„Motorradfahrer haben keine Lobby“ – ausser Scheuer und den Herstellern

Der Verkehrsminister im Kreise seiner Lobbyisten. Quelle: BMVI

Über diesen Bundesverkehrsminister ist schon alles gesagt. Jetzt hat er sich mit der Industrie und diversen Motorradvereinen an einen Tisch gesetzt, letztlich um das Thema Motorradlärm zu klären. Die Betroffenen, Belästigten und Geschädigten waren nicht dabei, können jetzt in den Medien nachlesen, was Sache ist in dieser Regierung und in diesem Ministerium. Auch das Wort „Lärm“ kommt in der Pressemitteilung gar nicht vor. In diesem exklusiven Kreise in Berlin war man sich ziemlich einig: Wo ist das Problem? Die Botschaft: Es bleibt alles wie es ist. Der IVM druckt die Pressemitteilung ab – wir sparen uns das.

41 Kommentare zu “„Motorradfahrer haben keine Lobby“ – ausser Scheuer und den Herstellern
  1. Füchsin sagt:

    Soso. Der sogenannte „Interessenausgleich zwischen Bürgerinnen und Bürgern an hoch frequentierten Strecken und den Bedürfnissen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern“.
    Ein Ausgleich wäre Schadensersatz für die Wertminderung von Immobilien sowie Schmerzensgeld für die erlittene Körperverletzung durch den Lärm. Alles ausschließlich bitte von den Motorradfahrern zu zahlen, schließlich wollen wir den normalen Bürger nicht mit in Sippenhaft nehmen. Aber Gerechtigkeit gibt es nicht mehr.
    Die Bedürfnisse der Motorradfahrer – das Bedürfnis nach WROOOOOAOAAAARRRRMMMMM rund um die Uhr sind mal wieder wichtiger als das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
    Es hätte mich auch gewundert, wenn mal etwas Gutes seitens der Politik entschieden würde. Satanisch.

    • Monima Maier sagt:

      Nachdem gestern hier mindestens 280 Gesetzesbrecher und heute schon 240 durch sind, werde ich diesen Herrn Scheuer morgen anzeigen. Vielleicht begreift er dann etwas, denn Motorradfahrer haben keinen Verstand, sonst würden sie nicht sinnlos so herumrasen.

      • Füchsin sagt:

        Versuchen können Sie es, aber ich glaube nicht, dass viel bei einer Anzeige herauskommt. Politiker haben ja auch eine Immunität.
        Bei mir herrscht derzeit auch JEDEN Tag Motorradlärm. Umso schlimmer, dass die Lärmtäter nicht einmal bereit sind einen EINZIGEN Tag in der Woche auf diese Körperverletzung und seelische Grausamkeit zu verzichten. Und dann die Heuchelei von wegen verständnisvoll und rücksichtsvoll. Wer’s glaubt, wird selig. Am Ende wollen sie doch weiter jeden Tag fahren können und uns nur gnädiger stimmen, damit wir ein größtmögliches Maß an Folter weiter hinnehmen.

        Am Motorrad(lärm) verdienen leider viele Leute sehr viel Geld. Zudem gibt es noch die Rockerclubs, die ja auch Menschenhandel und Zwangsprostitution betreiben. (Kann jeder googlen, Tatsache).
        Wahrscheinlich muss sowas erst vor das allerhöchste Gericht gehen und Menschenrechtsorganisationen müssten einschreiten. Denn allein durch das bisher geltende Recht dürfte es so einen Krach und so eine Raserei nicht geben.

  2. MokkaTeo sagt:

    Diese Ludwig II – Reinkarnation tut wirklich alles, um sich noch irgendwie und irgendwo einschleimen zu können.

    Und das gelingt ihm nun einmal nur noch bei denen, die aus nachvollziehbaren Gründen hinter ihm stehen.

    Doch ich denke, seine Tage sind gezählt. Er ist halt nur ein Wählerstimmenkiller für den Rest seiner und seiner Schwesterpartei.
    —-

    Wie kommt der IVM eigentlich auf 6.200.0000 „motorisierte Zweiradfahrer/innen“? Sind da die E-Biker bzw. Pedelecer mit drin?

    Bisher ging man doch von etwa 3 Millionen Motorradfahrern und ca. 4,x Millionen zugelassenen Motorrädern aus.

  3. Laut ist Out sagt:

    … ja, über diesen A. Scheuer ist schon alles gesagt worden. Jedes weitere Wort wäre eine Verschwendung von Atem.

