Hunnen auf Höllenmaschinen

Tirol macht Ernst: Raser und Lärmer sollen abgeschreckt werden, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet.

Unter den völlig verfehlten europäischen Zulassungsverfahren für Kraftfahrzeuge und unter dem Lärm-Kartell der Hersteller leiden auch die Tourismusgebiete. Von wegen also, dass unsere südlichen Nachbarn sich generell freuen, wenn die Hunnen auf ihren Höllenmaschinen bei ihnen einfallen und 15 Alpenpässe an einem Tag terrorisieren. Die Tiroler machen ernst und halten jetzt gegen: Geschwindigkeit und Lärm (zwei Seiten einer Medaille) werden an Motorradstrecken jetzt konsequent von der Polizei kontrolliert, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet. Zitat: „Bei den bisherigen Schwerpunktkontrollen wurden 365 Anzeigen gegen Motorradlenker erstattet. 236 Strafen wurden durch die Beamten vor Ort eingehoben. Zudem gab es 52 Anzeigen und zwölf Organmandate wegen Kurvenschneidens. Bei 108 Messungen mit dem Lärmmessgerät habe es nur zwei Beanstandungen gegeben“. Kunststück: Laut und legal ist ja dank Tricksertechnik kein Problem. Wie das Schweizer Fernsehen ermittelte, kann ein legal zugelassener Krachmacher vier Mal so laut sein wie die Norm, ohne dass die Polizei ihm etwas kann.

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44 Kommentare zu “Hunnen auf Höllenmaschinen
  1. H. Frankh sagt:

    schön dass die Ösis aufwachen. Wenn man Pech hat und man urlaubt an so einer Strecke, dann möchte man den Reiseveranstalter wegen entgangener Urlaubsfreuden haftbar machen. Idillisch gelegen … allerdings nur wenn man in der Leder-Jacke urlaubt.

  2. Rainer Rau, sagt:

    Trotzdem reicht es auch in Österreich nicht, kleine Einzelaktionen sind wirkungslos und verlagern auf andere Orte. Ohne EU-weiten radikalen Rundumschlag inkl. Schweiz wird sich nichts ändern. Das Problem ist international, Asozialität braucht keinen Pass. Die Zuständigen, die etwas tun könnten, sind nicht betroffen oder/und profitieren von der Seuche – ein Allgemeinzustand auf allen Gebieten.

  3. Gregor H. sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe auch immer den Eindruck, dass die Ledergesellschaft meint, sie sei in Touristengebieten hochwillkommen. Nur weil hin und wieder ein Dödel von Wirt ein Schild aufstellt „Biker welcome“. Und dann in die Gartenwirtschaft einfallen, rumfläzen und mit heulenden Motorrrrrren davonfahren in der Meinung, die Mitmenschen halten sie für die ganz großen Abenteurer/Sportfahrer. Wie man sich täuschen kann.

    • Marc sagt:

      Liebe ruhesuchende Touristen und Naturfreunde,
      ich weiss genau, was sich da in den Köpfen dieser Spezies abspielt, wenn sie wieder einmal schleichend mit Ihren Diesel-Gifteimern die Pässe mit ca. 40 km/h erklimmen. Stinkend, rauchend und verkehrsbehindernd wird munter die Pass-strasse raufgezittert. Oben auf der Passhöhe dann die Parkplätze vollgestopft mit der ganzen Pseudo-Wandererfraktion die mit Sandalen und Turnschuhen die frische, gesunde Luft und erholende Ruhe suchen. Die Wirte freut’s und auch die Bergbahnen, wenn die Kasse klingelt. Genau so wie die Souvenirverkäufer im Laden neben dem Tourismusbüro. Am Abend dann stellt sich dann wieder jeder „Bergfreund, Naturliebhaber und gesunde Wanderer“ mit seinem VW TDI-Diesel in die Schlange talwärts. Um bei der Heimfahrt wieder die Passstrassen bis zur nächsten Autobahneinfahrt zu besetzen.
      Ich bin Schweizer und wohne in den Voralpen und sehe im Sommer jedes einzelne Wochenende den selben Wahnsinn vor der Türe! Und in den Sommerferien kommen in Scharen die Holländer, die Deutschen und Franzosen mit Ihren Wohnmobilen und Wohnwagen angehängt am völlig überforderten Renault Megan oder SUV wie Tiguan usw.. Vom Süden her dann in die andere Richtung die Italiener in derselben Manier! Und all die Flachländler, die weder Übung noch kaum wirklich Ahnung haben wie man Passtrassen befährt, zerreissen ihr Maul über Motorrad-fahrer, die angeblich zu schnell, zu laut und gemeingefährlich überholen. Die Pseudo-Berg- und Naturfreunde sollten vor Ihrer eigenen Haustüre wischen. Da gibt es nämlich genug Dreck und Scheinheiligkeit wegzuräumen.

