiss zu denken und dann von der Gabi2 auf alle schließen. Und wenn man Sie darauf hinweist (schwarz-weiss), werden Sie beleidigend. Im übrigen ist „asoziales Gesocks“ eine Beleidigung, der Vorwurf asozial zu sein ist keines. Und Gabi2 schreibt es sein „ein asoziales Hobby“. Mit scheint der Bezug auf mache Biker sogar sehr treffend. JünGst auf RTL eine Reportage gesehen, da sagte ein Sportfahrer die Anwohner hätten ja wohl auch noch die Zeit mit Regen und wenn es kälter ist (sinngemäß). Diese Haltung ist für mich eindeutig asozial.

  2. Karl W. sagt:

    Lärmdemos ja, andere erstmal nein. Sagt viel aus über unsere „Asoziale-first“-Gesellschaft.

  3. Rossi sagt:

    Ich muß sagen – das gefällt mir richtig gut!

    Grüße, Rossi

  4. Ein Zweiradfahrer sagt:

    Da wird die Straße endlich mal dafür genutzt, wofür sie gebaut wurde.Zum Liegestühle aufstellen. Tolle neue Welt.

    • Armin Phelps sagt:

      Schwerter zu Pflugscharen, Straßen zu Wohlfühlzonen demilitarisieren!

    • H. Gatt sagt:

      Straßen sollen Menschen verbinden, sie sind keine Rennstrecken für stinkende und lauten Motorräder.

    • Rainer Rau sagt:

      Die Straßen wurden gebaut, um von A nach B zu kommen, nicht um mit gesellschaftsunverträglichem Gebaren Menschen zu stressen und zu schädigen. Ihr habt es so gewollt, verhaltet euch sozial, sofern ihr es wollt und könnt. Ansonsten: Selbst schuld!

  5. Möwer von der Küste sagt:

    Moin,
    jeder für sich hat recht.

    Meiner Harley (93 dB(A)) habe ich eine Klappenabgasanlage für 2500€ gegönnt.
    Jetzt fahre ich immer im gesetzlichen europäischen Rahmen!
    Der Rahmen sieht nach der neuesten EU-Geräuschverordnung UNECE-R 41.04 vor, dass im Stand (!) bei halber Nenndrehzahl und bei der Beschleunigung (!) von 50 – 80 km/h der im Fahrzeugbrief angegebene Dezibel Wert eingehalten werden muss.
    Bedeutet:
    Von 1 – 49 km/h ist die Klappe offen, also laut.
    Von 50 km/h bis 80 km/h geschlossen, also leiser.
    – Das ist der Bereich in dem, bei Beschleunigung, das Fahrgeräusch (77dB(A)) gemessen wird.
    Ab 81 km/h offen, also laut.
    Fährt man dann nicht unter 50 km/h bleibt die Klappe immer offen, also auch bei einer Beschleunigung laut. Einmal unter 50 km/h (laut bis zum Stillstand) macht die Klappe erst wieder bei 51 – 80 km/h zu.
    Offen heißt:
    Es gibt keine gesetzliche Lärmbegrenzung!
    Eventuell müsste man in 30er Ruhezonen dann 10€ bezahlen, weil es ja auch leiser geht.
    Allerdings kann der Ordnungshüter ja ruhig eine offizielle Geräuschmessung durchführen.
    Natürlich habe ich die Möglichkeit, und das mache ich auch oft, den Knopf zu drücken um „leise“ zu fahren!
    Es ist aber auch so, unter den vorgeschriebenen dicken Helmen hört man dann kaum den Motor.

    In Österreich dürfen Motorräder ab 95 dB(A) im KFZ-Schein bestimmte Strecken nicht befahren, dass betrifft meine Harley also nicht.

    Nach meiner Erfahrung, ich fahre seit 1978, sind 99% der Motorräder mit zugelassenen Abgasanlagen unterwegs.

