Bundesrat fordert Knatterbremse

Die TAZ berichtet vom Entschluss der Länderkammer.

Der Bundesrat hat sich jetzt mit großer Mehrheit für die wirksame Minderung und Kontrolle von Motorradlärm ausgesprochen. Die Beschlüsse des Bundesrates greifen die Forderungen der baden-württembergischen „Initiative Motorradlärm“ auf – bundesweit regt sich massiver Widerstand gegen die unkontrollierte Entwicklung beim mutwilligen Auspufflärm. Die TAZ titelt: Länder für bessere Knatterbremse!

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) – einer der Frontleute der Initiative – zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Mit der Entschließung des Bundesrats haben wir eine wichtige Etappe beim Schutz vor Motorradlärm erreicht. Aber wir sind noch nicht am Ziel angelangt. Auch, wenn Land und Kommunen alles ausschöpfen, was gesetzlich möglich ist, muss deutlich mehr getan werden. Motorräder müssen leiser werden und Motorräder müssen leiser gefahren werden. Rücksichtsloses Fahren muss deutlichere Folgen haben. Dafür müssen die rechtlichen Vorgaben erweitert werden. Hier sind insbesondere die Bundesebene und Europa gefragt.“ 

Nordrhein-Westfalen hatte einen Teil des Forderungskatalogs der „Initiative Motorradlärm“ in den Bundesrat eingebracht. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hatte in den Beratungen im Bundesrat den Forderungskatalog um weitere notwendige Punkte ergänzt, die der Bundesrat heute beschlossen hat. 

Konkret handelt es sich um folgende Punkte:

  • Der Umstieg auf nachhaltige und lärmarme Mobilität ist ein Muss. Motorradfahrer werden aufgefordert, rücksichtsvoll und leise zu fahren.
  • Hersteller und Händler sollen leisere Motorräder herstellen und anbieten (Verbot des sogenannten Sound-Designs).
  • Stärkere Verkehrsüberwachung und Ausweitung von Kontrollmöglichkeiten.
  • Beschränkungen und Verbote müssen in besonderen Fällen möglich sein
  • Vorsätzlich lärmerzeugende Fahrweisen müssen stärker geahndet werden
  • Der Bund muss eine Lösung finden, damit insbesondere Raser einer Strafe nicht entgehen können.
  • Alternativ wird zumindest die Einführung einer Halterhaftung gefordert
  • Pflicht zur Führung eines Fahrtenbuchs

Als Erfolg der „Initiative Motorradlärm“ wertete der Verkehrsminister das im Bundesrat erzielte Ergebnis: „Mit dem Beschluss des Bundesrats haben wir zwar noch kein Gesetz, dennoch ist die Entschließung ein großer Erfolg für die „Initiative Motorradlärm“. Das Engagement der vielen Mitglieder und unseres Lärmschutzbeauftragten Thomas Marwein hat wesentlich zu dem positiven Abstimmungsergebnis beigetragen. Nun müssen weitere Schritte folgen. Ich setze mich weiterhin und mit Nachdruck für die Minderung von Motorradlärm und die konsequente Sanktionierung von Regelverstößen ein!

Tagesaktuelle Umfrage bei motorradonline.de: „Loud is eben gar nicht out“.

Initiiert durch den Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung Thomas Marwein MdL und Sonja Schuchter, Bürgermeisterin von Sasbachwalden, hatte sich im Juli 2019 die „Initiative Motorradlärm“ gegründet. Lärmschutzbeauftragter Marwein: „Gestartet sind wir mit 29 Mitgliedern, mittlerweile ist die Zahl auf 98 angestiegen. Die Mitglieder – Städte, Gemeinden und Landkreise – repräsentieren über ein Viertel der elf Millionen Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg. Ich kenne keine erfolgreichere Initiative zum Thema Motorradlärm.“ 

Sachverständigenrat für Umweltfragen: Dauerhafter Lärm macht krank

Marwein verwies auch auf das aktuelle Umweltgutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen, welches erneut hervorgehoben hat: Dauerhafter Lärm ist nicht nur belästigend, sondern wirkt sich schädlich auf die Gesundheit aus und macht krank.  H

Bestand zugelassener Krafträder steigt kontinuierlich

Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich durch Straßenverkehrslärm belästigt. Als besonders störend werden einzelne Fahrzeuge empfunden, die aufgrund ihrer Konstruktion sehr laut sind. Dazu gehören insbesondere Motorräder, die über einen speziellen Klangcharakter verfügen. Der Bestand an zugelassenen Krafträdern in Deutschland steigt kontinuierlich an: Vor 50 Jahren (1970) waren es nur etwa 230.000, zur Jahrtausendwende (2000) waren es mit 3,3 Millionen bereits mehr als das Zehnfache. 2020 ist die Zahl auf über 4,5 Millionen Krafträder angestiegen. Motorradlärm-Displays: Landesförderung bis 30. Juni beantragenDas Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützt Kommunen und Landkreise erneut bei der Anschaffung von Displays gegen Motorradlärm mit bis zu 4.000 Euro. Von Motorradlärm geplagte Städte und Gemeinden, sowie Land- und Stadtkreise können sich noch bis zum 30. Juni 2020 für eine Förderung bewerben. Die Anträge können beimMinisterium für Verkehr eingereicht werden. 

Welt online berichtet: hier.
Südkurier. hier.
Motorrad: hier.

112 Kommentare zu “Bundesrat fordert Knatterbremse
  1. Michael Reinhard sagt:

    Endlich!
    Jetzt können wir nur hoffen, dass zügig etwas gegen den Motorradlärm getan wird.
    Wenn die Politik wirklich will, dann kann sie schnell eine wirkungsvolle und nachhaltige Lösung auf den Weg bringen, siehe Corona.
    Dazu gehört die rigorose Veröffentlichung der Lobbyisten die seither Verbesserungen verhindert haben.

  2. Hubertus Ulsamer sagt:

    Ich freue mich über diesen ersten Schritt!
    Und ich danke allen, die schon so lange leiden und kämpfen!
    Auch Ihnen, Holger Siegel!!!

    • Siegel sagt:

      Kompliment zurück, Herr Ulsamer – und wirklich ein schöner (erster) Schritt.
      BaWü und NRW haben ihn gewagt und die anderen Länder haben dank des ansteigenden Drucks mitgezogen. Bitte bleiben auch Sie weiter dran!

  3. Laut ist Out sagt:

    Prima, endlich ein Schritt in die richtige Richtung !

    An dieser Stelle auch meinen Dank an Herrn Siegel der seit vielen Jahren nachdrücklich auf die problematischen Klappen hinweist und natürlich an all die anderen Engagierten welche unermüdlich gegen den unnötigen Lärm kämpfen.

    Nun hoffe ich auf eine „zeitnahe“ und positive Zustimmung im Bundestag.

    Bedauerlich ist nur, daß sich der Bundesrat nicht auf Klappen generell – also auch z.B. bei Autos verständigen konnte. Aber das kommt ja vielleicht noch.

    Ich werde meine Bundestagsabgeordneten nun ansprechen um zu wissen, wie sie sich zu diesem Vorstoß des Bundesrates positionieren. Das wird mir bei meinem nächsten Urnengang helfen :)

    In diesem Sinne – allen ein erholsames und ruhiges Wochenende.

  4. Hannoveraner sagt:

    Symbolpolitik ist doch immer wieder was schönes…

    Gut gemeinte Punkte die aber immer wieder an einem Punkt scheitern: fehlenden Kontrollen.
    Es ist vollkommen egal, wie laut/leise ein Motorrad sein darf oder wo ein Fahrverbot herrscht, wenn dies nicht kontrolliert wird.
    Und die fehlenden Kontrollen hängen an einer unterfinanzierten und unterbesetzten Polizei. Die übrigens Länder- und nicht Bundessache ist.
    Aber es ist wohl günstiger und symbolträchtiger eine Sache dem Bundestag vorzulegen…

    Wer sein Motorrad illegal modifiziert (DB Killer entfernen, Klappen aushängt, offene Luftfilter installiert etc etc) dem ist egal ob er eine Strecke befahren darf oder nicht. Er/oder sie kümmert sich nicht um die Anwohner.

    Derjenige der sich an die geltenden Vorschriften hält und (gehen wir vom besten Fall aus) auch noch eine angepasste Fahrweise an den Tag legt, wird aber benachteiligt.
    Es kann doch eigentlich nicht sein das gesetzestreue Bürger mehr beeinträchtigt werden als jene die Gesetze mit Füßen treten.

  5. Wellmi sagt:

    Erinnert mich an den Dieselskandal. Ich habe volles Verständnis für die Menschen, die sich über zu laute Fahrzeuge beschweren. Aber Vorschläge wie Fahrtenbücher, oder Verkehrsverbote? Sind geeignet wieder den Verbraucher strafen. Nichts gelernt – ich fahre über 20 000 km pro Jahr motorrad und ich erwarte dass mein fahrzeug regelkonform ist nach der Erteillung der hu plakete . Es wurmt mich wirklich denn der Vorschlag e-motorrad ist genau der gleiche schmarn wie klappen auspuff. Denn die regularien ermöglichen das cheaten ganz gleich ob db oder bei e Bikes kw ? Und ich soll dann als bürger für diese lücken herhalten. Ich habe eigentlich gedacht dafür gibt es den TÜV. Deswegen halte ich den Vorschlag für falsch. Denn für rasen oder so was gibt es schon strafen. P.S. Gäbe es bessere Db- eater zu kaufen ich baue diesen freiwillig ein. Ps. Ein schönes wochenende

    • Rossi sagt:

      Das hat nichts mit dem Dieselskandal zu tun, und damit zu vergleichen heißt, die Krachfräsen, die mir auch dieses Wochenende im Schwarzwald wieder angegällt haben, mit betrogenen Verbrauchern zu vergleichen. Denn ich behaupte inzwischen, daß diese Krachmacher das in vollem Bewußtsein tun, und im Gegenteil diesen Krach bewußt wollen und oft noch absichtlich verstärken.
      Ja, und ich hoffe sehr, daß Dinge wie Fahrtenbücher oder Verkehrsverbote diese „Verbraucher“ („Verbraucher der Ruhe“?) strafen. Regularien ermöglichen immer das Bescheißen, aber das Problem hier ist, daß eben jene Regularien viel zu krachtolerant sind.
      Und warum gibt es keine „besseren DB-Eater“, sprich leisere Auspuffanlagen zu kaufen? Ganz einfach: Der Markt verlangt sie nicht.
      Es freut mich zu hören, daß es noch Motorradfahrer gibt, deren Fahrspaß nicht am Krach hängt. Nach diesem Wochenende aber habe ich allerdings wieder das Gefühl, daß nicht die Krachfräsen Einzelfälle („Einzelfälle“! Hahaha!) sind, sondern die Leisen.
      Immerhin, auch dir ein schönes Wochenende!