      Einwenig Toleranz und Nachsicht wäre da angebracht. Steine werfen kann jeder….

      • Reto sagt:

        Hallo Landsmann, lieber Marc,
        in puncto Scheinheiligkeit und Dreck haben leider auch unsere Landsleute genug am Stecken oder vor dem Besen: Auch in D kommen in Scharen die Schweizer über die Grenze, teils haben sie grenznah eine Garage gemietet, wo die heimatlich illegalen Sportspielzeuge drin stehen, und dann lassen sie wegen der laxen Gesetze in D die Sau raus, belästigen die Anwohner und gefährden andere Verkehrsteilnehmer. Der Randenaufstieg ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir uns im Badischen beliebt machen. Als patriotischer Auslandsschweizer habe ich mir angewöhnt, nicht nach dem Pass zu schauen, sondern nach dem Deppen, der ihn führt. Und wie Du mit dieser Haltung Toleranz und Nachsicht einfordern kannst, ist mir schleierhaft. Ach ich vergass! Aus der Perspektive von Dir, der du ja weisst, „wie man Passtrassen richtig befährt“, darf man beruhigt auf die Flachlandindianer runtersehen. Und Toleranz einfordern…

        NS für alle Nicht-Schweizer: in Basel wurde das LSD erfunden und bei manchen verzerrt das bis heute die Realität. Es gibt aber auch anständige Leute.

      • Rainer Rau sagt:

        Richtig! Glücklicherweise neigen nur die Lärm- und Rasergegner zu Verallgemeinerungen und Vorurteilen.

      • Matthias sagt:

        An Marc:

        Motorradfahrer fahren also nie einen „Stinkediesel“? Nein? Aha!

        Blablabla…Ihr seid alles Grüne und Naturfreunde…blabla…mit Sandalen…blabla…

        Welches Zeug nehmen Sie? Kaufen Sie das von den Holländern, die Sie in Ihrer schönen Schweiz angeblich überfallen???

        „Ein wenig Toleranz und Nachsicht wäre da angebracht. Steine werfen kann jeder….“

        Toleranz bis die Ohren bluten? Warum behalten Sie nicht ihren Stein?

  4. Peter sagt:

    Jeder von Motorrad-/Autolärm genervte sollte diesen lärmenden Proleten SOFORT signalisieren was er von ihrem kranken und rücksichtslosen Gebettel um Aufmerksamkeit hält.
    DAUMEN RUNTER! Das haben sie sich verdient.

    • Hermann sagt:

      Habe ich bislang 3 mal gemacht.

      In allen drei Fällen hat dies dazu geführt dass die so von mir „angesprochenen“ Fahrer ihre Maschine haben laut aufheulen lassen (einprogrammierte Fehlzündungen inclusive) um dann mit aufgerissenem Gashahn davonzubrausen.

      • Peter sagt:

        Diesen lärmenden Vollpfosten nur genervt nachzuschauen bestätigt sie in ihrem asozialen Gehabe. Je öfter ihnen seitens der Bevölkerung auch optisch signalisiert wird das ihr krankes Getue unerwünscht ist, desto ungemütlicher wird es für sie. Deshalb DAUMEN RUNTER! Je häufiger diese Lärm Poser mit amtlichen Kennzeichen, Uhrzeit und Ort bei der Polizei als Ruhestörung gemeldet bzw. angezeigt oder die örtliche Presse diesbezüglich aktviert wird, desto eher besteht für die Städte die Notwendigkeit zu handeln.

  5. Rainer Rau, sagt:

    Die sehen sich wirklich so. Wenn sie durch eine Fußgängerzone stolzieren, fehlen noch die Sporen an den Stiefeln und zwei Colts. Die künstliche Hirnschale benötigt meist auch einen eigenen Sitz im Straßencafe. Beim selbstverschuldeten Unfall sinds heldenhafte Märtyrer, bei Autoverursachern Opfer, die nach Rache schreien. Im heutigen Straßenverkehr deutet der freiwillige Verzicht auf eine Knautschzone nicht gerade auf große Genialität hin. Wenn sie sich wenigstens an die Regeln hielten, käme es mir vielleicht nicht ganz so ungerecht vor, dass die Allgemeinheit für deren Unfallkosten aufkommen muss, von den unschuldig Beteiligten will ich gar nicht sprechen. Aber nochmal zur Erinnerung: Die vierrädrigen rasenden Lärmer sind nicht weniger asozial. Und die vier Ringe der schlimmsten Prollmarke erinnern nicht zufällig an einen Schlagring.

