Laut? Sind nur die anderen!

SCHNELL und LAUT: Fahrverbote für Motorräder? | STRG_F berichtet. Quelle: Youtube

Bemerkenswerte Fernseh-Reportage zum Thema Motorradlärm von Hotspots, Betroffenen und Verursachern. Bleibender Eindruck: Für viele Motorradfahrer sind nur die anderen laut (selbst wenn man ein 200 PS Rennmotorrad fährt) und im Zweifelsfall sind Sportwagen, Rasenmäher und Laubbläser die allerlautesten. Hier geht’s zum Beitrag.

21 Kommentare zu “Laut? Sind nur die anderen!
  1. Helmut Schnieder sagt:

    Mit keinem Wort wurden von Mopedfahrern Laubbläser oder Rasenmäher erwähnt.
    Somit ein weiteres Kolportieren von Vorurteilen auf dieser Plattform.

    • Reto sagt:

      Tausche Kolportieren gegen Provozieren: Sie merken ja gar nicht mehr, welche Platitüden Ihre Sippschaft (Sippenhaft) da medial von sich gibt. Der 200 PS Mann im Schwarzwald fährt natürlich 50 km/h und immer leise und der andere in der Garage weiß zwar, wie man DB-Eater rausmacht, aber hat es nur mal für Testzwecke probiert. Und die restlichen Kracher sind für die Rennstrecke, parken neben seinem Kollegen mit der Cobra. Ich kotze ab, wenn ich diese zur Schau getragene Hirnlosigkeit angucke.

    • Eveline sagt:

      Der Mann auf dem Motorrad mit seinen 200 PS will uns weismachen, er sei ein Genussbiker. Das ist die Verlogenheit all derer, die laut kaufen und es dann nicht gewesen sein wollen. Darum geht’s.

  2. Hermann sagt:

    @Wahid

    Jeder Lärmer mehr ist Wasser auf den Mühlen der Motorradlärmgegner. Machen Sie ruhig so weiter, damit auch der Letzte noch merkt, dass hier gewaltig was aus dem Ruder läuft.
    Die Rechnung kommt zum Schluss und es wird mit jedem Tag teurer.

  3. Rainer Rau sagt:

    Schade, dass „Der Einzige, der Alleinstehende“ seine Bedeutung verloren hat.

  4. Rainer Rau sagt:

    Manchmal sind es wirklich die anderen.
    Gestern stand ich mit einem Bekannten an unserer 70-kmH-Ortsdurchfahrt am Fußgängerüberweg. Wir hörten ihn schon von weitem, nicht zu beschreibenden Lärm mit jeder Menge Fehlzündungen. Beim Vorbeifahren schätzte ich 150 – 160, mein Bekannter, Fahrlehrer und KFZ-Sachverständiger sagte: „MINDESTENS 200, eher mehr“.
    Der Ehrlichkeit halber: Ein weißer Lamborghini. Leider gabs dadurch den Rest des Tages keinen einzigen zweirädrigen Raser und Lärmer weniger.

    • Lutz F. sagt:

      Wir waren gestern bei Freunden eingeladen 200 Meter Luftlinie von einer Landstraße entfernt. Der PKW Verkehr war halb so laut wie Motorräder, die auf einem geraden Stück wie die verrückten beschleunigten und im Kreuzungsbereich eine 70 km/h Beschränkung ignorieren.. Kritische Leserbriefe über ein solches Verhalten erscheinen immer mehr in unserer Lokalpresse und das Ist gut so, es gibt sogar schon Gastronomie die Motorradfahrer ablehnen.

      • Rainer Rau sagt:

        Die Wachstumsrate der Chaoten erinnert stark an die Endsiegstimmung. Noch so schnell wie möglich so viel wie möglich kaputtmachen.
        Die kritischen Stimmen, Leserbriefe, Beschwerden bei Behörden und Politikern versickern noch in Ignoranz und Arbeitsverweigerung.
        Würden die Lärmgeschädigten so aggressiv und mit solchen Drohgebärden auftreten wie die Lärmterroristen, hätten sie vielleicht eine Chance, aber das Radikalitätsgen haben die antisozialen Raser und Lärmer wohl für sich patentieren lassen.
        Ich bin mal gespannt, wann Scheuer mit einer Kutte in Bundestagssitzungen auftritt, sein Bild in seinem Freundeskreis lässt Übles erahnen.