    • Rainer Rau sagt:

      Wir waren gestern notwendigerweise eine größere Strecke parallel zu einer Landesstraße zu Fuß unterwegs, und oh Wunder – es gibt sie, die Leisen, Anständigen. In ca. 1 1/2 Stunden genau 4 Stück, die allerdings zwischen 70 – 80 „Normalen“ nicht auffielen. Und Letztere verderben das Klima, schade um Fahrer wie Sie, und ich glaube Ihnen absolut.

    • Rainer sagt:

      Bin voll Ihrer Meinung.
      Hat sich überhaupt auch schon mal jemand Gedanken gemacht, was in wenigen Jahren mit dem Elektroschrott, sprich nicht brauchbaren E-batterien aus Autos, Fahrädern usw. geschehen soll.
      Wahrscheinlich wird dieser nach Afrika illegal verschifft, damit die hiesige Autoindustrie und deren Elektroautos sauber da stehen.
      Darüber denkt wohl keiner nach. Nur, oh wie toll Elektroauto.
      So ein Scheiß.
      Ausserdem gibt es wohl derzeit wichtigeres als Motorradlärm, nämlich das Trump gefährlich ist usw. , aber das wird vernachlässigt.
      Macht ja nichts, wenn Trump, Putin, China und Nordkorea den 3. WELTKRIEG heraufbeschwören, das ist ja so was von nebensächlich, da ist doch glatt gegen Motorradfahrer vorzugehen wichtiger.

      • Reto sagt:

        Nicht wichtiger, aber genauso wichtig. Wir können ja in Erwartung des Weltuntergangs auch das Kinderzüchtiugen wieder einführen. Wäre ja nebensächlich.

  6. Michael sagt:

    Hallo liebe Redaktion, Ihr Engagement schätze ich überaus und bewundete ihre Ausdauer, die jetzt wohl endlich Erfolg zeigt. Aber ist es wirklich so?
    Ist doch seitens Regierung ab 2016 für Neuzulasdungen die 77 dB Grenze schon einmal vorgeschrieben worden und Verbot der Klappenauspuffe auch. Jetzt sind 80 dB auch nur für Neuzulassungen. Bitte was genau ist hier neu, geschweige denn besser?

    • Reto sagt:

      Wir halten die Auspuffklappen für Abschaltvorrichtungen vergleichbar dem Dieselskandal. Auf EU-Ebene bahnt sich dort ein Verbot an, das auch für den Bestand greifen könnte. Dort müssen wir auch bei den Klappen hin.

      • Gerd Köster sagt:

        Bei Bestandsfahrzeugen muss , wie beim Dieselskandal der Hersteller für eine Umrüstung sorgen. Ausländische Hersteller lassen sich lt. Verkehrsminister Scheuer aber nicht zu Umrüstung verpflichten, wenn die Zulassung nicht in Deutschland erteilt wurde. Den Endverbaucher trifft keine Schuld und Verpflichtung zur Umrüstung, er hat etwas erworben was zum Kaufzeitpunkt legal war.

        • Rainer Rau sagt:

          Kauf von asozialen Lärmgeräten statt gesellschaftverträglichen Fahrzeugen, Manipulationen, DB-Eater entfernen, manchmal gar keine Dämpfung, Raserei mit hohen Drehzahlen und hohen Überschreitungen der zulässigen Geschwindigkeit, sinnloses Hin- und Herfahren… der Endverbraucher ist schon ein armer Teufel, weil er zu so viel schwachsinnigem Verhalten gezwungen wird.
          Die „etwas rüpelhaften“ Todeswünsche an anderer Stelle kommen nicht von den Käufern und Nutzern der spießigen Fahrzeuge, welche die persönliche Freiheit beeinträchtigen und nicht Millionen anderer Menschen stressen und gesundheitlich schädigen.

  7. Sonntagsfahrverbote sind ungerecht!
    Hallo liebe Anwohner
    die Sperrung bestimmter Strecken an Sonntagen für Motorradfahrer ist aus

    folgenden Gründen ungerecht und sogar kontraproduktiv.
    Motorradfahrer bevorzugen Strecken die topographisch reizvoll und

    fahrerisch anspruchsvoll sind. Dabei gibt es drei Kategorien A, B und C.

    Werden nun die A Strecken gesperrt, ist die Motorraddichte auf den B

    Strecken höher usw.
    Und wer will die ungerechte Entscheidung treffen, wo mehr und wo weniger

    Verkehr sein soll.
    Ausserdem sind die A Strecken meist dünn besiedelt. Wogegen die C Strecken

    normale Landstrassen durch Dörfer und Städte sind. Es sind also mehr

    Anwohner betroffen.
    Auch ist mit den jetzigen verschärften Regeln eine spürbare Beruhigung

    eingetreten. Innerorts 21 km/h zuviel ergibt ein Fahrverbot und dürfte das

    Rasen nachhaltig eindämmen.
    Eine aktuelle BMW S1000R erreicht im ersten Gang 150 km/h.
    Damit ist auch das Thema Ausdrehen der Gänge hinfällig.
    Ausserdem dominiert beim Rollen mit 50 km/h das Reifengeräusch. Und da gilt

    je mehr und breitere Reifen und je höher das Gewicht umso lauter ist das

    Reifengeräusch. Ein serienmässiges Motorrrad hört sich zwar anders an ist

    aber objektiv nicht lauter als ein schweres Auto.
    Für die anderen ist die Polizei zuständig und hat alle Möglichkeiten. Und

    es wäre ungerecht alle ehrlichen Motorradfahrer wegen ein paar Rasern zu

    bestrafen.
    Grüsse
    Werner Schmid

    • Reto sagt:

      Hallo Herr Schmid,

      danke für den Zwischenruf.
      Das Thema Sippenhaft ist bekannt und leider mittlerweile die letzte Hoffnung an manchen Strecken.
      Das Thema Verkehrsverlagerung halte ich bei Freizeitverkehr für anders gelagert als im Berufsverkehr. Wenn Sie für den Schauinsland nach Freiburg fahren und der gesperrt ist am Wochenende, dann fahren sich nicht deshalb durch Freiburg spazieren – vor allen Dingen nicht, wenn es ihnen auf die Bergstrecke ankommt. Das mit dem serienmäßigen Motorrad und nicht lauter als ein Auto gilt leider nicht mehr, seit BMW selbst bein den GS Modellen Klappen einsetzt. Von den Hayabusa,S1000R und Ducati ganz zu schweigen. Wenn Sie 400 ccm fahren haben Sie recht. Wir haben leider im Bereich von und über 600 ccm bei Tourern, Sport, US und Modemotorrädern nur noch sehr wenige, die die Norm nicht mit technischen Mitteln umgehen. Es ist beim derzeitigen Marktangebot nicht die Minderheit, die da lärmt, sondern die Mehrheit.

    • Füchsin sagt:

      Nein, nicht nur Sperrungen bestimmter Strecken – es sollte ein allgemeines Fahrverbot für Motorräder an Ruhetagen geben. Schließlich ist Rasenmähen ja auch verboten an diesen Tagen. Oder der Einwurf auch nur einer einzigen Glasflasche in den Glascontainer.
      Eher glaube ich an Feen und Kobolde als an „ehrliche Motorradfahrer“.

      • Laut ist Out sagt:

        @ Füchsin
        ich stimme Ihnen absolut zu und möchte auch (trotz des Lärms) betonen, daß Rasenmäher deutlich leiser und angenehmer anzuhören sind als diese unsozialen „Affen“ mit Aufmerksamkeits-Defizit Syndrom

    • Rainer Rau sagt:

      Die Trommelfelle und Nerven in den dünn besiedelten Gebieten sind nicht leidensfähiger als in Ballungsräumen. Und dann: Ein paar Raser -„Ich lach mich tot“ (Olli Kahn)

  8. Füchsin sagt:

    Wie ich in einem anderen Artikel las, ist auch ein Sonn- und Feiertagsfahrverbot im Gespräch. Ich hoffe inständig, dass es auch durchgesetzt wird.
    Auf YouTube schrieb jemand in einem Kommentar, wenn jemand es ruhig haben wolle, solle er doch „krepieren und sich auf den Friedhof verpissen“. Da merkt man gleich, welch Geistes Kind so jemand ist. Krankhaft egoistisch durch und durch.
    Ich frage mich, ob es Studien gibt, die einen Zusammenhang zwischen Narzissmus und Motorradfahren feststellen konnten.

    • Jürgen sagt:

      Das kann ich als Anwohner nur unterstützen. Bisher waren wohl nur Unfallzahlen verwendbar, um Streckensperrungen an Wochenenden durchzusetzen.

      Andere Zeitgenossen der amerikanischen Marke verbinden Krach mit Freiheit. Da fehlt dann nur noch eine Camel-Filter!

      Weiterhin schreibt ein gewisser Klaus F. auf den Harleyseiten, dass doch jeder dort wohnen kann, wo er will. Dass bereits seine Vorfahren jämmerlich verhungert wären, hätte es nicht Landbewohner (Land- und Fortwirte) gegeben, die das Land u. den Wald bewirtschafteten, kommt dem gar nicht in den Sinn. Es gibt eben auch Menschen, die seit Generationen ausserhalb von Städten leben, lange bevor es überhaupt Verbrennungsmaschinen gab!