    Bei der nächsten Wahl werde ich wissen, wo ich mein Kreuz mache.

  4. Michael Ackermann sagt:

    Wenn ich mir so einen Artikel ansehe und die hetzerischen Kommentare dazu, einschliesslich Befürwortung der Sippenhaftung für alle Motorradfahrer, eindeutige Diskriminierung nur nebenbei, werde ich mir überlegen ob ich diesen Verein noch länger mit meiner Mitgliedschaft beehre.
    Vor allem wenn wieder mal am Wochenende, wochentags sowieso ,die Autohorden an meiner in der Innenstadt an einer Bundesstrasse liegenden Wohnung vorbeidonnern.

  5. Andi sagt:

    Scheuer denke endlich an den „Gesunden Menschenverstand “ mach was für Deutschland und trete zurück.

  6. Thomas R. sagt:

    …jetzt wird auch noch „…Geringer Platzbedarf im ruhenden und fließenden Verkehr…“ als Pro-Motorrad Argument angeführt. Ist damit das Parken auf u.a. Gehwegen und das Durchschlängeln an Ampeln und in Staus bzw. das widerrechtliche Benutzen der Rettungsgasse gemeint?

    • GS Fahrer sagt:

      Durchschlängeln an Ampeln und in Staus wäre gar nicht notwendig, wenn mehr Menschen mit Zweirädern unterwegs wären, dann gäbe es nämlich keine Staus. Der Stau ist der Stau des Autofahrers, warum sollten wir da mitmachen ? Die Dosen verstopfen die Straßen, nicht die Motorradfahrer, von der Parkplatznot gar nicht zu sprechen.

      • Thomas R. sagt:

        vielleicht ist da ein kleine Führerschein-Nachschulung sinnvoll (siehe StVO §7)?!
        1. „Durchschlängeln an Ampeln und in Staus“ ist nicht notwendig, sondern egoistisch, ignorant und gefährlich – abgesehen von verboten!
        2. „wenn mehr Menschen mit Zweirädern unterwegs wären, dann gäbe es nämlich keine Staus“. Ich verweise hier mal auf diverse Verkehrssituationen in z.B. Frankreich, Italien, und in Großstädten des mittleren und fernen Ostens, wo deutlich mehr Zweiräder am Verkehr teilnehmen und es sich trotzdem überwiegend staut…
        3. „warum sollten wir da mitmachen?“ weil wir alle am selben Straßenverkehr und nur gemeinsam teilnehmen können?! Ansonsten gäbe es wohl wesentlich mehr Unfälle – und wer dabei den Kürzeren zieht dürfte wohl klar sein (Knautschzone und so…)

        Die gelten Regeln (der StVO) sind nicht umsonst aufgestellt worden und – nicht nur wenn man Lust hat – anzuwenden. Sie gelten immer und für jeden – egal welches Fortbewegungsmittel man im Straßenverkehr nutzt. Hier eine leichter verständliche Zusammenfassung (dies ist keine Werbung für die Quelle): https://www.verti.de/blog/motorradfahrer-schlaengeln.jsp

        • Reto sagt:

          GS Fahrer meint auch einen ökologischen Vorteil beim Motorrad zu erkennen. Eine BMW GS Kann aber locker 7 l/100 km brauchen und wird überwiegend zum Spaß bewegt. Wie werden die Worte so eingesetzt, wie man sie gerade braucht.

          • Markus sagt:

            Genau, ich zitiere “ wie werden die Worte so eingesetzt, wie man Sie gerade braucht“.
            Dann kennen Sie auch den Bericht in der TAZ vom 11.02.2018 Schummelklappen im Auspuff. Hier erzählt ein Lärmgegner, dass er sein Motorrad selbstverständlich nur als Transportmittel benutzt und dieses teilweise nach Stuttgart zur Arbeitsstelle als Fortbewegungsmittel einsetzt.
            Die schlechten Abgaswerte des Fahrzeuges und die damit verbundene Belastung der Luft in Stuttgart, wird dabei verschwiegen. Jeder in seinem Interesse.

          • Reto sagt:

            Wir haben nichts gegen sozialverträgliches Motorradfahren. Und mit Sinn und Verstand schon gar nicht ;-)

        • Rainer Rau sagt:

          Wie verarbeiten Sie denn das Mitleid mit den unschuldig Wärmegebeutelten unterm Strampelanzug und künstlicher Hirnschale? Auch bei Demos muss das ja die Hölle sein, vielleicht könnten da Wasserwerfer für Erleichterung sorgen.