    • Alex sagt:

      Bravo ! Dem stimme ich absolut zu !

    • Timo sagt:

      Danke das du für meinen Unfall letzten Monat so bereitwillig gezahlt hast :)
      Falls du mal Schwierigkeiten haben solltest kannst du dich gerne melden. Eine Hand wäscht doch bekanntlich die andere!

      • Rainer Rau sagt:

        Horatio Hornblower: „Not worth the powder!“

      • Rainer Rau sagt:

        Von jemanden wie Timo geduzt zu werden, macht schon betroffen. Umgangsformen und Fahrverhalten gehören wohl zusammen.

        • Timo sagt:

          Ja ist dem so?
          Ich bin mit meiner Komplett originalen, Euro4 Maschine von einem Autofahrer umgefahren worden, der plötzlich vergessen hat wie die rechts vor links Regelung zu handhaben ist und das mit 45 km/h bei erlaubten 70.
          Aber danke dir für deine andauernden Pauschalisierungen.
          Ich habe mich an alle Regeln gehalten, habe versucht vorrauschauend zu fahren und nie etwas an meine Motorrad verändert und trotzdem schiebst du mich mit deinen andauernden wirklich sehr extremen Kommentaren in die gleiche Ecke.

          Vielleicht lässt das Schicksal Menschen wie Doch besonders gern leiden. Denke doch an die gesetzte der Anziehung.

          Außerdem möchte ich noch Charles Francis Haanel zitieren „Harmonie in der inneren Welt wird zu einer Reflektion in der äußeren Welt,
          ausgedrückt durch harmonische Gegebenheiten, angenehme Umgebungen und
          dem Besten von allem. Sie ist die Basis der Gesundheit und eine Notwendigkeit
          für das Gute, für alle Kraft, alle Energie, alle Erfolge und Ziel“
          Scheint als wäre deine innere Welt voller Unruhen und Störungen.

          Ich hoffe von ganzem Herzen das du in deinem Leben noch in eine Situation kommst die dich zum heldenhaften Märtyrer macht oder in der du zum Opfer wirst welches nach Rache schreit… Ach moment mal, letzteres scheinst du ja bereits zu sein…

          • Rainer Rau sagt:

            Der erste Satz in Ihrem vorletzten Kommentar vom 13. August zählt, der drückt etwas anderes aus! Wer liest und begreift, sieht deutlich, dass NUR von Rasern und Lärmern die Rede ist. Meine Pauschalisierungen ergeben sich aus deren Äußerungen. Die Kommentare sind nicht extremer als das Verhalten derer, um die es geht. Wie schon mal gesagt: Wir müssen den Radau ertragen, wir können nicht mit einer Taste schließen oder gar nicht erst öffnen. Opfer gibt es millionenfach. Auf den Anfang von heute bezogen: Gute Besserung.

          • Der Redakteur sagt:

            Wieder einer, der sich in die Motorrad-Opferrolle hineinfantasiert wahlweise dem der laute Auspuff das Leben gerettet hat. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Gegen polizeilichen Unfallbericht an redaktion(at)motorradlaerm.de versende ich drei Flaschen vom guten Rotkäppchensekt. Die Wette habe ich mehrfach angeboten, noch nie verloren… Komm Timo, schlag ein!

  6. Frank Detmers sagt:

    Erstaunlich. Man möchte es ja fast nicht glauben, aber die meisten Posts hier sind doch der Beweis, daß Psychosen und Wahnvorstellungen immer mehr zunehmen.
    Das tut mir dann doch Leid. Die Lösung ist wie immer, nicht alles so ernst nehmen im Leben und sich auch mal ´ ne Auszeit gönnen. Der Tag muß nicht von morgens bis abends voll ausgefüllt sein.
    Einfach auch mal eine ruhigen Tag im Garten verbringen, dem Vogelgezwitscher zuhören und mal nichts tun. Oder einfach mal ´ne entspannte Runde mit dem Motorrad drehen.

