Osnabrück: Anwohner auf der Flucht vor Krad-Freizeitlärm

Die Saison hat begonnen. Die Motorräder sind wieder unterwegs. Besonders kurvige und bergige Strecken sind bei den Bikern beliebt. Nicht gerade zur Freude der Anwohner. Die erleben jedes Wochenende das Gleiche: Motorradlärm ohne Ende. Auch im Landkreis Osnabrück gibt es einige dieser Strecken, auf denen die Motorradfahrer rauf und runter fahren, nicht selten mit frisierten extra lauten Motorrädern. Jens Müller ist der Sprecher von mehreren Initiativen gegen Motorradlärm im Landkreis Osnabrück. OS-Radio 104,8 Moderatorin Verena Morris hat ihn im Mittagstalk empfangen.

4 Kommentare zu “Osnabrück: Anwohner auf der Flucht vor Krad-Freizeitlärm
  1. Rainer Rau sagt:

    Es wird auch dieses Jahr nicht besser, denn gegen Rasen und Lärmen sind keine Schilder da.
    Wer hätte je gedacht, dass Scheuer noch getoppt wird.

    • Klaus Dietrich sagt:

      Das Problem ist, dass unter den lärmenden Rasern jede Menge Leute „aus der Mitte der Gesellschaft“ (Rechtsanwälte, Polizisten, Unternehmer, Drogendealer…) sind, also die klassische FDP Klientel. Die führen das Familienunternehmen BMVI von Andreas im gleichen Stil weiter. Leider haben die anderen Regierungsparteien noch nicht begriffen, dass es da einen riesigen Handlungsbedarf gibt. Es muss ein Gesetz her, dass die Motorräder nicht lauter als serienmäßige Autos sein und nicht manipuliert werden dürfen und klassische Raserstrecken gesperrt werden müssen. Es muss Schluss sein damit, dass Leute sich auf Kosten anderer vergnügen.

      • Klaus sagt:

        Kann es eigentlich sein, dass es hauptsächlich um Harley Davidson geht? Das Klientel besteht einerseits aus den besagten Rechtsanwälten und Ärzten, andererseits aus Menschen, die sich am Rocker-Mythos irgendwo zwischen „Easy Rider“ und Hell’s Angels orientieren: Kutte, Stahlhelm statt Helm, Bärte, Sonnenbrillen. Speziell mit letzterem Klientel will man sich nicht gern anlegen. Ich würde den Lärm als infernalisch bezeichnen. Bin mal hier in Berlin von so einem Anhänger der sogenannten Biker-Kultur an der Ampel bedroht worden. Der fühlte sich von meinem Elektro-Roller und meinem Aussehen provoziert.
        Ich glaube wirklich, dass die Firma Harley Davidson das Hauptproblem ist, denn die produziert den Mythos, an dem sich andere Hersteller von „Choppern“ orientieren.

  2. Rainer Rau sagt:

    Um HD geht es bei den Dröhnern und den Bollerern, die Kreischer werden eher von jüngeren und nicht so begüterten Pfxxfen missbraucht. Das sind die, die kein Problem mit 200 km/h in unserer 70-km/h-Ortsdurchfahrt mit zwei Fußgängerüberquerungshilfen haben – auch bei der Polizei nix neues. Und man darf es glauben, die bis zu 200 km/h sind NICHT übertrieben.
    HD muss es gar nicht so eilig haben, da zittern die Lärmschutzfenster auch im legalen Tempobereich. Im Radaubereich siehts mit der Legalität nicht immer so gut aus, obwohl der Gesetzgeber sich redlich Mühe gibt, die Selbstdarsteller nicht zu kriminalisieren. Körperverletzung spielt wohl keine Rolle mehr.

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