          • Thomas.R sagt:

            Ich habe kein Mitleid – jeder hat die freie Klamottenwahl, bei jedem Wetter ;-) nur der Helm ist Pflicht…Es gibt ja auch Kühlwesten für drunter (vgl. Rennsport-Kombis).
            Demos sind ja kein Stau, da keine Autos mit von der Partie sind (s.o. „Der Stau ist der Stau des Autofahrers“ bzw. „Die Dosen verstopfen die Straßen“), da wird´s dann also nicht zu warm unter der Dunstkiepe…LOL

        • GS Fahrer sagt:

          Durchfahren im Stau ist per se nicht verboten, wie auch wenn kein Überholverbot besteht, darf ich logischerweise überholen, das sehen in der Regel auch die Ordnungsbehörden so.
          Und aha! die Erkenntnis“wir nehmen alle am Strassenverkehr teil“- ja das sehe ich genauso und zwar von Montag bis Sonntag, rund um die Uhr und auf allen öffentlichen Strassen,Autos Motorräder,und der ganze Rest. Und wer schon mal Indien bereist hat, stellt fest, dass es dort doch erstaunlich gut funktioniert, obschon es kaum Verkehrsregel gibt, hätten dort alle ein Auto würde überhaupt nichts mehr vorwärts gehen. Der Stau ist und bleibt eine Folge zu großer und zu breiter Fahrzeuge also Autos…

          • Thomas R. sagt:

            Lieber GS Fahrer, da Sie offensichtlich nicht Willens sind die Regelungen der StVO einzuhalten (s. STVO §7 oder vgl. o.g. Link: „Wer sich zwischen stehenden Autos hindurch bewegt“ (durchschlängeln!) „, überholt automatisch rechts. Das ist laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt.“ und „Nicht zuletzt ist es Ihnen während des Überholens“ (im Autobahnstau zwischen den Fahrspuren) „nicht möglich, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.“) und vorzugsweise diese auch so auslegen, wie es Ihnen passt bzw. deren Anwendung nach dem Risiko der behördlichen Ahndung gewichten, wünsche ich Ihnen weiterhin viel Spaß mit Ihrem „Hobby“ und bei den dann wohl unvermeidbaren (Strecken)-Sperrungen und Fahrverboten für Motorräder (…bis Sie es lernen…). Da diese Sie aber vermutlich auch nicht abhalten werden zu fahren wo und wie Sie wollen, kann ich nur weiter daran arbeiten, daß die Gesetze und behördlichen Ahndungen diesbezüglich deutlich (!) restriktiver werden.
            Viele Anwohner, Kommunen, Behörden und Politiker haben Sie bereits (mit Ihrem Verhalten) gegen sich aufgebracht. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis die Mehrheit (der Bevölkerung) sich geschlossen gegen diese Uneinsichtigkeit und das daraus offenbar resultierende rücksichtlose Verhalten einer Minderheit wehrt. Wir leben in einer Demokratie in der Minderheiten geschützt werden (und das ist auch gut so!), aber wenn eine der Minderheiten versucht die Mehrheit in kollektive und flächendeckende Geiselhaft zu nehmen, dann ist die Demokratie auch da, um das zu verhindern.

          • MokkaTeo sagt:

            GS Fahrer meint:

            „Durchfahren im Stau ist per se nicht verboten, wie auch wenn kein Überholverbot besteht, darf ich logischerweise überholen, das sehen in der Regel auch die Ordnungsbehörden so.“

            Quatsch.

            Es wird höchstens geduldet oder weggeschaut.

            Wobei das Argument der Biker, bei Hitze nicht auf einer Stelle stehen bleiben zu müssen, sich mir nicht erschliesst.

            Ob ich nun an einer Stelle im Stau stehe oder mit teilweise waghalsigen Manövern im Schneckentempo durch eine schmale Gasse rumeiere: Die kühlende Brise bringt das nicht. Und am Anfang des Staus stehe ich dann auch wieder. Wenn ich soweit komme.

            Ich kann das Ungemach auch nachvollziehen.
            Im eigenen Saft bei 40 Grad in der Sonne in einem schnieken Lederdress mit Haube möchte ich auch nicht unbedingt auf heissem Asphalt stehen.