      Hauptsache Spaß auf Kosten anderer! Hoffentlich ist das Gesetz bald durch!

    • Christian Hein sagt:

      Der Kommentar auf den sie auf YT gesehen haben ist natürlich niveaulos. Ich kann auch verstehen dass sich Menschen gestört fühlen wenn Motorräder zu laut sind.

      Aber ich finde dass in einem Zusammenleben auch Menschen die sich für Motorräder begeistern ihren Platz haben sollen. Man uns einfach unseren Spaß gönnen sollte. Ich erlebe es das selbst an abgelegendsten Orten sich „Anwohner“ vom Lärm gestört fühlen, die mehrere Kilometer weit weg sind. Und eine stark befahrene Eisenbahnstrecke viel Dichter an den bewohnten Häusern ist. Rücksichtnahme müsste nicht nur von einer Seite gefordert werden.

      Wenn ich hier lese wie viele Leute irgenwelche Verbote und Kontrollen für die 2Rad-Lenker fordern, dann wird mir ganz übel. Da kann ich den Kommentarschreiber schon etwas verstehen das er sich in seinem Kommentar etwas „rüpelhaft“ äußert.

      • Füchsin sagt:

        @Christian Hein:
        Leben Sie Ihren Spaß auf irgendwelchen abgeschotteten Plätzen aus, aber nicht auf Kosten der Gesundheit anderer Menschen.
        Und schon gar nicht an gesetzlichen Ruhetagen.
        E-Motorräder sind ja leise, die sollen von den Regelungen ja nicht betroffen sein. Da können Sie doch Ihren Spaß haben.

      • Laut ist Out sagt:

        Lieber Herr C. Hein,
        es geht mir – den Mitleidenden und auch dieser Seite nicht um das „verdammen“ oder gar stigmatisieren von Motoradfahrern per se.
        Nein, es geht uns in erster Linie um die Vermeidung von unnötigem Lärm welcher in den letzten Jahren vermehrt durch „einige“ (?!!!) Motorradfahrer aber auch die Audi, Porsche, AMG etc. Fraktion in die Städte und das Land getragen wird und sich dort manifestiert.
        Und dies passiert, da korrupte und lobbyhörige Politiker (im Bund und der EU!) die Gesundheit vieler dem rücksichtslosen Individualismus einiger weniger unterordnen.
        Da wir aber zu wenige Kontrollorgane (=Polizisten, Ordnungsämter & Justiz) haben die mit stumpfen Waffen kämpfen müssen muss ist es nun mehr an der Zeit, einen Korrekturprozess einzuleiten welcher diesem Treiben ein Ende setzt.

        Wenn sie sich mal eine 3/4-tel Stunde Zeit nehmen, empfehle ich Ihnen eine SWR Reportage aus Mannheim welche die „Haltung“ dieser Lärmverursacher (nicht nur Mofa-Fahrer) und die Ohnmacht unseres Rechtsstaates verdeutlicht.

      • Matthias Bornhorst sagt:

        Ich fahre seit 2011 Motorrad und kam quasi erst als Spätberufener mit 45 Jahren zu diesem Hobby. Ich fahre eine Honda XL1000V Varadero, die der Vorbesitzer mit einem Sportauspuff der Marke BOS ausgerüstet hat. Der erzeugt einen „kernigen“ Sound, wenn ich richtig beschleunige, ist dabei aber immee noch nicht infernalisch laut. Mit der Maschine kann ich dank hubraumstarkem V2-Motor mit 50 km/h im 4. Gang und 1.500 Umdrehungen durch die Ortschaften hier im Spessart fahren. Das stört, weil der Auspuff dann vergleichsweise leise brabbelt, keinen Anwohner. Mir erschließt sich einfach nicht, warum eine Minderheit von ca. 10% aller Biker der Meinung ist, die Karre müsse immer lauter werden und die StVO sei nur eine Loseblattsammlung freundlicher Empfehlungen. Wenn wir als Biker uns alle an die bestehenden Regeln hielten und Rücksicht auf die Anwohner beliebter Motorradstrecken nähmen, indem wir mit legalen Motorrädern im Rahmen der StVO umterwegs währen, gäbe es diese Probleme nicht. Statt Streckensperrungen bin ich für rigorose Kontrollen und drakonische Strafen bei illegalen Umbauten an Auspuffanlagen. Steuerbare Klappenauspuffanlagen sollten generell verboten werden. Das vorsätzliche Entfernen des DB-Killers sollte ebemso deutlich härter bestraft werden. Wenn ich dann sehe, dass Bikerkollegen mit extrem lauten Karren sich an den Treffpunkten die Ohrenstöpsel aus dem Kopf ziehen, weil die Windgeräusche des Helms so störend sind, verliere ich den Glauben an den gesunden Menschenverstand.

        Mit etwas Rücksichtnahme können Anwohner und Biker wunderbar miteinander leben.n

        • Der Redakteur sagt:

          Hallo Herr Bornhorst,
          laut ist eben super relativ und ob Sie jemanden stören, können im Zweifel nicht sie selbst entscheiden.
          Und es geht schon lange nicht mehr nur um die 10 Prozent Illegalen, sondern darüber hinaus um die 75 Prozent der legal unnötig lauten ab Werk (Klappen) oder durch Nachrüstung (wie bei Ihnen). Motorrad testet seit Jahren legale Zubehörauspuffe mit EU ABE. In den Übersichten sind mindestens 80 % der Auspuffe zu laut, oft viel lauter als die idiotische Norm es zulässt. Wenn Sie so ein rücksichtsvoller Zeitgenosse sind, warum haben Sie so eine Krachtüte an Ihrer Kiste dran?

      • Hannoveraner sagt:

        Kontrollen sind vollkommen ok und auch nötig.
        Es gibt viele die über die Stränge schlagen und diese schwarzen Schafe(Schafsherden) müssen gestoppt werden.

        Es gibt das Feld der illegalen Manipulationen sowie das Feld der nicht angepassten Fahrweise.
        Bei beiden hat die Polizei Handhabe. Bei illegalen Manipulationen reicht dies von Bußgeldern bis zur Stillegung.
        Bei legaler Fahrzeugkonfiguration (mit Klappenanlage o. zugelassenem Nachrüstauspuff) hat man sein Fahrzeug dennoch sozial verträglich zu bewegen. Tut man dies nicht, gibt es den „Poserparagraphen“ 30 StVO.
        Bei wiederholtem Auffallen kann sogar die Fahreignung angezweifelt werden.

        Das Problem: es wird nicht kontrolliert, weil kein Personal da ist. Würde mehr kontrolliert werden, müssten wir (und ich vermute sie sind auch einer von uns) vernünftigen Biker keine Angst vor Streckensperrungen haben.
        Mir wird jedes Mal übel wenn ich sehe das Sonntags Millionen von Steuergeldern verbrannt werden um für die Bundesliga Hundertschaften (!) abzustellen um besoffene Idioten davon abzuhalten sich aufgrund von Millionärsballsport zu prügeln, aber auf der anderen Seite kein Personal da ist um die Verkehrssicherheit zu sichern und Anwohnern von Strecken ein normales Leben zu ermöglichen.

        Es gibt genügend Stadiongänger, die friedlich ihrem Hobby nachgehen, das möchte ich ihnen auch nicht nehmen. Es gibt aber auch genügend „friedliche“ Motorradfahrer die nur ihrem Hobby nachgehen wollen. Und ich finde auch das sollte möglich sein.

        Sperrungen bringen eh nichts, wenn diese nicht kontrolliert werden. Und wenn kotrolliert wird, braucht es keine Sperrungen.
        Und das ist die Aufgabe der Länder, nicht des Bundestags oder Europas. Diese Schieberei des schwarzen Peters muss endlich aufhöhren. Polizei ist Ländersache und muss endlich ordentlich finanziert, aufgestellt und ausgebildet werden!

        Ich verstehe die Wut der Anwohner, ich wünsche ihnen nur das Beste. Und ich glaube das beste für beide Gruppen sind verstärkte Kontrollen die endlich für Ruhe sorgen.

  9. Hermann sagt:

    @ Herrn Werner Schmid

    Recht haben Sie: wenn bestimmte Strecken für Motorräder gesperrt werden weichen diese auf andere Gebiete aus.
    Genau deshalb bedarf es ja auch einer flächendeckenden, ja europaweiten Reduktion des Motorradlärmes. Motorräder müssen schlicht leiser werden und das geht nur über entsprechenden Gesetze.

    Zu Ihrer Einwendung:
    “ Ein serienmässiges Motorrrad hört sich zwar anders an ist aber objektiv nicht lauter als ein schweres Auto.“

    ist dies objektiv falsch, außer Sie meinen mit „schwerem Auto“ einen hochgetuneten Prollkarren. Sie finden hier in den Artikeln dieser Webseite genug (Mess-)Berichte von neutralen Institutionen die genau das Gegenteil beweisen.
    Auch hängt es davon ab, wie sie den Lärm messen, die gängige db(A) Messung gibt in der Tat das lästige Klangbild eines Motorrades, welches Sie ansprechen, überhaupt nicht wieder. Anders ausgedrückt, wird hier das Fieber mit dem falschen Thermometer gemessen. Auch dies bedarf einer Änderung.

    Ihre Bemerkung zum Reifengeräusch ist doch eher putzig, ich überlasse es daher dem informierten Leser die Relevanz dieser Information selbst zu beurteilen.

  10. MokkaTeo sagt:

    Zitat Werner Schmid:
    Auch ist mit den jetzigen verschärften Regeln eine spürbare Beruhigung eingetreten. Innerorts 21 km/h zuviel ergibt ein Fahrverbot und dürfte das Rasen nachhaltig eindämmen.

    Nun, vielleicht bei manchen Autofahrern- bei Motorradfahrern merke ich leider weniger davon. Die Gründe hierfür brauchen nicht weiter durchgekaut zu werden.

    Zudem kann man durchaus davon ausgehen, daß unser Verkehrsminister die Bundesländer zum Zurückrudern bewegen wird.