  7. Rainer Rau, sagt:

    Peter, Hermann: Sag ich doch, alle Unmutsäußerungen, auch die offiziellen Alibimaßnahmen, führen zu Trotzreaktionen. Das Hauptorgan zum Denken und Einsichtsgewinn hat sich bei denen nicht entwickelt. Ein gravierender Irrtum der Evolution. Normalerweise sterben in der Natur Missbildungen aus, hier werden sie von den allseits bekannten Sponsoren in Berlin, München, Stuttgart usw. geschützt und gefördert. Wenn da nicht bald ein wirksamer Meteoriteneinschlag die Entwicklung in die richtige Richtung bringt, geht’s so weiter bis zum Kollaps. Hilfe von „oben“ kommt nicht so schnell. Also: Nicht nur hier thematisieren und argumentieren – lasst KEINE Gelegenheit aus, andere zu sensibilisieren und zu aktivieren, es lohnt sich und funktioniert, wenn auch langsam. „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orte, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern!“ (Sprichwort der Xhosa). Das Hauptgewicht liegt hier auf „TUN“.

  8. Rainer Rau, sagt:

    Nur ein paar Nachrichten heute: Sechs Schwerverletzte nach Schlägerei in Bäckerei; Unbekannter zündet zwei Obdachlose an; Auf Behindertenparkplatz: Frau wird angepöbelt; Großfamilien im Streit – Polizei rückt mit zehn Streifen an; Angriff mit Motorsäge; Eltern töten sich gegenseitig mit Messer; dann z. B. der U-Bahntreter… All das und auch unser Thema hier steht im Zusammenhang und hat EINE Ursache: Wohlstandsverwahrlosung! (der treffendsde Ausdruck seit langem aus dem Buch „Post von Karlheinz“). Ich-mich-mein-will-muss haben – wenn da etwas nicht passt, wird’s passend gemacht. Wem das überspitzt erscheint, der sollte mal mit Fachleuten reden.

  9. Gelt Dreyer sagt:

    Erstaunlich, die Zahl der Menschen mit Psychosen und Wahnvorstellungen nimmt immer mehr zu . Das lässt sich anhand vieler Post auf dieser Website deutlich erkennen. Drüber sollten Sie mal mit Fachleuten sprechen . Vielleicht ist Hilfe ja noch möglich. Geben Sie sich nicht auf!!

    • Reto sagt:

      Maßgeschneidert (Herr Detmers?, Sie schon wieder?)
      … Leb wohl du süßer Hilfeschrei,
      Der coolsten der Klein-Hänschen
      „Hier fährt ein großer Sack vorbei
      Mit einem kleinen Schwänzchen.“

    • Rainer Rau, sagt:

      Keine Angst, wir geben uns nicht auf. Immer mehr werden aktiv und wehren sich gegen die kranken Angriffe auf ihre Lebensqualität. Nebenbei bemerkt: Ich mag z. B. keine Liebesromane, daher lese ich sie nicht. Was also bewegt eure Zeigefinger, hierher zu klicken? Sind „MOTORRAD, V-Twin, Hot Bike“ und die anderen Werbeträger für Kopf-Viagra zu langweilig, oder ist bei all den mentalen Unzulänglichkeiten auch noch Masochismus dabei?

  10. Persson sagt:

    Ich sehe das schon auch als gesamtgesellschaftliches Problem. Damit die Fahrzeugindustrie ihre Kapazitäten unters Volk bringt, bekommen nicht nur die Mesuts mit dem dicken Geldbeutel ihren Ferrari, sondern auch die Alis, Detlefs, Kevins aus der Stadtrandsiedlung. Dort stehen die gewichsten SUV-Maseratis, dicken X5-BMW und Spacken-AMGs vorm Plattenbau. Ey Alter: Leasing macht’s möglich. Und wofür auf 4 Rädern die Großfamilie zusammenlegt, das kriegt der Lehrling mit 2 Rädern genauso hin. Gelobt sei der Fahrzeugabsatz, der auf dem Trommelfell widerhallt.

    • Rainer Rau, sagt:

      Eigenhändig moralisch einwandfrei erarbeitetes Geld wird nicht so leichtfertig für irgendeinen Schwachsinn verpulvert. Außer man orientiert sich dummerweise an anderen Schwachköpfen.