    Vielleicht trägt meine Schreiberei ja etwas zum Hintergrundwissen bei, ändern wird sich deshalb nichts.

    Alle Angaben ohne Gewähr!

    Laut: ist out. Und leis’: ist scheiß.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Reto sagt:

      „Vielleicht trägt meine Schreiberei ja etwas zum Hintergrundwissen bei…“
      Nein.

    • Rainer Rau sagt:

      Sie trägt zu dem Wissen bei, dass Leute wie Sie mit Absicht nerven und schädigen.

    • Bigfoot sagt:

      Nein, laut ist Idotie

    • Rainer Rau sagt:

      Man gönnt sich ja sonst nichts…
      Geschenke an die Geliebte werden normalerweise gewürdigt, so wird auch hier Entsprechendes (körperlich sowie mental) gekrault, gestreichelt und gekitzelt. Eine solche Beziehung ist auch einfacher zu handhaben, außer, wenn die Angebetete mal „aus ungeklärter Ursache“ die Richtung verliert.

    • Peter sagt:

      @Möwer von der Küste
      Schon mal was von Rücksicht gehört?
      DAUMEN RUNTER bei unnötigem Lärm, meldet Kennzeichen und Uhrzeit der Polizei! Je öfter ein Kennzeichen gennant wird desto höher der Druck auf die Verantwortlichen. Die von der Fahrzeuglobby gepamperten EU`ler in Brüssel sind den Stuhl nicht wert auf dem sie sitzen. Versteckte Lärmblitzer müssen her, anders ist dieser Bettelei um Aufmerksamkeit nicht mehr beizukommen.

      • Rainer Rau sagt:

        Ich habe diesbezüglich noch keinen Verantwortlichen gefunden, dessen dickes Fell irgendeinen Druck hat spüren lassen – außer dem Druck der Lobbyisten. Trotzdem mach ich weiter und hoffe auf den steten Tropfen.

  6. Luzia B. sagt:

    Und nächste Woche tanzen wir unseren Namen dann auf dem Frankfurter Kreuz…

    • Reto sagt:

      Ich habe was besseres! Wir organisisieren 15.000 Biker, die gegen den Klimawandel protestieren und dabei mit offenen Auspuffen Krach schlagen (und Benzin verblasen).

  7. Hermann Emerich sagt:

    @Ein Zweiradfahrer
    „Da wird die Straße endlich mal dafür genutzt, wofür sie gebaut wurde.Zum Liegestühle aufstellen. Tolle neue Welt.“

    Es soll sogar Leute geben die im Ernst glauben, dass die Strasse zum Angeben und Lärmen da wäre.

  8. Ein Zweiradfahrer sagt:

    Klimawandel? Wenn es den von Menschen gemacht geben sollte,was ich persönlich nicht glaube, dann stellt sich die Frage,welchen Anteil die Motorräder in Europa dazu beitragen.Aber auf einer landschaftlich schönen Strecke demonstrieren ich gerne auch gegen den Klimawandel. Und wenn die demonstrierenden Motorradfahrer dann wieder für die Flutopfer spenden,ist doch für alle viel erreicht worden.DLZG

    • Reto sagt:

      Also bei Ihrer Geisteshaltung hätte mich alles andere gewundert (Betrifft: menschengemachter Klimawandel).

    • TTHG sagt:

      Ich persönlich bezweifle aus eigener Anschauung, dass die Erde eine Kugel sein soll. Obwohl das schön wäre, weil ja dann Motorradfahrer runterpurzeln würden, wenn sie unten rumfahren.

    • Lutz sagt:

      Klimawandel? Aus ihrem Beitrag heraus entnehme ich, dass sie noch an den Osterhasen glauben. Anstatt mit unnötigem Lärm Bürger zu belästigen, sollten sie ihre Freizeit in etwas mehr Bildung investieren.