    Angeblich sind zahlreiche Beschwerden von besorgten Pendlern und Berufstätigen, die auf ihr Fahrzeug- jeglicher Art- angewiesen sind und nun Angst um Ihren Führerschein haben, in seinem Ministerium eingegangen.

    Absurde Worte zur hoffnungsbringenden Verkehrsnovelle wie

    „Führerscheinvernichtungsmaschiene“ (Die Partei, von der dieses Paradoxon stammt, möchte ich hier nicht nennen)

    machen die Runde und stellen doch das ganze Problem dar:

    Raserei, Lärmen, egoistisches und rücksichtloses Fahrverhalten sind schlimmstenfalls zum Kavalliersdelikt verkommen.

    Steckt eventuell eine Denke dahinter wie:

    „Bisher durfte ich innerorts immer 30 km/h zu schnell fahren, jetzt sind es nur noch 20 km/h. Mist, da ist der Lappen aber schnell weg…“ ?

    Die Lösung hierzu klingt nahezu banal simpel:

    Einfach an die Verkehrsregeln halten

    Wenn man auf den Tacho schaut und dann sieht: Oh, ich bin ja 5 oder 10 km/h zu schnell. Kann passieren. Aber 20 oder 30 km zu schnell zu fahren, da steckt entweder Absicht hinter oder es ist einem schlichtweg egal. Die erhöhte Geschwindigkeit von 20, 30 oder mehr km/h nimmt aber jeder Normalveranlagte wahr. Es ist also keine Entschuldigung und schon gar keine Rechtfertigung zur Rücknahme von sinnvollen Verkehrsordnungen.

    Das ist schon einmalig:

    Die StvO wird zum Schutz und zur Entlastung vieler (außer die, die rasen wollen) geändert und dann wird versucht, diese wieder aus fadenscheinigen Gründen rückgängig zu machen.

    Immerhin: Statt 80 Euro sollen dann bis zu 100 Euro fällig werden. (…)

    Dasselbe befürchte ich leider auch mit den gesamten Lärmschutzvorhaben des Bundesrates. Letztendlich wird man sehen, was davon übrig bleibt…

    Ich möchte betonen, daß es mir hier lediglich um die Rücknahme der Strafen zur Geschwindigkeitsübertretung geht, nicht um andere, neue oder verschärfte Maßnahmen der StvO.

  11. Jürgen sagt:

    Zur Versachlichung der Diskussion: schauen Sie mal auf die Schalldämmwerte der Fensterhersteller. Höhere Frequenzen lassen sich mit über 40db dämpfen, tiefe gehen durch wie Butter und sind bis 4x so laut . die menschen in den wohnungen können sich gar nicht schützen vor manipulierten oder extra lauten Krädern. Und gerade die tiefen Töne machen ja anscheinend so viel Freiheitsgefühl …

    Übrigensfahre ich seit fast 50 Jahren Motorrad. ich bemühe mich aber rücksichtsvoll zu fahren und kann Anlieger sehr gut verstehen. laute motorräder braucht kein Mensch!

    • Laut ist Out sagt:

      Danke @ Jürgen :)
      Es lässt mich hoffen hier sachliche und vernünftige Worte eines Zweiradfahrers zu lesen.

    • Rainer Rau sagt:

      Richtig, und wer gibt den Lärmern und Rasern das Recht, normale Menschen hinter Schallschutzfenstern einzusperren, selbst wenn sie wirkungsvoll wären? Die haben eher ein Recht auf frische Luft als die … (hat meine Mutter mir verboten zu sagen).
      Ich habe mein Motorrad verschrottet, es gibt humanoide Erscheinungsformen, mit denen ich auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden möchte.

  12. Matthias sagt:

    Christian Hein fordert von Straßenanwohner Rücksichtnahme??? Wie bitteschön sollen wir die praktizieren? Während wir uns darüber Gedanken machen, fliegen tausende Fahrzeuge mit der akustischen Anmutung eines Düsenjets dicht an unseren Häusern vorbei. Der Lärm verfolgt uns unangenehm und nervtötend bis ins Gebäudeinnere.

    Wie also sollten wir auf diese Leute Rücksicht nehmen? Rücksicht bis die Ohren bluten???

    • Der Redakteur sagt:

      Heins Toleranzbegriff begegnet einem immer wieder: Tolearnz den Belästigern gegenüber? Der Gipfel ist dann, wenn sie uns auffordern, sie doch „in Ruhe“ zu lassen.

  13. Der Klaus sagt:

    Hallo an alle, die noch nie auf einem Motorrad saßen, und dieses Gefühl noch nie erfahren haben.
    Ihr tut mir echt leid!

    Wir verkommen zu einer echt miesen Gesellschaftsform des Grünzwangs.

    Denunziation ist hier vom Staat gern gesehen, denn alles wird verboten, was nicht in den vorgeschobenen ‚Grünen Plan‘ passt.

    Das hier, sollte das wirklich als Gesetz kommen, nach der Automobilindustrie eine weitere Industrie und die dazugehörige Gastro vernichtet wird, ist ein paar Leutchen einfach egal.
    Denn ein Motorrad ist eine größere Anschaffung, die ich mir natürlich nicht antue, wenn ein paar vereinzelte Polit-Penner mich am WE nicht fahren lassen wollen.

    Ich denke, bei den meisten, die hier rummaulen, war bestimmt die Straße zuerst da.

    Ihr kommt mir vor wie diese Neubürger, die in einen Ort ziehen, und dem Hahn verbieten zu krähen und dem Pfarrer das Läuten der Kirchenglocken.

    Warum also muss man an eine belebte Straße ziehen?
    War das Haus so schön billig?

    Hinzu kommt, dass Motorradfahrer eben auch KFZ-Steuern bezahlen und somit das gleiche Recht besitzen, die Straßen zu benutzen.

    80dB? Ein Scherz!

    Die Krönung ist das Ausleihen von Messgeräten zum besseren denunzieren.

    Ich habe mein Motorrad verkauft, da ich die Verblödung zu einer Verbotsgesellschaft habe kommen sehen, als ich zum erstenmal vom Schwachsinn der WE-Fahrverbote für Motorräder hörte.

    Man wird sehen, wo uns dieser ganze Elektromist hinführt.
    Wahrscheinlich zu noch mehr Abhängigkeit von den großen Stromanbietern.

    Gruß, aber kein freundlicher, denn ihr seid es nicht

    Der Klaus

    • Der Redakteur sagt:

      Niemand hat etwas gegen das Motorradfahren – aber wir haben etwas gegen mutwilliges Belästigen. Wenn Sie Motorradfahren nur mit Klappenauspuffen und martialischem Brumbrumm können, dann tun Sie mir leid.

    • Füchsin sagt:

      Eine „miese Gesellschaftsform“ lässt es eher zu, dass hier Menschen von anderen gequält und geschädigt werden.
      Ihrem Beitrag ist weder Empathie noch Selbstreflektion über eigenes Fehlverhalten zu entnehmen. Stattdessen wenden Sie das Prinzip der Schuldumkehr an.
      Wenn man eine Straße benutzt, muss man dabei nicht perversen Lärm verursachen.

      Bei mir ist der Motorradterror erst seit etwa 5 Jahren so schlimm geworden. Das Haus ist geerbt. Und ich hänge daran und sehe nicht ein, wegen asozialem Fehlverhalten anderer hier wegzuziehen, insbesondere in Anbetracht des Wohnungsmangels hierzulande. Und soviel Verkehr ist hier auch nur an warmen Wochenenden, wenn die sadistischen Folterer wieder ausfahren. Einige Kilometer weiter auswärts stehen viele Kühe auf der Weide, da stellt sich die Frage, ob hier nicht auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. Menschen- und Tierquälerei, einfach eine äußerst unsympathische Sorte Mensch diese Folterer.

      • Rainer Rau sagt:

        Auf so jemanden eingehen? Warum das denn. Da sind Spezialisten gefragt.

      • Gerd Borshem Jantzilius sagt:

        „Und ich hänge daran und sehe nicht ein, wegen asozialem Fehlverhalten anderer hier wegzuziehen“

        Sie sehen es nicht ein, wegen dem asozialen Fehlverhalten Anderer wegzuziehen. Vollkommen richtig so. Da kann ich Ihnen nur zustimmen.
        Somit ist aber auch nicht einzusehen, daß bestimmte Verkehrsteilnehmergruppen, in diesem Fall Motorradfahrer, generell mit Fahrverboten belegt werden weil Andere sich nicht an Regeln halten. Der Umstand, daß auch alle Motorradfahrer hier des Öfteren de facto als Krawallmacher hingestellt werden und das Motorradfahren generell verboten werden sollte, amüsiert mich mehr als daß es mich stört. Diese Ideen gehen soweit an der Realität vorbei, daß man sich wirklich fragt, wie es hier um den Geisteszustand vieler Foristen bestellt ist.
        Der Begriff Sippenhaft trifft es sicherlich rein formal nicht, aber ein solcher Eingriff mit generellen Fahrverboten , wäre eine Solche. Rein juristisch gottseidank vollkommen utopisch.
        Unnötigen Lärm vermeiden, ganz klar und zu befürworten. Aber die Forderungen, die hier teilweise aufgestellt werden, sind übertrieben und glücklicherweise leben wir in der EU, die solche evtl. national beschlossenen Unsinnigkeiten wieder einkassieren würde.

        Viel Spass weiterhin.

        • Rainer Rau sagt:

          Die Forderungen sind bestimmt nicht so übertrieben wie das asoziale Verhalten derer, die sie auslösen. Ich spreche garantiert nicht für mich allein, wenn ich den Zweiradfahrern, die sich gesellschaftsverträglich verhalten, ihren Spaß gönne. Aber die Missstände ufern rasant aus, man muss einfach nur bei der Realität bleiben.

      • Ellenbogenschleifer sagt:

        Und ich sehe es nicht ein wegen Ihrer Gefühlchen („Hänge an dem Haus“) auf Fahrspass zu verzichten.

        Das nennt sich wohl Patt.

