Nicht nur Freude: „Anlassen“ auf dem Nürburgring

Die Saison hat begonnen: „Anlassen“ auf dem Nürburgring mit Gottesdienst – von Protesten begleitet. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Schwere Unfälle, Lärm und rücksichtslose Motorradfahrer – das traditionelle „Anlassen“ auf dem Nürburgring wurde von Protesten begleitet. Eine Demonstration fand in Kesseling statt, wie die Rhein-Zeitung berichtet, denn die Route über Kesseling gilt für viele Motorradfahrer als besonders schön, weil kurvenreich. Derweil drehten die rund 10.000 Motorradfahrer unterstützt durch göttlichen Beistand im Rahmen eines Motorradgottesdiensts ihre Runden.

2 Kommentare zu “Nicht nur Freude: „Anlassen“ auf dem Nürburgring
  1. Peter Steinegger sagt:

    Die 10`000 Biker fahren nicht mit Gottes Segen, sondern mit dem Segen der Kirche. Die Kirche, die auch Kanonen segnet.

    • Rainer Rau sagt:

      Wenn man zur Zeit die Berichte über Zweiradunfälle sieht, erkennt man, dass das Denkvermögen unter Kunststoffschalen und hinter Plexiglas nicht positiv beeinflusst werden kann. Was sich da in dem grauen Matsch abspielt, will man gar nicht wissen. Es sieht tatsächlich nach einer evolutionären Fehlentwicklung aus, die sich hoffentlich bald wieder von selbst erledigt. Auf die „Weiß-blau-versiffte“ Verkehrs- und Innenpolitik brauchen wir jedenfalls nicht zu hoffen.

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