            Sie können ja das nächste Mal in einem Stau, z.B. auf der A1, versuchen links zu überholen.
            Das ist nämlich nicht strafbar.

            Alles hier nachzulesen:

            https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorrad-fahren/stau-hindurchschlaengeln/

          • Reto sagt:

            Motorradfahrer werden immer diskriminiert und benachteiligt. Nur wenige Ausnahmen: Durchschlängeln im Stau. Vorbeifahren an der Ampel, Rennstreckentauglichkeit von Ausflugsstrecken herstellen, Parken überall, Vermummungsverbot am Steuer für alle (ausser für Motorradfahrer). Kein Nummernschild vorn. Laxe Lärm- und Abgsavorschriften für Fahrzeuge, kleinere Kennzeichen, etc. etc.

          • Rainer Rau sagt:

            Spätestens der Indien-Vergleich hat alle Unklarheiten beseitigt.

          • GS Fahrer sagt:

            Sind Sie dort schon Motorrad gefahren ?

        • Markus sagt:

          Dann lesen Sie doch die Studie von Transport & Mobility Leuven der Universität Leuven aus dem Jahr 2011.
          Wenn 10 % der Autofahrer auf ein motorisiertes Zweirad umsteigen würden, könnte das Verkehrsaufkommen um 40% gesenkt werden. Darüber hinaus ist in anderen Europäischen Ländern das Durchschlängeln bei Stau erlaubt. Unter anderem auch in Österreich dass ja auf dieser Website immer als lobendes Beispiel erwähnt wird.
          Ich benutze neben meinem Rennrad das Motorrad als Pendlerfahrzeug und habe damit in einer Metropolregion nur positive Erfahrung gemacht. Ach ja, mein Motorrad besitzt keinen Klappenauspuff und erfüllt auch noch die Euro 3 Norm, dazu kommt noch der sparsame Verbrauch von unter 4 Liter/100 km.

          • Reto sagt:

            Wir reden nicht von innerstädtischem Zweirad-Umstieg, sondern von Rennmotorrädern an Ortsausgängen und Horden von Klappen-GS-Fahrern. Und die fahren nur Spazieren (unnützer Spritverbrauch). Und der GS-Fahrer, der mit 4 Litern rumkommt, den müssen Sie mir zeigen. Das steht auch nur auf dem Papier. / Liter sind kenin Problem – für eine Person und ein bißchen Blech.

          • GS Fahrer sagt:

            Aha die Erkenntnis: Autofahrer fahren grundsätzlich nicht unnötig spazieren ? Schauen Sie mal am Schluchsee vorbei !
            Mit der übrigens sehr leisen GS, die bei Ortsdurchfahrten nicht lauter ist als ein PKW kann man kaum mehr verbrauchen als 5.5L dann aber zu zweit mit Gepäck. Die alten Modelle mit Vergaser
            lagen deutlich höher.
            Und auch ein PKW wird deutlich lauter, wenn er stark beschleunigt.

          • Reto sagt:

            Doch – es scheint hier wirklich ein Volk von Spazierenfahrern zu sein. Aber kein Vergleich zu den Verhältnissen bei den Motorrädern. Und ihre GS ist spätestens an der Ortsausfahrt so laut, dass sich selbst die Biker in den GS-Foren darüber empören.

  7. GS Fahrer sagt:

    So ganz verstehe ich Ihre Argumentation nicht. Der Bundesverkehrsminister führt Gespräche mit der Industrie und mit Vetretern aus Motorradvereinen BU und BVDM, Ziel ist es eine Lösung des Konfliktes zu erarbeiten. Die Industrie soll leisere Fahrzeuge produzieren, die Motorradfahrer sollen darüber hinaus sensibilisiert werden,in Wohngebieten leiser zu fahren.
    Mit wem soll denn der Verkehrsminister sonst kommunizieren als mit dem Personenkreis derjenigen, die Ihre Forderungen maßgeblich erfüllen können ?

    • Thomas R. sagt:

      Das Problem dabei ist, dass die Gespräche, die ausschließlich unter Problemverursachern stattfinden, keine Probleme erkennen wollen und alles so belassen wollen, wie es ist. Das löst kein Problem…

    • Rainer Rau sagt:

      Es ging doch nie um „erfüllen können“, sondern immer um „nicht erfüllen wollen“. Der Lärmterror könnte schon lange Geschichte sein, aber das wollen ja nur die Betroffenen und Geschädigten.