        Wann haben Sie es zu letzt mit etwa konstruktivem oder Freundlichkeit versucht?!

        • Der Redakteur sagt:

          Sie Verwechseln mit Ihrem Schlussatz Ursache und Wirkung.

          • Ellenbogenschleifer sagt:

            Ich nenne Ihnen gern ein Beispiel:

            Es gibt in der nähe meines Wohnortes, an einer sehr schönen Motorradstrecke, ein Dorf.
            Dort steht an den Ortseingängen ein großes Schild:

            „Herzlich willkommen liebe Biker“

            Dann folgt eine Skizze mit den Positionen von Gasthof, Kiosk und Tanke

            „Bitte fahrt vorsichtig und leise durch unser Dorf!“

            Ich habe noch NIE!! einen Motorradfahrer dort gesehen der nicht sich nicht alle Mühe gegeben hat diesem Wunsch nachzukommen. Auch wenn dies einige Probleme mit sich bringt.
            Im nächsten Dorf stehen wieder die typischen ätzenden Plakate.
            Dort gibt sich niemand Mühe.
            Höchstens Knallgas.

            Was meinen Sie also bringt ihr Gezeter und Gepöbel?
            Sie haben den Feldversuch vor der Haustüre….

          • Der Redakteur sagt:

            Der Ellbogenschleifer steht am Ortsschild und lobt alle Biker, die sich Mühe geben. Brav. Das wirkt natürlich
            Gegenbeweis: Auf meiner Lieblingsstrecke (Fahrrad) hängen drei Riesen-Schilder mit dem Baby mit Gehörschutz und der Aufforderung: „Fahr leise!“.
            Wäre mir nicht aufgefallen, dass das Wirkung zeigt. Muss allerdings zugeben, dass das anders als bei Ellbogen… eine Multimomentaufnahme ist, weil ich dort nicht Quartier bezogen habe. Die Frage ist: War die Bitte um Ruhe nicht freundlich genug?

          • Ellenbogenschleifer sagt:

            Damit haben Sie doch genau meinen Punkt gemacht;

            Moralische Erpressung + Imperativ
            sind eben durchschaubarstens und etwas anderes als eine
            freundlich geäußerte Bitte + eine Geste des Entgegenkommens.

            Sie sollten womöglich Ihre PR-Abteilung von aggressiven Schreckschrauben und Berufsempörten auf normale Menschen umstellen….

          • Der Redakteur sagt:

            Wenn Sie sich als normal definieren bin ich gerne ein Perverser.

          • Ellenbogenschleifer sagt:

            Lieber Redakteur,

            Wollen Sie es nicht begreifen?!
            Jedes der Plakate Ihrer Bewegung schreit aus jedem Pixel
            Frust, Hass, Häme, Unzufriedenheit, ausgedrückt durch moralische Erpressung, Beleidigung und Pöbeln.
            Halt die übliche Gemütslage und Artikulation des hiesigen Klientels.
            Das kann nicht funktionieren und ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf.

            Mit Normelen Menschen meinte ich Menschen, die nicht von dieser Denkweise gefangen sind und rational-zielorientiert handeln können…

          • Reto sagt:

            Und liebevolles Bitten sorgt dafür, dass Sie Ihren Sportauspuff abmontieren?

        • Rainer Rau sagt:

          Ihnen kann nur noch Joschka Fischer antworten, mit seinem Spruch: „Mit Verlaub, Herr Elleenbogenschleifer…“.

        • Füchsin sagt:

          „Gefühlchen“.
          Ja, Gefühle. So etwas hat jemand mit einem Herz aus Stein natürlich nicht. Lieber habe ich „Gefühlchen“ als dass ich so ein rücksichtsloser Egomane bin.
          Vielleicht sollte man es mal mit Exorzismus bei Motorradfahrern versuchen.

    • MokkaTeo sagt:

      @ Rainer Rau

      Sie haben recht.
      In vielen Faellen mag es auch stimmen.

      Aber hier glaube ich eher an jemanden, den man nicht so richtig ernstnehmen braucht.

      Verschwoerungstheoretiker (siehe auch Beitrag weiter oben) sind meist nur harm- und ahnungslos…

      • Rainer Rau sagt:

        Die kann man einfach ignorieren, die stören nicht wirklich. Aber mit asozialen Lärmverbreitern siehts anders aus, die müssen von Millionen ertragen werden.
        Seine Äußerungen hier sind bestenfalls infantil, in der Öffentlichkeit wahrscheinlich illegal – sofern er wirklich ein Lärmgerät besitzen sollte und nicht einfach nur hier herumstänkert.

  14. Jürgen sagt:

    Klaus ist raus ! (Hat sein Motorrad verkauft und das ist gut so.)

    Da ist Fremdschämen der anderen, leisen Motorradfahrer angesagt! Selbst im Nachhinein.

    Ich freue mich auf Angebote der Hersteller ohne Verbrennungsmotor, nämlich elektrisch unterwegs zu sein. Der Umstieg steht unmittelbar bevor!

    Die Faszination beim Motorradfahren geht über Gleichgewicht, Balance, Kraftentfaltung, Unbeschwertheit der Bewegung, der Wahrnehmung der Umgebung, der Gerüche, dem Kontakt mit Wind und Temperaturen etc. Eben alles das, was man beim Autofahren nicht hat.

    Wer Gedröhne braucht kann sich auch einen Kopfhörer mit diesem Sound bis zum Gehörverlust aufsetzen.

    Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Immanuel Kant (1724-1804).

    • Rainer Rau sagt:

      Warum sind die Fahrer von Ihrer Sorte nicht so einig wie die, um die es hier geht?

    • Lärmgegner sagt:

      E-Motorräder werden das Problem nicht lösen.

      Hier der Klang-Eindruck der aktuell verfügbaren E-Motorrad Alternativen von Energica:

      https://www.youtube.com/watch?v=N2N64uaxB00

      Auch bei Sequenzen in denen die Motorräder „normal“ fahren ist die Geräuschentwicklung nicht als Lösung des Lärmproblems zu bezeichnen. Im Gegenteil, dass es gibt kein Gleiten im kleinen Gang, sondern nur Beschleunigung oder Rekuperation. Beides erzeugt die oben zu hörenden Geräusche. Sprich die Teile sind immer laut und das entsprechende Fahrgeräusch empfinde ich aufgrund seiner Frequenz als äußerst eindringlich und nervenaufreibend.

      Meine Meinung ist:
      – Durchgängige Kontrollen und harte Strafen für Manipulationen und Rasen
      – Hersteller in die Pflicht nehmen Geräuschemissionen in allen Betriebszuständen zu reduzieren. Das enthält auch Klappenauspuffe und ähnliche „Zulassungs-Optimierungskonzepte“ abzuschaffen
      – Zugewandte gegenseitige Kommunikation (von beiden Seiten)
      – Streckensperrung für Fahrzeuge (meint alle Fahrzeuge und Anliegen) als letztes Mittel für Härtefälle

      Diese Maßnahmen decken Nutzer, Hersteller und Lärm-Betroffene ab.

      Grad die fehlende gegenseitige Kommunikation lässt sich in deutlich mehr Bereichen als nur der Lärm-Problematik erkennen. Dabei ist Empathie der Schlüssel um Menschen zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung zu bewegen.

      Ist einmal eine kritische Masse bei den Motorradfahrern durchdrungen, wird das auch auch einen Effekt auf einen Teil der schwarzen Schafe haben, da „laut“ von der Moped-Gemeinschaft diskreditiert wird. Der unbelehrbare Rest wird über die oben angemerkten Maßnahmen zur Geräuscheindämmung gezwungen.

      Das funktioniert tatsächlich. In meinem Umfeld setzt sich ein deutlicher Trend zur Rücksichtnahme bei der Fahrweise als auch bei dem Rück-/Umbau von Auspuffanlagen durch. Ebenfalls sehe ich einen Trend belastete Gebiete und Stoßzeiten (nicht nur aus Pflicht sondern aus Rücksicht) gemieden werden.

      Natürlich ist mein Umfeld nicht eine repräsentative Schnittmenge. Aber könnte eine Blaupause sein. Machen Sie sich diese Chance auf Zusammenarbeit nicht durch Wut, Verallgemeinerung und Anschuldigung kaputt.

  15. Hermann sagt:

    @ Gerd Borshem Jantzilius

    Zitat:
    „Somit ist aber auch nicht einzusehen, daß bestimmte Verkehrsteilnehmergruppen, in diesem Fall Motorradfahrer, generell mit Fahrverboten belegt werden weil Andere sich nicht an Regeln halten. Der Umstand, daß auch alle Motorradfahrer hier des Öfteren de facto als Krawallmacher hingestellt werden…“

    Ich glaube nicht mich zuweit aus dem Fenster zu lehnen, wenn ich behaupte dass inzwischen mehr als 80% der Motorräder (deutlich) lauter sind wie technisch notwendig und so mag es denn tatsächlich 10-20% ‚Unschuldige‘ treffen.

    Aus der Sicht eines Gefolterten ist es aber ehrlich gesagt ziemlich wurscht, wenn es unter den Folterknechten auch noch ’nette Kerle‘ geben soll.
    Politik kann nicht für jeden einzelnen ein Regelwerk maßschneidern, es ist daher klar, dass es auch mal einen Falschen trifft. Im Fall von Motorradlärm wurde der Bogen jedenfalls eindeutig überspannt, und jetzt -so hoffe ich- die längst überfällige Korrektur eingeleitet.
    Soweit ich ersehen kann hielt sich in den letzten Jahren das Mitleid der angesprochenen >80% gegenüber den Geschädigten ebenfalls in beschaulichen Grenzen.

    Im Grunde ist die Sache ganz einfach: Motorräder müssen eben wie (Normal-) PKW’s in allen Betriebszuständen <=80 db(A) (besser db(C) ) einhalten und schon ist das Thema vom Tisch.

    Keine Diskussion über Streckenverbote, keine gehässigen Bemerkungen mehr, sondern nur noch 'a ruah'.

    Was halten Sie davon ?