      • Rainer Rau sagt:

        Hier beschleunigen die Verrückten nicht nur auf einem geraden Stück, sondern in einer nicht einsehbaren Kurve mit Fußgängerüberweg.

        Nach einem Leserbrief vor einigen Jahren zeigen ein paar Dorfdeppen fast täglich ohne irgendeine Andeutung von Schalldämpfung durch mehrfaches Vorbeifahren vor und hinter dem Haus, dass sie wissen, wer gemeint ist, üblicherweise mit +/- 150 km/h in einer 70er Ortsdurchfahrt.

        Polizei scheint auf dem Land anders zu funktionieren. Mehrfaches Anschreiben sowie persönliches Ansprechen führte bestenfalls zu Schulterzucken. Ich werde mich jedenfalls hüten, beim zuständigen Dienststellenleiter direkt diesbezüglich einwirken zu wollen, die Gründe muss man sich selbst denken.

        Bei der regionalen „Zeitung“ war die Veröffentlichung meines Leserbriefes wohl ein einmaliger Irrtum, die berichten lieber begeistert über irgendwelche zweifelhafte Motor“sport“ereignisse.

        Der Landesverkehrsminister ist ebenfalls Minister für Weinbau. Wie sich der Zusammenhang mit Weinbau auf die Führung eines Ministeriums auswirkt, kann man bei einer Bundeskollegin bewundern.

  5. Anja Semling sagt:

    Gutes Zitat aus der Badischen Zeitung bezgl. Motorradfahren-Belästigung im Umland, aus dem Artikel:
    Steigende Fallzahen“ vom 1. August 2020

    Die Höhe des Idiotenkoeffizienten

    „Der o.g. Koeffizient in der Gruppe dieser Mitmenschen* wird wie folgt berechnet: Krach mal Geschwindigkeit mal Inkurvenüberholen mal Schräglage geteilt durch Grips mal Restanstand.“

    *die uneinsichtigen Motorradfahrer*innen

    DIE haben wieder demonstriert bei uns im Umland und bis Freiburg !! 2000 solcher Spezies

  6. Anja Semling sagt:

    Gutes Zitat aus der Badischen Zeitung bezgl. Motorradfahren-Belästigung im Umland, aus dem Artikel:
    Steigende Fallzahen“ vom 1. August 2020

    Die Höhe des Idiotenkoeffizienten

    „Der o.g. Koeffizient in der Gruppe dieser Mitmenschen* wird wie folgt berechnet: Krach mal Geschwindigkeit mal Inkurvenüberholen mal Schräglage geteilt durch Grips mal Restanstand.“

    *die uneinsichtigen Motorradfahrer*innen

    DIE haben wieder demonstriert bei uns im Umland und bis Freiburg !! 2000 solcher Spezies

    hier der ganze Artikel zu obigem Zitat:
    https://www.badische-zeitung.de/salto-rueckwaerts-steigende-fallzahlen–189877000.html

    Bitte lesen – sehr gut geschrieben ;-)

  7. Stefanie Harms sagt:

    Mir geht diese Heuchelei gewaltig auf die Nerven. Den rücksichtsvollen aufrechten Motorradfahrer mimen und dann durch die Gegend donnern. Innerlich lachen sie sich wahrscheinlich noch kaputt.