    • Rainer Rau, sagt:

      So einer wohnt hier gegenüber. 18 Jahre alt, schwarzer Schnurrbart und zum Geburtstag schwarzer neuer Audi A6, Lappenprüfung hat beim ersten Anlauf nicht geklappt, hupt bei kommen und wegfahren (wird abgestellt), Hähnchenimbisswagen finanziert allen Familienmitgliedern ähnliche Karren, Familientreffen gleicht Showroom der Schlagringmarke. Als regelmäßiger Leser des Bundeskriminalblatts (nur für den Dienstgebrauch) ist mir bekannt, wie solche Einkünfte zustande kommen. Drei Häuser weiter ein junger deutscher Unternehmer, Familienvater mit Kleinkind, 100000 € – Audi MIT Soundmodul (GEIL!!!) und Sonderrechten in geschlossenen Ortschaften, Mustang, irgendein Cabrio, natürlich Motorrad, die Beschäftigten ackern für Hungerlöhne. Glaubt mir: Kein Neid, nur Bedauern für kommende Generationen. Mir fällt kein Tier ein, welches bewusst die Lebensgrundlage seiner Nachkommen so zielstrebig zerstört wie die „menschlichen“ Konsumlemminge. Und das hat sehr wohl mit dem rasenden Lärmerproblem zu tun – es hängt alles zusammen. Wenn z. B. eine promovierte Physikerin mit genügend Einfluss nicht gegensteuert, sondern der „Wirtschaft“ die Stiefel leckt, wer soll es denn tun?

  11. Herr B. sagt:

    Ich fahre regelmässig mit Klappenauspuff Alpenpässe in Austria. Bei mir hat sich noch keiner beschwert. Auch nicht, dass ich mein Geld da lasse. Sind doch alles Bauern oder Gastwirte!

    • Reto sagt:

      Bauer UND Gastwirte. Und die haben auf solche wie Dich gewartet.
      Da bin ich froh, dass so einer nicht mein Landsmann ist.

    • Peter sagt:

      Frag doch mal ein paar der Straßenanwohner was sie von Deinem Klappengeballer halten und zupf Dir vor deren Antwort die Stöpsel aus den Ohren damit Du sie auch verstehst!

      • Rainer Rau, sagt:

        Ist das eigentlich legal, sich die Ohren zu verstopfen, damit man seinen eigenen Lärmmüll nicht mehr hören muss? Fahrradfahren mit Kopfhörer wird bestraft – wieder mal Sonderrechte für asoziale Selbstdarsteller?

        • Reto sagt:

          Die Ohren verstopft werden in der Regel wegen der Windgeräusche. Allerings zeigt die Sensibiliserung dafür bei den lauten Zeitgenossen, dass Sie mit zweierlei Maß messen.

          • Peter sagt:

            Aha, Stöpsel wegen der Windgeräusche, bei einer Harley mit Klappe und dreistelligem dB-Geballer kommt das richtig männlich rüber. Als Ergänzung zum perfekten Poser-Auftritt wäre da noch das rosa Tüllröckchen und ein farblich passendes Beautycase natürlich aus der original Harley Kollektion zu empfehlen.

          • Reto sagt:

            Hallo Peter,
            ab 80 km/h sind bei einem normalen Motorrad die Windgeräusche in vielen Helmen bei ca. 90 dB(A). Wer hier sein Gehör schützen möchte, der trägt Stöpsel. Pervers wirds nur, wenn wenn der Fahrer sein Gehör schützt und anderen den Krach aufs Ohr gönnt. Wer Ballettstrumpfhosen und Tüllröckchen unter der Lederkobi tragen möchte, dem seis gegönnt.

  12. Rainer Rau, sagt:

    Wenn man mit Klappenauspuff vorbeidüst, hört man die Beschwerden natürlich nicht. Und die Gastwirte brauchen natürlich jeden Umsatz – mit der Faust in der Tasche.

  13. Maike sagt:

    „Bei mir hat sich noch keiner beschwert.“

    Das waren die letzten Worte des rücksichtslosen Mannes mit der Zigarre, bevor man ihn aus dem Restaurant verwiesen hat…

  14. Peter sagt:

    “ Wie das Schweizer Fernsehen ermittelte, kann ein legal zugelassener Krachmacher vier Mal so laut sein wie die Norm, ohne dass die Polizei ihm etwas kann.“

    Die meisten Krawallmacher sind aber nicht legal, über 400 stillgelegte Poserkarren innerhalb 2 Jahren allein im Raum Mannheim sind der Beweis dafür.
    An dieser Stelle unseren Dank an diejenigen die sich mit ihrem persönlichen Einsatz, Mut und Durchhaltevermögen sowohl privat als auch beruflich mit diesen Asozialen auseinandersetzen!

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