  16. Andi sagt:

    Info an Klaus. Wenn du den Lärm so brauchst frage ich dich warum setzt du dir nicht ein paar Kopfhörer auf und blässt dir 120 Dezibel ins Gehirn. Du gehst keinem auf den Sack und bekommst was du brauchst. Oder brauchst du dann plötzlich den Lärm nicht mehr?

  17. Der Klaus sagt:

    Es ist schon seltsam, dass hier Niemand auf die negativen Begleiterscheinungen ( Gastro, Sehenswürrdigkeiten) eingeht, die solche Gesetze mit sich bringen.

    Naja, ich habe ja noch nen Kumpel, der seine 750er Honda mit H-Kennzeichen verkaufen will…ich wollte eigentlich nicht mehr Schraubern, aber ihr macht mir hier so richtig Bock drauf.

    • Der Redakteur sagt:

      Ich kann keine negativen Begleiterscheinungen feststellen, wenn die Menschheit auf breitbeinigen Strampelmänner an Gastro/Sehenswürdigkeiten verzichten müsste. Ästhetik, Lärm, Benzin-Gebrabbel – dann alles bestens. Und dass die CB 750 mit H-Kennzeichen lauter ist als ein aktuelles Klappenmotorrad, das glaubt dir höchstens deine Motorrad-Krabbelgruppe, lieber Klaus.

      • Der Klaus sagt:

        Ich habe über Jahre verschiedene, sounddesignete Harleys und Yamaha 1200er Vmaxe gefahren. Und die 750er Honda klingt natürlich auch nur gut mit einem 4 in 1 Satz, wie er dann verbaut wird.

        Aber sorry,ihr seid ja hier die großen Mopped-Kenner!

        • Der Redakteur sagt:

          Ich weißt wenigstens, was ein Mopped ist – das hat 50 ccm. Und die 750 Honda hatte vier in vier. Außer wenn ein Sounddesigner Ihres Kalibers daran schraubt.

          • Der Klaus sagt:

            Hatte ich auch: Kreidler Florett als Kleinkraftrad.
            Und 4 in 1 Sätze für die 750er Honda gibt’s fertig.
            Muss man nur AN-schrauben.

          • Der Redakteur sagt:

            Die Florett hatte als Kleinkraftrad 80 ccm und war auf 80 km/h gedrosselt. Die 750er 4in1 gibts fertig, weil die Originale a) zu moderat sind in Sachen Lärm und b) zu Rost neigen.

          • Der Klaus sagt:

            Also doch:
            Keine Ahnung!

            Ich fuhr 1976 mit Klasse 4 eine Kreidler Florett mit 50 ccm 5,3 PS (Gemisch 1:25) und die war nicht gedrosselt sonder fuhr 100 km/h.

          • Reto sagt:

            Das war ein Kleinkraftrad, kein Leichtkraftrad. Die gab es erst ab 1980.

    • Füchsin sagt:

      Bei mir ist der Straße hat ein Hotel mit Restaurant nach über 40 Jahren schließen müssen. Die Gäste sind aufgrund des Höllenlärms der letzten Jahre ausgeblieben.
      Mit Motorradfahrergastromie und sämtlichen anderen Bereichen, die mit Motorradfahren zu tun haben, habe ich genauso wenig Mitleid wie mit Tabakkonzernen oder Drogenhändlern.

    • MokkaTeo sagt:

      @Klaus

      Von welchen Sehenswürdigkeiten sprechen Sie?

      Die natürlichen Ursprunges, z.B. die Alpenpässe oder andere in Naturschutzgebieten liegenden Straßen, die von Motorradkolonnen mit einem Lärmteppich durchzogen werden?

      Oder vielleicht von einem Naturpark, der von einem Motorradclub besucht wird? Ein Museum? Ein schönes Gebäude? Gar den Eifelturm?

      Oder meinen Sie etwa die zahlreichen Ausflugslokale, in denen hauptsächlich Wanderer, Radfahrer oder einfach nur Erholungssuchende einkehren?

      Sie wissen, daß Motorradfahrer dort oft nicht mehr gern gesehen sind. Ist ja auch nicht weiter schlimm, wenn sie wegbleiben.
      Dann kommen vielleicht die wieder zurück, die nicht mehr beim Kaffeetrinken vom Anlassen eines Motorrades oder mehrerer Motorräder gleichzeitig (Teamgeist) zusammenschrecken.

      Die meisten Biker wollen doch einfach nur fahren. Viele Einnahmen bringen sie eh nicht, wenn sie nur kurz anhalten, um sich körperlich zu erleichtern. Im Gegenteil: die wirklich gern gesehene Kundschaft bleibt weg.

      Also lieber Klaus, diese Argumente ziehen nicht.

      Was aber auch nicht zieht ist Ihre Drohung, die Honda Ihres Kumpels fertig zu „schraubern“. Nun , Drohung ist vielleicht etwas überzogen. Aber schmunzeln mußte ich schon bei Ihrer Ankündigung.

      Nix für Ungut

      • Rainer Rau sagt:

        Schon erstaunlich, was so ein Wort wie „schraubern“ über den Benutzer aussagen kann. Und ich sehe das durchaus als Drohung, wie schon öfter von derartigen Typen in dieser Weise. Deren „Schraubern“ hat hauptsächlich „Soundoptimierung“ auf Kosten der Allgemeinheit zur Folge und drückt bei ihrem kriminellen Handeln Vorsatz aus.

      • Der Klaus sagt:

        Na, wenn ich bei einem solchen „Motorrad-Liebhaber“ *Satire! noch ein Schmunzeln hervorrufen kann, dann ist ja im Oberstübchen noch ein bisschen Humor zwischen dem ganzen Hater-Geschwurbel übrig.

        Hab ich doch gerne gemacht! ;D

        Ach, ihr seid alle hier so schön kurzweilig!

        • Reto sagt:

          Ich möchte mich nicht auf Ihr Humor-Niveau herunterlassen…
          Lassen Sie’s gut sein.

        • MokkaTeo sagt:

          @Der Klaus

          Zitat:

          Na, wenn ich bei einem solchen „Motorrad-Liebhaber“ *Satire! noch ein Schmunzeln hervorrufen kann, dann ist ja im Oberstübchen noch ein bisschen Humor zwischen dem ganzen Hater-Geschwurbel übrig.

          Lieber DerKlaus,

          ich bin Ihnen zwar keinerlei Rechenschaft schuldig, aber von Ihrem unterstellten „Hater- Geschwurbel“ möchte ich mich doch ausdrücklich distanzieren.

          Wenn Sie meine Einträge lesen, stellen Sie fest, daß ich um einen gemäßigten Umgangston bemüht bin. Hate- Speech habe ich nicht nötig und mag es auch nicht.

          Aber wenn ich in A / CH / D unterwegs bin- und das bin ich (außer in Zeiten einer Pandemie) häufig, sind das überwiegend die Aussagen, die ich von Gastwirten u.a. über die Einstellung zu Motorradfahrern höre.

          Und Sie haben es nun mal so dargestellt, als ob das Wohl der Gastronomie in D von den Motorradfahrern abhängig ist. Dem ist aber bei weitem nicht so.

          Es war vielleicht mal vor einigen Jahren zumindest teilweise so, das ist aber längst vorbei. Natürlich nicht für die einschlägigen Gaststätten wie z.B. Cafe Hubraum in SG o.ä.

          Auch bin ich weder „Motorrad-Liebhaber“ noch Motorradhasser. Eigentlich müßte es ja „Motorradfahrerhasser/- liebhaber“ heissen. Denn letztendlich sitzen Menschen auf den Maschinen, die für das Bedienen zuständig sind. Doch das Verhalten einiger dieser Menschen stößt mir schon übel auf

          Das Sie die Honda Ihres Kumpels wieder flott machen wollen, hat sich in diesem Zusammenhang für mich eher trotzig angehört. Daher auch meine Schmunzelei…

          Danke dafür

          Und:

          Nix für Ungut

    • Rainer Rau sagt:

      „Schraubern“ – wie süß, das sagt eigentlich alles. Zur Info: Kriminelle Handlungen mit Vorsatz werden von einer funktionierenden Justiz besonders gern gesehen.

  18. Horst Adler sagt:

    Auweia, wo bin ich den hier gelandet? Ihr klingt wie die Gentrifizierer vom Prenzlauer Berg…aber halt, ich kenn Euch doch…von der Petition gegen Windkraft…und von den Impfverweigeren…ach und bei der Hygiene-Demo hab ich Euch auch gesehen…hilft der Aluhut? Oder rettet Euch Jesus? Am besten, Ihr setzt Euch in Eure SUV‘s und bringt Eure Kinder direkt vor die Schul-Eingangstür und danach beim Aldi gleich noch für 1,99- drei Kilo Hähnchenschenkel fürs Abendbrot kaufen…habe ich jetzt jeden verarztet? übrigens hat mich der Tonfall in diesem, was ist das hier, ein Forum, zu diesem Kommentar verleitet. Der Ton macht die Musik, von daher kann man hier genau herauslesen, wer hier so rumblöckt. Aber im Grunde ist das Anliegen vollkommen richtig, laut ist out. Nur sollte es für alle Fahrzeuge gelten…auch Mercedes, Audi, BMW, VW…verbauen aktuell (!!!) Klappenauspuffanlagen in A45, RS 3/4, M3/4/5, GTI….mit designten Knallgeräuschen beim schalten…und was ist mit Maserati Porsche, Ferrari und Co.? Die können machen, was sie wollen? Oder traut sich keiner von Euch da ran? Kann mir keiner der Anwesenden erzählen, dass auf den (Euren) Spaßstrecken nicht auch solche Knaller am Sonntag unterwegs sind. Um es mit den Worten von Der Redakteur auszudrücken, das könnt Ihr Eurer Krabbelgruppe erzählen. Duck und wech…

    • Reto sagt:

      Jo. Ich kaufe Hähnchenschenkel aus der Corona-Schlachte, finde AMG toll und fahre selber einen SUV Diesel (natürlich von Volkswagen) und habe den lautesten Laubbläser in der ganzen Gartenzwergsiedlung. Und außerdem bin ich Impfgegner und Flacherdler. Von der Argumentation wieder mal allerfeinste Krabbelgruppe. Und diese Ansammlung von whataboutism rechtfertigt natürlich, dass Adler Horst seinen DB-Eater rausschrauben darf. Man muss manchen Motorradfahrern nich widersprechen, das tun sie selber ständig.