  9. Laut ist Out sagt:

    Ich finde das ist eine super kreative Aktion, die exakt die richtige Zielgruppe anspricht !
    Mein Prädikat:
    –> Absolut nachahmenswert !!! <–

    Werde das mal im Hinterkopf behalten. Wenn sich verschiedene BI's und IG's regional vernetzen und derartige Demos regelmäßig machen, wird der Lärmausflug der Krawall-Idioten nachhaltig gestört.

    • Klaus P sagt:

      Solange hier die Beleidigungen nicht aufhören bleibts einfach unsachlich, Ihr Liegestuhlschnarcher … Holzkohlebruzler, ..
      Wie stellt Ihr Euch ein miteinander vor, gibts Ideen oder gar einen richtigen Plan ? Kritik ja, aber konstruktiv !

      • Reto sagt:

        Vorschlag: Stilllegen der Belästigermaschinen.

        • Klaus P sagt:

          Das setzt tatsächlich stattfindende Kontrollen voraus. Ich fahre selbst und finde selbst, dass es Fahrzeuge und auch bestimmte Fahrer gibt die so nicht auf die Strasse gehören. Es bedarf keinem Sounddesign oder Klappenauspuff um Fahrspaß zu haben. Illegale Umbauten führen eh zum Erlöschen der Betriebserlaubniss und damit zur Stillegung.
          Nur schafft es die Rennleitung nicht alle schwarzen Schafe bei Kontrollen aufzuspüren. Verstärkte Kontrollen in Hotspots sind ein guter Anfang. Stillegung bei illegallen Umbauten und zusätzlich bei z.B. fehlendem DB-Eater 500 Euro und im Wiederholungsfall das doppelte. Die Strafe darf weh tun, schauen wir mal in die Nachbarländer.
          Die normalen Fahrzeuge und Fahrer um die es hier nicht geht werden es auch danken.
          Einige Fahrzeuge nimmt man nach 150 – 200 Metern nicht mehr wahr, andere sind noch nach über 1.500 Metern deutlich zu hören. Stillegen und härte Strafen für einige Verstöße plus verstärkte Kontrollen an den Hotspots als Anfang da gehe ich mit. Das würde die Situation schon entpannen.
          So ließen sich evtl. auch Streckensperrungen vermeiden und Beherbergungsbetriebe und Gastronomie müssten nicht um Gäste bangen.

        • Klaus P sagt:

          „laermgegner“ doch, Selektion ist gefragt, „Stillegen der Belästigermaschinen“ ==>> Ursache !!!
          Bitte richtig lesen.
          Sollte Ihre Forderung dahingehend zu verstehen sein dass alle Motorräder stillgelegt werden sollen ?
          Bitte werden Sie konkret und üben konstruktive Kritik.

          • Reto sagt:

            Hat keiner gesagt, dass Motorradfahren verboten werden soll. Aber mit diesen von der Motorradlobby geschaffenen Normen sind viele Motorräder absolute Belästigungsmaschinen – mit Klappen etc. Die Norm und diese Maschinen müssen aus dem Verkehr.

  10. Hermann Emerich sagt:

    „…derartige Demos regelmäßig machen, wird der Lärmausflug der Krawall-Idioten nachhaltig gestört“.

    Und um gut Wetter zu machen könnten wir das ja mit einer Spendenaktion für die vielen Opfer des Motorradlärms verbinden.

    • Laut_ist_out sagt:

      statt Krawall-Krach „Solidaritäts-Demos“ die vorgaukeln für Kinder, krebskranke oder Flutopfer eine Benefizveranstaltung zur Befriedigung des eigenen ADHS-Syndroms durchzuführen …

  11. Hannoveraner sagt:

    Bin zwar selbst Motorradfahrer der die Strecke auch hin und wieder befährt, aber ich finde die Aktion gut und richtig!

    Ich bin regelmäßiger Leser der Beiträge und hin und wieder kommentiere ich hier auch. Und aufgrund der Beiträge habe ich mich im Juni mal aus Interesse für eine halbe Stunde an den Rühler Ortsausgang gesetzt, eine Flasche Wasser aufgemacht und einfach mal den Verkehr mit Augen und Ohren beobachtet.

