Grüne wollen in der EU Superlärm minimieren

Die Grünen nehmen den mutwilligen Superlärm aufs Korn. Die TAZ berichtet.

 

Der Antrag gegen Superlärm hat es ins EU-Wahlprogramm der Grünen geschafft. Die TAZ berichtet über den Beschluss: „Die EU-Lärmgrenzwerte sind in allen Betriebszuständen und allen Frequenzen einzuhalten“, heißt es in dem Programm, das die Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig beschlossenen hat. Demnach sollen die Normtests für Fahrzeuglärm der Realität angepasst werden, denn: „Der Lärm aus absichtlich laut gestalteten Motorrädern und Autos schwillt immer weiter an.“ Schöner Beitrag der Grünen gegen EU-Verdrossenheit – denn dorthin wird das Problem in der Regel abgeschoben, wenn die Politik nicht weiter weiß. Ein TAZ-Leser kommentiert: „Cool. Endlich! Ich frage mich jedesmal wenn wieder so ein Teil die Straße entlangdonnert, das zigmal lauter ist als ein landendes Verkehrsflugzeug, wie sowas durch den TÜV kommt. Oft hört man in der Ferne Bikes, die deutlich lauter sind als die drei Laster, die gerade direkt an einem vorbeidonnern.“

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2 Kommentare zu “Grüne wollen in der EU Superlärm minimieren
  1. Matthias sagt:

    Ich frage mich auch immer, wie Kraftfahrtbundesamt, TÜV und Verkehrsministerium es zulassen können, dass Bürgern mit diesem ständig zunehmenden lautstarken Gebrüll auf den Straßen ein erheblicher gesundheitlicher und finanzieller Schaden zugefügt wird. Es geht hier nicht nur um Straßenanwohner, die plötzlich in mehr Lärmschutz investieren müssen. Es geht auch um Menschen, die im öffentlichen Raum mit absichtlich knallenden Fehlzündungen und extralauten Klappenauspuffanlagen regelrecht erschreckt werden. Denkt auch mal jemand an die Kinder? Was passiert, wenn die im Straßenverkehr durch diesen mutwilligen Mist abgelenkt werden?

    Die Hersteller, die Nutzer und die Politiker, die sowas zulassen, sollten sich alle dafür schämen!!!

    • Rainer Rau sagt:

      Hersteller: Schamgefühl – Gier / Materie – Antimaterie
      Nutzer: Würde meinen üblichen Wortschatz kontaminieren
      Politiker: Schamgefühl – weg vom Fenster
      Behörden: In der Anonymität ist Schamgefühl nicht so wichtig

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