    Ich habe noch einen aussagekräftigen Artikel gefunden. Da sind die teuren „Laut ist out“-Banner verschwunden, die an die Rücksicht der Motorradfahrer appellieren sollten. Es gibt auch keine neuen und für ausreichende Kontrollen habe die Polizei auch nicht das Personal.
    https://www.halternerzeitung.de/haltern/motorradlaerm-verschwundene-laut-ist-out-banner-werden-nicht-ersetzt-1542601.html

    Es ist naiv davon auszugehen, dass Banner etwas bringen. Diese spornen die Biker nur noch an. Auch Kontrollen bringen nicht viel, da es dann nur die illegalen Lärmer betrifft. Das Problem ist aber, dass die Motorräder alle zu laut sind, auch die legalen.
    Einen Ruhetag in der Woche sollte man doch zugestehen. Doch egal mit welchem Motorradfahrer ich rede, real oder online, immer werden sie, nachdem sie sich zunächst als rücksichtsvoll darstellen, ausfallend und machen klar, dass sie kein Stück bereit sind auf ihr narzisstisches Hobby zu verzichten.

    Biker – nein danke.

    • Anja sagt:

      Stimmt: alle Motorradfahrer*innen sind laut mit ihren Maschinen. Es gibt nur ganz wenige „leise“ :-(

      Ich hatte kürzlich auf meiner privaten Facebook-Seite mich geoutet und schrieb als Headline über einen Artikel, wo es um das Fahrverbot an Wochenenden ging, dass ich „Motorradlärm hasse“. Dies fand ziemlichen Anstoß an einigen meiner FB-„Freundinnen“. 3 von Denen haben gleich auf mich „eingedroschen“ wie die Verrückten … mich blöd angemacht, was das soll. Nur mit einer Person konnte ich vernünftig drüber schreiben, die anderen 3 waren uneinsichtig.

    • MokkaTeo sagt:

      Drohbrief eines vermutlichen Bikers

      Wohin der Hass, Wut oder…mir fehlen da einfach die richtigen Worte- führen kann, zeigt die Androhung einer Straftat in meiner Heimatgegend gegen eine Bürgerin, die sich gegen Motorradlärm engagiert:

      https://rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/wermelskirchen-engagement-gegen-laerm-buergerin-erhaelt-drohbrief_aid-52255253

      Ich hatte es zwar schon einmal gepostet, doch ich denke, man kann nicht oft genug darauf hinweisen, wozu manche in der Lage sind.

      Ich bin überzeugt, daß dieses Ar..och (für den fällt mir beim besten Willen kein netteres Wort ein) identifiziert wird. Die Fahndung läuft ja bereits

      Zu Bannerklau in Haltern:

      Die (mitllerweile zahlreichen) Banner in unserer Gegend hängen zwar noch alle, stellen für viele jedoch weiterhin kein Grund zur Rücksichtsnahme dar.

    • Rainer Rau sagt:

      Ihre Toleranz ehrt Sie, aber ich bin nicht bereit, auch nur einen Tag in der Woche mutwilligen asozialen Lärmterror freiwillig zu akzeptieren.
      An welchem Tag sollen wir denn z. B. Tontaubenschießen auf Landstraßen zulassen? Sind Hochzeitskorsos mittwochs besser als samstags?
      Bei Zuständen wie die, um die es hier geht, sind keine Ausnahmen akzeptabel.
      Wer auf Rennstrecken wegen zu hoher Lärmemission nicht zugelassen ist, raste auf öffentlichen Straßen aus. Da helfen nur Maßnahmen, die abstellen, nicht welche, die marginal verkleinern.

      • Stefanie Harms sagt:

        @Rainer Rau:
        Meine Toleranz ist mittlerweile bei Null, die wurde „weggelärmt“ und ich bin innerlich schon auf 180, wenn ich nur ein parkendes Motorrad sehe.
        Was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte war, dass es immerhin ein Strohhalm ist, wenn es einen Tag Ruhe gibt in der Woche. Aber selbst diesen einen einzigen Tag wollen uns Politiker und ach so diskriminierte Lärmer nicht zugestehen.
        Generell bin ich auch für alle Tage ohne Lärmterror. Es ist Körperverletzung. Sonntagsruhe, wie sie für andere laute Dinge gilt, wäre ein Anfang für mich.

        • Rainer Rau sagt:

          Regeln Sie die 180 runter. Wenn Sie da einen Fingerabdruck hinterlassen, wird die Ordnungsmacht vielleicht eher aktiv als bei Tausenden von Gestressten und Krankgewordenen.

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