    Vorweg:Ich war auf Motorraddemos. Und ja, ich bin auch gegen Fahrverbote, weil ich das Individuum für seine/ihre Taten in der Pflicht sehe und Kollektivstrafen ablehne. Auch eine nachträgliche „Illegalisierung“ von zugelassenen und unveränderten Maschinen älterer Baujahre durch das Tiroler Modell lehne ich persönlich aufgrund meiner Weltsicht ab.
    Es wird jedoch Zeit das was passiert, sei es durch Ortsschildversetzungen, Blitzer, Lärmblitzer (da gibt es in Frankreich ja schon vielversprechende Ansätze) oder regelmäßige Kontrollen.

    Aber was sich manche Motorradfahrer erlauben/an dem Tag erlaubt haben, ist/war jenseits aller Grenzen von Gut und Böse.

    Der normale und sozial angepasste Motorradfahrer fiel mir in meinem persönlichen Hörempfinden(Städter, Nicht-Anwohner und Motorradfahrer) kaum auf. Aber auch bei diesen gilt was für jede Art von Individualverkehr gilt: Frequenz und Masse bestimmen die Belastung.

    Was mir jedoch stark in Erinnerung geblieben ist, waren die 20% Lautesten…
    Von Supersportler-Trios die sich durch schreiende Motoren ankündigten und dann Überholmanöver starteten bei denen ich nur auf das Krachen des Aufschlags in Auto oder Leitplanke wartete, Supermotos die kurz nach dem Ortsschild erstmal lautstark „Männchen“ (Wheelies) machen mussten bis zur Chopper Gruppe bei denen mir am Straßenrand die Ohren schmerzten und der Brustkorb vibrierte.
    Es war eine Mischung aus Fahrweise (Hochdrehzahl/offene Klappen), illegalen Manipulationen (manche der Auspuffe wiesen so Schwarze Löcher auf wie die geistige Ausstattung mancher Minister) bis hin zu meinem absoluten „Favoriten“ einem Mopedfahrer der seine Stereoanlage so laut laufen ließ, das mir am Straßenrand schon der Schädel dröhnte.
    Kurz: Ich war entsetzt und habe aus der Erfahrung mitgenommen noch mehr darauf zu achten wie ich mich auf dem Motorrad verhalte und dieses in meinem Freundeskreis auch verstärkt anzumahnen (wobei ich für mich in Anspruch nehme dies auch vorher schon getan zu haben).

    Die Aktion war gut und richtig.
    Es ist eine Demonstration wie jede andere und wie jede andere Demonstration werden Infrastruktur und Abläufe gestört um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.
    Und wenn ich hier einige Kommentare lese zweifele ich am Verständnis vom Demonstrationsrecht.

    • laermgegner sagt:

      „Die Aktion war gut und richtig. Und wenn ich hier einige Kommentare lese zweifele ich am Verständnis vom Demonstrationsrecht.“
      Da gebe ich Ihnen Recht (in beiden Punkten).

      Nun lesen sie allerdings bitte auch die Kommentare von den üblichen Gegenspielern:

      Nichts Geringeres als ein Gesamtverbot für Motorradfahrten wird gefordert, ausgeschmückt mit Generalisierungen bishin zu Beleidigungen.

      Beide Seiten schenken sich hier rein garnichts. Deswegen hat dieses Projekt in meinen Augen zwar das richige Ziel, ist aber menschlich vollkommen an die Wand gefahren.

  12. Herbert sagt:

    Wieviel Teilnehmer waren dabei?
    Stimmt es das es lächerliche 24 Personen waren?

    • Reto sagt:

      Ja Herbert, sie stehen beziehungsweise sitzen stellvertretend für die 70 Prozent der Deutschen, die Streckensperrungen für laute Kräder befürworten, das ist repräsentativ untersucht. siehe hier

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