      • Rainer Rau sagt:

        Die können sich nur mit ihren dummen Argumenten wiederholen, weil es für ihr asoziales Verhalten einfach keine intelligenten Argumente gibt. Manchmal versuchen sie, den Anschein zu erwecken, als wüssten sie, was Rücksichtnahme ist. Aber sie entkräften sich todsicher immer wieder selbst, wenn sie weiterreden/schreiben. Wer hier so scheinheilig vom Ton, der die Musik macht, schreibt, kennt genau die Töne, die sie mit ihren Krawallrohren produzieren – aber das ist ja das eigene persönliche Ausleben von Freiheit. Sie stören sich an unseren Diskussionstönen, die sie niemand zwingt,zu lesen, muten aber Millionen wehrlosen Menschen ihren Lärmterror zu. Während ich hier schreibe, vibrieren unsere Lärmschutzfenster. Es prollen fast ausschließlich übelste Radaubrüder vorbei, normale Menschen verbringen ihren freien Tag wohl anders.

    • Lutz F. sagt:

      Horst Adler, sie lieben ihr Motorrad körperlich und lieben die Motorraderotik. Für mich sind sie ein armer Mensch stehen vor ihrer Maschine, trinken eine Sinalco mit Strohhalm und schauen dabei unentwegt auf ihr Motorrad, das machen eigentlich nur Kinder.

      • Der Redakteur sagt:

        Ich finde, jeder darf Ästhetik empfinden wie er will. Ich bin ein Technikfan und freue mich auch an manchem (alten) Auto und auch an schönen Motorrädern. Ich muss aber das Belästigungspotenzial solcher Fetische nicht gegnüber anderen ausleben.

    • Füchsin sagt:

      Von 1000 Autos sind vielleicht 3 oder 4 zu laut. Und selbst die sind immer noch leiser als 99,9% der Motorräder.
      Für LKWs gibt es an Ruhetagen auch Beschränkungen.
      Der sadistische Egoismus von Motorradfahrern wird in den Kommentaren immer wieder deutlich.

  19. Laut ist Out sagt:

    JA, die Mähr von zahlungskräftigen Motorradtouristen welche die Wirtschaften und Gastronomie beleben oder gar erhalten.
    Ich wage mal zu behaupten, daß es sich bei der Gruppe Fahrer, welche Motorrad Tourismus (Reisen) betreiben, nicht um die Gruppe mit Gehörschaden handelt. Schließlich hält kaum ein Radaubruder den ganzen Tag das asoziales Gegröle seiner Maschine aus. Und wenn diese Asozialen dann irgendwann mal anhalten, nehmen sie nach dem Helm erst mal die Ohrenstöpsel raus. Das sagt dann schon alles!
    Übrigens mir bekannte Wirte und Vermieter von Ferienwohnungen verzichten gerne auf diese lautstarken, spätpubertierenden Asozialen. Sie leiden unter der Abwanderung ihrer Gäste durch diesen Lärm.
    Ich wünsche mir von den Behörden ein konsequentes Vorgehen gegen zu laute Fahrzeugführer. Wer mehr als ein Mal wegen eingeschaltetem Sport/Renn-Modus, ausgebautem dB-Eater, oder illegaler Manipulation am Fahrzeug erwischt wird, sollte ernsthaft eine MPU machen „dürfen“ um seine geistige Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr nachzuweisen.

    • Rainer sagt:

      Alle Motorradfahrer als Asozial zu bezeichnen ist eine Frechheit.
      Wie bei Autorasern sollten auch bei den Motorradfahrern die Rüpel rausgezogen werden und gut ist.
      Ansonsten muß/sollte auch Autotuning,SUV,Porsche,Ferrari, Maserati,Bugatti,AMG’s, Rasen mähen, Laubbläser usw. verboten werden!!!

      • Der Redakteur sagt:

        Ganz ruhig: Hier werden nur die Asozialen als Asozial bezeichnet, nicht alle. Dem letzten Satz Ihrer Forderung wird sich hier jeder anschließen.

      • Laut ist Out sagt:

        @ Rainer –> Lesen Sie meinen Beitrag einfach einmal gründlich !
        Wenn Sie ihn dann verstanden haben, werden Sie – adäquate Sozialisierung vorausgesetzt -Ihre Äußerung und Fehlinterpretation wohl zurücknehmen …

        …und ja, [… Autotuning,SUV,Porsche,Ferrari, Maserati,Bugatti,AMG’s, Rasen mähen, Laubbläser…] sollten, wenn sie zu laut sind, verboten werden.

        Ich finde es erschreckend, dass wir in der EU Vorschriften für z.B. Staubsauger haben, aber die gesundheitsschädlichen und Lärm emittierenden Spielzeuge StVO-Zulassungen erhalten.

  20. Hermann sagt:

    @ Horst Adler

    Sie haben vergessen laute Geräusche beim Stuhlgang in ihre Verbotsliste aufzunehmen.
    Des weiteren sollte man das Aufschlaggeräusch von herunterfallenden Flugzeugen, Raketenteilen und Meteoriten verbieten, oder trauen Sie sich da nicht ran ?

    Tja, alles eine Frage der Häufigkeit und der Penetranz.

  21. Michael sagt:

    https://www.openpetition.de/petition/kontakt/keine-fahrverbote-fuer-motorraeder-an-sonn-und-feiertagen-2

    Wie kann es sein, dass Pedition ’silent rider‘ noch nicht mal 4.000 Stimmen hat und diese Pedition schon nach wenigen Tagen über 70.000?
    Das soll mir mal bitte jemand erklären.

    • Reto sagt:

      Leute esst mehr Scheisse – Millionen Fliegen können nicht irren!

    • Henni sagt:

      Die Mehrheit der Frösche stört sich nicht an ihrem Gequake. Natürlich ist es Mehrheitsmeinung der Motorradfahrer, dass sie andere mit ihrem unnötigen Lärm belästigen bzw. „beeindrucken“ dürfen. Und natürlich sind die wirklich Leidenden an den Strecken eine Minderheit. Es ist aber keine Frage demokratischer Mehrheiten, ob Menschen 3/4 des Jahres unnötig in ihrer Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigt werden dürfen. Und obendrein ginge es ja auch leise (ohne Klappen- und Zubehörauspuffe). Dieses Demokratieverständnis (Mehrheiten bestimmen auch über geschädigte Minderheiten) zeigt auch die Petition zum Thema neue STVO und an EU-Levels angepasste Raserstrafen – und den Blödsinn des Herrn Scheuer. Die Raser wollen natürlich möglichst ungeschoren davonkommen. Obwohl der Unterschied zwischen 50 und 70 ein Kind das Leben kostet, wenn es überfahren wird. Ich meine so ein bißchen Führerscheinentzug hilft da sehr viel beim drüber Nachdenken. Und die Androhung von Fahrverboten für unverbesserliche Lärmer tut das selbe.

      • Rainer Rau sagt:

        Dass die wirklich Leidenden in der Minderheit sind, glaube ich nicht, die sind nur nicht so gewalttätig drauf wie die asozialen Lärmer und Raser. Dazu kommt noch:“Die da oben tun doch eh nix“, womit sie auch nicht so falsch liegen.

        • Rainer sagt:

          Alle Motorradfahrer von Ihnen als Asozial und Raser zu bezeichnen ist eine Frechheit, dann ist jeder Autotuner und Oldtimerfahrer auch Assozial

          • Der Redakteur sagt:

            Beim Autotuner gebe ich Ihnen ausnahmsweise recht. Ich schaue mir manchmal Tuningsendungen an…

    • Füchsin sagt:

      Die Motorradfahrer wollen halt weiter nerven.
      Gegen ein Verbot sprechen sich hauptsächlich Geschädigte aus. Wer den Lärmterror nicht ständug erlebt klickt wohl einfach nicht drauf.

  22. MokkaTeo sagt:

    Ellenbogenschleifer sagt:

    Lieber Redakteur,
    Wollen Sie es nicht begreifen?!
    Jedes der Plakate Ihrer Bewegung schreit aus jedem Pixel
    Frust, Hass, Häme, Unzufriedenheit, ausgedrückt durch moralische Erpressung, Beleidigung und Pöbeln.
    Halt die übliche Gemütslage und Artikulation des hiesigen Klientels.
    Das kann nicht funktionieren und ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf.
    Mit Normelen Menschen meinte ich Menschen, die nicht von dieser Denkweise gefangen sind und rational-zielorientiert handeln können…

    @Ellenbogenschleifer

    Im Bergischen haben wir leider andere Erfahrungen mit Rasern und Lärmern (sowohl Autofahrern als auch Motorradfahrer) gemacht.

    – Lärmpfosten mit dem Imperativ „Leiser“ und „Danke “ als Belohnung, oftmals auch in Verbindung mit dem schlafenden Baby o.ä.
    – Silent Rider Banner „Bock auf Leise“
    – „Pssst“ Banner
    – „Brems dich“ Schild
    etc.
    erzielen kaum eine Wirkung.

    Die Auswahl dieser Schilder und Banner ist von einem Motorradlärmforum getroffen worden. Ebenso das Aufstellen der Empathiepfosten. In dieser AG sitzen nicht nur Lärmbetroffene sondern auch Motorradfahrer- u.a. auch der 2. Vorsitzende des BVDM
    Soviel zur Bauchpinselei von rücksichtlosen Auto- und Motorradfahrern, die leider nicht immer funktioniert

  23. Horst Adler sagt:

    Welch Wunder, mittlerweile spricht man hier von Motorrad- UND AUTOFAHRERN…dann wird es langsam Zeit, dass Sie das nächste Ziel in Angriff nehmen…diese Lobbyisten-Vereinigung in Netzwerk gegen Auto- und Motorradlärm umzubenennen…dann, aber erst dann nehme ich Sie ernst und könnte mir vorstellen Sie zu unterstützen. Bis dahin ist das hier weiterhin eine…….