  8. Lutz F. sagt:

    GS Fahrer, Thema Parkplatzproblem! Am letzten Wochenende mitten im Pfälzer Wald standen an einer Wanderhütte 18 Motorräder in Reih und Glied nebeneinander. Was glauben sie, wieviel Parkplätze diese belegt haben? Und wieviel Motorräder blockieren einzeln in Städten und Supermärkten einzelne Parkplätze? Kinder könnten ihre matchbox Autos nicht schöner präsentieren.
    Es geht hier um unnötigen Lärm und uneinsichtige Motorradfahrer. Auch werde ich zu diesem Thema ein Mail an diesen Herrn Scheuer verfassen und meinen Standpunkt kundtun. Herr Scheuer ist absolut unfähig einen Amtsbereich zu führen und möchte gerne Marionetten als Wähler gewinnen.

    • Rainer Rau sagt:

      Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber nach jahrelangen Schreiben bin ich fast sicher, dass niemand dem Herrn Scheuer etwas Sinnvolles vorliest. Ich glaube eher, dass Bitten von Lärmgeschädigten in einer kleinen Kabine an der Wand hängen und irgendwann runtergespült werden – im übertragenen Sinn.

      Wieso stehen Motorräder an einer Wanderhütte?

  9. Hubertus Ulsamer sagt:

    Lieber GS Fahrer, das wäre in etwa so, als würden sich Trump, die Rüstungsindustrie und das Militär zusammen hocken, um den Frieden zu sichern. Es wäre nicht meine Art von Frieden.

  10. Rainer Rau sagt:

    Thomas R. beschreibt treffend, wie die Raser und Lärmer Betroffene gegen sich aufgebracht haben.

    Im Fall D. Trump hat er sogar für ein derartiges Phänomen eine Erklärung: „Es kann nur an meiner Persönlichkeit liegen.“

    Man glaubt es kaum, aber selbst der ist schon weiter.

  11. Kein Fahrer mehr sagt:

    Vor vielen Jahrzehnten habe ich angefangen, Motorrad zu fahren. Damals grüßten sich die wenigen Motorradfahrer noch beim Fahren (weil sie so selten waren). Mein Fahrzeug habe ich wenigstens zu 90% dazu benutzt, meinen Arbeitsplatz zu erreichen.

    Heute, als Pensionär, fahre ich nicht mehr. Die Maschine steht einfach rum und ich will nicht, dass meine Mitmenschen unter dem Lärm leiden müssen (obwohl es ein sehr leises Motorrad ist und entsprechend bewegt wurde). Ich schäme mich für die die Horden schwachsinniger Extra-laut-Fahrer. Die, mit den „Sportwagen“ (was ist eigentlich sportlich am Durchdrücken des rechten Fußes?) sind nicht besser.

    Noch kann ich mich nicht dazu durchringen, das Gefährt zu verkaufen, denn eigentlich ist es sehr schön zu fahren.

    Zu den Freunden der brachialien (leider gesetzeskonformen) Lautstärke-Orgien, des Rudelfahrens und geballten Blödheit (auf einem Rad fahren, jeden Gang in Wohngebieten ausdrehen etc.) möchte ich allerdings nicht gezählt werden. Schade.

    Ich hoffe auf eine Verkehrswende, weg vom Verbrenner, bezahlbare Elektromotorräder und bis dahin auf ein generelles Wochenendfahrverbot!

    Ich werden entsprechend meine Stimme zur Wahl abgeben! In NRW sind ja auch zum Bsp. im nächsten Monat Bürgermeister- und Landratswahlen und auch das Ruhrparlament wird gewählt. Da kann jeder an der weiteren Entwicklung gestalten.

    • Rainer Rau sagt:

      Mir ging es genau so.

      Fremdschämen macht mir heute nicht mehr viel aus, bei den Imageverderbern macht es stolz, nicht dazugezählt zu werden.

  12. Rainer Rau sagt:

    GS-Fahrer: Ich werde mich hüten, dort zu fahren, weil ich für eine Familie mitverantwortlich bin. Wo Leichen und Verletzte so gut wie nicht gezählt werden, kommts natürlich nicht drauf an. Ich hab da gearbeitet, ebenso in China. Wenn ein Vergleich hinkt, dann der.

    Die gute Nachricht für sie: Damit endet eine weitere unsinnige Konversation. Dankschreiben können sie sich sparen, mein Vorstellungsvermögen reicht vollkommen aus.

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