    • Reto sagt:

      Gucken Sie mal nach oben. Da steht seit 2011 „Netzwerk gegen vermeidbaren Motorenlärm“
      Bei „Aktiv werden und Spenden“ finden Sie unsere Kontonummer.

    • MokkaTeo sagt:

      @Horst Adler

      Leider haben Sie meinen post anscheinend nicht richtig gelesen.

      Im Bergischen Land haben wir das Laermproblem mit diversen Auto- und Motorradfahrern. Und wir diskriminieren auch niemanden, sondern versuchen alle Verkehrsteilnehmer zu einem ruecksichtsvollen Fahrverhalten zu bewegen.

      Fuer alle Verkehrsteilnehmer gelten z.B. die Laermpfosten.
      Gut- vielleicht nicht fuer Radfahrer :-)

      Ich will auch kein neues Ziel ins Auge nehmen.
      Mein Beitrag ist eine Anmerkung, die an ein anderen post gerichtet war.

      Ich hoffe, Sie haben es verstanden

  24. Horst Adler sagt:

    Tatsächlich habe ich mich vom Namen der Website „Motorradlärm.de“ irreführen lassen. Und die sehr aggressiv geführte Anti-Motorrad-Debatte in diesem Chat hat sein Übriges dazu beigetragen. Da muss ich mich entschuldigen. Jedoch nicht bei denjenigen, die hier alle Motorradfahrer in Sippenhaft nehmen wollen. Da muss ich leider dem Spiegelredakteur recht geben. Wenn Fahrverbote an Feiertagen und Sonntagen, dann bitte auch alle, die zum Spaß durch die Gegen fahren oder fliegen (Sportwagen, Oldtimer, Quads, Cabrios, Sportboote auf Rhein,Havel und Co, motorbetrieben Drachenflieger oder Kleinflugzeuge die z.B. ihre Runden über Städten an Sonntagen drehen). Genau das scheint ja auch Ihr Anliegen zu sein, jedoch widmet sich der Bundesrat nur den Motorradfahrern und das empfinden diese halt als ungerecht. Gerechtfertigterweise.
    Ihnen viel Glück und eine geistreiche(re) Anhängerschaft.

    • Reto sagt:

      Es ginge alles ein bißchen einfacher, wenn die Lärmgrenzen nicht mutwillig ausgereizt werden würden durch Fahrer, Industrie und Zubehörindustrie. Es geht auch leise – und dann hätte keiner etwas dagegen.

  25. Michael Gellhaus sagt:

    Das geht alles noch nicht weit genug!!! Die beschlossenen 80db sind das Standgeräusch, also bei 3 – 6000 Umdrehungen gemessen und im Bestand darf das sogar über 100 db betragen ( Bestandschutz ). Selbst 80 db sind zu laut wenn man Erholung sucht und den ganzen Tag mit 80 db beschalt wird. Der lautlose Antrieb muss angestrebt werden um Erholung sicher zu stellen. Das ist derzeit nur mit Elektro Antrib zu erreichen, daher geht ein Fahrverbot, nur an Feiertagen und Sonntagen für Verbrenungsmotor betriebenen Fahrzeuge nicht weit genug. Die arbeitenden Menschen brauchen Ihre Erholung auch in der Woche und nicht nur an Wochenenden und Feiertagen. Daher fordere ich ein generelles Fahrverbot für herkömmlich betriebene Motorräder, ich gehe aber noch weiter und fordere das auch für alle Roller ( ja auch die sind viel zu laut ), 125 er Quads, CanAms und Trikes, also alle 2, 3 und 4 Rädrige Fahrzeuge ohne geschlossene Karosserie. Ein weiterer Grund für diese Forderung ist der Umweltschutz und der Schutz des Klima. Wärend des Logdown haben wir gesehen wie sehr sich die Werte verbessern, wenn nicht gefahren wird.
    WEr jetzt aber auf E-Mobilität verweist macht die Rechnung ohne die Sicherheit unserer Kinder und ist Umweltpolitisch auch nicht sehr gut Informiert. Ich fordere das generelle Fahrverbot auch für diese Fahrzeuge und das aus folgendem Grunden. 1.) die Akkus, die Herstellung beutet Kinder in Afrika aus, Kobaldminen, die Wüste in Südamerika wird für den Abbau des Lithium immer weiter ausgetrocknet. Und wie entsorgen wir die Akkus wenn sie die Leistung verlohren haben, defekt sind? 2.) Diese Fahrzeuge werden mehrheitlich zum Vergnügen bewegt. Ja einge wenige bestreiten so Ihren Arbeitsweg, aber die können auch aufs Auto oder den Öffentlichen Nahverkehr ausweichen, letztere wäre zu bevorzugen. Die Nutzung von Fahrzeugen einfach nur als Hobby ist Klimapolitisch nicht vertretbar, auch nicht wenn es elektrisch betriebene Fahrzeuge sind, auch der Strom muss produziert werden, was entweder Atommüll, Verbrennungsemissionen, oder Lärmbelästigung duch Windkraftanlagen produziert. 3.) Das ist der in meinen Augen wichtigste Grund: Schon jetzt werden Motorräder im Straßenverkehr immer wieder übersehen und die Unfälle enden meist tödlich. Die E-Fahrzeuge sind geräuschlos, wenn jetzt also ein geräuschloses Fahrzeug mit 50 km/h durch den Ort fährt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es von unseren Kindern oder älteren Mitbürgen, ich nenne hier ganz bewußt die schwächsten Verkehrteilnehmer, übersehen und überhört wird. Der zwangsläufig folgende Unfall endet nicht nur für den Mortorradfahrer tödlich.
    Also lieber Bundesrat und Bundestag tut uns den Gefallen und verbietet Motorräder, Roller, 125er, Trikes, Canams, und Quads, egal mit welchem Antrieb. Es wird das Bruttosozialprodukt entlasten, da keine Todesfälle durch Motorradunfälle die Umsätze der Arbeitgeber schmälern, und zu Steuereinbußen muss es auch nicht kommen, wenn einfach beschlossen wird das die KFZ-Steuer für dieses Fahrzeug die nächsten 10 Jahre weiter gezahlt werden muss als Reparatur für die Lärm- und Umweltbelastung. Außerdem sollte der Staat alle Mopeds beschlagnahmen und zu Gunsten des Steuerzahlers ins Ausland versteigern. Das sollte eine enorme Summe in die Kassen des Staates spülen.
    Die Einhaltung des Verbots wäre auch viel einfacher zu überprüfen, da das Verbot ja alle betrifft und nicht mehr nach Technik kontrolliert werden muss. Als Strafe wären Fahrverbote und Arbeitsrechtliche Konsequenzen amgemessene Strafen. Ich halte ein Fahrverbot von 12 Monaten Minimum und die, von den Ordnungsbehörden angeordnete, fristlose Kündigung des Arbeitsverhältniss für eine Angemessene Strafe.

    • Der Redakteur sagt:

      PS: Das Wochenendfahrverbot ist eine Erfindung von Herrn Becker vom Spiegel.
      Zu Ihnen: Das ist ja ein ganzes philosophischen Weltbild, das Sie da entwickeln. Aus der einfachen Tatsache, dass Motorräder leiser werden sollen, entspinnt sich ein ganzer Kosmos. Wunderbar! Und alles schlüssig und unwwiderlegbar. So einen wie Sie könnten wir bei uns gebrauchen!

      • Ellenbogenschleifer sagt:

        Sie haben die Rechnung ohne Leute wie mich gemacht;

        Googlen Sie mal was eine voll aufgebaute S1000RR für die Renne kostet und was da im Jahr so an kosten anfällt. Ich verfüge also über Möglichkeiten.

        Gestallten wie Geldhaus überziehe ich schon aus Prinzip mit mehr Dreck als er aushalten kann bzw. unterstütze jene die Dies tuen großzügig.
        Nicht nur weil er der ideologische Feind ist. Nein, auch aus einer großen Ladung Sadimus heraus.

        Geldhaus, nichts davon wird umgesetzt werden.
        Das wissen schon meine Anwälte und Abgeordneten zu verhindern!

        • Der Redakteur sagt:

          Boaaaa! Eine SS1000RR aus Scheuers Heimatland!
          Sie hätten das Schwanzgedröhne also gar nicht nötig bei so viel Geld?
          Da müssten doch eh alle zu Ihnen aufsehen?
          Und ich hatte Sie für einen (im doppelten Sinne) armen Wicht gehalten.

        • MokkaTeo sagt:

          @Ellenbogenschleifer

          Ich denke, Herrn Gellhaus‘ Beitrag war etwas überzogen. Aber darauf will ich nicht eingehen.

          Sonder auf etwas anderes:

          Leider haben Sie nicht auf meinen Kommentar zu IhrempPost geantwortet- egal, ist ja auch nicht unbedingt notwendig.

          Aber das Dorf, von dem Sie in Ihrem Beitrag gesprochen haben, das mit den netten Hinweisen an Motorradfahrer- können Sie mir bitte sagen, welches Dorf so erfolgreich Motorenlärm eindämmt?

          Das soll jetzt keine provozierende Frage sein, sondern als Anregung für mein Heimatdorf gelten.

          Danke

          • Rainer Rau sagt:

            Den muss man unbedingt bei Laune halten – bessere Kommentare als seine kann es für unsere Sache gar nicht geben.

          • Ellenbogenschleifer sagt:


            Den Namen jener Dorfes möchte ich Ihnen nicht nennen.
            Dort führen 4 von 5 Routen zu Startpunkten meiner Touren durch. Daher fahre ich dort sehr oft lang.
            Ich möchte nicht erkannt werden.

            Kommentar Redakteur:
            Der Dampfplauderer plaudert Dampf….
            Die Ortschaft mit den lächelnden Belästigten, wo Palmwedel geschwungen werden wenn unser Rennsportheld vorbeifährt, ist also frei erfunden. Restdampf wurde zensiert.

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